Die Herren der Wüste – Schleuserbanden als Geschäftsmodell und Machtfaktor in der Sahelzone

Wer die unkontrollierten Migrantenströme nach Europa verstehen will, kommt an der Sahelzone nicht vorbei. Mali, Niger, Burkina Faso und die angrenzenden Gebiete sind nicht bloß Durchgangsstationen, sondern das Herzstück blühender krimineller Unternehmungen. Die Schleuserbanden – lokal „passeurs“ genannt – sind dort keine randständigen Gauner, sondern zentrale Akteure einer Schattenökonomie, die Gewalt, Korruption und geopolitische Instabilität nutzt, aber auch nährt. Sie organisieren den Transit von Zehntausenden aus West- und Zentralafrika nach Norden, Richtung Libyen, Algerien oder Marokko, und verdienen daran gigantische Summen. Gleichzeitig verschmelzen ihre Netze immer wieder mit bewaffneten Gruppen, bis hin zu dschihadistischen Organisationen.

Agadez und die Wiederauferstehung des Geschäfts
Die nigrische Wüstenstadt Agadez war lange eines der wichtigsten Drehkreuze. Hier laufen alte Handelswege zusammen, und hier florierte das Schleusergeschäft, bis in die EU ab 2015 mit Millionenhilfen und dem nigrischen Anti-Schmuggel-Gesetz 2015-36 die Route trockenzulegen versuchte. Hunderte Festnahmen, Patrouillen in der Wüste – vorübergehend zumindest ein PR-Erfolg. Doch der Putsch 2023 und die anschließende Aufhebung des Gesetzes durch die Militärjunta ließen das Geschäft förmlich explodieren. Die Zahlen der IOM zeigten rasch Steigerungen von fast 100% an bestimmten Abschnitten. Die ehemaligen Illegalen wurden wieder zu „Transportunternehmern“, teilweise sogar von Militärs durch die Dünen geleitet. Toyota Hilux-Konvois rollen erneut, beladen mit Menschen, die mehrere hundert bis tausend Euro zahlen – je nach Route, Zielort und Risiko.

Die Banden sind flexibel und dezentral. Sie bieten Transport, Unterkunft, Grenzüberquerung und manchmal auch gefälschte Papiere. Viele dieser Banden sind Gelegenheitsakteure mit Nebenjobs, andere wiederum professionelle Netzwerke mit festen Rollen. In Burkina Faso, Mali und Niger nutzen Migranten sie in hohem Maße; Umfragen des Mixed Migration Centre zeigen, daß die Dienste von Unterkunft bis Rekrutierung reichen. Die Gewinne sind enorm, das Risiko für die Drahtzieher vergleichsweise gering – meist werden nur die niedrigen Ränge erwischt.

Verschmelzung mit Gewalt und Dschihad
Hier wird es richtig unappetitlich. Die Sahelzone ist kein rechtsfreier Raum im romantischen Sinne, sondern einer, in dem bewaffnete Gruppen – Tuareg-Milizen, Banditen und vor allem JNIM (al-Qaida-nah) sowie DAESH, der Islamische Staat in der Sahel-Provinz – die Routen kontrollieren und teilweise „besteuern“. Transitmigration liefert ihnen Einnahmen durch „Schutzgelder“, Zwangsarbeit oder direkte Ausbeutung. Studien zeigen, daß Aufständischen-Gruppen von den Strömen profitieren: Sie erhöhen ihre Kapazität durch Ressourcen und manchmal Rekrutierung. Migranten werden beraubt, vergewaltigt, in der Wüste ausgesetzt oder als menschliche Schutzschilde mißbraucht. Die Grenzen zwischen reiner Schleuserei, Menschen- und Drogenhandel und Kriegsökonomie verwischen.

Nach den Coups und dem Abzug westlicher Truppen hat sich das Vakuum vergrößert. Die Banden passen sich an: Motorrad-Taxis um geschlossene Grenzen, neue Pfade durch Goldminen-Gebiete, Kooperationen mit lokalen Autoritäten. Gleichzeitig fließen durch dieselben Korridore Drogen und Waffen – eine hybride Kriminalität, die den europäischen Markt mit „Waren“ und Menschen versorgt.

Die europäische Rechnung
Diese Schleuserbanden sind das Bindeglied zwischen den Krisen des Sahel und den Anstürmen bei Ceuta, den Kanaren oder Lampedusa. Ohne sie kämen die meisten gar nicht so weit. Sie machen aus wirtschaftlicher Not und Gewalt ein profitables Produkt, das nach Norden verkauft wird. „Europäische Partnerschaften“ und Geldtransfers haben das Geschäft mal leicht gebremst, ein anderes Mal nur verlagert – und nach den Putschen oft ins Leere laufen lassen. Die Banden lachen sich ins Fäustchen: Solange die Nachfrage nach irregulärer Einreise nach Europa besteht und die Herkunfts- und Transitstaaten unwillig sind, bleibt ihr Modell unschlagbar.

Wer hier von „Fluchtursachen bekämpfen“ schwafelt, ohne die kriminellen Strukturen zu zerschlagen, betreibt Selbstbetrug oder hat keine Ahnung in diesem Bereich. Die Schleuserbanden der Sahelzone sind keine Begleiterscheinung der Migration – sie sind ihr Motor, ihr Profiteur, teils ihre Ursache und ein Machtfaktor, der Instabilität zementiert. Solange die EU den Zustrom belohnt und die Kontrolle an Dritte auslagert, die selbst Teil des Problems sind, wird das Geschäft weiter boomen. Die Herren der Wüste wissen das längst.

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4 thoughts on “Die Herren der Wüste – Schleuserbanden als Geschäftsmodell und Machtfaktor in der Sahelzone

  1. Das verlorene Vorfeld Europas
    Wie Frankreich und die EU den Sahel preisgaben – und damit Europas Migrationsproblem verschärften

    Es ist eines der großen Paradoxe europäischer Politik: Europa gibt Milliarden für Entwicklungshilfe, Grenzschutz, Polizeiausbildung und militärische Missionen in Afrika aus – und zieht sich anschließend genau aus jenen Regionen zurück, in denen diese Maßnahmen ihre Wirkung entfalten sollten.

    Besonders deutlich zeigt sich dieses Scheitern im Sahel.

    Jahrelang war Frankreich die militärische Ordnungsmacht in der Region. Die Operation Barkhane war seit 2014 das zentrale französische Instrument im Kampf gegen jihadistische Terrorgruppen im Sahel. Sie erstreckte sich über Mauretanien, Mali, Niger, Tschad und Burkina Faso. Das französische Konzept war ausdrücklich darauf ausgerichtet, die afrikanischen Partnerstaaten langfristig in die Lage zu versetzen, ihre Sicherheit selbst zu gewährleisten.

    Doch dieses Konzept ist gescheitert: Frankreich zog sich zunächst aus Mali zurück. Im August 2022 verließ der letzte französische Verband das Land. Nach dem Militärputsch in Niger folgte Ende 2023 auch dort der Abzug von rund 1.500 französischen Soldaten. Frankreich selbst erklärte damals, die militärische Zusammenarbeit sei beendet und der Abzug müsse erfolgen.
    Damit verschwand ausgerechnet in jener Region ein militärisches Gegengewicht, das zumindest über erhebliche Aufklärungs-, Transport-, Luftwaffen- und Spezialkräfte verfügte.

    Und was kam danach? – Ein Machtvakuum.

    Agadez – wo Europa seine eigene Migrationspolitik aus der Hand gab

    Besonders symbolträchtig ist die Stadt Agadez im Norden Nigers.
    Agadez liegt an einer der historischen Transitrouten durch die Sahara. Von dort führen Wege weiter nach Libyen und damit in Richtung Mittelmeer. Die Stadt war deshalb über Jahre ein wichtiger Knotenpunkt der afrikanischen Migration.
    Die europäische Politik versuchte, diesen Transit zu unterbinden. Niger verabschiedete 2015 ein Gesetz, das die Schleusung von Migranten kriminalisierte. Dieses Gesetz war ein wesentlicher Bestandteil der europäischen Strategie, die Migration bereits weit vor der Mittelmeerküste einzudämmen.

    Dann kam der Militärputsch.
    Im November 2023 hob die neue Regierung Nigers dieses Gesetz auf. Die Regierung begründete dies unter anderem damit, dass das Gesetz unter dem Einfluss ausländischer Mächte entstanden sei und die Interessen Nigers nicht ausreichend berücksichtigt habe.
    Damit wurde eine zentrale Barriere gegen das Schleppergeschäft beseitigt.

    Und Europa? – Europa war kaum noch vor Ort.

    Die EU hatte mit EUCAP Sahel Niger eine zivile Sicherheitsmission aufgebaut, die unter anderem Terrorismus, organisierte Kriminalität und irreguläre Migration bekämpfen beziehungsweise die nigrischen Sicherheitskräfte dabei unterstützen sollte. Über zwölf Jahre wurden dafür insgesamt rund 373 Millionen Euro aufgewendet. 2024 wurde die Mission nach dem Bruch mit der Militärregierung beendet.

    Auch die militärische EU-Mission EUMPM Niger wurde 2024 nicht verlängert.

    Das Ergebnis ist geradezu grotesk: Europa investiert jahrelang Geld, Personal, Ausbildung und militärische Fähigkeiten in den Aufbau afrikanischer Sicherheitsstrukturen – und als die politische Lage schwierig wird, verschwindet Europa.

    Das ist keine Strategie – Das ist strategischer Rückzug.

    Die Schlepper brauchen keine Armee – nur ein Vakuum

    Man muss sich dabei eines vor Augen halten: Das organisierte Schlepperwesen ist längst keine Ansammlung armer Männer mit alten Pick-ups mehr.
    Entlang der Transitrouten ist Migration ein Geschäft.

    Je größer die Unsicherheit, desto größer die Macht derjenigen, die über Fahrzeuge, Kontakte, Unterkünfte, Grenzübergänge, Bestechung und Routen verfügen.

    Wenn ein Staat seine Grenzen nicht kontrolliert, wenn Sicherheitskräfte fehlen oder korrupt sind und wenn gleichzeitig die Nachfrage nach der Reise nach Europa enorm ist, entsteht ein hochprofitabler Markt.
    Agadez ist dafür ein Lehrbeispiel.
    Der Westen hat jahrelang versucht, diesen Markt einzudämmen. Dann zerbrach die politische Ordnung, die ausländischen Truppen wurden hinausgedrängt, europäische Missionen mussten gehen – und die alten Migrationsrouten konnten wieder an Bedeutung gewinnen.

    Das ist die eigentliche europäische Tragödie: Man hat das Problem nicht gelöst. Man hat lediglich die Kontrolle über den Ort verloren, an dem das Problem entsteht.

    Aber warum zog Frankreich überhaupt ab? – Die Antwort ist komplizierter, als es auf den ersten Blick scheint.

    Frankreich hat sich nicht einfach eines Morgens entschieden, den Sahel aufzugeben. In Mali, Burkina Faso und Niger kamen Militärputsche an die Macht. Die neuen Machthaber lehnten die französische Präsenz zunehmend ab und suchten neue Partner.
    Frankreich konnte dort nicht dauerhaft gegen den Willen der jeweiligen Regierungen Krieg führen.

    Aber genau hier beginnt die politische Verantwortung.
    Denn eine ehemalige Kolonialmacht besitzt in einer solchen Region nicht nur militärische Macht, sondern auch historische Verantwortung und geopolitischen Einfluss.
    Frankreich hatte jahrzehntelang politische, wirtschaftliche und militärische Beziehungen zu seinen ehemaligen Kolonien. Es verfügte über Netzwerke, Geheimdienstkontakte, militärische Stützpunkte und politische Einflussmöglichkeiten.

    Trotzdem gelang es nicht, stabile staatliche Strukturen aufzubauen, die nach dem Abzug der französischen Soldaten tatsächlich Bestand gehabt hätten.

    Das ist der entscheidende Vorwurf.

    Nicht: „Warum hat Frankreich seine Soldaten nicht für immer dort gelassen?“
    Sondern: „Warum war Frankreich nach Jahrzehnten militärischer und politischer Präsenz nicht in der Lage, eine Ordnung zu hinterlassen, die ohne französische Soldaten funktioniert?“

    Das europäische Militärmodell ist an seiner eigenen Logik gescheitert – Auch die EU muss sich diese Frage stellen.

    Sie schickte Polizeiausbilder, Militärberater und Entwicklungshelfer. Sie finanzierte Programme und Missionen. Sie wollte gleichzeitig Terrorismus bekämpfen, organisierte Kriminalität eindämmen, Migration reduzieren und staatliche Strukturen stärken.

    Doch Sicherheitspolitik funktioniert nicht nach dem Prinzip eines Förderprogramms.

    Ein Staat kann nur dann dauerhaft stabil sein, wenn er sein Territorium kontrolliert, seine Grenzen überwacht und über ein funktionierendes Gewaltmonopol verfügt.

    Wo dieses Gewaltmonopol zerfällt, helfen noch so viele Konferenzen, Genderprogramme, Entwicklungsprojekte oder Menschenrechtsresolutionen nicht.

    Dann übernehmen andere.

    Jihadistische Organisationen.
    Schlepper.
    Kriminelle Netzwerke.
    Militärjuntas.
    Oder ausländische Mächte.

    Genau das erleben wir heute im Sahel. – Und Russland wartet bereits
    Das entstandene Vakuum blieb nicht leer.
    Russland hat seine Chance erkannt und versucht, seinen Einfluss in Mali, Burkina Faso und Niger auszubauen. Der Westen zieht sich zurück, während Moskau sich als neuer Sicherheitspartner präsentiert. Die politische Entwicklung im Sahel ist damit längst auch zu einem geopolitischen Machtkampf geworden.
    Europa hat also nicht nur einen Teil seiner militärischen Einflussmöglichkeiten verloren.
    Es hat einen geopolitischen Raum aufgegeben.
    Und gleichzeitig erwartet Europa, dass genau jene Staaten, deren Regierungen sich vom Westen abwenden, weiterhin bei der europäischen Migrationskontrolle kooperieren.

    Das ist naiv.

    Ceuta ist nur das sichtbare Ende einer langen Kette – Und damit kommen wir zu Ceuta.

    Ceuta liegt nicht im Sahel. Die dortigen Migrationskrisen haben insbesondere mit Marokko und der nordafrikanischen Route zu tun. Bereits 2021 zeigte sich, wie schnell sich die spanische Außengrenze unter enormen Migrationsdruck setzen lässt: Rund 8.000 Menschen gelangten innerhalb weniger Tage nach Ceuta, nachdem Marokko seine Grenzkontrollen offenbar gelockert hatte.

    Gerade die jüngsten Entwicklungen rund um Ceuta zeigen erneut, wie verwundbar Europa ist.
    Die eigentliche Lektion lautet deshalb nicht, dass jeder Migrant aus dem Sahel zwangsläufig über Ceuta kommt.

    Die Lektion lautet: Europa hat seine Außengrenzen nicht dort verteidigt, wo die Migrationsströme entstehen und sich organisieren.
    Wer die Sahara nicht kontrollieren kann, kontrolliert die Mittelmeerküste.
    Wer die Mittelmeerküste nicht kontrolliert, kontrolliert seine Inseln und Exklaven.
    Wer diese nicht kontrolliert, steht schließlich an der eigenen Landgrenze vor dem Problem.
    Migration ist eine Kette.
    Und wer nur das letzte Glied bewacht, hat die Ursache längst aus den Augen verloren.

    Das historische Versagen der ehemaligen Kolonialmacht

    Frankreich trägt dabei eine besondere Verantwortung – nicht weil Frankreich heute noch für sämtliche Probleme Afrikas verantwortlich wäre. Das wäre historisch und politisch zu simpel.
    Aber Frankreich war die dominierende europäische Macht in weiten Teilen des frankophonen Afrikas.
    Es intervenierte militärisch.
    Es bildete Armeen aus.
    Es unterstützte Regierungen.
    Es bekämpfte Terrorgruppen.
    Es unterhielt Stützpunkte.
    Und es wollte den Sahel zu einer Sicherheitszone Europas machen.
    Am Ende stehen Militärputsche, zerfallende staatliche Strukturen, wachsende jihadistische Gewalt, russischer Einfluss und wiedererstarkende Migrationsrouten.

    Das ist zumindest eine verheerende Bilanz.

    Und die EU kann sich nicht damit herausreden, dass dies alles ausschließlich Frankreichs Problem gewesen sei. Sie hat sich selbst über Jahre in diese Sicherheitsarchitektur eingebunden. Die EU-Missionen in Niger waren dafür ein sichtbares Beispiel.

    Europa braucht endlich eine realistische Afrikapolitik

    Die Konsequenz darf allerdings nicht lauten, dass Europa nun wieder koloniale Militärpolitik betreiben soll.
    Die Konsequenz muss eine nüchterne Erkenntnis sein: Europa braucht sein strategisches Vorfeld.
    Nicht als Kolonie.
    Nicht als Protektorat.
    Sondern als Raum stabiler Staaten, die ihre Grenzen kontrollieren, Terroristen bekämpfen und organisierte Kriminalität unterbinden können.
    Dafür braucht Europa Partner.
    Aber Partnerschaft funktioniert nur auf der Grundlage gegenseitiger Interessen und gegenseitiger Verpflichtungen.
    Wer europäische Entwicklungshilfe will, muss auch bereit sein, gegen Schleuser vorzugehen.
    Wer europäische Unterstützung für Sicherheitskräfte erhält, muss sein Territorium kontrollieren.
    Wer mit Europa wirtschaftlich kooperiert, muss bei der Rücknahme eigener Staatsbürger kooperieren.
    Und wer Europa als Partner haben will, kann nicht gleichzeitig seine Sicherheitskooperation mit Europa aufkündigen und erwarten, dass Europa anschließend die Folgen dieses Bruchs finanziert.
    Das wäre keine Partnerschaft.
    Das wäre politische Selbstaufgabe.
    Der Sahel zeigt deshalb ein Grundproblem europäischer Politik: Europa hat Macht eingesetzt, ohne dauerhaft Ordnung zu schaffen. Es hat Geld ausgegeben, ohne dauerhafte Abhängigkeiten in gegenseitige Interessen zu verwandeln. Und es hat sich schließlich zurückgezogen, ohne zu wissen, wer das entstandene Vakuum füllen würde.

    Agadez ist dafür das Symbol.
    Die wiederbelebten Schlepperrouten sind die Rechnung.
    Und Ceuta erinnert Europa daran, dass die Rechnung am Ende nicht in Afrika bezahlt wird.
    Sie wird an Europas eigener Grenze präsentiert.

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