
FPÖ-Europaabgeordneter fordert stärkere Nutzung europäischer Rohstoffvorkommen und bessere Rahmenbedingungen für die Industrie statt zusätzlicher EU-Bürokratie.
Der freiheitliche Europaabgeordnete Georg Mayer kritisiert die geplante Erweiterung des europäischen Critical Raw Materials Act (CRMA). Die Verringerung der Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen, insbesondere aus China, sei dringend notwendig. Zusätzliche EU-Strukturen und neue Verpflichtungen für Unternehmen seien dafür jedoch der falsche Weg.
„Europa verfügt über eigene Rohstoffvorkommen, hervorragend ausgebildete Fachkräfte und das technische Know-how, um Rohstoffe selbst abzubauen, zu verarbeiten und wiederzuverwerten. Doch unsere Industrie kämpft mit hohen Energiepreisen, langwierigen Genehmigungen und immer mehr Bürokratie. Statt diese Probleme zu lösen, will Brüssel schon wieder eine neue EU-Agentur schaffen“, kritisiert Mayer.
Dabei sehe bereits der bestehende Critical Raw Materials Act Maßnahmen zur Beschleunigung von Genehmigungen und zur Stärkung der europäischen Rohstoffproduktion vor. Der neue Bericht fordert darüber hinaus ein Europäisches Zentrum für kritische Rohstoffe sowie zusätzliche Verpflichtungen für Industrieunternehmen.
„Wir müssen endlich unsere eigenen Rohstoffpotenziale nutzen, Investitionen erleichtern und die industrielle Wertschöpfung in Europa stärken. Unsere Betriebe brauchen leistbare Energie, rasche Genehmigungen und Planungssicherheit statt immer neuer Vorschriften“, fordert Mayer.
„Europas Rohstoffzukunft liegt in den Händen unserer Fachkräfte und Unternehmen – und nicht in neuen Brüsseler Amtsstuben!“, so Mayer abschließend.
MEP Mag. Dr. Georg Mayer M.B.L.-HSG ist Mitglied im Ausschuss für Petitionen (PETI) und stv. Mitglied im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie (ITRE).