
Was als verständlicher Unmut über marode Klassenzimmer, fehlende Lehrer und ein kümmerliches Bildungsbudget begann, entpuppte sich binnen weniger Tage als etwas ganz anderes: eine sorgfältig angefachte Gewaltorgie, in der Linksextreme, Islamisten, Hamas-Sympathisanten und migrantische Straßenbanden das Kommando übernahmen. Frankreichs Straßen brennen, Rathäuser stehen in Flammen, Geschäfte werden geplündert, und die öffentlich-rechtlichen Medien erzählen uns brav von „lauteren Schülerprotesten“. Man möchte dem Bildungsminister Édouard Geffray und Innenminister Laurent Nuñez zurufen: Seht doch endlich hin, was sich da vor Euren Augen abspielt – oder wollt ihr wirklich, daß der nächste Akt in ganz Europa aufgeführt wird?
Der schnelle Kapertrick
Mitte September 2026 begann alles harmlos genug am Lycée Saint-Exupéry in Créteil. Lehrerstreiks wegen unbesetzter Stellen, überfüllte Klassen, baufällige Gebäude – die klassischen Klagen jeder unterfinanzierten Schule. Der Haushaltsentwurf der Macron-Regierung, der das Bildungsbudget nur um lächerliche 1,7% erhöhen wollte und damit deutlich unter der Inflation blieb, bot den willkommenen Zündstoff. Doch schon nach wenigen Tagen waren die echten Schüler nur noch Staffage. Vermummte Gestalten des schwarzen Blocks, erfahrene Randalierer aus den Banlieues und Aktivisten mit Palästina-Flaggen und -Schals übernahmen die Regie.
Bildungsminister Geffray selbst mußte einräumen, daß Lehrer meldeten: „Die Leute vor mir sind nicht meine Schüler.“ Die Regierung erkennt die ultralinke France Insoumise, die Demonstrationen anzuheizen. Jean-Luc Mélenchons Truppe stellte sich demonstrativ hinter die Randalierer und Blockierer, während Läden brannten und Polizisten mit Eisenstangen und Feuerwerkskörpern attackiert wurden.
Die Zahlen sprechen Bände: Über 6.000 bis fast 7.000 Festnahmen, die überwältigende Mehrheit Minderjährige. Mehr als 700 Polizisten und Gendarmen verletzt, dazu Hunderte Schüler und Schulbedienstete. Mindestens 24 Schulen schwer beschädigt oder angezündet. Am großen Aktionstag Mitte Oktober zogen laut Innenministerium 550.000 Menschen durch die Städte – die Gewerkschaften sprachen von 800.000 –, und am Abend brannten Rathäuser in Limoges, Marseille und Lille. In Marseille sollen allein in einer Nacht Tausende Geschäfte geplündert worden sein. Unbeteiligte Passanten wurden brutal attackiert, Luxusläden wie Louis Vuitton gestürmt. Das ist kein Schülerprotest.

Die Medien-Lüge vom „lauter werdenden Protest“
Die Mainstream-Medien, allen voran die öffentlich-rechtlichen Anstalten in Deutschland und Österreich, üben sich in bemerkenswerter Verharmlosung. Da wird von „urbaner Gewalt“ geraunt, von „einigen Randalierern am Rande“, während man gleichzeitig den Polizeieinsatz geißelt, der einem 15-Jährigen die Hand kostete. Daß Randalierer versuchten, Passanten anzuzünden, Wohnungen ausraubten und gezielt Geschäfte zerstörten, wird elegisch unter „Eskalation“ verbucht. Man erinnere sich an die Berichterstattung über frühere Krawalle: Immer dieselben Beschwichtigungsformeln. Die ARD spricht von Schülerprotesten, während Frankreichs Städte brennen. Eine gewisse österreichische Gazette und ähnlich freimütige Blätter nennen das Kind beim Namen – und werden dafür als „rechtspopulistisch“ abgestempelt. Ironie der Geschichte: Wer die Bilder von brennenden Eingangshallen und geplünderten Straßen sieht, braucht keinen Kommentar. Die Realität ist bissiger als jede Schlagzeile.

Der überforderte Minister und die ewige Palästina-Flagge
Innenminister Laurent Nuñez setzt „alle nicht tödlichen Mittel“ ein, verweigert aber standhaft den Ausnahmezustand. Ein zahnloser Tiger, der den schwarzen Block und die Straßenbanden mit Gummigeschossen und Tränengas beeindrucken will, während die Täter am nächsten Tag wieder da sind. Gleichzeitig gehen den ebenfalls unterfinanzierten Exekutivbeamten die Tränengasgranaten und Gummigeschosse aus. Auffällig bei all diesen Krawallen: die ständige Präsenz der Palästina-Flagge und der keffiyeh-Schals. Greta Thunberg, die ehemalige Klimapriesterin, gesellt sich mit ebenjenem Tuch vor ein Gymnasium in Saint-Denis und ruft zur Solidarität auf – vor einer Kulisse aus brennenden, und damit unnötig CO₂ verursachenden Mülltonnen. Man möchte fragen: Geht es hier noch um Klassenzimmer, oder wird der Nahostkonflikt als willkommener Brandbeschleuniger genutzt?
Beobachtungen aus diversen Straßenzügen sprechen eine noch viel deutlichere Sprache. Öffentliche Einrichtungen – Schulen, Magistrate, Rathäuser – sowie Geschäfte von Christen und Juden wurden gezielt angezündet, zerstört und geplündert. Läden von Moslems blieben unversehrt. Pogromstimmung! Das ist definitiv kein Zufall mehr und schon gar kein „sozialer Protest“. Das ist selektive Zerstörung mit ideologischer, mit islamistischer Handschrift. Wer hier noch an spontan aufgebrachte Jugendliche glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen.

Probelauf oder Einschüchterung vor den Wahlen?
Man kommt unweigerlich zur Erkenntnis, daß diese medial verharmlosten Ausschreitungen entweder einen Probelauf für eine gewaltsame Machtergreifung darstellen oder den Versuch, die Bürger vor den kommenden Präsidentschaftswahlen einzuschüchtern. Frankreich nähert sich den Wahlen 2027, die Rassemblement National-Abgeordnete und vermutete Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen legt in den Umfragen weiter deutlich zu, und plötzlich lodern die Straßen. Ex-Kanzler Sebastian Kurz sprach durchaus treffend von einer „Allianz aus Linksextremen und politischem Islam“. US-Vizepräsident JD Vance und Präsident Donald Trump sahen in den Krawallen die Folgen unkontrollierter Migration. FPÖ-Chef Herbert Kickl rechnete mit der Verharmlosung ab. Die Franzosen scheinen zu reagieren: Le Pen legt kräftig zu. Fast die Hälfte der Muslime erwägt angeblich den Abschied bei ihrem Wahlsieg – ein bemerkenswertes Selbstzeugnis.
Der islamistisch geprägte und von den Linken tatkräftig unterstützte Antisemitismus, der hier mitschwingt, ist mehr als ein gesellschaftliches Problem. Er ist ein Zivilisationsbruch. Wer jüdische und christliche Geschäfte anzündet, während er die eigene Community verschont, und dabei noch die Flagge der Hamas-Freunde schwenkt, der hat den Boden der westlichen Zivilisation verlassen. Die Verursacher dieses Bruchs muß man rasch und mit Stumpf und Stiel entfernen – nicht mit Sonntagsreden oder gar noch mehr „Dialog“.
Frankreich liefert derzeit einen Ablaufplan, eine Strategie. Wer dies nicht sieht und erkennt, wird ihn bald selbst erleben. Die Banlieues haben den Probelauf bestanden. Die Frage ist nur, wann die nächste Aufführung beginnt – und ob diesmal jemand den Vorhang rechtzeitig herunterläßt und die Akteure von der Bühne fegt.