
Über den Zustand der Schullandschaft gibt es in Deutschland und in Österreich genügend Studien, Untersuchungen, Analysen. Eines der Stichworte, die einem dabei gleich einfallen, ist die sattsam bekannte „Bildungsungerechtigkeit“. Sie rührt daher, dass Schüler aus schwierigen sozialen Verhältnissen einen schlechten Schulstart haben, beziehungsweise Schulkarrieren hinlegen, die man mit diesem Wort gar nicht bezeichnen möchte und kann.
Die Verknüpfung von sozialer Herkunft mit schulischer Leistung ist allerdings ein vorwiegend von linker politischer Seite genutztes Narrativ, das seine Berechtigung hatte, als vernachlässigte Arbeiterkinder in beengten Verhältnissen mit wenig oder gar keiner Förderung durch die Schulen kommen mussten. Diese Zustände gehören bei der einheimischen Bevölkerung weitestgehend der Vergangenheit an, weswegen die entsprechenden Studien im Nebensatz die Alleinerziehenden und die Kinder mit Migrationsgeschichte erwähnen.
Was dabei auffällt, ist, dass die Frage nach der Befindlichkeit der autochthonen Jugend in den Schulen kaum oder zumindest nicht schwerpunktmäßig behandelt wird. Denn irgendwas muss sich ja auch bei der einheimischen Jugend tun, zumal eine brandaktuelle Umfrage aus Berlin ergeben hat, dass in der bundesdeutschen Hauptstadt eine „Landnahme in den Klassenzimmern“ stattfindet. 2.500 Lehrkräfte und 14.000 Schüler wurden befragt, das Ergebnis bringt die Pressemitteilung zur Studienpräsentation auf den Punkt: „Fast zwei Drittel berichten von einer Zunahme der Gewalt […]. Besonders auffällig sind die Entwicklungen an Grundschulen, die zunehmende Bedeutung digitaler Konflikte sowie religiöser und sozialer Konformitätsdruck, den viele Schülerinnen und Schüler an ihren Schulen wahrnehmen.“ Eine Entwicklung die besonders in Wien ebenfalls stattfindet. Immerhin hatten im Schuljahr 2025-2026 ganze 38,5 Prozent der Wiener Pflichtschülerschaft ein islamisches Glaubensbekenntnis. In öffentlichen Pflichtschulen waren es 42, in Mittelschulen 46 Prozent.
In den meisten Klassen sind die Mehrheitsverhältnisse längst gekippt: Christliche Schüler sind dort kulturelle Minderheit, es sind dann – freundlich ausgedrückt – Anpassungsdynamiken, etwa beim Fasten, bei Sprache, Kleidung, Geschlechterrollen oder religiösen Loyalitätsfragen entstanden, die in der Tat den Schulalltag dominieren. Klartext: Wer der aggressiv auftretenden muslimischen Mehrheit nicht folgt, wird ausgegrenzt, gemobbt, bedroht, verprügelt.
Das heißt, dass wir nicht ein sozio-ökonomische, sondern eine ethnisch-kulturelle Schieflage in der österreichischen Bildungslandschaft haben. Deutschdefizite, archaisches Geschlechterrollenverständnis, Verachtung der Leitkultur und ein geradezu devotes Toleranzgebaren seitens der Schulen, Lehrer und der Bildungspolitik verhindern nicht nur das eventuelle Vorwärtskommen der Migrantenkinder, sie verhindern vor allem die gute Entwicklung und schulische Qualifikation der heimischen Jugend.
Wenn aufgrund von Dummheit, Undiszipliniertheit, Ignoranz, Ghetto-Bildung und Aggression ein Bildungsklima entsteht, dass diejenigen im Aufsteigen behindert, denen dieses Land eigentlich gehört, dann stimmt etwas nicht – dann muss die Reißleine gezogen werden.
Mag. Elisabeth Dieringer ist Mitglied im Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz (IMCO), Ausschuss für die Rechte der Frauen und die Gleichstellung der Geschlechter (FEMM), sowie stv. Mitglied im Ausschuss für Kultur und Politik (CULT).
Wenn Lehrer dieses Problem thematisieren, werden sie von der Direktion, Schulinspektorat – ja vom Unterrichtsministerium gemobbt! Die Wahrheit wird vorsätzlich verschleiert! Susanne Wiesinger hat das eindrucksvoll dokumentiert. Ihr Buch: „Kulturkampf im Klassenzimmer“ rüttelte auf – bewirkte aber nichts, auch ihr zweiter Bericht brachte ihr nur Unannehmlichkeiten ein – all die angeführten Probleme werden auch von den Medien vertuscht – dabei ist die Übersetzung des Wortes „Islam“ längst Realität – „Unterwerfung“
https://www.youtube.com/watch?v=6HJH0SgjV84
Auch Christian Klar thematisiert die Probleme – es gehört Mut dazu!
https://www.meinbezirk.at/wieden/c-regionauten-community/was-ist-los-in-unseren-schulen_a7011101
Nach dem viel beachteten Erfolg seines ersten Buches „Was ist los in unseren Schulen?“ legt der erfahrene Lehrer und Schulleiter Christian Klar nun nach. In seinem neuen Buch verbindet er erneut eindrückliche, teils humorvolle, teils erschütternde Geschichten aus dem Schulalltag mit einem klaren Blick auf die Realität unseres Bildungssystems. Er präsentiert konkrete Vorschläge, wie den Herausforderungen an unseren Schulen wirksam begegnet werden kann. Während immer häufiger von einer „verlorenen Generation“ die Rede ist, stellt Christian Klar die entscheidende Frage: Was muss geschehen, damit Bildung wieder gelingt? Aus dem einst hoffnungsvollen „Wir schaffen das!“ ist vielerorts ein resigniertes „Schaffen wir das?“ geworden. Doch Klar ist überzeugt: Es braucht keinen radikalen Umbruch des gesamten Systems, sondern nur klare Maßnahmen, entschlossenes Handeln und vor allem Haltung und Selbstbewusstsein. Ein aufrüttelndes, motivierendes und lösungsorientiertes Buch – für Eltern, Lehrkräfte, politische Entscheidungsträger und alle, die sich eine bessere Zukunft für unsere Kinder wünschen.
Babylon im Klassenzimmer
Es gibt Momente, in denen eine Gesellschaft entscheiden muss, ob sie die Realität zur Kenntnis nimmt oder weiter die Augen verschließt. Österreichs Schulen haben einen solchen Punkt längst erreicht.
Was Lehrerinnen und Lehrer seit Jahren berichten, wird inzwischen auch durch Untersuchungen bestätigt: Gewalt nimmt zu, der soziale Druck unter Schülerinnen und Schülern wächst, religiöse Konflikte werden sichtbarer und digitale Hetze vergiftet das Schulklima. Wer das als Einzelfälle abtut, verweigert sich der Wirklichkeit.
Besonders Wien steht exemplarisch für diese Entwicklung. Die Zusammensetzung der Schülerschaft hat sich in wenigen Jahren grundlegend verändert. Vielfalt kann eine Bereicherung sein – aber nur dort, wo gemeinsame Regeln gelten und Integration gelingt. Wo jedoch Parallelmilieus entstehen und religiöser oder sozialer Gruppendruck den Schulalltag prägt, gerät der Bildungsauftrag ins Hintertreffen.
Gleichzeitig stürzen unsere Bildungsleistungen ab. Die PISA-Ergebnisse sind seit Jahren ein Warnsignal. Während Länder in Asien konsequent in Mathematik, Naturwissenschaften und Technik investieren und ihre Jugend auf die Zukunft vorbereiten, diskutieren wir darüber, ob offensichtliche Probleme überhaupt angesprochen werden dürfen. Wer glaubt, Österreich könne seinen Wohlstand erhalten, wenn Lesen, Schreiben, Rechnen und naturwissenschaftliches Denken immer weiter an Bedeutung verlieren, täuscht sich gewaltig.
Hinzu kommt die digitale Dauerberieselung. Smartphones und soziale Medien verändern das Denken einer ganzen Generation. Konzentration, Ausdauer und die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge zu erfassen, nehmen ab. Schulen kämpfen längst an mehreren Fronten gleichzeitig – gegen Bildungsdefizite, gegen Gewalt, gegen sozialen Druck und gegen die permanente Ablenkung durch digitale Medien.
Wer diese Entwicklungen ignoriert, handelt nicht tolerant, sondern verantwortungslos. Die Schule muss ein geschützter Raum sein, in dem das österreichische Recht, demokratische Grundwerte, Gleichberechtigung und der Bildungsauftrag gelten – nicht Einschüchterung, Gruppenzwang oder religiöse Einflussnahme.
Noch ist es nicht zu spät. Aber das Zeitfenster schließt sich. Wenn wir jetzt nicht den Mut aufbringen, Probleme offen zu benennen und entschlossen gegenzusteuern, droht eine Entwicklung, die unser Bildungssystem dauerhaft überfordert. Eine Schule, in der sich Lehrer nicht mehr durchsetzen können, leistungsbereite Kinder unter Druck geraten und gemeinsame Werte zerfallen, verliert ihre wichtigste Aufgabe: Bildung zu vermitteln und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Wir MÜSSEN jetzt handeln, solange wir die Entwicklung noch gestalten können – oder erst dann, wenn das Klassenzimmer endgültig zum Sinnbild einer sprachlich, kulturell und sozial zersplitterten Gesellschaft geworden ist.
https://www.youtube.com/watch?v=IlL6PvvJ86w