
(Sehr selektive) Zusammenfassung des Geschehens ohne Höflichkeiten
Ein Kommentar.
Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte Leserinnen und Leser, während draußen die Sonne brennt und die Probleme des Landes munter weiter kochen, hatte sich die Bundesregierung in die Sommerpause verabschiedet. Die Chuzpe, sich nach dieser permanenten Fehlleistung in Ferien und Urlaub zurückzuziehen, sucht bereits ihresgleichen. Die Koalition aus ÖVP, SPÖ und Neos versagt bei den gestellten Aufgaben, trifft mit beinahe schlafwandlerischer Sicherheit die falschen Entscheidungen oder – und da zeichnet sich bereits ein Muster ab – handelt genau entgegen den Wünschen und Interessen der österreichischen Bürgerinnen und Bürger. Bevor zu lösende Probleme durch die Bundesregierung verschlimmbessert wurden, setzte man sich in Klausuren und Arbeitskreisen zusammen, die augenscheinlich eher einem kognitiven Kreisverkehr ähnelten. Man fährt im Kreis, verliert sogar dort die Orientierung und wundert sich am Ende, warum man wieder am Ausgangspunkt steht – nur mit weniger Treibstoff im Tank.
Diese Bundesregierung, diese Verliererampel ist die Antwort auf eine Frage, die niemals von jemandem gestellt wurde. Ein politisches Konstrukt, das sich selbst genügt und die Bürger als lästige Statisten betrachtet.
Der Kompetenzsimulant und die eigenen Genossen
Der Bundesminister und Vizekanzler Andi Babler, der von vielen Bürgern bereits als purer Kompetenzsimulant wahrgenommen wird, wird immer eindeutiger von seinen eigenen Genossen innerhalb der SPÖ angegriffen. Das ist kein besonderes Wunder. Viel zu oft hat er sich in Themen eingebracht, bei denen sich andere zuvor einmal informieren, bevor sie ihre Meinung dazu kundtun. Der Donaustädter Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy, ein roter Funktionär von altem Schrot und Korn, rechnete in den sogenannten Ruck-Leaks ungeschminkt ab: „Der ist ein versoffener Bürgermeister, der nichts kann.“ Und nachgelegt: „Der Babler ist ja in Wahrheit eine Dumpfbacke.“ Die Regierung nannte er eine „Dilettantenpartie“, Babler würde er „nicht als Geschäftsführer“ nehmen. Pensionen ab 2.500 Euro brutto als Luxuspensionen zu deklarieren, die Mietpreisbremse, die wohl keinem einzigen Österreicher weniger Miete beschert habe – Nevrivy legte den Finger in die Wunde. Die Umfragewerte der SPÖ um die 16% unterstreichen die Diagnose. Manch ein Vertreter dieser Bundesregierung stellt tatsächlich eine personifizierte Manifestation kognitiver Dissonanz und ästhetischer Enttäuschung dar. Die Gelassenheit, mit der die meisten Vertreter dieser Bundesregierung mit dem Offensichtlichen, mit völlig logischen Zusammenhängen umgehen und sie unbeachtet lassen, ist schon beinahe beneidenswert. Sie schweben über den Dingen, während unten die Realität nagt.
Sicherheitspolitik mit dem Kaffeelöfferl
ÖVP-Innenminister Gerhard Karners Lösungsansätze, um innere Sicherheit, Abschiebungen und Migrantenkriminalität einer vernünftigen Erledigung zuzuführen, sind wertvoll und effektiv wie ein Kaffeelöfferl bei einer Messerstecherei. Zwar verkündet er stolz „Minuszuwanderung“ und pro Tag bis zu zehn abgeschobene Straftäter, doch die Praxis hinkt hinterher und die mit Stolz präsentierten Zahlen sind – höflich gesagt – sportlich interpretiert und inhaltlich überstrapaziert. Die „Jugend“-Kriminalität in Wien zwingt in der Zwischenzeit nicht nur Kärntner Polizisten zur Hilfe, wahre Einbruchsserien erschüttern die Bundeshauptstadt – 20 Geschäfte in 20 Wochen. Und fünfmal so viele syrische Kinder als Täter bei einem Polizeieinsatz am Bahnhof Meidling. Tja. Währenddessen feiert man sich für Zahlen, die das eigentliche Problem bestenfalls kaschieren.
Die hysterisch anmutenden Vorwürfe gegen die FPÖ, deren Lösungsvorschläge entweder geleugnet oder – meist sehr schlecht – kopiert und dann doch nicht umgesetzt werden, gehören zum festen Repertoire. Kanzler Christian Stocker kopiert Kickl, die ÖVP feiert FPÖ-Forderungen als eigene Erfolge. Return Hubs und EMRK-Interpretation – Ideen, die einst verteufelt wurden, werden nun als eigene Innovation verkauft. Mit sieben Jahren Verspätung in der Realität angekommen, Herr Stocker. Willkommen und guten Morgen, schon ausgeschlafen?
Bei seiner Sommertour hat es ÖVP-Bundeskanzler Christian Stocker erfolgreich zuwege gebracht, jegliche intellektuelle Tiefe zu umschiffen. Der Satz, Kinderbetreuung sei keine Arbeit, sorgte für den erwartbaren Sturm und die erwartbar durchsichtige Entschuldigung. Man umschifft die Klippen der Realität mit der Anmut eines vollbeladenen Tankers mit beschädigtem Ruder im Nebel.
Logik als Fremdsprache und Bildungsdebakel
Neos-Außenministerin Beate Meinl-Reisingers Einlassungen im mehr als kuschelig geführten ORF-Sommergespräch stellten eine erfrischende Herausforderung für das allgemeine Verständnis von Logik dar. Sogar beim Offensichtlichen fehlte ihr der Überblick. Außenministerin ohne Außenpolitik – Ukraine, Gaza, Nahost? Fehlanzeige. Stattdessen Pensionsalter 67, Reformdividende und die Behauptung, man wolle jedem Kind die Flügel heben. Währenddessen zahlen Eltern im Schnitt 750 Euro jährlich für Nachhilfe, jedes dritte Schulkind braucht Unterstützung. Bildungsminister Christoph Wiederkehr brachte wirklich Abwechslung in intellektuelle Debatten. Er zog das Niveau mit Schwung nach unten. Türkisch-Unterricht für österreichische Staatsbürger an Pflichtschulen – ein bildungspolitischer Offenbarungseid. Parallelgesellschaften werden nicht bekämpft, sie werden subventioniert. Wer türkischstämmiger Schüler in Österreich ist, sollte maximal Deutsch-Nachhilfe erhalten, nicht Muttersprachenunterricht auf Kosten der Allgemeinheit.
Daß es gerade im Staatsfunk ORF drunter und drüber geht, ist nur völlig logisch in Anbetracht des ideologisch motivierten und verursachten Versagens der Regierungsparteien und ihrer Verbündeten in so vielen Bereichen, der Grünen. Postenschacher, Unvereinbarkeiten, Abmahnungen für Armin Wolf, 126 Podcasts trotz Sparkurses, luxuriöse Pensionen – der ORF spiegelt das Regierungsversagen wie ein Zerrspiegel.
Die blaue Welle und das Beispiel Wels
Mit hysterisch anmutenden Vorwürfen reagieren Vertreter der Regierungsparteien auf den immer größer werdenden Erfolg der großen Oppositionspartei FPÖ. Der FPÖ-Landeshauptmann Mario Kunasek ist der beliebteste Landeshauptmann Österreichs – oft sogar der beliebteste Politiker des Landes. Bei den kommenden Landtagswahlen in Oberösterreich, Salzburg und Niederösterreich erwartet man schon hinter vorgehaltener Hand Siege der Freiheitlichen und in Folge neue blaue Landeshauptleute namens Haimbuchner, Svazek und Landbauer. Immer mehr Österreicherinnen und Österreicher blicken mit Interesse auf die oberösterreichische Statutarstadt Wels, wo seit mehreren Legislaturperioden der FPÖ-Bürgermeister Dr. Andreas Rabl eine abgewirtschaftete und hochverschuldete Stadt in eine im Prinzip schuldenfreie, saubere und prosperierende Stadt verwandelte. Von 71 Millionen Euro Schulden 2015 auf wenige Millionen, Rücklagen über 100 Millionen, Investitionen von 40 Millionen ohne neue Schulden, Überschüsse. Während anderswo das Geld verbrannt wird, wird in Wels gewirtschaftet. Ein lebendiger Gegenentwurf zur Verliererampel.
Neuwahlgerüchte und die Sehnsucht nach dem EU-Futtertrog
Daß es neuerdings vermehrt zu Neuwahlgerüchten kommt, ist direkt angenehm. Es macht Hoffnung. Allerdings darf man den Drang diverser Regierungsmitglieder, auf Biegen und Brechen in der derzeit besetzten Position zu bleiben, nicht unterschätzen. Man darf nicht übersehen, daß es genügend Regierungsmitglieder gibt, die nie wieder im Leben so viel Geld verdienen wie jetzt, da sie auf Grund ihrer (mangelnden) Ausbildung, ihres Persönlichkeitsbilds, ihrer Inkompetenz niemals in der Privatwirtschaft in eine Position kämen, in der sie annähernd an derartigen Einkünften kratzen. Als große Hoffnung für die Zeit nach dem Ministeramt in Österreich bleibt für einige dieser Damen und Herren nur die EU, bei der man sich derzeit bis weit über die Grenzen des guten Geschmacks anbiedert, um später einmal gut und lukrativ versorgt zu werden. Ex-Kanzler Nehammer und Ex-Finanzminister Brunner sind dafür die besten Beispiele, daß es keinesfalls eines Mindestmaßes an Kompetenz bedarf, um in der EU einen gutbezahlten Posten zu erlangen.
Die Verliererampel steckt in der Sommerpause fest. Die Probleme haben das nicht. Die Bürger beobachten, rechnen nach und wenden sich dem zu, was funktioniert. Wels zeigt es. Kunasek zeigt es. Die FPÖ zeigt es in den Umfragen. Die Regierung hingegen zeigt vor allem eines: die Kunst, dem Offensichtlichen mit stoischer Gelassenheit aus dem Weg zu gehen. Man könnte sie darum fast beneiden – wäre da nicht der Preis, den das Land dafür zahlt.
So nebenbei bemerkt: Neuwahlen wären die anständigste und eleganteste Lösung!
Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Sonntag!
Bleiben Sie zuversichtlich!
Bleiben Sie uns gewogen!
Bitte unterstützen Sie die heimische Wirtschaft!
Dieses cäsarische Triumvirat hat doch längst Österreich verraten – die Deindustrialisierung, die Schuldenpolitik und die Verteilung von nichtvorhandenem Geld an NHOs, Sozialschmarotzer und Scheinasylanten werden den hart erarbeiteten Wohlstand vernichten – Zahlen zeigen die Realität:
Wer erwirtschaftet künftig jene Wertschöpfung, aus der der österreichische Staat seine immer weiter wachsenden Ausgaben finanziert?
Wer soll das alles noch bezahlen?
Von der Deindustrialisierung zur Schuldenwirtschaft: Österreich sägt an jenem Ast, auf dem sein Sozialstaat, seine Bürokratie und sein gesamtes Umverteilungssystem sitzen
Österreich hat ein Problem, über das erstaunlich wenig gesprochen wird: Wir reden ständig darüber, wofür der Staat Geld ausgeben soll, aber immer weniger darüber, woher dieses Geld eigentlich kommen soll.
Die Industrie liefert gerade eine neue Warnung. Die Industriellenvereinigung kritisiert das geplante Klimagesetz und insbesondere einen österreichischen Sonderweg zur Klimaneutralität 2040. Eine aktuelle Modellrechnung von ECO-Austria im Auftrag der IV Oberösterreich kommt zu dem Ergebnis, dass die Wirtschaftsleistung dadurch um 1,7 bis 2,6 Prozent niedriger ausfallen könnte. Das entspräche rund 8,5 bis 13 Milliarden Euro Wirtschaftsleistung. Gleichzeitig könnten 30.000 bis 45.000 Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen.
Ein Land kann nicht dauerhaft seine produktive Basis schwächen und gleichzeitig seine konsumtive Staatsleistung immer weiter ausbauen.
Die Industrie ist nicht irgendein Wirtschaftszweig
Österreichs Industrie beschäftigt rund 450.000 Menschen. Sie erzielt eine Exportquote von rund 68 Prozent und erwirtschaftet einen erheblichen Teil der Wertschöpfung und der Investitionen. Der produzierende Bereich kommt insgesamt auf knapp 27 Prozent der österreichischen Wertschöpfung.
Und genau diese Industrie steht seit Jahren unter Druck.
Nach Angaben der WKÖ liegt die reale industrielle Produktion 2025 rund 12 Prozent unter dem Niveau von 2021. Die Industrie habe damit einen erheblichen Teil ihrer Substanz verloren.
Das ist die eigentliche Warnung.
Denn wenn ein Industriebetrieb schließt, verschwindet nicht nur ein Fabriksgebäude. Es verschwinden Löhne, Sozialversicherungsbeiträge, Körperschaftsteuer, Umsatzsteuer, Exporterlöse, Investitionen, Forschung und Aufträge für Zulieferer.
Ein Arbeitsplatz in der Industrie erzeugt wiederum Nachfrage bei anderen Unternehmen.
Deindustrialisierung ist deshalb kein lokales Arbeitsplatzproblem. Sie ist ein Problem der gesamten Wertschöpfungskette.
Und dann kommt der Staat
Gleichzeitig wächst der österreichische Staat.
Er beschäftigt Verwaltung, finanziert Pensionen, Gesundheit, Bildung, Infrastruktur, Förderungen, Sozialleistungen, öffentliche Unternehmen und eine Vielzahl von Institutionen. Dazu kommen NGOs, Beratungsorganisationen, Integrationsprogramme und ein immer umfangreicheres Geflecht staatlicher und staatsnaher Dienstleistungen.
Das alles ist nicht grundsätzlich schlecht – aber es hat eine Voraussetzung:
Es muss jemand erwirtschaften.
Der Staat kann Geld verteilen. Er kann es besteuern. Er kann es sich leihen. Er kann es umverteilen.
Was er nicht kann:
Wohlstand dauerhaft ausgeben, ohne dass vorher Wohlstand produziert wurde.
Genau hier liegt der österreichische Denkfehler.
Wir behandeln die produktive Wirtschaft zunehmend so, als sei sie eine Art Selbstbedienungsladen des Staates. Gleichzeitig werden immer neue Aufgaben geschaffen und immer neue Ansprüche formuliert.
Und wenn die Einnahmen nicht reichen?
Dann kommt die eleganteste Lösung der modernen Politik:
Schulden.
Österreich lebt bereits auf Pump
Der Fiskalrat warnt seit Jahren vor dieser Entwicklung. Nach seiner aktuellen Einschätzung bleiben die österreichischen Budgetdefizite auch in den kommenden Jahren deutlich über der Maastricht-Grenze von drei Prozent. Der Fiskalrat erwartet für 2030 eine Staatsschuldenquote von rund 87,8 Prozent des BIP und spricht von einem historischen Rekordniveau.
Auch die Oesterreichische Nationalbank erwartet für 2026 ein Defizit von rund 4,1 Prozent des BIP und eine weiter steigende Schuldenquote.
Damit ist die entscheidende Frage nicht mehr: „Können wir uns diese oder jene Ausgabe leisten?“
Die entscheidende Frage lautet: „Wie lange können wir uns leisten, Ausgaben zu beschließen, ohne die Einnahmeseite der Volkswirtschaft zu stärken?“
Denn Schulden sind kein Einkommen.
Sie sind vorweggenommene Steuerzahlungen künftiger Generationen.
Die Rechnung für die Asylmigration
Es gibt Berechnungen über die fiskalischen Auswirkungen der Asylmigration.
Eine im Parlament dokumentierte EcoAustria-Studie kommt für die Jahre 2015 bis 2025 auf öffentliche Mehraufwendungen von 21,637 Milliarden Euro.
Warum gibt es überhaupt keine regelmäßig veröffentlichte, vollständige Rechnung über sämtliche fiskalischen Auswirkungen von Asylmigration?
Der Rechnungshof hat bei der Grundversorgung wiederholt auf Probleme bei Kostenaufteilung, Abrechnung, Kontrolle und Kostenwahrheit hingewiesen.
In einem Staat, der inzwischen jeden kleinen Bürger wegen einer Rechnung, einer Überweisung oder einer Steuer penibel kontrollieren kann, sollte man doch wenigstens wissen, was große politische Systeme insgesamt kosten.
Die Summe aller Ausgaben darf die Summe dessen, was eine Volkswirtschaft dauerhaft erwirtschaften kann, nicht übersteigen.
Wenn die Industrie schrumpft, die Zahl der Erwerbstätigen relativ zur Zahl der Transferempfänger sinkt, die Bürokratie wächst, die Sozialausgaben steigen und gleichzeitig immer neue staatliche Aufgaben geschaffen werden, entsteht eine gefährliche Schere.
Auf der einen Seite:
immer mehr Ausgaben.
Auf der anderen:
eine zunehmend belastete produktive Basis.
Dazwischen:
Schulden.
Und dann beginnt die Abwärtsspirale
Zunächst werden Unternehmen höher besteuert.
Dann steigen Lohnnebenkosten.
Dann steigen Energiekosten.
Dann werden Investitionen verschoben.
Dann wandert Produktion ab.
Dann gehen Arbeitsplätze verloren.
Dann sinken die Steuereinnahmen.
Dann steigen die Sozialausgaben.
Dann muss der Staat noch mehr sparen oder noch mehr Steuern einheben.
Und höhere Steuern und Kosten belasten wiederum jene Unternehmen, die noch im Land geblieben sind.
Das ist die klassische Abwärtsspirale einer Volkswirtschaft.
Man kann sie durchbrechen – aber nicht durch noch mehr Umverteilung.
Man kann sie nur durch mehr Produktivität, Investitionen, Innovation, wettbewerbsfähige Energiepreise, weniger Bürokratie und einen attraktiven Wirtschaftsstandort durchbrechen.
Was passiert bei der Deindustrialisierung?
Die Vorstellung, dass man eine Fabrik einfach durch einen Dienstleistungsbetrieb ersetzen könne, ist ökonomisch naiv.
Ein Land kann selbstverständlich einen großen Dienstleistungssektor haben.
Aber wer bezahlt letztlich die Dienstleistungen?
Der Friseur bezahlt seine Angestellten aus den Einnahmen seiner Kunden.
Der Rechtsanwalt lebt von den Honoraren seiner Mandanten.
Die NGO lebt von Spenden oder öffentlichen Mitteln.
Die Verwaltung lebt vom Staat.
Der Staat lebt von Steuern.
Und die Steuern kommen letztlich aus Einkommen, Gewinnen, Konsum und Vermögen, die vorher erwirtschaftet werden müssen.
Auch der Staat kann keinen Wohlstand aus dem Nichts erzeugen.
Die gefährliche Illusion
Die gefährlichste politische Illusion unserer Zeit besteht deshalb darin, zu glauben, man könne gleichzeitig
die Industrie stärker regulieren,
Energie verteuern,
Unternehmen mit immer neuen Berichtspflichten belasten,
den Sozialstaat ausweiten,
immer mehr Verwaltung beschäftigen,
immer mehr öffentliche Programme finanzieren,
immer höhere Transferleistungen bezahlen,
immer neue Integrations- und Förderprogramme schaffen,
gleichzeitig die Arbeitszeit reduzieren
und am Ende werde das alles irgendwie schon funktionieren.
Nein.
Es funktioniert nur so lange, wie eine ausreichend große produktive Wirtschaft die Rechnung bezahlt.
Und genau diese Grundlage darf man nicht mutwillig beschädigen.
Österreich braucht deshalb einen produktiven Staat
Der Staat muß seine Prioritäten wieder ordnen!!
Er muss zuerst jene Voraussetzungen schaffen, unter denen Unternehmen investieren, Arbeitsplätze schaffen und Wertschöpfung erzeugen.
Dazu gehören:
leistbare Energie, weniger Bürokratie, wettbewerbsfähige Steuern, schnelle Genehmigungen, gute Schulen, leistungsfähige Infrastruktur und Rechtssicherheit.
Und vor allem braucht Österreich endlich eine ehrliche Kostenrechnung.
Was kostet die Verwaltung?
Was kosten Förderungen?
Was kosten Integrationsmaßnahmen?
Was kostet Migration tatsächlich?
Was kosten die verschiedenen NGOs und ausgelagerten Staatsaufgaben?
Was kosten die Klimamaßnahmen?
Und vor allem:
Welche Wertschöpfung steht diesen Ausgaben gegenüber?
Die Rechnung kommt immer
Man kann die Rechnung eine Zeit lang verstecken.
Man kann sie über neue Steuern bezahlen.
Man kann sie über Inflation verteilen.
Man kann sie über Schulden in die Zukunft verschieben.
Aber irgendwann kommt sie.
Die eigentliche Gefahr der Deindustrialisierung besteht darin, dass wir langsam jene wirtschaftliche Substanz verlieren, die den gesamten österreichischen Verteilungsstaat finanziert.
Dann wird plötzlich eine ganz andere Frage gestellt:
Nicht mehr:
„Was wollen wir noch alles finanzieren?“
Sondern:
„Was können wir uns überhaupt noch leisten?“
Und dann wird die politische Auseinandersetzung nicht mehr zwischen links und rechts geführt.
Dann geht es um eine viel fundamentalere Frage:
Ob Österreich noch genügend Menschen und Unternehmen hat, die Wohlstand produzieren – oder ob wir irgendwann nur noch darüber streiten, wie man den Mangel verteilt.
Eine immer größere Verteilungs- und Verwaltungsstruktur braucht eine produktive Basis. Wenn diese Basis durch Deindustrialisierung schrumpft, wird das gesamte System instabil.
https://www.msn.com/de-at/nachrichten/politik/teuerung-arbeitspl%C3%A4tze-neue-warnung-f%C3%BCr-%C3%B6sterreich/ar-AA2aHZ4G?ocid=BingNewsSerp
Und nicht nur der Wohlstand wird verludert – die Umvolkung (Mölzer analysierte das bereits vor vielen Jahren) findet statt – die Kulturbereicherung findet auch beim Fressen – pardon – Essen statt! Wir verlieren alle typisch österreichischen Kulturgüter:
„Kulturwandel in Gastro
Siebente Pizzeria, aber kein Schweinsbraten mehr“ – Krone von heute!
Der Kulturwandel in der Gastronomie zeigt sich in einer Tiroler Gemeinde besonders drastisch. Im Zentrum von Jenbach (Bezirk Schwaz) eröffnete nun schon die siebente Pizzeria, ein richtiges einheimisches Gasthaus fehlt hingegen seit vielen Jahren – eine Spurensuche….
Dabei betreiben „unsere“ orientalischen Kulturbereicherer solche Schein-Italiener mit Folgen, wie die Lebensmittelpolizei feststellte (auch die „unreine“ linke Hand wird zum Kochen benötigt)
https://exxpress.at/news/kebab-mit-faekalkeimen-unappetitlicher-ak-test-in-doener-laeden/
Nicht Geld in sinnlose Deutschkurse verpulvern – Österreicher ausbilden! Nicht Analphabeten alimentieren – Leistung belohnen. Nur – eine Regierung die selbst nichts leistet, ist kein Vorbild!
Die Suche nach dem ewigen Facharbeiter
Seit Jahren wird uns dasselbe Mantra vorgesagt: „Österreich braucht Fachkräfte!“
Kaum jemand wagt es noch zu widersprechen. Denn wer gegen Zuwanderung argumentiert, bekommt sofort die Antwort: Wir brauchen diese Menschen für unseren Arbeitsmarkt.
Nur: Welche Menschen brauchen wir eigentlich?
Österreich hatte 2025 im Jahresdurchschnitt fast 400.000 Arbeitslose und Schulungsteilnehmer, während gleichzeitig rund 79.000 offene Stellen gemeldet waren. Das beweist zwar nicht, dass jede offene Stelle mit einem Arbeitslosen besetzt werden könnte – Qualifikation, Wohnort und Beruf passen häufig nicht zusammen. Aber es beweist sehr wohl, dass die Behauptung „uns fehlen einfach die Menschen“ viel zu simpel ist.
Das eigentliche Problem heißt Qualifikation und Arbeitsmarktintegration.
Warum investieren wir nicht wesentlich stärker darin, jene Menschen auszubilden, die bereits hier leben? Warum werden Arbeitslose nicht konsequenter für jene Berufe qualifiziert, in denen tatsächlich Engpässe bestehen? Warum schöpfen wir das Potenzial älterer Arbeitnehmer, von Frauen, Teilzeitkräften und Menschen mit unzureichender Ausbildung nicht besser aus?
Stattdessen wird uns seit Jahren die Geschichte vom „ewigen Facharbeiter“ erzählt.
Und plötzlich wird aus dem Fachkräftemangel eine politische Allzweckwaffe: Damit lässt sich nahezu jede Form von Zuwanderung begründen.
Dabei ist eines besonders absurd: Wir werben Fachkräfte teilweise in Ländern an, die selbst dringend Ärzte, Ingenieure, Techniker, Pflegekräfte und Handwerker benötigen. Wir investieren nichts in deren Ausbildung – und holen dann jene Menschen ab, die diese Länder selbst ausgebildet haben.
Das ist nicht Entwicklungshilfe.
Das ist Brain Drain mit österreichischem Arbeitskräftemangel-Label.
Und gleichzeitig kommen Menschen ins Land, die zunächst selbst intensive Sprach-, Bildungs- und Integrationsmaßnahmen benötigen. Das ist nicht per se ein Vorwurf gegen diese Menschen. Es ist aber ein Unterschied, ob jemand als ausgebildeter Elektrotechniker nach Österreich kommt oder ob der Staat zunächst erhebliche Mittel investieren muss, damit jemand überhaupt für den österreichischen Arbeitsmarkt qualifiziert werden kann.
Genau diese Unterscheidung müsste man endlich offen aussprechen.
Fachkräftezuwanderung ist etwas anderes als Zuwanderung, die erst durch jahrelange staatliche Qualifizierungsmaßnahmen zu einem zusätzlichen Arbeitskräfteangebot werden könnte.
Das AMS selbst spricht inzwischen von einer strukturellen Verschiebung und fordert neben gezielter Zuwanderung ausdrücklich eine höhere Erwerbsbeteiligung und mehr Qualifizierung im Inland.
Das ist der vernünftige Weg.
Nicht: „Holt irgendjemanden, weil uns die Fachkräfte fehlen.“
Sondern:
„Welche Qualifikationen fehlen tatsächlich – und wie können wir sie zuerst im eigenen Land entwickeln?“
Denn wenn Österreich gleichzeitig seine Industrie schwächt, Unternehmen durch Kosten und Bürokratie belastet, Arbeitsplätze verliert und anschließend aus aller Welt Arbeitskräfte importiert, um die entstandenen Lücken zu schließen, dann ist das keine langfristige Strategie.
Es ist die Reparatur eines Problems, das man teilweise selbst produziert hat.
Und deshalb sollte der Satz „Wir brauchen Fachkräfte!“ nicht länger das Ende jeder Diskussion sein.
Er sollte der Anfang von fünf unangenehmen Fragen sein:
Welche Fachkräfte?
Wie viele?
Wo fehlen sie?
Warum bilden wir sie nicht selbst aus?
Und was kostet es den Steuerzahler, wenn wir statt qualifizierter Fachkräfte Menschen importieren, die erst qualifiziert werden müssen?
Denn eines ist sicher:
Der Fachkräftemangel darf nicht zum politischen Beruhigungsmittel werden, mit dem man jede Form von Migration rechtfertigt und gleichzeitig vermeidet, über die eigentlichen Probleme des österreichischen Bildungs-, Arbeits- und Wirtschaftssystems zu sprechen.
https://www.unsertirol24.com/2025/01/27/zwei-drittel-der-zuwanderer-mit-asylstatus-sind-analphabeten/