
Nach dem Deutschen Fernsehpreis für „Hundertdreizehn” wurden Lia von Blarer und Robert Stadlober beim Deutschen Schauspielpreis in Berlin als „Bestes Duo” ausgezeichnet. Armin Rohde gewann den Preis in der Kategorie „Episodische Rolle” für seine Darstellung als Richard Born in Folge zwei.
Erst kürzlich wurde beim Deutschen Fernsehpreis „Hundertdreizehn”, produziert von Satel Film und Windlight Pictures, als „Beste Drama-Serie” ausgezeichnet. Jetzt folgten die nächsten Preise. Bei der Verleihung des Deutschen Schauspielpreises in Berlin wurden Lia von Blarer und Robert Stadlober als „Bestes Duo” ausgezeichnet. Armin Rohde gewann den Preis in der Kategorie „Episodische Rolle” für seine Darstellung als Richard Born in Folge zwei.
Das sechsteilige TV-Event erforscht die weitreichenden menschlichen Auswirkungen eines tragischen Busunfalls. Als Ermittlerduo Anne Goldmundt und Jan Auschra untersuchten Lia von Blarer und Robert Stadlober die Unfallursache, während jede einzelne Folge parallel die vom Unfall betroffenen Hauptfiguren und ihre persönlichen Geschichten beleuchtet. In Folge zwei wird der an Alzheimer erkrankte Spediteur Richard Born (Armin Rohde) für das Ermittler-Team zum wichtigsten Augenzeugen des Unfalls. Doch seine Aussagen widersprechen den Aufzeichnungen der Überwachungskameras.

Mehrere Preise und Nominierungen für „Hundertdreizehn”
Die Free-TV-Premiere von „Hundertdreizehn” erfolgte im Oktober 2025 im ORF und in der ARD und bescherte den Sendern hohe Einschaltquoten und gute Kritiken. Im Mai wurde die Serie schon bei den New York Festivals – TV & Film Awards mit einem Hauptpreis, dem Grand Tower, in der Kategorie „Crime Drama” ausgezeichnet. Bei der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises am Mittwoch in Köln wurde die sechsteilige ORF/ARD-Produktion als „Beste Drama-Serie” ausgezeichnet. Die Produktion war zudem in den Kategorien „Beste Regie Fiktion” (Rick Ostermann), „Bestes Buch-Fiktion” (Arndt Stüwe) und „Beste Montage Fiktion” (Christoph Cepok und Benjamin Kaubisch) nominiert.
113 Menschen sind durchschnittlich vom Tod eines Menschen betroffen
Produziert wurde das TV-Event vom Team der Satel Film gemeinsam mit den Münchner Partnern von Windlight Pictures für den ORF und den WDR. Der Titel der Serie ist nicht willkürlich gewählt, zeigt doch eine Studie des deutschen Bundesverkehrsministeriums, dass vom Tod eines Menschen durchschnittlich 113 Personen betroffen sind, vom Familienangehörigen bis zum Polizisten.
Regie führte Rick Ostermann. Die Drehbücher stammen von Arndt Stüwe. Neben Lia von Blarer und Robert Stadlober sind Anna Schudt und Patricia Aulitzky in den Hauptrollen zu sehen. Gedreht wurde im Sommer 2024 u.a. am Wiener Zentralfriedhof, auf der Baumgartner Höhe, in Waidhofen an der Thaya und im Schloss Thürnthal und anschließend, bis Mitte Oktober, in Köln und Berlin.
Bei der Produktion setzte die Satel Film auf Green Producing, also auf möglichst klimaneutrale Dreharbeiten. Auch „Hundertdreizehn” wurde nach den Vorgaben der Richtlinie „UZ 76” des Österreichischen Umweltzeichens für „Green Producing” produziert. Die Serie ist derzeit auf ORF ON zum Streamen verfügbar.
Über „Hundertdreizehn”
„Hundertdreizehn” ist eine Produktion von Satel Film und Windlight Pictures in Koproduktion mit dem ORF, dem WDR und der ARD Degeto Film für die ARD. Executive Producer sind Heinrich Ambrosch, Moritz Polter und Dirk Eggers. Die Redaktion liegt bei Sabine Weber (ORF), Elke Kimmlinger (WDR) und Christoph Pellander (ARD Degeto Film). Gefördert wurde „Hundertdreizehn” von FISA+, Film in Austria (ABA), der Film- und Medienstiftung NRW, Medienboard Berlin Brandenburg, Nordmedia und dem German Motion Picture Fund.
Über den Deutschen Schauspielpreis
Der Deutsche Schauspielpreis wird seit 2012 jährlich vom Bundesverband Schauspiel (BFFS) vergeben. Die Preisverleihung ist eine Non-Profit- Veranstaltung, die nur durch ein breites ehrenamtliches Engagement der Schauspielerinnen und Schauspieler, zahlreicher Freunde und Unterstützer, Förderer und Sponsoren ermöglicht wird.

Über Satel Film
Die Satel Film GmbH (gegr. 1971) ist eine der führenden österreichischen Filmproduktionsgesellschaften mit Sitz in Wien. Neben Kino- und Fernsehspielfilmen produziert das Unternehmen vor allem Fernsehserien und Dokumentarfilme. Zu den bekanntesten Produktionen zählen u.a. „Kottan ermittelt“, „Schlosshotel Orth“, die „Piefke Saga“, „Die Toten von Salzburg“, die Krimiserie „SOKO Donau“ und die Netflix/ORF-Serie „Freud“. Heinrich Ambrosch ist geschäftsführender Gesellschafter der Satel Film und im Vorstand des Verbandes der Österreichischen Filmproduzenten AAFP.
Über Windlight Pictures
Windlight Pictures ist eine in München ansässige, zur ITV Studios Gruppe gehörende Produktionsfirma, die von Moritz Polter als Geschäftsführer und Executive Producer geführt wird. 2021 gegründet, entwickelt Windlight Pictures erstklassige Inhalte für den deutschsprachigen und internationalen Markt. Windlight Pictures arbeitet mit Ausnahmetalenten vor und hinter der Kamera zusammen, um aufregende, zum Nachdenken anregende, unterhaltsame und inspirierende Programme herzustellen.
www.satel.at
Fotos © Eventpress / Kratsch