Fünf Jahre KPÖ-Herrschaft – Schulden, Chaos und der Traum vom roten Paradies

Am kommenden Sonntag wählen die Grazer ihren Gemeinderat und den Bürgermeister. Nach fünf Jahren unter Elke Kahr (KPÖ) und einer linksradikalen Koalition mit Grünen und SPÖ steht die Stadt an einem Scheideweg. Die Bilanz ist verheerend: explodierende Schulden, ein zerrütteter Wohnungsmarkt, verkehrspolitisches Desaster und eine Standortpolitik, die Unternehmen vertreibt. Während Steuergeld für Migrantenprojekte, linke Orchideen und Klientelpflege verpulvert wird, zahlen die arbeitenden Grazer die Zeche. Nüchterne Fakten sind der Todfeind linker Ideologien – und genau diese gehören jetzt auf den Tisch.

Die KPÖ als Gefahr für Graz
Nicht, weil Elke Kahr Gulags errichten würde. Die Gefahr liegt tiefer: Kommunisten wie Kahr, Finanzstadtrat Manfred Eber oder die gesamte KPÖ-Fraktion schätzen den Wert von Arbeit, Wirtschaft und hart erwirtschaftetem Geld nicht. Sie begreifen nicht – oder wollen nicht begreifen –, daß jeder Euro, den sie für „jeden Schmarrn“ ausgeben, das Ergebnis von Schweiß, Risiko und Unternehmergeist ist. Menschen haben dafür geschuftet, Steuern und Abgaben (oft viel zu hohe) gezahlt. Die KPÖ behandelt dieses Geld wie eine unerschöpfliche Ressource des „Systems“.
Seit 2021 hat die Stadt unter Kahr einen Schuldenberg von etwa 1,6 Milliarden Euro (Erbe der ÖVP-Ära unter Siegfried Nagl) auf rund 1,93 Milliarden Ende 2025 und über zwei Milliarden 2026 anwachsen lassen. Pro Kopf über 6.000 Euro – ein Plus von rund 33 Prozent. Das Kontrollamt mahnt Reformen, doch die Prioritäten liegen bei Sozialem, Öffis und Projekten für die eigene Klientel. Zum Vergleich: In Wels unter FPÖ-Bürgermeister Dr. Andreas Rabl sank der Schuldenstand von 71 Millionen (2015, pro Kopf 1.160 Euro) auf fast null (43 Euro geplant 2027), mit Überschüssen von 8,3 bzw. 11 Millionen Euro. In Linz unter SPÖ-Dominanz: über eine Milliarde Schulden und täglich Neuverschuldung im sechsstelligen Bereich. Graz und Linz zeigen das rote Minus, Wels das blaue Wunder.

Wohnungsmarkt: Versprochenes Paradies, reale Misere
Die KPÖ warb mit „leistbarem Wohnen“. Hunderte neue Gemeindewohnungen entstanden, Mieten in stadteigenen Objekten bei ca. 40 Prozent des Marktniveaus. Dennoch verschärfte sich der Gesamtmarkt. FPÖ-Spitzenkandidat Rene Apfelknab wirft Kahr vor: Nur noch etwa 25 Prozent der Gemeindewohnungen gehen an „echte Grazer“, der Rest an Zugezogene und Migranten. Wartelisten bleiben lang, der Druck auf den freien Markt steigt. Die Verluste des Eigenbetriebs „Wohnen Graz“ haben sich vervierfacht – allein 2024 auf 10,7 Millionen Euro durch Leerstände (1,1 Mio. Kosten), Mietrückstände und Einnahmeverluste. Statt marktorientierter Lösungen und Eigentumsförderung: Mietendeckel und Klientelversorgung. Teurer Wohnraum für die Mehrheit, Subventionen für wenige.

Verkehr und Wirtschaft: Ideologie statt Vernunft
Die Verkehrspolitik unter KPÖ-Grüne-SPÖ ist ein Desaster aus Stau, Parkplatzmangel und einseitiger Bevorzugung von Rad und Öffis bei gleichzeitiger Behinderung des Individualverkehrs. Große, längst in der Umsetzung überfällige Projekte stocken, die Innenstadt leidet darunter, Pendler und Wirtschaft klagen. ÖVP (Kurt Hohensinner) und FPÖ (Rene Apfelknab) fordern ein ausgewogenes Gesamtkonzept mit Park & Ride – vergeblich.
Wirtschaftsfeindlich? Absolut! Aber was soll man sonst von Linksradikalen erwarten? Unternehmen berichten von immer mehr überbordender Bürokratie, viel zu hohen Abgaben und schlußendlich von fehlender Perspektive. Statt Arbeitsplätze zu sichern, priorisiert man „soziale“ und „ökologische“ Projekte. Abwanderungstendenzen sind die Folge. Gleichzeitig fließt Geld in Migrantenbetreuung und „Integrationsmaßnahmen“. FPÖ-Sozialsprecher LAbg. Philipp Könighofer warnt: Die linke Phalanx (SPÖ, Grüne, Neos, KPÖ) macht die Steiermark wieder zum Sozialmagneten.
Elke Kahr inszeniert sich volkstümlich mit Gehaltsverzicht (behält nur ca. 2.000–2.300 Euro netto, spendet den Rest). PR-wirksam, doch die Ideologie bleibt: Der „Blick von unten“ (Kahr im Standard-Interview) ist die Fassade für eine Weltanschauung, die in der Geschichte über 100 Millionen Opfer forderte. Harmlos wirkt Kommunismus nur, solange er nicht die volle Macht hat.

Wahlkampf dynamisiert sich – Gerald Grosz und die linke Empörung
Der Wahlkampf ist dynamischer geworden. Gerald Grosz spricht laut aus, was viele Grazer sich nicht mehr zu sagen getrauen. Die üblichen Verdächtigen des linken polit-medialen Mainstreams überschlagen sich vor Entsetzen.
Die SPÖ unter Doris Kampus wird von den Kommunisten kannibalisiert: Durch mangelnde Abgrenzung zur radikalen Linken verliert sie Wähler – nach links zum „Original“ KPÖ, nach rechts zu den Freiheitlichen, weil viele Sozialdemokraten die links-illusionistische Politik satthaben.
Judith Schwentner (Grüne) und die anderen Koalitionäre komplettieren das Bild des Grauens.

Nichtwähler als bester Verbündeter der Linken
Die größten „Gewinner“ waren bei solchen Konstellationen immer die Nichtwähler. In Umfragen und Ergebnissen stellen sie die größte Gruppe. Bei der Wahl 2021 siegte Kahr mit 28,84% bei niedriger Beteiligung (nur rund 54%). Aktuelle Umfragen (Peter Hajek/Kleine Zeitung, Juni 2026): KPÖ ca. 32%, ÖVP 22%, FPÖ 15%, Grüne 12%, SPÖ 9%, Neos 9%. Kahr führt bei der Bürgermeister-Direktwahl klar. Je niedriger die Beteiligung, desto stärker kippt es nach links. Je mehr Grazer wählen gehen, desto eher endet der linke Spuk. Ein lebendiger Wahlkampf mit Daten und Fakten könnte der KPÖ – vom Mainstream sanft behandelt und gepusht – einen Strich durch die (bei Kommunisten ohnehin meist falsche) Rechnung machen.

Elf Parteien, eine klare Alternative
Elf Listen treten an, darunter FPÖ mit Rene Apfelknab, der Koalitionen mit der KPÖ ausschließt. Die Grazer haben die Wahl: Weiter im roten Schulden- und Chaos-Sumpf mit Kahr, Schwentner und Kampus – oder ein Kurswechsel zu Vernunft, Schuldenbremse, Wirtschaftsförderung und Politik für die eigenen Bürger. Wie in Wels unter Rabl bewiesen: Blaue Vernunft funktioniert. Rote Ideologie führt in den Abgrund.
Die Grazer Bürger haben am 28. Juni die Chance, Geschichte zu schreiben. Niedrige Wahlbeteiligung darf nicht erneut den Ausschlag für Linksradikale geben. Graz braucht Verantwortung statt Utopie, Leistung statt Verteilung, Zukunft statt ideologischer Experimente.

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