Die Drei: Heinzlmaier – Schöllhammer – Schmitt – „Frankreich brennt, Marterbauer will die Erbschaftssteuer – was ist unsere Neutralität noch wert?“

Das vielleicht interessanteste Diskussionsformat abseits von Mainstream und TV ist sicher diese mit dem Wirtschafts- und Politikwissenschaftler Mag. Ralph Schöllhammer, PhD, dem Markt- und Meinungsforscher Prof. Bernhard Heinzlmaier, sowie dem Journalisten und Politikkenner Richard Schmitt.
Die drei Herren verbindet die Gabe, hochkomplexe Themen auf einfache Nenner herunter zu brechen, ohne sie dabei zu simplifizieren.
Sehr lehrreich, sehr interessant, sehr informativ und gleichzeitig sehr unterhaltsam!

Frankreich brennt: Das historische Rathaus von Limoges in Flammen, laut Regierung 550.000 Menschen auf der Straße, Zusammenstöße auch in Mailand, Brüssel und Madrid. Sebastian Kurz warnt, bald gebe es die gleichen Szenen in Wien – der Standard widerspricht. Bernhard Heinzlmaier, Richard Schmitt und Ralph Schöllhammer fragen: Kann das auch bei uns passieren?

Außerdem: Markus Marterbauer soll Andreas Babler beerben und will eine Erbschaftssteuer. Dazu ein Zukunftsdepot für jedes Neugeborene und der Ruf nach mehr Kapitaldeckung bei den Pensionen – wer zahlt am Ende die Rechnung? Und kurz vor dem Nationalfeiertag: Was ist unsere Neutralität noch wert, wenn Washington russischen Diesel kauft und die FPÖ russisches Gas zurück will?



Titel-/Vorschaubild: Die Drei: Heinzlmaier – Schöllhammer – Schmitt

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3 thoughts on “Die Drei: Heinzlmaier – Schöllhammer – Schmitt – „Frankreich brennt, Marterbauer will die Erbschaftssteuer – was ist unsere Neutralität noch wert?“”

  1. Heute ist offiziell „Nationalfeiertag“ – sind wir eine „Nation“? Zuerst hieß der 26. Oktober „Tag der Fahne“ – aber dann kamen die Linksfaschisten mit: „Gaggerl fürs Flaggerl“ – jetzt ist der Tag eben ein Wandertag geworden, unsere „Kulturbereicherer“ freuts – nix arbeiten, aber auch auch nix wissen warum!

    – Neutralität
    Bundesverfassungsgesetz
    vom 26. Oktober 1955 (B.G.Bl. 211/1955)
    über die Neutralität Österreichs
    Artikel I. (1) Zum Zwecke der dauernden Behauptung seiner Unabhängigkeit nach außen und zum Zwecke der Unverletzlichkeit seines Gebietes erklärt Österreich aus freien Stücken seine immerwährende Neutralität. Österreich wird diese mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln aufrechterhalten und verteidigen.
    (2) Österreich wird zur Sicherung dieser Zwecke in aller Zukunft keinen militärischen Bündnissen beitreten und die Errichtung militärischer Stützpunkte fremder Staaten auf seinem Gebiete nicht zulassen.
    Artikel II. Mit der Vollziehung dieses Bundesverfassungsgesetzes ist die Bundesregierung betraut.
    Quellen: Rechtsinformationssystem der Republik Österreich
    Fischer / Silvestri, Texte zur österreichischen Verfassungs-Geschichte, Geyer-Edition 1970
    © 26. Dezember 2001 – 5. Oktober 2012

    Österreichs Volk will nicht in eine EU Armee und will auch in Zukunft an seiner Neutralität festhalten. Die Neutralität ist nicht nur ein historisches Erbe, sondern ein wichtiger Bestandteil unserer staatlichen Souveränität und unserer Rolle in Europa.
    Gerade kleine Staaten müssen besonders sorgfältig darauf achten, nicht in militärische Machtblöcke hineingezogen zu werden. Wer Teil eines großen Militärbündnisses ist, wird im Ernstfall automatisch Teil von Konflikten, die möglicherweise gar nicht die eigenen Interessen betreffen. Sollte es zu kriegerischen Auseinandersetzungen kommen, würde österreichisches Staatsgebiet rasch zu einem strategischen Raum für militärische Operationen werden. Dann entscheiden nicht mehr allein die Österreicher über ihr Land, sondern auch Bündnispartner und militärische Notwendigkeiten.
    Die aktuellen Kriege zeigen zudem, wie zerstörerisch moderne Waffen geworden sind. In der Ukraine werden ganze Städte, Verkehrswege und Infrastrukturen verwüstet. Angesichts solcher Entwicklungen erscheint die Vorstellung von militärischen „Siegern“ zunehmend fragwürdig. Am Ende zahlen oft die Zivilbevölkerung und die betroffenen Länder den höchsten Preis.
    Österreich und auch die Schweiz haben dagegen bewiesen, dass neutrale Staaten eine wichtige Funktion erfüllen können. Sie bieten Raum für Verhandlungen, Diplomatie und Vermittlung. Österreich hat über Jahrzehnte eine Brückenfunktion zwischen Ost und West eingenommen und war Gastgeber zahlreicher internationaler Gespräche. Diese Rolle ist in einer zunehmend polarisierten Welt wertvoller denn je.
    Neutralität bedeutet nicht Wehrlosigkeit oder Gleichgültigkeit. Sie bedeutet, die eigene Verteidigung sicherzustellen, ohne sich militärischen Machtblöcken zu unterwerfen. Gerade deshalb sollte Österreich seine Unabhängigkeit bewahren und seine Tradition als Ort des Dialogs fortsetzen, anstatt sein Staatsgebiet und seine außenpolitische Handlungsfreiheit einer gemeinsamen EU-Armee unterzuordnen. Wer Frieden fördern will, sollte nicht vorschnell auf militärische Integration setzen, sondern auf Diplomatie, Vermittlung und die Wahrung der eigenen Souveränität.

    Und die NATO-Beate wird auch heute medienwirksam auftreten, aber sie hat Österreich längst verraten!

    So schaut Landesverrat aus:
    https://www.exxtra24.at/neutralitaet-schuetzt-nicht-meinl-reisinger-wirbt-fuer-eine-eu-armee/

  2. Wir wollen Österreicher bleiben, nicht in einer EU-Diktatur untergehen – die EU Beate will uns verkaufen, nein – wir sind Österreicher!

    https://www.filmarchiv.at/de/filmarchiv-on/video/f_02zBxjC2zwfgMRZhAekj72

    Am 12. Februar 1938 zitierte Adolf Hitler den österreichischen Bundeskanzler Kurt Schuschnigg nach Berchtesgaden in seine Residenz. Dort wurden Maßnahmen zur Begünstigung des Nationalsozialismus in Österreich, unter anderem die Ernennung des Nationalsozialisten Arthur Seyß-Inquart zum österreichischen Innenminister, vereinbart. Die Ständestaat-Regierung Schuschniggs stand nun mit dem Rücken zur Wand. Am 24. Februar 1938 forderte Bundeskanzler Schuschnigg vor dem Bundesrat in seiner berühmten Rede die Unabhängigkeit Österreichs, gipfelnd im Ausruf: »Bis in den Tod! Rot-Weiß-Rot!«.
    Noch am 9. März 1938 kündigte Schuschnigg bei einer Rede in Innsbruck eine Volkbefragung für den 13. März an. Dieser kam Hitler dann mit dem Einmarsch in Österreich am 12. März 1938 zuvor.

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