Bestseller-Autor präsentiert Nachruf auf Friedrich Merz

Gerald Grosz’ neues Buch „Ausgemerzt – Das Ende der Scheinkonservativen“ erscheint am 24. August 2026 – 220 Seiten Abrechnung mit dem System der Scheinkonservativen in Deutschland, Österreich und Europa

Pünktlich zum politischen Niedergang des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz legt der österreichische Bestseller-Autor Gerald Grosz einen politischen Nachruf vor: „Ausgemerzt – Das Ende der Scheinkonservativen“.

Auf rund 220 Seiten seziert Grosz das Scheitern jener Politiker und Parteien, die den Bürgern konservative Werte versprechen und anschließend mit den Linken gemeinsame Sache machen. Im Zentrum steht Friedrich Merz als Symbolfigur des systematischen Wählerverrats. Daneben nimmt der Autor Markus Söder, Ursula von der Leyen, den österreichischen ÖVP-Chef und Bundeskanzler Christian Stocker sowie Sebastian Kurz und historische Vorläufer wie Franz Josef Strauß unter die Lupe.
Grosz zeichnet die gebrochenen Wahlversprechen nach – von der Schuldenbremse über eine harte Migrationspolitik bis hin zu Law-and-Order und bürgerlicher Redlichkeit – und stellt ihnen die Realität gegenüber: Skandale von der Amigo-Affäre eines Franz Josef Strauß über die Masken-Deals von Jens Spahn bis zu den jüngsten Affären um den ehemaligen ÖVP-Klubobmann August Wöginger. „Schein und Sein könnten bei den Scheinkonservativen nicht unterschiedlicher sein“, so der Autor. „Sie blinken im Wahlkampf rechts und regieren danach mit den Linken. Damit ist Schluss.“
Das Buch prophezeit den Parteien der Mitte-Rechts-Formation dasselbe Schicksal wie den italienischen Christdemokraten der 1990er-Jahre. Gleichzeitig beschreibt Grosz den Aufstieg echter konservativer Alternativen: der AfD in Deutschland und der FPÖ in Österreich. Für das Werk führte der Autor Interviews mit FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl und der AfD-Politikerin Beatrix von Storch.

Gerald Grosz, geboren 1977, war von 2000 bis 2006 Pressesprecher und Ministersekretär der österreichischen Bundesregierung und von 2008 bis 2013 Abgeordneter zum Nationalrat. Heute ist er Unternehmer, Kolumnist und einer der reichweitenstärksten konservativen Kommentatoren im deutschen Sprachraum. Mit „Merkels Werk – Unser Untergang“ landete er einen SPIEGEL-Bestseller; „Ab nach Hause“ war monatelang Österreichs meistverkauftes Sachbuch.

Bibliografische Angaben:

Gerald Grosz

Ausgemerzt – Das Ende der Scheinkonservativen

ca. 220 Seiten, Hardcover, 13,5 × 20 cm
ISBN 978-3-7020-2357-7
Erscheinungstermin: 24. August 2026
Verlag: Leopold Stocker Verlag, Graz
Preis: ca. € 22,00
Vorbestellungen ab sofort möglich.


Das Buch ist die konsequente Fortsetzung von Grosz’ schonungsloser Analyse der politischen Verwerfungen der letzten Jahre und richtet sich an alle, die den Unterschied zwischen konservativem Anspruch und realer Politik nicht länger hinnehmen wollen.

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One thought on “Bestseller-Autor präsentiert Nachruf auf Friedrich Merz

  1. „Ausgestockert“ – auch die ÖVP (die es gar nicht gibt!!!! – Es gibt nur 6 Bünde und 9 Länderorganisationen) – ist zur „Österreichischen Volksverräter Partei“ geworden:

    Der größte Verrat der ÖVP war nicht an ihren Wählern – sondern an sich selbst

    Die Österreichische Volkspartei war einmal eine Partei mit Fundament. Man musste ihre Positionen nicht immer teilen, aber man wusste, wofür sie stand: Eigenverantwortung statt Bevormundung, Subsidiarität statt Zentralismus, Leistung statt Anspruchsdenken, Familie statt Staatsvormundschaft und Freiheit statt Bürokratie.

    Mit dem Salzburger Programm bekannte sich die ÖVP zum christlich-sozialen Menschenbild. Der Bürger sollte nicht Objekt staatlicher Fürsorge sein, sondern selbst Verantwortung für sein Leben übernehmen. Der Staat sollte nur dort eingreifen, wo der Einzelne, die Familie oder die Gemeinde überfordert waren. Das war das Subsidiaritätsprinzip – jahrzehntelang die konservative Antwort auf den sozialistischen Versorgungsstaat.

    Heute ist davon kaum mehr etwas übrig.

    Aus der Partei der Eigenverantwortung wurde eine Partei der Staatsverwaltung. Aus dem mündigen Bürger wurde ein Klient, der für jede Lebenslage eine Förderung, einen Zuschuss, eine Beratung oder eine staatliche Betreuung erwarten darf.

    Wir leben längst im Vollkaskostaat. Kaum entsteht irgendwo ein Problem, wird nach dem Staat gerufen. Und der Staat? Er verteilt Geld, erlässt neue Vorschriften, schafft neue Behörden und beschäftigt neue Experten – bezahlt vom Steuerzahler.

    Psychologische Betreuung für immer jüngere Kinder, Förderprogramme für nahezu jede Lebenslage, Sozialleistungen ohne ausreichende Gegenleistung und ein Verwaltungsapparat, der unaufhörlich wächst – all das hätte die ÖVP früher als schleichende Entmündigung des Bürgers bezeichnet. Heute trägt sie diese Entwicklung selbst mit.

    Der eigentliche Skandal besteht aber nicht darin, dass Sozialisten einen starken Staat wollen. Das entspricht ihrer Ideologie.

    Der eigentliche Skandal ist, dass ausgerechnet jene Partei, die den mündigen Bürger verteidigen wollte, den Ausbau dieses Nanny-Staates jahrzehntelang mitgestaltet hat.

    Dasselbe Bild zeigt sich in nahezu allen Politikbereichen.

    Bei der Migration werden Probleme seit Jahren verwaltet statt gelöst.

    Bei der Staatsverschuldung werden Rekorddefizite mit routinierter Gelassenheit zur Kenntnis genommen.

    Bei der Bürokratie verspricht jede Regierung Entlastung – und produziert neue Formulare, neue Vorschriften und neue Kontrollstellen.

    Bei der Wehrpolitik ersetzt hektischer Aktionismus langfristige Strategie.

    Und überall wächst der Staat, während die Freiheit des Einzelnen kleiner wird.

    Das vielleicht größte Problem der heutigen ÖVP ist jedoch ein anderes.

    Sie hat aufgehört, eine Weltanschauungspartei zu sein.

    Sie verwaltet den Zeitgeist, anstatt ihm entgegenzutreten.

    Früher versuchte die Volkspartei, gesellschaftliche Entwicklungen zu gestalten. Heute passt sie sich ihnen an. Sie folgt Umfragen, Koalitionszwängen und medialen Empörungswellen. Der Kompass wurde durch das Meinungsforschungsinstitut ersetzt.

    Der Preis dafür ist hoch.

    Wer alles ein wenig sein möchte, ist am Ende gar nichts mehr.

    Die ÖVP verlor nicht deshalb Vertrauen, weil sie konservativ war.

    Sie verlor Vertrauen, weil viele ihrer einstigen Grundsätze nur noch in Parteibroschüren nachzulesen sind.

    Das Salzburger Programm liest sich heute fast wie das Manifest einer anderen Partei.

    Vielleicht sollte die Parteiführung es wieder einmal aus dem Regal holen.

    Nicht um es zu zitieren.

    Sondern um sich daran zu erinnern, weshalb Millionen Österreicher dieser Partei einst ihre Stimme gaben.

    Denn der größte Verrat der ÖVP war nicht an ihren Wählern.

    Der größte Verrat war jener an ihren eigenen Überzeugungen.

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