„Brüssels digitale Zensurmaschinerie: Wenn Bürokratie zur neuen Staatsreligion wird“

Die digitale Hydra aus Brüssel
Wenn man die jüngsten Vorstöße der Europäischen Union in der digitalen Gesetzgebung Revue passieren lässt, dann könnte man meinen, man habe im Säulensaal der Brüsseler Europa-Kathedrale ein neues Ungeheuer getauft: den Digital Fairness Act. Wie ein moderner Prometheus wurde er unter großem Getöse als „Retter des Verbraucherschutzes“ vorgeführt – doch bei näherer Betrachtung entpuppt sich dieses Werk der EU-Kommission eher als Bürokratiemonster mit Potenzial zur digitalen Zensur.
Die freiheitliche Europaabgeordnete Mag. Elisabeth Dieringer benennt das Unbehagen klar und ohne Scheu: Was als Schutz vor digitalen Risiken verkauft werde, sei in Wahrheit ein trojanisches Pferd für Regulierung und Kontrolle. Kaum jemand – so Dieringer – habe gefragt, welche Kompetenzen die EU-Administration überhaupt besitzt, um technische Anforderungen eines derart tiefgreifenden Gesetzes zu beurteilen oder umzusetzen. Vielmehr drohe ein immenses Verwaltungs- und Kontrollheer, das am Ende mehr Schaden als Nutzen stiftet.

„Fairness“ – ein Deckmantel mit Rissen
Der Begriff „Fairness“ klingt im Mund der Kommissions-Propagandisten wunderbar: gerecht, ausgewogen, vernünftig. Doch Fairness allein macht noch keine rechtsstaatliche Ordnung. Wenn hingegen Millionen Nutzer auf Plattformen wie Facebook, Instagram oder TikTok leben, diskutieren, protestieren und Informationen austauschen, dann ist die Frage erlaubt: Wer definiert, was fair sein soll? Und in wessen Interesse?
Dieringer warnt eindringlich vor einer Ausweitung der Regulierung auf politische Inhalte – eine Entwicklung, die nach ihrer Lesart unweigerlich in Richtung politischer Zensur führt. Sie bringt es auf den Punkt: „Was heute Verbraucherschutz ist, kann morgen politische Zensur sein“.

WhatsApp – von der Plauderecke zum Regulierungsopfer
Kaum hatte sich der Staub um den Digital Fairness Act gelegt, rollte bereits die nächste Welle der digitalen Überwachung auf uns zu: die Einstufung von WhatsApp als „Very Large Online Platform“ (VLOP) im Rahmen des Digital Services Act (DSA). Erstmals in der Geschichte der europäischen Plattform-Regulierung wird ein privater Nachrichtendienst unter das strengste DSA-Regime gezwungen – obwohl der Großteil der Nutzung privater Natur ist.
Dieringer spricht von einem „gefährlichen Präzedenzfall“: ein Messenger, über den täglich Milliarden von Nachrichten zwischen Privatpersonen ausgetauscht werden, soll künftig denselben Regularien unterliegen wie öffentliche Plattformen. In ihrer Kritik klingt durch, was viele Skeptiker befürchten: Die EU schaffe damit einen Mechanismus zur Überwachung und Kontrolle individueller Kommunikation.

Wie viele Präzedenzfälle braucht Europa?
Betrachtet man die Kaskade an EU-Initiativen der letzten Jahre, dann gewinnt man den Eindruck, dass Brüssel einen neuen Rekord im Regulierungswettlauf aufstellen möchte:
* Vom Digital Fairness Act über den Digital Services Act bis hin zu so klangvollen Geschichten wie der Protection of Minors Online – stets ist das gleiche Mantra zu hören: Schutz der Bürger.
* Doch bei genauem Hinsehen offenbart sich ein Muster: Mehr Kontrolle, mehr EU-Kompetenzen, mehr zentrale Datenverarbeitung – und immer weniger direkte demokratische Legitimation.

Die Forderung Dieringers, die Kriterien der Kommission müssten nachvollziehbarer, technischer und weniger politisch motiviert sein, trifft ins Zentrum der Debatte: Politik und Bürokratie sollten nicht zur Zensurinstanz werden – selbst wenn man sich noblen Zielen wie „Kinderschutz“ oder „Verbrauchersicherheit“ verschreibt.

Demokratie unter dem Diktat der Regulierung?
Ein Blick auf den Digital Services Act selbst zeigt, dass die Gesetzgebung weit über klassische Inhalte hinausgreift: Plattformen müssen nun nicht nur illegale Inhalte entfernen, sondern detailliert über ihre Moderationspraktiken Rechenschaft ablegen. Hier versteckt sich die Schattenseite: In der Praxis könnte der Druck auf Plattformbetreiber dazu führen, vorsorglich Inhalte zu filtern, um Bußgelder und Sanktionen zu vermeiden – selbst dann, wenn diese Inhalte politisch wertvoll, kontrovers oder schlicht unbequem sind.
Gerade in einer Zeit, in der algorithmische Transparenz, Meinungsfreiheit und digitale Selbstbestimmung heißen Themen sind, muss die Frage erlaubt sein: Wie viel Regulierung ist noch Freiheit, und wo beginnt der digitale Obrigkeitsstaat? Wenn private Nachrichtendienste plötzlich unter europäische Zensurregimes fallen, dann ist das nicht nur ein Präzedenzfall – es ist ein Weckruf.

Fazit: Bürokratie als neue Staatslehre
Es wäre töricht zu behaupten, dass jede Form der digitalen Regulierung per se schlecht sei. Niemand leugnet die Probleme durch manipulative Designs, personenbezogene Datennutzung oder algorithmische Intransparenz. Doch wenn Gesetzgebung zur Bürokratiemaschine verkommt – schwerfällig, undurchsichtig und potenziell freiheitsbedrohend – dann hat der Skeptiker Grund zur Sorge.
Elisabeth Dieringer mag in ihren Worten scharf klingen, doch sie trifft einen Nerv: Eine freie Gesellschaft verträgt Schutz, doch sie zerbricht unter Kontrolle. Brüssel muss sich entscheiden, ob es ein Hüter der Freiheit oder der digitalen Überwachung sein will. Sollte die EU weiterhin jeden digitalen Stein umdrehen, dann ist die Gefahr real, dass am Ende der Freiheit nicht mehr viele Steine übrigbleiben.

Elisabeth Dieringer ist Mitglied im Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz (IMCO), Ausschuss für die Rechte der Frauen und die Gleichstellung der Geschlechter (FEMM), sowie stv. Mitglied im Ausschuss für Kultur und Politik (CULT).

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One thought on “„Brüssels digitale Zensurmaschinerie: Wenn Bürokratie zur neuen Staatsreligion wird“

  1. Netzfund: Warum denn in die Ferne schweifen, wenn der Wahnsinn ist so nah

    DREI MILLIONEN FÜR DREI MINUTEN TELEFONAT !!
    Der österreichische Krisenkanzler Christian @_CStocker führt ein kurzes Telefonat mit dem Anführer der Diebesbande in Kiew und drei Millionen (!) Steuergeld wandern in die Taschen der korruptesten Regierung der Welt !
    Es ist alles nur noch Un-pack-bar

    Ich war still, als der Anwalt aus der niederösterreichischen Provinz, den der Europäische DeepState in Kooperation mit dem schlechtesten Bundespräsidenten aller Zeiten und den Mafiosi der Sozialpartner im Hinterzimmer der Hofburg zum Kanzler der Rosstäuscherkoalition gemacht hat, vorige Woche seinen peinlichen Auftritt in Davos hatte

    Mehr Fremdschämen als beim Andi Sackbauer Junior und dessen Anbiederung an die Kitzeria letzte Woche hatten auch die Social Media Aktionen des Kanzlerdarstellers in der grossen weiten Politwelt nicht zu bieten
    Und so hielt ich den Mund als Stocki sich mit dem Präsidenten von Panama, dem Kurdenführer im Irak (!) oder dem Staatsoberhaupt von Singapur ablichten liess und den Staatsmann mimte
    Provinz trifft Provinz und mehr Prominenz konnte das 20köpfige Team aus AlpenDisneyland eben nicht auftreiben
    Sei’s drum – peinlicher als der rote Intelligenzallergiker in Kitzbühel war der Stocki in Davos auch nicht.

    Ich hielt auch meinen Mund als Stocker nicht die Cojones hatte sich unseren Nachbarn anzuschließen und die Koalition der Wahnsinnigen in Brüssel zu fragen gegen welche Wand Sie gelaufen sind als Sie den ökonomischen Suizid besiegelten und russisches Gas für immer aus Europa verbannten
    Stocki hat eben keine Cojones und seiner ÖsterreichVerratenPartei ist es seit Jahren wichtiger in Brüssel brav zu sein als für das eigene Volk und Land einzustehen

    Aber die Aktion gestern schlägt dem Fass den Boden aus !
    Drei Millionen Steuergeld für drei Minuten Einschleimen am Telefon beim kleinen Schneekönig aus Kiew –
    Das ist nur noch unfassbar !

    Fassen wir zusammen
    Die Diebesbande in Kiew ist die korrupteste Regierung der Welt
    MINIMUM 35 Milliarden (!) Euro und Dollar an Unterstützungszahlungen, ausgepresst aus den Taschen der westlichen Steuerzahler oder gedruckt in den FIATGeldbunkern der Nationalbanken sind in den letzten vier Jahren in die Taschen der ukrainischen Kleptokratenschicht verschwunden
    Es wird Jahrzehnte dauern herauszufinden wieviele Milliarden als Kickback zurück in die selbsternannten Eliten im Westen gingen-aber dass die ukrainische Diebesbande Milliarden gestohlen hat, ist Fakt

    Die ukrainische Junta hat die Demokratie abgeschafft, Meinungs-und Pressefreiheit eingestampft, die Opposition und die grösste Kirche im Land verboten, führt den korruptesten Staatsapparat der Welt, duldet bewaffnete Nazis und öffentliche Heldenverehrung von Massenmördern und Nazikollaborateuren

    In der Ukraine werden die letzten wehrfähigen Männer von den Schergen der Junta wie Tiere gejagt und zum Sterben an die Front in einen längst verlorenen Krieg gezwungen
    Zwei Millionen Menschen sind auf Seiten der Ukraine in diesem Proxy War des Westens gegen Russland bereits gefallen, invalide oder desertiert und auf der Flucht im Untergrund

    Und an der Spitze des Failed State steht ein ehemaliger Pimpelklimperer, der ein für alle Welt sichtbares Drogenproblem hat und in letzter Zeit in völligem Realitätsverlust die Hände beisst die sein Volk und seine Kleptokratenschicht füttern

    Und obwohl alle diese Fakten der ganzen Welt bekannt sind, stellen sich immer noch Politiker wie Groupies bei einem gefallenen Popstar an um Applaus von den gleichgeschalteten Propagandaorgeln des Mainstreams zu erhalten und von der Koalition der Wahnsinnigen an der Spitze der Europäischen Staaten gelobt zu werden
    Charakter und Rückgrat kann man eben nicht kaufen

    Aber bei dieser Anbiederung dann auch noch in Gutsherrenart Millionen aus Steuergeld zu verschenken -da hört sich jeder „Spaß“ auf !

    Drei Millionen für drei Minuten Telefonat mit Schneelensky !
    Sie sind endgültig rücktrittsreif Herr Stocker
    Es reicht
    GM

    https://x.com/i/status/2016146984088867290

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