ORF-Wahl: Weißer Rauch am Küniglberg – Habemus Pig!

Der Stiftungsrat wählte in der Nacht von gestern auf heute mit 21 von 35 Stimmen Clemens Pig, den langjährigen APA-Chef und Liebling der ÖVP, zum neuen ORF-Generaldirektor. Weißer Rauch über dem Küniglberg – Habemus Generaldirektor! Eine Farce, die der Bundesregierung und ihren Parteien (ÖVP, SPÖ, NEOS) als besondere Frechheit, als perfide Peinlichkeit ins Geschichtsbuch eingehen wird.
Der ORF gibt sich seit Jahrzehnten als neutraler öffentlich-rechtlicher Rundfunk, doch in Wahrheit ist er eine tief politisierte, linkslastige Erziehungsanstalt. Ausgewogenheit kann man (vergebens) mit der Lupe suchen. Stattdessen dominieren Framing, (sinnentstellende) Auslassungen und wiederholt entlarvte Fake News.
Der gesetzliche Auftrag des ORF – umfassende, objektive und ausgewogene Berichterstattung (§ 4 ORF-Gesetz) – wird mit Taten verhöhnt. Stattdessen inszeniert sich der Sender als woke Umerziehungsanstalt: Pride-Month mit „schwulen Kriegern der Antike“, arabische Einspielungen oder einseitige Narrative zu Migration und Klimapolitik. Das verstößt nicht nur gegen den Geist, sondern oft gegen den Buchstaben des Gesetzes.

Die Farce der Hearings
Die Vorbereitung und die Hearings entpuppten sich als peinliche Show. Auf ernsthafte kritische Prüfung des Regierungs-Favoriten war man nicht vorbereitet. Besonders aufschlussreich war die Reaktion auf Eva Schütz, Herausgeberin und Chefredakteurin von exxpress.at, nominiert u. a. von Gregor Schütze und Peter Westenthaler. Sie erfüllte laut Findungskommission die Kriterien – und löste bei den ORF-Granden blanke Panik aus.
ZiB2-Moderator Armin Wolf postete auf Bluesky: Die Herausgeberin einer „rechten, rassistischen Fake News-Schleuder“ sei als ORF-Chefin geeignet? Das mache ihn „ratlos“. Schütz reagierte gelassen, es folgte eine Anzeige wegen Verstoßes gegen den ORF-Ethikkodex. FPÖ-Politiker wie Harald Vilimsky und Herbert Kickl kritisierten die Einmischung scharf. Wolf stellt damit selbst seine Unparteilichkeit in der „wichtigsten Nachrichtensendung des Landes“ infrage. Rundfunkrechtler Hans Peter Lehofer zweifelte öffentlich an der Rechtmässigkeit von Eva Schütz‘ Kandidatur – ohne überzeugende Rechtsgrundlage.
Szenen wie „Putz dich“-Rufe, Schreiduelle und Chaos im Stiftungsrat während der letzten Hearing-Runde machten die Runde. Stiftungsratsvorsitzender Heinz Lederer (SPÖ-nah) und die schwarz-rote Packelei dominierten in schauriger Offensichtlichkeit. Medien berichteten von Absprachen: Pig für die Generaldirektion, SPÖ-nahe Figuren für andere Schlüsselposten. Die öffentliche Hearing-Show diente nur der scheinbaren Legitimation. FPÖ-Mediensprecher Christian Hafenecker sprach von „Mafia-Paten“-Manier und „Beutezug“.

Finanzielle Schieflage und Selbstbedienung
Der ORF kämpft mit hausgemachten Problemen: 21 Chefs in 12 Tochterfirmen, Luxusverträge, mögliche EU-rechtswidrige Beihilfen von 70–90 Mio. Euro jährlich. Im Stiftungsrat wurde über eine Erhöhung der Haushaltsabgabe gesprochen, falls die Beihilfe wegfällt – bei gleichzeitiger Drohung eines Personalabbaus von bis zu 400 Mitarbeitern. Die FPÖ verlangt Offenlegung der Verträge und ein Ende der „verbotenen Beihilfe“. Der Sender profitiert von Zwangsfinanzierung (Hunderte Millionen Euro), der marktbeherrschenden Position bei den Werbeschaltungen, und wischt sämtliche kritische Stimmen vom Tisch, indem man sie als „rechtsextrem“ diffamiert.
Clemens Pig tritt nun an – mit dem Versprechen einen „ORF, dem Österreich vertraut“, bauen zu wollen.
Nach monatelanger schwarz-roter Absprache kommt das alles nur wenig überraschend. Die Wucht der Proteste gegen dieses Verfahren und Ergebnis wird sich bald zeigen. Die Klagen gegen das erwartbare Ergebnis sind sicher schon fertig ausgearbeitet.

Sinkendes Vertrauen in diesen Mainstream, Erfolge alternativer Medien und der wachsende Unmut der Zwangsgebührenzahler sind die logische und gerechte Quittung.
Diese „Wahl“ ist ein Symptom dieses Systems: Ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk, zwangsfinanziert von allen Bürgern, dominiert von einer kleinen linken Clique aus Politik, NGOs und Redaktionen. Namen wie Heinz Lederer, Armin Wolf, Andreas Babler oder Christian Stocker stehen dafür. Es braucht keine kosmetischen Reformen, sondern echte Entpolitisierung, Transparenz und ein Ende der Zwangsabgabe.

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4 thoughts on “ORF-Wahl: Weißer Rauch am Küniglberg – Habemus Pig!

  1. Was ist das Wahrheitsministerium?
    Das Wahrheitsministerium ist eine Institution aus dem Roman 1984 von George Orwell. Eine dystopische Zukunftsvision aus der Vergangenheit. Heute: ORF

    Die Hauptfigur Winston Smith arbeitet im „Ministerium für Wahrheit“ in London.

    Auszug: „Das Wahrheitsministerium enthielt, so erzählte man sich, in seinem pyramidenartigen Bau dreitausend Räume und eine entsprechende Zahl unter der Erde. In ganz London gab es nur noch drei andere Bauten von ähnlichem Aussehen und Ausmaß. Sie beherrschten das sie umgebende Stadtbild so vollkommen, dass man vom Dach des Victory-Blocks aus alle vier gleichzeitig sehen konnte. Sie waren der Sitz der vier Ministerien, unter die der gesamte Regierungsapparat aufgeteilt war, des Wahrheitsministeriums, das sich mit dem Nachrichtenwesen, der Freizeitgestaltung, dem Erziehungswesen und den schönen Künsten befasste, des Friedensministeriums, das die Kriegsangelegenheiten behandelte, des Ministeriums für Liebe, das Gesetz und Ordnung aufrechterhielt, und des Ministeriums für Überfluss, das die Rationierungen bearbeitete.“

    Protagonist der Handlung ist Winston Smith, ein einfaches Mitglied der diktatorisch herrschenden, sozialistischen Staatspartei, der sich der allgegenwärtigen Überwachung zum Trotz seine Privatsphäre sichern will sowie etwas über die reale nicht redigierte Vergangenheit erfahren möchte und dadurch in Konflikt mit dem System gerät, dass ihn einer Gehirnwäsche unterzieht. Winston Smith arbeitet im „Ministerium für Wahrheit“

    Buchempfehlung: Hannes Hofbauer: ZENSUR

    https://www.youtube.com/watch?v=zJInBj5ez_Q

  2. Der ORF wird auch in Zukunft nur einseitig berichten. Wa verschwiegen wird, berichtet in ihrem Buch „Wir verlieren dieses Land“, Liv von Boetticher – eine mutige Polizistin! Sie hat auch Afghanistan und Syrien bereist – auch diese Reiseerfahrungen werden selbstverständlich verschwiegen – der ORF wird weiter das Titanicorchester spielen, mit neuem Dirigenten, die Wahrheit muß das Volk ja nicht wissen, daher: Servus TV schauen!

    https://www.achgut.com/artikel/wenn_polizisten_erzaehlen_was_sie_offen_nicht_aussprechen

  3. Der von der Verliererampel eingesetzte neue ORF-Boss hat schon ein Konzept im ORF angedeutet: Programm für die Jugend! Natürlich – die Alten werden so ganz nebenbei diskriminiert (Ohne Aufschrei der politisch korrekten NGOs) – wer sind die Jungen?

    https://www.msn.com/de-at/nachrichten/other/kein-sch%C3%BCler-hat-hier-deutsch-als-muttersprache/ar-AA25tgsg?ocid=msedgntp&pc=U531&cvid=6a2c324759eb4d95ba2bc84f9297beec&ei=12

    Die Konsequenz muss daher für den ORF-Neu lauten: deutsche Sendungen reduzieren, versteht ohnehin keiner mehr!

  4. Der von der Verliererampel eingesetzte neue ORF-Boss hat schon ein Konzept im ORF angedeutet: Programm für die Jugend! Natürlich – die Alten werden so ganz nebenbei diskriminiert (Ohne Aufschrei der politisch korrekten NGOs) – wer sind die Jungen?

    https://www.msn.com/de-at/nachrichten/other/kein-sch%C3%BCler-hat-hier-deutsch-als-muttersprache/ar-AA25tgsg?ocid=msedgntp&pc=U531&cvid=6a2c324759eb4d95ba2bc84f9297beec&ei=12

    Die Konsequenz muss daher für den ORF-Neu lauten: deutsche Sendungen reduzieren, versteht ohnehin keiner mehr! Vielleicht aber werden Studien die aktuelle Lage klären.

    Im Jahre 2010 (!) habe ich folgenden Artikel geschrieben – bis heute hat sich nichts geändert:

    Das Versagen der Sozialwissenschaften
    Das Primat der Ökonomie verdrängt die Fragen zur Gesellschaftsentwicklung

    In welcher Gesellschaft leben wir eigentlich? Wohin entwickelt sich das soziale Gefüge in Österreich, in Europa? Grundlegende Fragen, wichtige Themen, nur – wer beschäftigt sich mit solch brisanten Forschungen? Zuständig wären Soziologen, Politologen, beauftragt von jenen Entscheidungsträgern, welche vom Volk gewählt, die beste Zukunftsentwicklung im legislativen, exekutiven und juridischen Bereich sicherzustellen haben. Kein Politiker sollte Entscheidungen aus dem Bauch heraus treffen. Objektive, wissenschaftliche Studien haben als Grundlage zu dienen, nur, wo gibt es solche Unterlagen und wenn sie vorhanden sind, werden sie tatsächlich bei der Entscheidungsfindung herangezogen? Die Beantwortung dieser Fragen ernüchtert. Plötzlich wird, etwa in Deutschland, festgestellt, dass wir „am Ende der Sackgasse“ sind, in den Schulen „Kriminelle und Terroristen großgezogen würden“ und „dass der Kiez eines Tages brennen wird“ (Die Presse vom 1.April 2006). All das ist seit vielen Jahren wissenschaftlich prognostiziert worden. Vor über zehn Jahren untersuchten französische Soziologen die Zustände in den Pariser Vororten. Sehr wohl wurde erkannt, dass hier eine soziale Bombe tickt. Da kein Politiker irgendwelche Konsequenzen aus diesen Erkenntnissen zog, wurde die Studie archiviert. Der Bielefelder Univ. Prof. Wilhelm Heitmeyer präsentierte 1997 erschreckende Erkenntnisse bezüglich Gewaltbereitschaft türkischer Jugendlicher in Einwanderungsgesellschaften – etwa, dass 28,5% der befragten folgende Frage bejahten: „Gewalt ist gerechtfertigt, wenn es um die Durchsetzung des islamischen Glaubens geht.“ Auch hier – kein Aufschrei der Volksvertreter, keine gesetzlichen Maßnahmen der Gewaltspirale entgegenzutreten. Die Sozialwissenschaftler verfolgten diese brisanten Themen nicht weiter. War damit doch kein Geld zu verdienen und zusätzlich erkannten die im akademischen Elfenbeinturm sitzenden, karrierebewussten Professoren, dass man sich den Unmut der linken Subventionverteiler zuzog, wenn vielleicht ein potentieller Wähler beleidigt wird. Man widmete sich wieder, äußerst bequem, den beliebten Aufarbeitungsthemen. Forschungsprojekte über die gesellschaftliche Missentwicklung unserer Elterngeneration zwischen 1938 – 1945 etwa wurde gerne großzügig gefördert, ganze Bibliotheken enthüllen die sozialen Zustände Nicaraguas und in der Österreichischen Zeitschrift für Soziologie findet man langweilige Abhandlungen, etwa zum Thema: „Zur Eigenlogik, zu den Strukturbedingungen und zum Wandel der Werbung als medienkommunikativer Gattung“. Wie meint der Philosoph Paul Feyerabend so treffend: „Die Wissenschaften sind Produkte, die der Wissenschaftler zum Verkauf anbietet.“ In Zukunft sind alle mit sozialen Fragen beschäftigten Feldforscher aufgerufen, selbständig ihre Warnungen vor sozialen Fehlentwicklungen immer wieder zu publizieren, um Politiker zu zwingen, nicht wie die drei Affen, nichts zu sehen, nichts zu hören und nichts zu sagen. Es ist eine Schande, dass kein europäischer Soziologe jene Analyse publizierte, welche eine arabische Psychologin, Frau Wafa Sultan über den geschmähten Sender Al Jazeera mutig über ihre eigene Kultur wagte: „Wir haben in der Welt keinen Zusammenstoß der Religionen oder Zivilisationen sondern zweier Zeitalter: zwischen Mittelalter und 21.Jahrhundert, zwischen Primitivität und Vernunft, zwischen Unterdrückung und Freiheit, zwischen Diktatur und Demokratie, zwischen Barbarei und Menschenrechten, zwischen jenen, die Frauen wie Vieh und jenen, die sie als menschliche Wesen behandeln….“. Soziologen und Politologen Europas – schreit endlich hinaus, dass wir in eine Bürgerkriegsgesellschaft absinken, wenn nicht sofort politische Gegenmaßnahmen getroffen werden – Schluss mit der Mentalität: „Wes` Brot ich ess´, dess´ Lied ich sing!“

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