
Die Dramaserie „Hundertdreizehn“, produziert von Satel Film und Windlight Pictures, wurde bei den New York Festivals – TV & Film Awards mit einem Hauptpreis, dem Grand Tower, ausgezeichnet.
Die sechsteilige ORF/ARD-Serie „Hundertdreizehn” hat bei den New York Festivals – TV & Film Awards einen Hauptpreis gewonnen. Das TV-Event handelt von einem fatalen Verkehrsunfall, der indirekt und direkt verheerende Auswirkungen auf das Leben von 113 Personen hat. Die Free TV Ausstrahlung in der ARD und im ORF erfolgte im Oktober 2025 und bescherte den Sendern hohe Einschaltquoten und gute Kritiken. Insgesamt 1,479 Millionen und damit 20 Prozent der österreichischen TV-Bevölkerung ab zwölf Jahren (weitester Seherkreis) verfolgten die Drama-Serie im ORF. In der ARD-Mediathek ist „Hundertdreizehn“ der zweiterfolgreichste fiktionale Mehrteiler 2025.
„Bemerkenswerte Leistung“
Nun wurde „Hundertdreizehn“ bei den New York Festivals – TV & Film Awards mit dem „Grand Tower“ ausgezeichnet. Die sechsteilige ORF/ARD-Dramaserie erhielt damit den Hauptpreis in der Kategorie „Crime Drama“. Die New York Festivals sind seit 1957 eine Reihe jährlich in New York City verliehener Kunst- und Medienpreise.
„Diese fesselnde Dramaserie erforscht die weitreichenden menschlichen Auswirkungen eines tragischen Busunfalls und zeigt, wie ein einziger Moment unzählige Leben für immer verändern kann. Durch kraftvolles, charaktergetriebenes Storytelling untersucht „One Hundred And Thirteen” Trauer, Erinnerung, Schuld und Widerstandskraft mit emotionaler Tiefe und eindrucksvoller Menschlichkeit. Eine bemerkenswerte Leistung im Bereich des televisuellen Erzählens und des Ensemble-Dramas”, heißt es in einer Aussendung des Festivals.
113 Menschen sind durchschnittlich vom Tod eines Menschen betroffen
Produziert wurde das TV-Event vom Team der Satel Film gemeinsam mit den Münchner Partnern von Windlight Pictures für den ORF und den WDR. Der Titel der Serie ist nicht willkürlich gewählt, zeigt doch eine Studie des deutschen Bundesverkehrsministeriums, dass vom Tod eines Menschen durchschnittlich 113 Personen betroffen sind, vom Familienangehörigen bis zum Polizisten.
„Diese große internationale Auszeichnung ist eine wunderbare Bestätigung für die Leidenschaft, Kreativität und das außergewöhnliche Engagement unseres gesamten Teams. Unser besonderer Dank gilt allen Mitwirkenden vor und hinter der Kamera sowie unseren Partner:innen und Förderstellen, die dieses Projekt möglich gemacht haben. Gleichzeitig unterstreicht dieser Erfolg einmal mehr, wie wichtig es ist, die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs als Filmstandort für die Zukunft zu sichern und auszubauen. erklärt Heinrich Ambrosch, Geschäftsführer der Satel Film.
Regie führte Rick Ostermann. Die Drehbücher stammen von Arndt Stüwe. In den Hauptrollen sind Lia von Blarer, Robert Stadlober, Anna Schudt und Patricia Aulitzky zu sehen. Gedreht wurde im Sommer 2024 u.a. am Wiener Zentralfriedhof, auf der Baumgartner Höhe, in Waidhofen an der Thaya und im Schloss Thürnthal und anschließend, bis Mitte Oktober, in Köln und Berlin.
Bei der Produktion setzt die Satel Film auf Green Producing, also auf möglichst klimaneutrale Dreharbeiten. Auch “Hundertdreizehn” wurde nach den Vorgaben der Richtlinie “UZ 76” des Österreichischen Umweltzeichens für “Green Producing” produziert.
“Hundertdreizehn” ist eine Produktion von Satel Film und Windlight Pictures in Koproduktion mit dem ORF, dem WDR und der ARD Degeto Film für die ARD. Executive Producer sind Moritz Polter, Dirk Eggers und Heinrich Ambrosch, Co-Executive Producer ist Cosima Degler und Producer ist Herwig Krawinkler. Die Redaktion liegt bei Sabine Weber (ORF), Elke Kimmlinger (WDR) und Christoph Pellander (ARD Degeto Film). Gefördert wurde „Hundertdreizehn“ von FISA+, Film in Austria (ABA), der Film- und Medienstiftung NRW, Medienboard Berlin Brandenburg, Nordmedia und dem German Motion Picture Fund.
Über Satel Film
Die Satel Film GmbH (gegr. 1971) ist eine der führenden österreichischen Filmproduktionsgesellschaften mit Sitz in Wien. Neben Kino-und Fernsehspielfilmen produziert das Unternehmen vor allem Fernsehserien und Dokumentarfilme. Zu den Die Satel Film GmbH (gegr. 1971) ist eine der führenden österreichischen Filmproduktionsgesellschaften mit Sitz in Wien. Neben Kino-und Fernsehspielfilmen produziert das Unternehmen vor allem Fernsehserien und Dokumentarfilme. Zu den bekanntesten Produktionen zählen u.a. „Kottan ermittelt“, „Schlosshotel Orth“, die „Piefke Saga“, „Die Toten von Salzburg“, die Krimiserie „SOKO Donau“ und die Netflix/ ORF-Serie „Freud“. Heinrich Ambrosch ist geschäftsführender Gesellschafter der Satel Film und im Vorstand des Verbandes der Österreichischen Filmproduzenten AAFP.