MEP Petra Steger: „USA gehen bei Russland-Sanktionen voran – EU-Ministerrat bleibt untätig und verschärft Energiekrise weiter!“

Die EU verharrt weiterhin in ihrer realitätsfernen Blockadehaltung.

Deutliche Kritik übt die freiheitliche EU-Abgeordnete Petra Steger am Treffen des Rates der Europäischen Union. Während die USA bereits erste Schritte zur Lockerung der Sanktionen gegen russische Energie setzen, habe die EU erneut keine Maßnahmen beschlossen, um die Energieversorgung Europas zu stabilisieren und die Preise für Bürger und Unternehmen zu senken.

„Während selbst die USA erkannt haben, dass ideologische Sanktionspolitik an ihre Grenzen stößt und erste Schritte zur Lockerung setzen, verharrt die EU weiterhin in ihrer realitätsfernen Blockadehaltung. Brüssel muss endlich nachziehen, wenn man die Energiepreise in Europa wieder in den Griff bekommen will“, betonte Steger.

Europa stecke weiterhin in einer hausgemachten Energiekrise, für die die EU-Mitgliedstaaten und die Kommission selbst verantwortlich seien. „Die Bürger leiden unter explodierenden Strom- und Heizkosten, die Industrie verliert massiv an Wettbewerbsfähigkeit – und der Ministerrat bringt nichts zustande außer wohlklingenden Erklärungen. Das ist völlig unzureichend“, kritisierte Steger.

Besonders scharf kritisierte Steger die weiterhin eingeschränkte Versorgung über die zentrale Druschba-Pipeline. Dass notwendige Reparaturen an dieser für Europa essenziellen Infrastruktur in der Ukraine nur schleppend vorankämen, sei angesichts der dramatischen Lage am Energiemarkt völlig inakzeptabel. „Wenn zentrale Energieinfrastruktur betroffen ist, braucht es politischen Druck und klare Worte gegenüber Kiew. Eine Verschleppung der Reparaturarbeiten an der Druschba-Pipeline gefährdet unmittelbar die Versorgungssicherheit Europas und verschärft die Energiekrise zusätzlich“, so Steger.

Für die freiheitliche Europaabgeordnete zeigt sich einmal mehr das Scheitern der bisherigen Energiepolitik: „Die politisch motivierte Abkopplung von russischen Energielieferungen hat Europa in eine Sackgasse geführt. Jahrzehntelang war diese Partnerschaft ein Garant für leistbare Energie und wirtschaftliche Stabilität – diese Realität lässt sich nicht einfach wegideologisieren.“

Steger fordert daher einen klaren Kurswechsel der EU: „Wenn selbst die USA beginnen, ihre Sanktionspolitik zu überdenken, dann ist es höchste Zeit, dass auch die EU diesen Schritt setzt. Brüssel muss endlich nachziehen und russisches Öl und Gas wieder vollständig auf den europäischen Markt lassen. Alles andere ist Augenwischerei zulasten der eigenen Bevölkerung.“

Abschließend betonte Steger, dass eine sichere und leistbare Energieversorgung oberste Priorität haben müsse: „Europa braucht eine Energiepolitik der Vernunft statt geopolitischer Symbolpolitik. Der Ministerrat hätte heute die Chance gehabt, ein klares Signal zu setzen – stattdessen hat er sie erneut vertan.“

Petra Steger ist Mitglied im Ausschuss für Bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres (LIBE) und stv. Mitglied im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie (ITRE).

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3 thoughts on “MEP Petra Steger: „USA gehen bei Russland-Sanktionen voran – EU-Ministerrat bleibt untätig und verschärft Energiekrise weiter!“

  1. Da treffen unfähige Dilettanten Entscheidungen, ohne die langfristigen Folgen abschätzen zu können:
    Russlandsanktionen – die eigene Wirtschaft wird getroffen
    Sprengung der Nord stream-Pipeline durch die USA/Ukraine – keinerlei Konsequenzen, man unterstützt weiterhin angeblich befreundete Staaten, die jedoch Kriegsakte gegen die EU betreiben
    und jetzt – man schaut gebannt zu, wie in Katar Gasfelder als Folge der „Freunde“-Kriegstreiber USA/Israel bombardiert werden und wir damit voraussichtlich in die Steinzeit zurück gebombt werden.

    In der Schweiz mussten Führungskräfte eine entsprechende militärische Ausbildung absolviert haben – bei uns nicht! Wer eine Offiziersausbildung absolviert hat, weiß wie eine Beurteilung zu erfolgen hat – konsequent durchdacht, geplant und umgesetzt. Diese bableristischen Bauchentscheidungen haben unabsehbare Folgen – entschieden von absolut unfähigen Dilettanten mit politischem Ideologiehintergrund.

    https://wpgs.de/fachtexte/fuehrung-von-mitarbeitern/gute-entscheidungen-treffen-und-herbeifuehren/

  2. Nach den letzten Eskalationen in Katar wirds eng – sehr eng – so ist das, wenn Dilettanten keine Alternative mehr haben (Russland!) – er sagts ganz brutal – https://www.youtube.com/watch?v=FzErqruuoNE – in einer Woche reden wir weiter!

    PS: Schon vorgesorgt? Einfach die Notfallplanung für „Black out“ abarbeiten. Einfach einmal nachdenken: wenn es nichts mehr gibt, beginnen die Plünderungen!!!!!

  3. Wir brauchen mehr Psychologen, um im Notfall zu bestehen – diese Psychologen brauchen natürlich auch wieder Psychologen – denn: die jetzigen Generationen haben keine Notzeiten erlebt, sind woke verhätscherlt worden und nicht resilient gegen Ungemach jeder Art. Jetzt aber nützen Gendersternchen nichts mehr, jetzt geht es ans Überleben. Der Nani-Staat hat die Selbstverantwortung abgeschafft, das Subsidiaritätsprinzip war einmal – nur – der Staat ist Pleite und wird nicht helfen können, wenn die Versorgung kollabiert.
    Unsere autochthone Bevölkerung ist – laut van Crefeld – mit „Weicheier“ zu definieren! Sollte die rundumsorglos Versicherung zusammenbrechen, dann werden die woken Schlapschwänze nicht mehr zum Diskutieren von Problemen kommen – sie werden handeln müssen -das aber haben ihnen die linken Lehrer nicht beigebracht!

    https://www.fbi-politikschule.at/news-detail/artikel/wir-weicheier-warum-wir-uns-nicht-mehr-wehren-koennen-was-dagegen-zu-tun-ist/

    Hier ein eher moderates Szenario – Gewalt und Plünderungen werden relativ rasch einsetzen:

    Es beginnt leise – und täuschend geordnet.

    Die Bilder aus Katar wirken weit weg, aber die Auswirkungen treffen Österreich schneller als erwartet. Diesel etc. wird knapp. Nicht komplett weg – aber unzuverlässig. Speditionen priorisieren nur noch lukrative oder systemrelevante Fahrten. Erste Supermärkte in kleineren Orten (z. B. im Lungau oder Mühlviertel) bekommen gar keine Lieferung mehr.

    In Städten wie Salzburg oder Graz merkt man es zuerst subtil:
    einzelne Regale leer
    weniger Frischware
    plötzlich kein Mineralwasser mehr

    Noch kein Chaos. Aber das Gefühl kippt.

    Phase 1: Die stille Panik
    Die Leute reagieren nicht hysterisch – sondern kalkuliert.

    „Nur ein bisschen mehr einkaufen.“

    Doch Millionen treffen dieselbe rationale Entscheidung gleichzeitig.
    Innerhalb von Tagen:
    Konserven, Nudeln, Reis → weg
    Babynahrung → kritisch
    Medikamente → Engpässe
    Apotheken bekommen keine Nachlieferung mehr, weil Kühltransporte priorisiert werden müssen. Gleichzeitig steigen die Preise sichtbar. Nicht extrem – aber genug, dass es jeder merkt.

    Das Vertrauen beginnt zu bröckeln.

    Phase 2: Infrastruktur franst aus
    Österreich ist stark – aber hochgradig abhängig von funktionierenden Abläufen.

    Jetzt reißen mehrere Dinge gleichzeitig:
    Tankstellen schließen temporär (kein Nachschub)
    Müllabfuhr kommt unregelmäßig
    Paketdienste stellen Betrieb ein
    Krankenhäuser verschieben Eingriffe

    Der entscheidende Punkt:
    Nicht der Totalausfall – sondern die Unzuverlässigkeit.
    Menschen können nicht mehr planen.
    Pendler kommen nicht zur Arbeit.
    Lieferketten zerfallen weiter.
    Arbeitgeber schicken Leute nach Hause.

    Phase 3: Vertrauensbruch
    Die Regierung kommuniziert – aber es wirkt nicht mehr.

    Warum?
    Weil Realität und Botschaft auseinanderlaufen.

    Wenn offiziell „Versorgung gesichert“ gesagt wird, während jemand vor einem leeren Regal steht, passiert etwas Gefährliches:
    → kognitive Dissonanz wird zu Misstrauen
    Ab jetzt handeln Menschen nicht mehr nach Regeln, sondern nach Einschätzung der Lage.

    Phase 4: Lokale Spannungen
    In dichter besiedelten Gebieten (z. B. Wien) entstehen erste echte Konflikte:

    Schlangen vor Geschäften eskalieren
    Menschen kaufen gezielt alles auf, was noch da ist
    Erste organisierte Gruppen sichern sich Vorräte

    In ländlichen Regionen passiert etwas anderes:
    Höhere Selbstversorgung → mehr Stabilität
    aber zunehmende Abschottung gegenüber Außenstehenden
    Dörfer beginnen informell zu kontrollieren, wer „dazugehört“.

    Phase 5: Der Kipppunkt – Plünderungen
    Plünderungen beginnen nicht als Massenphänomen.

    Sondern so:
    Ein Supermarkt bleibt geschlossen.
    Gerücht: „Hinten ist noch was drin.“
    Ein paar Leute brechen ein. Andere sehen es.
    Innerhalb von Stunden wird daraus ein Signal:
    → Es geht. Es passiert nichts.
    Ab jetzt ist die Hemmschwelle weg.
    verlassene Lagerhallen werden gezielt gesucht
    Lieferfahrzeuge werden abgefangen
    kleinere Geschäfte geben auf oder verbarrikadieren sich
    Polizei reagiert – aber nur punktuell.
    Sie ist nicht weg. Aber überfordert und selektiv präsent.

    Phase 6: Parallelstrukturen
    Jetzt entsteht das, was viele unterschätzen:
    Nicht Chaos – sondern neue Ordnung.
    Nachbarschaften organisieren Wachen
    bestimmte Gruppen kontrollieren Zugang zu Ressourcen
    Tauschhandel ersetzt Geld teilweise
    Geld verliert nicht sofort seinen Wert – aber seine Verlässlichkeit.

    Wichtiger wird:
    Zugang
    Beziehungen
    physische Güter

    Phase 7: Psychologischer Wandel
    Das eigentlich Drastische passiert im Kopf.

    Innerhalb weniger Wochen verschiebt sich das Verhalten:
    Vorher:
    „Das darf man nicht.“
    Jetzt:
    „Wenn ich es nicht mache, macht es jemand anderes.“
    Das ist genau der Punkt, den auch „Wir Weicheier“ andeutet:
    Die Schwäche moderner Gesellschaften ist nicht fehlende Stärke –
    sondern die Abhängigkeit davon, dass alle an die gleichen Regeln glauben.
    Wenn dieser Glaube fällt, geht es schnell.

    Fazit dieses Szenarios
    Österreich würde nicht „explodieren“ wie in Filmen.
    Es würde:
    schleichend destabilisieren
    regional unterschiedlich reagieren
    und dann plötzlich in einzelnen Punkten kippen
    Die gefährlichste Phase ist nicht der Anfang.
    Sondern der Moment, in dem Menschen erkennen:
    → Die Normalität kommt nicht so schnell zurück.

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