
Die Dramaserie „Hundertdreizehn“, produziert von der Wiener Satel Film und Windlight Pictures, wurde in vier Kategorien für den Deutschen Fernsehpreis nominiert. Verliehen werden die Auszeichnungen am 8. und 9. September in Köln.
Die Nominierungen für den Deutschen Fernsehpreis, der am 8. und 9. September in Köln verliehen wird, wurden am Mittwoch bekannt gegeben. Die Executive Producer der sechsteilige ORF/ARD-Serie „Hundertdreizehn”, Heinrich Ambrosch, Moritz Polter und Dirk Eggers, können sich über vier Nominierungen in den Kategorien „Beste Drama-Serie“, „Beste Regie Fiktion“ (Rick Ostermann), „Bestes Buch-Fiktion“ (Arndt Stüwe) und „Beste Montage Fiktion“ (Christoph Cepok und Benjamin Kaubisch) freuen.

Feuerwehrmann Jesper Lohbrink (Max von der Groeben) ist auf den Unfall-Bus gekletter, Ole (Rohit Narayanan) versucht zu helfen.
Auszeichnung bei den New York Festivals – TV & Film Awards
Das TV-Event handelt von einem fatalen Verkehrsunfall, der direkt und indirekt verheerende Auswirkungen auf das Leben von 113 Personen hat. Die Free-TV-Premiere im ORF und in der ARD erfolgte im Oktober 2025 und bescherte den Sendern hohe Einschaltquoten und gute Kritiken. Insgesamt 1,460 Millionen und damit 19 Prozent der österreichischen TV-Bevölkerung ab zwölf Jahren (weitester Seherkreis) verfolgten die Drama-Serie im ORF. Die erste Folge erzielte eine durchschnittliche Reichweite von 478.00 Zuseher:innen bei 18 Prozent Marktanteil (12+). In der ARD-Mediathek ist „Hundertdreizehn“ der zweiterfolgreichste fiktionale Mehrteiler 2025. Im Mai wurde die Serie schon bei den New York Festivals – TV & Film Awards mit einem Hauptpreis, dem Grand Tower, in der Kategorie „Crime Drama“ ausgezeichnet. Zudem wurden Lia von Blarer, Robert Stadlober und Armin Rohde für ihre Darstellung in der Serie beim Deutschen Schauspielpreis nominiert.


113 Menschen sind durchschnittlich vom Tod eines Menschen betroffen
Produziert wurde das TV-Event vom Team der Satel Film gemeinsam mit den Münchner Partnern von Windlight Pictures für den ORF und den WDR. Der Titel der Serie ist nicht willkürlich gewählt, zeigt doch eine Studie des deutschen Bundesverkehrsministeriums, dass vom Tod eines Menschen durchschnittlich 113 Personen betroffen sind, vom Familienangehörigen bis zum Polizisten.
Regie führte Rick Ostermann. Die Drehbücher stammen von Arndt Stüwe. In den Hauptrollen sind Lia von Blarer, Robert Stadlober, Anna Schudt und Patricia Aulitzky zu sehen. Gedreht wurde im Sommer 2024 u.a. am Wiener Zentralfriedhof, auf der Baumgartner Höhe, in Waidhofen an der Thaya und im Schloss Thürnthal und anschließend, bis Mitte Oktober, in Köln und Berlin.
Bei der Produktion setzte die Satel Film auf Green Producing, also auf möglichst klimaneutrale Dreharbeiten. Auch “Hundertdreizehn” wurde nach den Vorgaben der Richtlinie “UZ 76” des Österreichischen Umweltzeichens für “Green Producing” produziert.

Über „Hundertdreizehn“
„Hundertdreizehn” ist eine Produktion von Satel Film und Windlight Pictures in Koproduktion mit dem ORF, dem WDR und der ARD Degeto Film für die ARD. Executive Producer sind Heinrich Ambrosch, Moritz Polter und Dirk Eggers. Die Redaktion liegt bei Sabine Weber (ORF), Elke Kimmlinger (WDR) und Christoph Pellander (ARD Degeto Film). Gefördert wurde „Hundertdreizehn“ von FISA+, Film in Austria (ABA), der Film- und Medienstiftung NRW, Medienboard Berlin Brandenburg, Nordmedia und dem German Motion Picture Fund.

Über den Deutschen Fernsehpreis
Der Deutsche Fernsehpreis ist die wichtigste deutsche Auszeichnung für herausragende Leistungen im TV und Streaming. Er wird seit 1999 von ARD, RTL, Sat.1 und ZDF gestiftet; seit 2020 ist auch MagentaTV (Deutsche Telekom) als Stifter dabei, und seit 2023 sind Disney+, Netflix und Prime Video als Partner beteiligt. Getragen wird der Preis von der Deutsche Fernsehpreis GmbH.

Über Satel Film
Die Satel Film GmbH (gegr. 1971) ist eine der führenden österreichischen Filmproduktionsgesellschaften mit Sitz in Wien. Neben Kino- und Fernsehspielfilmen produziert das Unternehmen vor allem Fernsehserien und Dokumentarfilme. Zu den bekanntesten Produktionen zählen u.a. „Kottan ermittelt“, „Schlosshotel Orth“, die „Piefke Saga“, „Die Toten von Salzburg“, die Krimiserie „SOKO Donau“ und die Netflix/ ORF-Serie „Freud“. Heinrich Ambrosch ist geschäftsführender Gesellschafter der Satel Film und im Vorstand des Verbandes der Österreichischen Filmproduzenten AAFP.
Fotos © Frank Dicks