Der Mann mit dem Schmiss – und die linke Schnappatmung

(Sehr selektive) Zusammenfassung des Geschehens ohne Höflichkeiten

Ein Kommentar.

Sehr geehrte Damen und Herren, wir durften in diesen Tagen wieder einmal ein erbauliches (oder erbärmliches) Schauspiel erleben, das uns mittlerweile so vertraut ist wie das allmorgendliche Lamentieren gewisser Kommentatoren über den Zustand der Welt: Kaum beruft der Präsident des Nationalrats, Dr. Walter Rosenkranz, einen fachlich herausragend qualifizierten Juristen zum neuen Parlamentsdirektor, schon bricht im linken, sich selbst so fortschrittlich dünkenden Lager jene erfrischend vorhersehbare Schnappatmung aus, die uns stets aufs Neue mit ihrer intellektuellen Untiefe beglückt. Mag. Roland Weinert MAS MSc, ein Mann mit beeindruckender Karriere in Ministerien und Kabinetten, setzte sich aus elf Bewerbern klar als der Geeignetste durch. Aber ach – Kompetenz! Was für ein altmodischer Maßstab in Zeiten erleuchteter Gesinnungsprüfung.

Die unsichtbare, doch so lautstarke Erleuchtete
Wie herrlich konsequent: Eine kaum wahrnehmbare, dafür umso einflussreichere Minderheit, die sich selbst als „liberal“ und „progressiv“ feiert, wehrt sich mit der ihr eigenen Brutalität gegen jede sichtbare Repräsentanz jener, die es wagen, nicht den Anforderungen des eigenen Weltbilds zu entsprechen. Dass unter den anderen zehn Aspiranten gewiss auch einige mit korrekter ideologischer Ausstattung antraten und dennoch scheiterten, weil – nun ja – die Qualifikation fehlte, wird selbstverständlich mit vornehmem Schweigen übergangen. Stattdessen wird die private Mitgliedschaft in einer völlig legalen Burschenschaft zum Skandal hochstilisiert. Welch feiner Rechtsstaatsgedanke! Man könnte fast meinen, in manchen Köpfen gelte das Grundrecht auf Vereinigungsfreiheit nur für die richtigen Vereine.
Der „Mann mit dem Schmiss“, wie ihn manche Blätter mit jener Mischung aus Grusel und Genuss präsentieren, dient als perfektes Feindbild. Ein Schmiss – jene Erinnerung an jugendlich-studentischen Übermut – scheint für gewisse Beobachter mehr zu wiegen als Jahre sachlicher Arbeit im Staatsdienst. Wie erfrischend antiquiert! In einer Zeit, in der man schon Triggerwarnungen für klassische Literatur fordert, wird ein kleiner studentischer Schlägerhieb zum Beweis tiefer charakterlicher Verwerfung.

Der edle Kulturkampf gegen die Falschen
Der Kampf gegen alles Korporierte – Burschenschaften, Corps, Landsmannschaften und was der linker Fantasie sonst noch als Bedrohung erscheint – nimmt wieder einmal Fahrt auf. Mit einer Skrupellosigkeit, die man fast bewundern müsste, wenn sie nicht so durchsichtig wäre. Wahrheit, Realität und Anstand gelten als lästige Hindernisse auf dem Weg zur gerechten Gesellschaft. Regelmäßige Übergriffe auf Verbindungsstudenten und ihre Heime? Ach, das sind doch nur „Aktivisten“, die sich „engagieren“. Wenn jedoch Medien oder Behörden es wagen, solche Taten beim Namen zu nennen, folgt sofort die Empörung über die eigentlichen Schuldigen: die Berichterstatter natürlich.
Besonders rührend war die jüngste Episode in Innsbruck: Zwei katholische Couleurstudenten werden brutal attackiert, die Täter rufen mutmaßlich „Antifa“. Die ÖCV und der MKV verurteilen das zu Recht scharf – und doch bleibt ein kleiner, zynischer Nachgeschmack. Dieselben katholischen Verbände distanzieren sich seit Jahren, seit Jahrzehnten, eifrig von den „schlagenden“ Verbindungen und bedienen mitunter dieselben pauschalen Verdächtigungen wie ihre Angreifer. Wie dankbar die Linke dafür sein müsste! Doch nein. Für die echten Antifa-Kämpfer gibt es keinen feinen Unterschied zwischen „schlagend“ und „fromm“. Nichtlinke sind Nichtlinke. Punkt.
Die katholischen Korporierten, die sich so gern als die besseren, aufgeklärteren Verbindungsstudenten inszenieren, lernen nun am eigenen Leib: Die Gnade der Ideologie kennt keine Nuancen. Wie ironisch, dass ausgerechnet jene, die mit den Wölfen heulen wollten, nun selbst vom Rudel zerrissen werden.

Die feine Kunst der selektiven Diskriminierung
Über Jahrzehnte hinweg hat sich eine wunderbar diskrete Diskriminierung etabliert: Korporierte mit sichtbarem Schmiss werden in manchen Personalabteilungen – besonders solchen mit „progressivem Flair“ – mit jener stillen Verachtung behandelt, die man sonst nur für offene Kettenraucher, Grillfleischesser und SUV-Fahrer aufbringt. Die oft exzellenten akademischen Leistungen? Ach, die zählen selbstverständlich nicht, wenn sie von einem Menschen mit „falscher“ Lebensanschauung stammen. Welch intellektuelle Redlichkeit! Man verneint nicht die Leistung selbst, man verneint einfach ihren Träger. Ein Kunststück, das nur die wirklich Erleuchteten beherrschen.
Dieser ganze „Abwehrkampf“ zeugt von einer erschreckenden intellektuellen Seichtigkeit und einem historischen Analphabetismus, der beinahe schon wieder unterhaltsam wirkt. Marx, der Säulen- und Scheinheilige, würde sich vermutlich im Grabe umdrehen, wenn er sähe, wie seine Epigonen heute mit Pauschalurteilen hantieren. Dazu gesellt sich eine moralische Verrohung, die Gut und Böse nicht mehr nach Taten, sondern nach politischer Zuordnung unterscheidet. Wie praktisch!

Die überhebliche Doppelmoral der Toleranz
Nichts ist erbaulicher als die Doppelmoral derer, die Toleranz predigen und Intoleranz praktizieren. Straftaten linker Gewalttäter? Verharmlosen, relativieren, auf „soziale Ursachen“ und die „grundsätzlich hohe moralische Motivation“ verweisen. Ernennung eines kompetenten Freiheitlichen? Sofort „Unterwanderung“ und „Demokratiegefahr“ rufen. Die eigene Intoleranz als Kampf gegen Intoleranz zu verkaufen, bleibt ein Meisterstück rhetorischer Akrobatik (oder moralischer Blindheit), das immer langweiliger, doch scheinbar nie alt wird.
In Wahrheit geht es um die schlichte Macht, die Deutungshoheit und das angenehme Gefühl, auf der richtigen Seite der Geschichte zu stehen – auch wenn die Geschichte selbst diese Seite längst verlassen hat. Mag. Roland Weinert ist nur der aktuelle Vorwand. Morgen wird ein anderer dran sein. Die Hysterie bleibt konstant und nervig.
Wir halten fest, mit einem Schmunzeln und einem Seufzer: Ein Rechtsstaat sollte Eignung an Leistung messen, nicht an der Farbe der Gesinnung. Private Vereinsmitgliedschaften sind kein berufliches Kainsmal. Und wer reale Gewalt von links bagatellisiert, während er imaginäre Gefahren von rechts dramatisiert, hat seinen moralischen Kompass nicht verloren – er hat ihn schlicht umgedreht und als modisches Accessoire weiterverwendet.
Möge der neue Parlamentsdirektor seine Aufgabe mit der gebotenen Sachlichkeit erfüllen, möglichst ungestört vom sinn- und vernunftfreien Geschrei der selbsternannten Wächter. Und möge unsere Gesellschaft irgendwann lernen, wieder mehr auf Anstand, Wahrheit und tatsächliche Leistung zu setzen statt auf ideologische Schablonen und moralische Pose. Sonst bleibt dieser Kulturkampf, was er ist: ein ermüdendes, seichtes, durchaus gefährliches, doch letztlich lächerliches Theater – aufgeführt von Darstellern, die ihre eigene Rolle viel ernster nehmen, als das Publikum es je könnte.

In diesem Sinne wünschen wir dem Hohen Haus eine gute Hand, einen klaren Blick und vielleicht ein wenig mehr Humor im Umgang mit sich selbst. Diese Republik kann Humor derzeit ganz gut gebrauchen.



So nebenbei bemerkt: Neuwahlen wären die anständigste und eleganteste Lösung!

Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Sonntag!
Bleiben Sie zuversichtlich!
Bleiben Sie uns gewogen!
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4 thoughts on “Der Mann mit dem Schmiss – und die linke Schnappatmung

  1. Linke Demokratie ist nur ein Gesinnungsideologie – selbst Karl Marx würde heute von den linken Inquisitoren angepatzt werden!

    Österreich hat wieder einmal bewiesen, dass es ein Land der Chancen ist. Vorausgesetzt natürlich, man hat die richtige Gesinnung.

    Da tritt also ein Magister Roland Weinert zu einem Hearing an. Offenbar schlägt er mehrere Mitbewerber, überzeugt die zuständigen Gremien und wird als Bestqualifizierter ausgewählt. Eigentlich eine langweilige Geschichte. In einer Leistungsgesellschaft sollte das der Normalfall sein.

    Doch dann wird ein schreckliches Geheimnis entdeckt: Der Mann gehörte einer Burschenschaft an.

    Und plötzlich interessiert sich niemand mehr für Ausbildung, Erfahrung, Fachwissen oder das Ergebnis des Hearings. Die eigentliche Qualifikation besteht heute offenbar nicht mehr darin, etwas zu können, sondern darin, in den richtigen politischen Schubladen abgelegt zu sein.

    Die Empörung erinnert an vergangene Zeiten. Die katholische Kirche führte jahrhundertelang den „Index Librorum Prohibitorum“, ein Verzeichnis unerwünschter Bücher. Die Verfasser solcher Werke landeten meist auf dem Scheiterhaufen! Wer nicht in das Weltbild der damaligen Autoritäten passte, wurde eben verurteilt, ausgegrenzt, zensuriert und getötet. Der Index wurde 1966 abgeschafft, die Linken zelebrieren ihn immer noch – ein digitales Prangertribunal.

    Die Methode ist erstaunlich ähnlich: Nicht die Argumente zählen, sondern die Gesinnung. Nicht die Leistung zählt, sondern die Zugehörigkeit zu Antifa oder ähnlichen linksfaschistischen Kreisen. Nicht die Qualifikation zählt, sondern die Frage, ob jemand ideologisch rein genug erscheint.

    Besonders bemerkenswert ist dabei die demokratische Selbstwahrnehmung mancher Akteure. Während man sich selbst als Verteidiger von Vielfalt, Offenheit und Toleranz inszeniert, wird gleichzeitig jeder politisch Andersdenkende zum moralischen Problem erklärt. Vielfalt ja – aber bitte nur innerhalb eines sehr engen Meinungskorridors.
    Wer davon abweicht, wird nicht widerlegt, sondern etikettiert.
    Die eigentliche Frage lautet daher nicht, ob Herr Weinert einmal einer Burschenschaft angehörte. Die eigentliche Frage lautet: Haben wir in Österreich noch den Anspruch, Menschen nach ihrer Leistung zu beurteilen?
    Wenn ein transparentes Hearing stattfindet, wenn sich ein Kandidat gegen zahlreiche Mitbewerber durchsetzt und wenn seine Qualifikation objektiv festgestellt wird, sollte genau das ausschlaggebend sein. Stattdessen erleben wir immer häufiger politische Charakterprüfungen. Es genügt längst nicht mehr, kompetent zu sein. Man muss auch die richtige Biografie, die richtigen Kontakte und die richtigen politischen Signale vorweisen können.
    Vielleicht wäre Ehrlichkeit angebracht. Dann müsste man nicht mehr von Objektivität, Chancengleichheit und Demokratie sprechen. Dann könnte man offen sagen:
    „Die beste Qualifikation ist gut. Die richtige Gesinnung ist besser.“
    Das wäre zumindest konsequent. Konsequent hingegen ist die Verurteilung durch die linken Inquisitoren – der Scheiterhaufen brennt wieder! Die Geisteshaltung dieser Linken Inquisitoren ist wieder im Mittelalter angekommen!

    Mittelalter: Inquisition – Mittelalter – Geschichte – Planet Wissen

    Lernt Geschichte ihr linken Inquisitoren:
    Karl Marx war Mitglied einer studentischen Verbindung in Bonn. Während seines Studiums 1835/36 schloss er sich der Landsmannschaft der Treveraner an, aus der später das Corps Palatia Bonn hervorging. Zeitgenössische Berichte beschreiben ihn keineswegs als asketischen Revolutionär, sondern als lebensfrohen Studenten, der focht, feierte und sogar im Karzer landete.
    Der oft erhobene Vorwurf, jede Verbindung sei automatisch politisch verdächtig, ist historisch falsch und präpotent, wenn selbst der Begründer des Marxismus sich in einem burschenschafts- bzw. korporationsnahen Milieu bewegte
    Auch bei linken und sozialdemokratischen Politikern gab es immer wieder Berührungspunkte mit Korporationen. Historisch waren Studentenverbindungen im 19. und frühen 20. Jahrhundert keineswegs ausschließlich ein rechtes Phänomen, sondern Teil der akademischen Kultur.
    Zu Bruno Kreisky kursieren mehrere Aussagen, in denen er Burschenschaftern Disziplin, Organisationstalent und gesellschaftliches Engagement zuschrieb.

    Karl Marx war Verbindungstudent. Bruno Kreisky sprach Burschenschaftern Disziplin und Charakter zu. Heute hingegen genügt oft schon die bloße Mitgliedschaft in einer Verbindung, um jemanden politisch zu diskreditieren – selbst dann, wenn er ein Hearing gegen zahlreiche Mitbewerber gewonnen hat. Die Frage nach der Qualifikation tritt dabei erstaunlich schnell hinter die Frage nach der „richtigen“ Gesinnung zurück.

  2. Karl Marx gehört heute der Prozess wegen Rassismus und Verhetzung gemacht, dem Prof. Blablabla ebenfall – er hat sich bekanntlich als „Marxist“ bezeichnet und damit die Aussagen von Karl Marx geheiligt (glaube aber – er weiß ohnehin nicht wovon er da blalblabert!

    Im privaten Briefwechsel mit Friedrich Engels finden sich mehrere Aussagen von Karl Marx, die nach heutigen Maßstäben als rassistisch, antisemitisch oder herabwürdigend gelten würden:

    Über den sozialistischen Politiker Ferdinand Lassalle schrieb Marx 1862 an Engels den berüchtigten Ausdruck:
    „der jüdische Nigger, Lassalle …“
    und spekulierte anschließend über dessen angebliche „negroide“ Abstammung sowie dessen Haarwuchs und Kopfform.

    Im selben Brief schrieb Marx sinngemäß, die Mischung aus „Judentum“, „Germanentum“ und einer angeblich „negroiden Grundlage“ müsse ein „eigentümliches Produkt“ hervorbringen. Das entspricht exakt jener biologistischen Rassenrhetorik, die heute gesellschaftlich völlig inakzeptabel wäre.
    Marx und Engels verwendeten in ihrer privaten Korrespondenz mehrfach ethnische und nationale Schmähungen gegen verschiedene Volksgruppen. Historiker verweisen darauf, dass Schweizer, Slawen, Russen und andere Gruppen teilweise mit pauschalen und abwertenden Formulierungen bedacht wurden.
    In neu veröffentlichten Briefsammlungen wird außerdem dokumentiert, dass Marx und Engels Arbeiter, Anhänger und politische Rivalen teilweise in äußerst elitärer und verächtlicher Sprache beschrieben. Ein Historiker fasste dies so zusammen: Marx und Engels hätten Arbeiter gelegentlich als „komplette Esel“ bezeichnet und sich privat deutlich anders geäußert als in ihren öffentlichen Schriften.

    Würde heute ein konservativer Politiker einen Kollegen als „jüdischen Nigger“ bezeichnen oder Menschen anhand von Kopfform, Haarwuchs und Abstammung charakterisieren, wäre seine Karriere vermutlich sofort beendet. Bei Karl Marx werden solche Aussagen oft als „Zeitgeist“ oder private Entgleisungen eingeordnet – obwohl dieselben Worte heute als klassischer Rassismus gelten würden.
    Den Linken ist das aber anscheinend egal – sie suchen nicht bei sich, sondern moralisieren aus ihrem Glashaus – ein Fall für einen Psychoanalytiker!

    https://wie24.com/karl-marx-rassist/#:~:text=Karl%20Marx%20war%20ein%20Rassist.%20Er%20schrieb%20Juden,St%C3%BCrmer%20%28ein%20Hetzblatt%20der%20Nationalsozialisten%29%20h%C3%A4tten%20stehen%20k%C3%B6nnen.

    1. Die Marxisten, also auch die in „Stalingraz“ regierenden Kommunisten, verehren nicht nur diesen Rassist Marx, sondern auch einen Mörder: Che:
      Weltweit avancierte der als Märtyrer Verehrte zur Ikone der revolutionären Linken. In der Bundesrepublik wurde Che Guevara neben Ho-Chi-Minh und Mao zum Säulenheiligen der 68er-Bewegung. Der DDR-Liedermacher Wolf Biermann besang ihn Jahre später als „Christus mit der Knarre“. Und der französische Philosoph Jean-Paul Sartre nannte ihn gar den „vollkommensten Menschen unserer Zeit“. Womit er meinte, dass Guevara seine Ideen so konsequent in die Praxis umgesetzt habe wie niemand sonst.
      Im Deutschlandsberger-Kommunistenblattl ist er abgebildet und die Kommunisten-Damen von Graz tragen sein Konterfei als Button am roten Barett. Da kennt man nichts – Mörder hin oder her, eben ein Vorbild!

      Rafael David Kohn: Che Guevara war ein Mörder – Conte-Verlag

      https://www.weser-kurier.de/politik/che-guevara-edler-mensch-und-skrupelloser-moerder-doc7e43f51cv02e5bv12eb?reloc_action=artikel&reloc_label=/deutschland-welt/deutschland-welt-politik_artikel,-che-guevara-edler-mensch-und-skrupelloser-moerder-_arid,1655846.html

      „Guevara wird in Lateinamerika glorifiziert, seine Brutalität und Toleranz von Folterungen und politisch motivierten Morden geleugnet“, sagte Jörg Dehnert, Leiter des Büros in Buenos Aires, dem Nachrichtenportal „amerika21“.
      Guevara schuf Arbeitslager
      Die Petition bezieht sich auf Guevaras Rolle als oberster Ermittler nach der Revolution, der in der Festung La Cabaña in Havanna Hunderte politische Häftlinge inhaftieren und in Militärtribunalen zum Tode verurteilen ließ. Mindestens 216 angebliche Konterrevolutionäre wurden ohne rechtliche Grundlage erschossen. Auch vor der Revolution tat sich Guevara als skrupelloser Befehlshaber hervor: Verräter, Deserteure und Gefangene ließ er standrechtlich ebenso hinrichten wie einfache Diebe – oder er griff selbst zur Waffe. Später schuf er ein Arbeitslager für diejenigen, die mit „kleinen oder größeren Vergehen“ gegen die „revolutionäre Moral“ verstoßen hätten. Aber auch Homosexuelle und Dissidenten wurden inhaftiert und sahen sich schwerer Arbeit und vereinzelt auch Folter ausgesetzt. Untergebenen drohte er mit der Deportation ins Lager…“

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