
Während man in Brüssel und Madrid noch immer von „geordnetem Migrationsmanagement“ und „humanitären Verpflichtungen“ schwätzt und schwafelt, hat die Realität in den spanischen Exklaven Ceuta und Melilla ihr ungeschminktes Gesicht gezeigt. Zehntausende, vorwiegend junge Männer aus dem Maghreb, stürmten binnen Stunden die einzigen Landgrenzen der Europäischen Union auf dem afrikanischen Kontinent. Die Zahlen schwanken je nach Quelle zwischen knapp 50.000 und 60.000 in Ceuta allein – bei einer Einwohnerzahl von rund 83.000 bis 85.000. Viele kamen schwimmend, mit nichts als einem Schwimmring und der Hoffnung auf europäische Sozialsysteme. Mindestens 34, nach anderen Berichten bis zu 57 Menschen ertranken dabei. Melilla erlebte parallel Hunderte illegale Grenzübertritte. Und nun? Fast alle kehrten laut Medienberichten rasch nach Marokko zurück, weil die kleine Stadt schlicht überfordert war. Doch wer glaubt, damit sei die Sache erledigt, unterschätzt die Dynamik der selbstgeschaffenen Pull-Faktoren.
Der Federstrich als Einladung
Die linke spanische Regierung unter Pedro Sánchez hat systematisch jene Magneten gesetzt, die solche Stürme erst ermöglichen. Am Parlament vorbei, per königlichem Dekret, legalisierte Madrid Hunderttausende illegal Aufhältige. Offiziell rechnete man mit einer halben Million; am Ende gingen weit über eine Million Anträge ein. Wer vor dem 1. Januar 2026 eingereist war und fünf Monate Aufenthalt nachweisen konnte, erhielt Aufenthalt und Arbeitserlaubnis – und damit den Anspruch auf Familiennachzug. Aus der ursprünglichen halben Million legalisierten Illegalen wurden so rasch eineinhalb Millionen. Derzeit noch auf Spanien beschränkt, dürfen sich diese Personen nach Ablauf einer Frist frei im Schengenraum bewegen. Man muss kein Prophet sein, um zu erahnen, wohin die Reise dann geht: dorthin, wo das Sozialsystem am üppigsten und die Kontrolle am geringsten ist – Deutschland und Österreich lassen grüßen.
Das hat nichts mit Spekulationen oder Verschwörungstheorien zu tun, sondern ist die völlig logische Fortsetzung einer Politik, die Migration als „Notwendigkeit“ für Wirtschaft und Demografie bejubelt, während sie die Folgen für die aufnehmenden Gesellschaften geflissentlich ausblendet. Sánchez selbst verkündete, ohne Zuwanderung verliere Spanien bis 2050 einen zweistelligen Prozentsatz seiner Wirtschaftsleistung. Eine steile, nein, abstruse These, die freilich übersieht, dass illegale Einreise und anschließende Legalisierung kein Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsbelebungsprogramm sind, sondern ein sündteures Anreizsystem für weitere Wellen. Die Rechnung präsentiert sich nun an den Grenzen Ceutas und Melillas: Wer den Illegalen die legale Perspektive eröffnet, muss sich nicht wundern, wenn weitere Zehntausende, bald Hunderttausende denselben Weg einschlagen.
Richterliche Hilfe und militärische Scheinlösungen
Erschwerend kommt hinzu, dass die spanischen Höchstgerichte – politisch besetzt – den Grenzschützern das Handwerk zusätzlich erschweren. Ein Urteil des Obersten Gerichtshofs untersagte die unmittelbare Zurückweisung von Personen, die schwimmend die Exklaven erreichen. Nur wer physische Hindernisse wie Zäune überwindet, darf „in caliente“, also „bei Betretung auf frischer Tat“ zurückgeschickt werden. Diese Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Schleuser und willige Migranten brauchten keine juristischen Seminarbesuche; die Einladung war klar. Die Exekutive stand vor der Wahl, entweder das Urteil zu ignorieren oder tatenlos zuzusehen. Beides ist Gift für jegliche staatliche Autorität.
Laut wurde nach dem Militär gerufen – selbst örtliche Sozialisten schlossen sich dem Ruf an. Madrid schickte schließlich Soldaten und Spezialkräfte. Doch gleichzeitig will man dem Militär die „notwendige Härte“ verbieten, die abschreckend wirken könnte. Uniformierte als staffierte Dekoration, die zusehen müssen, wie die Grenze unterlaufen und überrannt wird: Das ist der Inbegriff jener Politik, die Stärke signalisiert und doch nur Schwäche praktiziert. In Ceuta herrschten derweil Zustände, die man in westlichen Städten nicht mehr für möglich gehalten hätte. Ein nicht unwesentlicher Teil der Ankömmlinge stahl, raubte und brach in Geschäfte und Wohnungen ein. Der übrige Teil unternahm nichts, um die Täter zu stoppen oder den Behörden zu helfen. Loyalität untereinander wog völlig klar schwerer als jede Achtung vor der Rechtsordnung des Landes, in das man illegal eingedrungen war und dessen Versorgung und Unterstützung man begehrt. Wer hier noch von „Bereicherung“ spricht, …
Brunners Brüsseler Blessuren und die ewigen Ankündiger
Für die europäische Dimension ist EU-Kommissar Magnus Brunner zuständig – ausgerechnet jener Mann, der als österreichischer Finanzminister bereits bewiesen hat, dass faktenbasierte, seriöse Politik nicht unbedingt zu seinen Kernkompetenzen zählt. Nun soll er die Migrationskrise managen. Seine Zusagen an Madrid klingen vertraut: Frontex-Hilfe, Gespräche mit Marokko, Umsetzung des Asylpakts. Die jüngste Geschichte lehrt jedoch, daß solche Ankündigungen scheinbar aus Prinzip im Sand verlaufen. Während Brunner von „Rückkehrzentren“ und „wirksamen Rückführungen“ spricht, oder vielmehr fantasiert, zeigt Ceuta, wie dünn der Lack der europäischen Grenzschutzrhetorik ist.
Nicht besser steht es um die heimischen Bewahrer der angeblichen Mitte. Die ÖVP in Österreich und die EVP in Brüssel lassen wieder einmal die kommunikativen Muskeln spielen. Man kündigt „Maßnahmen“ an, fordert „Schutz der Außengrenzen“ und warnt vor einer Wiederholung von 2015. Doch die Vergangenheit spricht eine deutliche Sprache: Angekündigt wird viel, umgesetzt wenig bis gar nichts. Oft genug hat man linke Forderungen mitgetragen und damit die Krise eher verschärft als gelöst. Während die FPÖ lautstark die Lage benennt und Asylstopp sowie echten Grenzschutz fordert, bleibt von den Christdemokraten vor allem der gespielte, der theatralisch inszenierte Protest übrig. Die Geschichte wiederholt sich nicht nur als Farce, sondern als blutig teure Gewohnheit.
Die europäische Rechnung
Ceuta und Melilla sind keine isolierten spanischen Probleme. Sie sind die vorgeschobenen Posten der EU. Was dort geschieht, wirkt sich auf den gesamten Schengenraum aus. Italiens Ministerpräsidentin Meloni forderte bereits den (zumindest zeitweiligen) Ausschluß Spaniens aus dem Schengenraum, drohte bereits mit Kontrollen und einer möglichen Aussetzung des freien Personenverkehrs. Deutschland und Österreich werden die Folgen spüren, sobald die legalisierten Massen und die nächsten Wellen weiterziehen. Die Sozialsysteme, die ohnehin unter Druck stehen, werden weiter belastet. Noch viel stärkere Probleme mit Parallelgesellschaften, noch schlimmere Kriminalitätsstatistiken und noch größere Integrationsprobleme lassen grüßen – Zahlen aus vergleichbaren Kontexten zeigen, dass Erwerbstätigenquoten bei bestimmten Gruppen aus Syrien, Afghanistan oder dem Irak unter 50 Prozent liegen. Wer das ignoriert, mag sich moralisch überlegen fühlen; die Bürger zahlen die Zeche.
Die Zustände in den Exklaven sind kein unerwartetes Naturereignis, kein plötzlicher Orkan. Sie sind die absehbaren Folge politischer Fehlentscheidungen: Legalisierungen am Parlament vorbei, Gerichtsurteile, die den Grenzschutz schwächen, und eine Rhetorik, die Migration als unausweichliches Gut preist. Wer den Damm öffnet und dann überrascht tut, wenn die Flut kommt, verdient keinen Applaus, sondern klare, nach Möglichkeit strafrechtliche Konsequenzen. Europa braucht keine weiteren Willkommensgesten und keine symbolischen Militärkontingente ohne Durchsetzungsbefehl. Es braucht die Wiederherstellung der Rechtsstaatlichkeit, der Kontrolle über die eigenen Grenzen – und die Erkenntnis, dass Souveränität kein Schimpfwort ist, sondern die Voraussetzung für jedes funktionierende Gemeinwesen. Die Bilder aus Ceuta sind mehr als eine Mahnung. Ob diese Mahnung entsprechend wahrgenommen wird, entscheidet sich nicht in den Feuilletons, nicht in den Kabinetten und Büros von EU-Kommissaren, sondern an den Grenzen und bald in den Wahlzellen.
Sie kommen!
Damit steigt weiter die Gefahr eines Bürgerkrieges –
https://youtu.be/DuDM7PgQd7E?is=eGLMepoF3W4xT9wM
Das habe ich bereits 2015 gesagt – damals belächelt, heute befürchtet
https://share.google/K0FoAWXqiVkld6m7y
Der Bürgerkrieg beginnt nicht mit Panzern
Wer beim Wort Bürgerkrieg sofort an Barrikaden, Artillerie und brennende Städte denkt, verkennt die Realität moderner Gesellschaften. Bürgerkriege beginnen nicht mit Kanonendonner. Sie beginnen dort, wo der Staat seine Autorität verliert, wo Gewalt zum Mittel der politischen oder religiösen Auseinandersetzung wird und wo sich Bevölkerungsgruppen zunehmend voneinander entfremden.
Die jüngsten Ereignisse in Ceuta sind mehr als nur ein weiterer Versuch illegaler Grenzübertritte. Sie sind ein Symbol dafür, dass Europas Außengrenzen weiterhin unter erheblichem Druck stehen. Wer glaubt, dies habe keine Auswirkungen auf die innere Stabilität unserer Staaten, verschließt die Augen vor den Entwicklungen der vergangenen Jahre.
Bereits 2015 habe ich als Major des Österreichischen Bundesheeres davor gewarnt, dass eine unkontrollierte Massenzuwanderung langfristig schwere gesellschaftliche Konflikte hervorrufen kann. Damals wurde über solche Warnungen gelächelt oder sie wurden als Panikmache abgetan. Heute sprechen Sicherheitsbehörden in vielen europäischen Ländern von zunehmender Radikalisierung, wachsendem Extremismus und einer steigenden Gewaltbereitschaft.
Europa verändert seine gesellschaftliche Struktur in einer Geschwindigkeit, die Integration oft überfordert. Vielfalt allein ist kein Problem. Gefährlich wird sie dort, wo gemeinsame Regeln ihre verbindende Kraft verlieren und Parallelgesellschaften entstehen, die sich kulturell, religiös oder rechtlich zunehmend vom Gemeinwesen abkoppeln.
Man muss sich nur fragen: Warum gibt es Stadtviertel, in denen Polizei und Rettungskräfte nur mit großem Aufgebot einrücken? Warum häufen sich Angriffe auf Einsatzkräfte? Warum werden antisemitische Demonstrationen, religiös motivierte Einschüchterungen oder gewaltsame Ausschreitungen in manchen Städten immer häufiger diskutiert? Diese Entwicklungen sollten nüchtern analysiert werden – nicht verdrängt, aber auch nicht verallgemeinert.
Besonders alarmierend ist der islamistische Extremismus. Fanatische Prediger und salafistische Netzwerke missbrauchen Religion, um demokratische Werte zu bekämpfen und junge Menschen zu radikalisieren. Angriffe auf Menschen wegen ihrer Weltanschauung, Religion oder sexuellen Orientierung zeigen, dass diese Gefahr real ist.
Die eigentliche Schwäche Europas liegt jedoch woanders: im politischen Umgang mit diesen Problemen. Zu oft wurden berechtigte Sorgen reflexartig als Übertreibung oder Populismus abgetan. Wer Probleme nicht ausspricht, löst sie nicht. Wer Kritik tabuisiert, überlässt das Feld den Radikalen.
Noch ist Europa weit von einem flächendeckenden Bürgerkrieg entfernt. Aber die Vorstellung, unsere Demokratien seien gegen schwere innere Konflikte immun, wäre gefährlich naiv. Geschichte lehrt, dass gesellschaftlicher Friede kein Dauerzustand ist. Er muss jeden Tag neu gesichert werden – durch einen starken Rechtsstaat, kontrollierte Migration, gelingende Integration und die konsequente Bekämpfung jeder Form von Extremismus.
Ein Staat, der seine Grenzen nicht schützt, seine Gesetze nicht durchsetzt und seine Werte nicht selbstbewusst verteidigt, riskiert schleichend den Verlust seiner inneren Ordnung. Der Bürgerkrieg beginnt nicht mit Panzern. Er beginnt dort, wo das Vertrauen in den Staat schwindet und Gewalt an die Stelle des Rechts tritt.
Europa hat die Wahl. Noch.
Die NGOs der Schlepper Mafia werden auch noch mit Steuergeld subventioniert
https://youtu.be/Km2UkqF32xs?is=3bq6AU5m56trQkoj