
Servus in den Trümmern einer einst glanzvollen Bildungskultur. Wo früher Denker wie Kant, Goethe, Schiller, Mozart, Beethoven, Einstein, Planck, Heisenberg oder Unternehmer-Titanen wie Siemens, Bosch und Porsche den Ton angaben, herrscht heute oft nur noch intellektueller Notstand und sprachliches Chaos. Der deutschsprachige Raum, einst Bildungshochburg und Heimat von unzähligen Nobelpreisträgern (Deutschland allein über 80 in den Naturwissenschaften, dazu Österreicher wie Bertha von Suttner, Julius Wagner-Jauregg, Erwin Schrödinger, Friedrich August von Hayek und viele mehr…) und Weltveränderern, verblödet sichtbar. PISA 2022 zeigt Deutschland bei 475 Punkten in Mathematik, Österreich bei 491 – Tiefststände seit Messbeginn 2000.
Diese Misere ist kein Schicksal, sondern Ergebnis jahrzehntelanger ideologisierter Politik und der Massenmigration, die Schulen völlig überfordert. Wer das ausspricht, gilt schnell als „rechtsextrem“, doch sprechen die Fakten eine deutliche, eine unerbittliche Sprache.
Chaos im Klassenzimmer: Migration als Nivellierungsmaschine
In Wien ist an öffentlichen Mittelschulen fast jeder zweite Schüler Muslim (49,4%). Österreichweit liegt der Anteil nichtdeutscher Erstsprachen bei über 42% der Volksschüler. In St. Pölten braucht jeder sechste Volksschüler Deutschförderung. In manchen Wiener Brennpunktschulen übersteigt der Migrationshintergrund 98%.
MEP Mag. Elisabeth Dieringer (FPÖ) beschreibt in Interviews und Beiträgen das tägliche Chaos: Vandalismus, Diebstahl, Jugendamt und Polizei im Klassenzimmer. Ein einzelner Schüler ohne ausreichende Deutschkenntnisse, aber mit einem mit unseren sozialen Normen inkompatiblen Habitus reißt die ganze Klasse mit nach unten. 36% der sprachschwachen Volksschüler sind bereits eingebürgerte „Österreicher“. Das ist keine Integration, das ist Nivellierung nach unten – auf Kosten der autochthonen Kinder, die früher in einem geordneten System lernen konnten.
Hermann Brückl (FPÖ-Bildungssprecher) und Autor Gerald Grosz warnen zurecht: Die Schulen werden zu Integrationslagern statt zu Bildungs- und Leistungsstätten. Lehrer mutieren zu Sprachtherapeuten und Sozialarbeitern.
Das nur logische Ergebnis: Pflichtschulabgänger, die kaum sinnerfassend lesen können und Grundrechenarten ohne Smartphone nicht beherrschen. Betriebe klagen lautstark über unbrauchbare Lehrlinge. Diese politisch erzeugte Dummheit macht uns arm – der Fachkräftemangel ist also durchaus hausgemacht.PISA-Daten untermauern es gnadenlos: Schüler mit Migrationshintergrund (beide Eltern im Ausland geboren) liegen in Deutschland 59 Punkte (Mathe) bzw. 67 Punkte (Lesen) zurück. In Österreich sogar bis zu 78 Punkte in Naturwissenschaften. Selbst nach sozioökonomischer Korrektur bleiben große Lücken. Der Anteil solcher Schüler stieg in Deutschland von ohnehin zu hohen 13% auf alarmierende 26%.
Der 68er-Marsch und die Reformitis der Unfähigen
Seit die 68er-Generation ihren Marsch durch die Institutionen antrat, wurde Bildung zum Spielfeld linker Gesellschaftsexperimente. „Schulversuch“ heißt das Zauberwort seit den 1980ern. Jeder Bildungspolitiker – ob in Berlin, Wien oder Bern – scheint seinen Markierungsdrang ausleben zu müssen. – Wie ein streunender Rüde an jedem Baum oder Laternenpfahl.
Das Bildungssystem wurde so oft „verbessert“, bis nichts mehr funktionierte oder passte.
In Österreich begegnet Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) diesem Erbe mit Plänen, die völlig an den Problemen vorbeigehen: Der Lehrermangel bleibt akut, trotz vollmundiger Ankündigungen. In Wien fehlten zeitweise Tausende Stellen. Gleichzeitig bleiben ideologische Projekte wie „Maturieren in Feminismus“ in Innsbruck oder die berüchtigten Antifa-Seminare in der ÖH unberührt und mit Steuereuros und Zwangsbeiträgen weiterhin finanziert. Ein Mädchen, das sich als Katze fühlte, zwang eine Lehrerin zur Akzeptanz dieses Nonsens – Realitätssatire pur.
Michael Winterhoffs Buch „Deutschland verdummt“ (2019) zeichnete bereits das Bild: Kinder werden sich selbst überlassen, Lehrer zu Lernbegleitern degradiert, Kompetenzorientierung statt Wissensvermittlung. Das Ergebnis ist eine Generation, die emotional und intellektuell verunsichert ist.
Österreich liegt bei Bildungsausgaben im hinteren EU-Mittelfeld aus (unter 10% der Staatsausgaben), während Estland und Schweden weit vorne liegen. Am Geld alleine liegt es allerdings wirklich nicht. Wozu mehr Geld, wenn es dann in ideologische Projekte und gescheiterte Integration fließt. MEP Mag. Elisabeth Dieringer kritisiert hier zu Recht die mit Steuergeld finanzierten EU-Versuche, Universitäten und Kultur für Propaganda zu missbrauchen.
Die Elite als schlechtes Vorbild: Denglisch und intellektuelle Armut
Die „Großen der Gesellschaft“ – Politiker, Medienleute, Kulturpromis – sollten Vorbilder sein. Sollten! Stattdessen stolpern sie über Grundrechenarten und Grundschulwissen vor laufender Kamera. Um weltoffen zu wirken, spicken sie Sätze mit pseudoenglischen Kreationen. Auch die Werbeindustrie leistet ihren unheilvollen Beitrag, diese völlig nutzlose Verblödung voran zu treiben.
Klassiker der Scheinanglizismen:
- Handy: Im Englischen kein Mobiltelefon, sondern umgangssprachlich für Handjob. Im englischsprachigen Ausland könnte der Wunsch nach einem „Handy“ zu Irritationen führen.
- Bodybag: Bei uns ein trendiger Rucksack. Im Englischen: Leichensack. „Ich gehe mit meinem Bodybag wandern“ – im Original klingt das nach Nekrophilie.
Weitere Perlen: Beamer (umgangssprachlich für einen BMW), Public Viewing (Leichenaufbahrung), etc. Statt präziser deutscher Sprache herrscht ein anglisiertes Kauderwelsch, das weder richtig Deutsch noch Englisch ist. Die Muttersprache verkommt zur Fremdsprache – passend zum Tag der Muttersprache, den man ironischerweise feiert, während Türkisch in manchen Freistädter Volksschulen dominiert.
Wirtschaftliche Konsequenzen: Dummheit macht arm
Die Folgen sind jetzt schon messbar. Betriebe verzweifeln an Lehrlingen, die weder lesen noch rechnen können. Man verzichtet nach und nach auf die Lehrlingsausbildung im eigenen Betrieb und erspart sich diesen Jammer. Dieser logisch daraus folgende Lehrlingsmangel verstärkt natürlich den Fachkräftemangel. Deutschland und Österreich verlieren im globalen Wettbewerb gegen Asien und Nordamerika.
Statt Titanen des Geistes produzieren wir Abhängige von Algorithmen und Sozialsystemen.
Es reicht. Statt weiterer „Schulversuche“, Gender-Seminare und offener Grenzen braucht es: klare Leistungsstandards, Deutsch als unbedingte Voraussetzung, Begrenzung der Zuwanderung, Remigration wo nur irgendwie möglich, Entideologisierung des Schulbetriebs und echte Pädagogen statt Aktivisten. Die 68er-Experimente haben versagt und unbeschreiblichen Schaden angerichtet. Ein Kulturraum, der seine eigenen Kinder nicht mehr bilden kann, verliert seine Zukunft.
Die Daten lügen nicht. Die Klassenzimmer zeigen es täglich. Wer jetzt nicht handelt, verrät die nächste Generation. Längst ist es Zeit für eine radikale Wende – bevor aus dem einstigen Land der Dichter und Denker endgültig das Land der Übersetzer und Förderklassen wird.
Ein Artikel von mir zum Thema:
Bildung – ein Abgesang
Wer das Monumentalwerk “Bildung. Alles, was man wissen muß” von Dietrich Schwanitz studiert, wird mit dem vielfältigen Kulturschatz unseres christlichen Abendlandes in seiner ganzen Pracht konfrontiert: Kunst, Geschichte, Musik, aber speziell Sprache und Literatur bestimmen die unerreichte kulturelle Einzigartigkeit unserer Heimat. Dieses elementare Wissen war noch bis zum Ende des 20sten Jahrhunderts für viele Generationen selbstverständliche Basis, um nach der Reifeprüfung auch wirklich über das Wissen zu verfügen, das erst den Einstieg in ein Universitätsstudium sinnvoll ermöglichte. Schwanitz erkennt jedoch, dass Wissen im Umbruch ist und sich unser Bildungssystem in der Krise befindet: “Der alte Bildungsstoff scheint fremd geworden und ist in Formeln erstarrt.” Konnte ein Abiturient früher Balladen und klassische Literaturzitate mühelos auswendig rezitieren, so wird heute deutsche Literatur in einfacher Sprache vermittelt – was für ein kultureller Abgesang. Josef Kraus, ein erfahrener Pädagoge, schreibt in seiner Studie: “Wie man eine Bildungsnation an die Wand fährt” dazu: “Die Strategie der “schöpferischen Zerstörung” hat zum Ziel, die bürgerlichen Strukturen zu beseitigen, insbesondere der Familie als Hort des Widerstandes gegen kollektivistische, staatliche Übergriffe…nach Meinungen von diversen “Experten” ist man schnell bereit, der Schule über Bord werfen zu lassen, was eigentlich Schule ausmacht.” Nicht Bildung wird heute vermittelt, sondern der “kompetente” Fachmann wird ausgebildet, der im kapitalistischen Wirtschaftsmarkt brauchbar ist. “Die um sich greifende Wohlfühl-, Gute Laune-, Spaß- und Gefälligkeitspädagogik schadet unseren Kindern. Je niedriger die Hürden in der Schule, desto schwerer fällt es den jungen Leuten, die Hürden im späteren Leben zu überwinden.” Die meisten jungen Leute verbringen ihre Lebenszeit vor irgendeinem Bildschirm. Bildung ist nicht mehr gefragt. Moderne Pädagogik erzieht zur Oberflächlichkeit und bereits Sigmund Freud erkannte: Leistung und Erfolg, ja das Erleben von Glück, setzt Bedürfnis- und Triebaufschub voraus. Die Frühsexualisierung und nach unten nivellierende Einheitspädagogik bewirkt jedoch genau das Gegenteil: Depressionen, ADHS und Leeregefühle bei jungen Menschen nehmen zu, der Ruf nach einem Schulpsychologen bzw. die Verschreibung von Psychopharmaka, wie Ritalin, sind die Folgen. Diese Kompetenzpädagogik hat den “homo oeconomicus” zum Ziel, einem Torso des Bildungsbürgers, denn Bildung ist heute das, was Pisa misst oder die OECD auszuzählen vorgibt. Kraus zieht zur derzeitigen Antibildungs-Schulpolitik den Schluss: “Die Kompetenzpädagogik ist jedenfalls eines der gefährlichsten Trojanischen Pferde der Schulpolitik und Schulpädagogik. Das ist und bleibt der größte Kollateralschaden der Pisa-Testerei und der OECD-Gläubigkeit.” Das Humanistische Bildungsideal, nach Wilhelm von Humboldt, dass eine ganzheitliche Ausbildung in den Künsten und Wissenschaften vorsah, ist heute nicht mehr gefragt. Das Ergebnis zeigt, dass unsere über Jahrhunderte entwickelte Kultur nach und nach untergeht. Die Ergebnisse aller Schulreformen und Experimente sind in einem “Kurier”-Artikel vom 17.06.2023 zusammengefasst, dem ist nichts mehr hinzuzufügen: “So schlecht sind Österreichs Schüler: 40 Prozent können nicht richtig lesen… Acht Jahre Schule – und am Ende kann fast die Hälfte der Schülerinnen und Schüler nicht ausreichend sinnerfassend lesen. In Mathematik sehen die Leistungen nicht viel besser aus.”
https://books.google.at/books/about/Wie_man_eine_Bildungsnation_an_die_Wand.html?id=yq9zDgAAQBAJ&redir_esc=y