Die Politik-Umfragen der Woche

Die Sonntagsfrage und die Umfrage zu Neuwahlen

Doppelbudget mit Belastungen für „die Kleinen“ bei gleichzeitigem Verschleudern von Steuergeld für einen Film über Babler und als Kunst geframte Schwimmübungen im Urinbecken. Die ÖVP zeigt sich nach der (nicht rechtskräftigen) Verurteilung des ehem. Klubchefs August Wöginger mehr wehleidig als einsichtig.

In der Ja-/Nein-Umfrage zum Wunsch nach Neuwahlen des Nationalrats bleibt es auch diese Woche beim rasanten Trend in Richtung „Ja zu Neuwahlen“.

Das Resultat dazu haben wir wieder nach den Parteipräferenzen bei der Sonntagsfrage aufgeschlüsselt.

Nach wie vor: Herr und Frau Österreicher sind sauer!

Die Ergebnisse der „Sonntagsfrage“ Nationalrat:


Bereinigte Ergebnisse der „Sonntagsfrage“ Nationalrat:


Ergebnisse zur Umfrage „Neuwahlen?“:



* Onlineumfrage Sonntagsfrage von 04.05.2026, 00:00 bis 07.05.2026, 08:00. Befragt wurden 2000 wahlberechtigte, politisch interessierte und laut Eigenauskunft auch informierte Bürger aus allen Bundesländern im Alter von 17 bis 82 Jahren bei 1798 Rückmeldungen bei der mit der Sonntagsfrage gekoppelten Umfrage zur Neuwahl.
Es handelt sich hier ausschließlich um „Rohzahlen“ und nicht um „Hochrechnungen“.
Unter „Andere“ fallen Stimmen für Kleinparteien unter 1%, bzw. die nicht bundesweit zur Nationalratswahl antreten.
Unter „Ungültig“/„Keine Angaben“ fallen Mehrfachstimmen, sowie „leere Stimmzettel“.

Die Umfragen folgen nicht den Vorgaben des im Zusammenhang mit politischen Umfragen oft zitierten Verbandes der Markt- und Meinungsforschungsinstitute Österreichs (VdMI), dessen diesbezügliche Richtlinien wir als nicht zielführend ansehen und dem wir natürlich auch nicht angehören, da wir weder ein entsprechendes Institut sind, noch Umfragen im Auftrag Dritter, oder zu gewerblichen Zwecken (zum Verkauf) erstellen.

Daten und Graphiken © Gazette Oesterreich

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4 thoughts on “Die Politik-Umfragen der Woche

  1. Wer sind die, die glauben Politiker sein zu müssen??

    Das „große österreichische Polittheater“

    ​Herzlich willkommen im größten Freiluft-Sanatorium Europas: Österreich. Während man früher bei Minderwertigkeitskomplexen oder dem Drang, die eigene Bedeutungslosigkeit zu bekämpfen, einfach den Therapeuten seines Vertrauens aufgesucht hat, wählt man heute einen effizienteren Weg. Man gründet eine Liste, tritt einer Partei bei oder lässt sich direkt zum Gemeinderat krönen.
    ​In Österreich gibt es schätzungsweise 40.000 bis 45.000 Menschen, die dem festen Glauben verfallen sind, dass das Land ohne ihren persönlichen Senf sofort implodieren würde. Es ist eine faszinierende Form der kollektiven Psychose, bei der „Engagement“ meistens nur ein Codewort für „Schaut mich an, ich bin wichtig!“ ist.
    ​1. Das Rad: Ständig neu erfunden, aber leider eckig
    ​Jeder dieser Neopolitiker tritt mit der Attitüde eines Messias an. Man will „bewegen“, „gestalten“ und natürlich alles ganz anders machen. Dass das Rad bereits seit ein paar Jahrtausenden existiert (und in der Verwaltung meistens quadratisch ist), stört den Tatendrang wenig.
    ​In der Realität prallt dieser manische Gestaltungswille auf ein Bollwerk, das stärker ist als jeder Narzissmus: Die österreichische Bürokratie. Während der frischgebackene Mandatar noch davon träumt, den Weltfrieden auf Gemeindeebene zu erfinden, scheitert er bereits an der ersten Hürde: Er hat keine Ahnung, was er eigentlich darf.
    ​2. Das Mysterium der Gemeindeordnung
    ​Fragen Sie einen leidenschaftlichen Lokalpolitiker nach dem Unterschied zwischen dem ordentlichen und dem außerordentlichen Haushalt. Die Antwort wird ein leerer Blick sein, der normalerweise nur bei Rehen im Scheinwerferlicht auftritt.
    ​„Gesetzliche Grundlagen? Gemeindeordnung? Geh bitte, wir sind hier, um Visionen zu haben, nicht um Paragrafen zu lesen!“
    ​Man möchte das Budget umschichten, als wäre es Monopoly-Geld, nur um dann festzustellen, dass man rechtlich gesehen nicht einmal entscheiden darf, welche Farbe das Klopapier im Rathaus hat, ohne drei Ausschüsse zu hören. Aber Hauptsache, man hat im Wahlkampf versprochen, den Mars zu besiedeln.
    ​3. Das Förder-Füllhorn: Doppelt hält besser (und kostet dreifach)
    ​Wenn es etwas gibt, das der profilierungssüchtige Politiker liebt, dann sind es Förderungen. Es ist das Schmieröl des Narzissmus. Dass dabei Land, Bund und Gemeinde oft dieselbe Gießkanne über dieselbe vertrocknete Primel halten, spielt keine Rolle.
    ​Doppelförderungen? Ein Zeichen von Großzügigkeit!
    ​Dreifachstrukturen? Maximale Bürgernähe!
    ​Die Kosten? Zahlt ja „der Staat“ – also dieses mysteriöse Wesen, das scheinbar im Keller Geld druckt und nichts mit den Steuern der Bürger zu tun hat.
    ​4. Ein Rad, das sich nur für Günstlinge dreht
    ​In Wahrheit ist das politische System Österreichs ein perfekt geschmiertes Getriebe, in dem sich nur jene bewegen können, die das Spiel der „Günstlinge“ beherrschen. Wer wirklich etwas verändern will, wird vom bürokratischen Apparat entweder sanft eingeschläfert oder so lange im Kreis geschickt, bis die Amtsperiode vorbei ist.
    ​Die 45.000 „Engagierten“ merken dabei gar nicht, dass sie nur Statisten in einem Stück sind, das schon vor Jahrzehnten geschrieben wurde. Sie sind die Hamster im Rad, die glauben, sie würden den Dynamo für die Zukunft antreiben, während sie eigentlich nur die Reibungshitze für die nächste Gehaltserhöhung der Verwaltung erzeugen.
    Und wenn sie nicht gestorben sind, dann bezahlen wir sie heute noch -Wenn Sie das nächste Mal einen Politiker sehen, der mit geschwellter Brust von „Veränderung“ spricht, denken Sie daran: Es ist keine politische Rede. Es ist ein Schrei nach Liebe, maskiert als Bürgernähe, finanziert durch Ihr Steuergeld.
    ​Österreich: Wo man nicht zum Psychiater geht, sondern zur Wahl steht.

  2. Jetzt wird’s aber mit der ÖVP bergauf gehen – der Tiroler Prälat als Wahlkämpfer – in Graz hat er ja lange genug sein Unwesen getrieben.

    ​Hirten ohne Hund: Wenn Bischöfe lieber mit Wölfen kuscheln
    ​Man muss es sich einmal auf der Zunge zergehen lassen: Da setzt sich ein Bischof Glettler hin und meint, die politische Welt mit seinen Ansichten beglücken zu müssen. Hat man aus der Geschichte denn gar nichts gelernt? Scheinbar nicht. Während man früher in der ÖVP unter Prälaten wie Ignaz Seipel und seinen „Hahnenschwanzlern“ die Kanzel direkt ins Parlament verlängerte – was uns ja bekanntermaßen in eine glorreiche Sackgasse führte –, versuchen heutige Kirchenfürsten eine ganz neue Disziplin: Den pädagogischen Selbstmord am eigenen Glauben.
    ​Die verkehrte Welt der Hirten
    ​Eigentlich ist die Rollenverteilung in der Kirche seit zweitausend Jahren klar definiert:
    ​Der Hirte (Bischof/Priester): Soll die Herde schützen.
    ​Die Schafe (Gläubige): Sollen friedlich grasen und vertrauen.
    ​Die Wölfe: Alles, was die Herde bedroht.
    ​Doch schaut man sich das Treiben in Orten wie der Grazer Andrä-Kirche (Glettls Werk!) an, bekommt man das Gefühl, der Hirte hätte das Berufsbild missverstanden. Statt den Hirtenstab zu schwingen, um die Schafe vor den Wölfen zu schützen, scheint man dort eher einen „Tag der offenen Tür“ für Raubtiere zu veranstalten. Da wird „Fremdenfreundlichkeit“ so großgeschrieben, dass man glatt vergisst, dass Schafe auf dem Speiseplan mancher Ideologien stehen.
    ​Von echten und „Grauen“ Wölfen
    ​Es ist schon eine beachtliche Leistung: Während im Orient das Christentum unter dem politischen Islam dorthin verschwindet, wo der Pfeffer wächst, übt man sich hierzulande in vornehmer Zurückhaltung. Man möchte ja niemanden beleidigen. Dass es da draußen Organisationen wie die „Grauen Wölfe“ gibt, die ihre Ideologie des Gottesstaates und der Scharia ganz ungeniert vorantreiben, scheint in den bischöflichen Palais niemanden zu stören.
    ​Ein guter Hirte sollte eigentlich warnen, wenn sich das Kalifat leise durch den Hintereingang anschleicht. Aber nein, unsere modernen Hirten sind viel zu beschäftigt damit, politisch korrekt zu blöken, während sie den Zaun um die Weide eigenhändig abbauen.
    ​„Gebt dem Kaiser…“ – und lasst die Politik den Profis
    ​Wir leben in einem Staat, in dem Religion und Politik bitteschön getrennt gehören. Die Grundregel ist einfach:
    ​Religion kümmert sich um das Jenseits (Seelenheil, Wolken, Harfen).
    ​Politik kümmert sich um das Diesseits (Steuern, Gesetze, Grenzen).
    ​Wenn der Islam – der ja eigentlich mehr politische Ideologie als reine Religion ist, da er mit der Scharia direkt das Gesetzbuch umschreiben will – an die Tür klopft, wäre es die Aufgabe der Kirche, ihre Herde vor diesem politischen Machtanspruch zu bewahren. Stattdessen spielen die Herren Geistlichen lieber „Brückenbauer“. Dass man auf einer Brücke meistens nur herumgetrampelt wird, scheint ihnen noch niemand gesagt zu haben.
    ​ Zurück in die Sakristei!
    ​Liebe Geistlichkeit, bleibt doch bitte bei euren Leisten. Wenn ihr die Schafe nicht vor den Wölfen (egal ob grau oder grün-ideologisch) schützen wollt, dann hört wenigstens auf, der Politik gute Ratschläge zu geben. Ein Bischof, der die Gefahr des politischen Islams ignoriert, aber der Bevölkerung erklärt, wie sie zu wählen hat, ist wie ein Nachtwächter, der die Diebe zum Tee einlädt, während er die Bewohner wegen ihrer unordentlichen Vorgärten belehrt.
    ​In diesem Sinne: Weniger Politik, mehr Schutz für die eigene Herde. Waidmannsheil und Amen

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