
Neue Eurobarometer-Umfrage zeigt, dass Inflation das dringendste Thema bei den Bürgern ist.
„Die aktuelle Eurobarometer-Umfrage zeigt schwarz auf weiß, was die Menschen in Europa wirklich bewegt – und das ist nicht die Militarisierung der EU, sondern die tägliche Sorge ums Geld. 43 % der Europäer und 46 % der Österreicher sehen die Bekämpfung der Inflation und der hohen Lebenshaltungskosten als dringendstes Thema. Das ist ein klarer Handlungsauftrag – und der hat nichts mit Aufrüstung zu tun, sondern mit Entlastung!“, betont Harald Vilimsky, freiheitlicher Delegationsleiter im Europäischen Parlament.
Dass Parlamentspräsidentin Metsola die Umfrageergebnisse in ihrer Interpretation als Bestätigung für eine stärkere Rolle der EU – unter anderem im Bereich der Verteidigung – sehe, sei laut Vilimsky bezeichnend für die abgehobene Politik in Brüssel: „Nur 27 % der Österreicher halten Verteidigung für die oberste Priorität. Wer daraus dennoch politische Rückschlüsse in Richtung mehr EU-Militär zieht, ignoriert bewusst den tatsächlichen Willen der Bevölkerung!“, so Vilimsky.
„Wenn die EU schon kostspielige Umfragen in Auftrag gibt, dann sollte sie auch den politischen Anstand haben, deren Ergebnisse ernst zu nehmen. Die Menschen wollen keine Kriegsrhetorik, keine weitere Aufrüstung und keine zusätzliche Belastung durch eine völlig verfehlte Sanktionspolitik. Was sie fordern, ist spürbare Entlastung, leistbares Leben und eine EU, die sich endlich um die tatsächlichen Sorgen der Bevölkerung kümmert. Wer diese Botschaft ignoriert, betreibt Politik gegen die eigenen Bürger – und das mit voller Absicht“, so Vilimsky abschließend.
Harald Vilimsky ist FPÖ-Delegationsleiter im EU-Parlament, Mitglied im Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten (AFET) und stv. Mitglied im Ausschuss für Bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres (LIBE).