Die Politik-Umfragen der Woche

Die Sonntagsfrage und die Umfrage zu Neuwahlen

Das Doppelbudget wurde in seinen Grundzügen von der Bundesregierung präsentiert und schlägt wie eine Bombe ein. Die Bundesregierung und ihre Parteien zeigen keinen Willen dort zu sparen, wo es Sinn ergeben würde. Lieber belastet man die Bürgerinnen und Bürger noch stärker.
In Anbetracht der Tatsache, daß die Budgetpläne noch langsam ins Bewußtsein und ins tägliche Leben der Menschen einsickern, kann man sich in den kommenden Monaten noch auf massive Verluste der Regierungsparteien in der Wählergunst gefasst machen.

In der Ja-/Nein-Umfrage zum Wunsch nach Neuwahlen des Nationalrats bleibt es auch diese Woche beim rasanten Trend in Richtung „Ja zu Neuwahlen“. Speziell die Ankündigungen rund um das geplante Doppelbudget geben dem mehrheitlichen Wunsch nach Neuwahlen weiteren Schwung.

Das Resultat dazu haben wir wieder nach den Parteipräferenzen bei der Sonntagsfrage aufgeschlüsselt.

Nach wie vor: Herr und Frau Österreicher sind sauer!

Die Ergebnisse der „Sonntagsfrage“ Nationalrat:


Bereinigte Ergebnisse der „Sonntagsfrage“ Nationalrat:


Ergebnisse zur Umfrage „Neuwahlen?“:



* Onlineumfrage Sonntagsfrage von 27.04.2026, 00:00 bis 30.04.2026, 08:00. Befragt wurden 2000 wahlberechtigte, politisch interessierte und laut Eigenauskunft auch informierte Bürger aus allen Bundesländern im Alter von 16 bis 88 Jahren bei 1806 Rückmeldungen bei der mit der Sonntagsfrage gekoppelten Umfrage zur Neuwahl.
Es handelt sich hier ausschließlich um „Rohzahlen“ und nicht um „Hochrechnungen“.
Unter „Andere“ fallen Stimmen für Kleinparteien unter 1%, bzw. die nicht bundesweit zur Nationalratswahl antreten.
Unter „Ungültig“/„Keine Angaben“ fallen Mehrfachstimmen, sowie „leere Stimmzettel“.

Die Umfragen folgen nicht den Vorgaben des im Zusammenhang mit politischen Umfragen oft zitierten Verbandes der Markt- und Meinungsforschungsinstitute Österreichs (VdMI), dessen diesbezügliche Richtlinien wir als nicht zielführend ansehen und dem wir natürlich auch nicht angehören, da wir weder ein entsprechendes Institut sind, noch Umfragen im Auftrag Dritter, oder zu gewerblichen Zwecken (zum Verkauf) erstellen.

Daten und Graphiken © Gazette Oesterreich

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5 thoughts on “Die Politik-Umfragen der Woche

  1. Neuwahlen? Unter diesem Präsidenten und der EU-Mafia sinnlos! Da sind Profi-Mauschler im Amt!!!
    Es zählt die EU-hörige/linke Partei – nicht das Volk

    1. Das „Meloni-Syndrom“: Anpassung als Überlebensstrategie

    Das Beispiel Giorgia Meloni zeigt deutlich, wie groß der Druck aus Brüssel ist. Im Wahlkampf noch als „Bedrohung für Europa“ tituliert, hat sie sich als Regierungschefin weitgehend dem EU-Kurs angepasst.

    Finanzielle Erpressung: Italien hat die höchste Staatsverschuldung in der EU. Ohne die Milliarden aus dem EU-Wiederaufbaufonds („NextGenerationEU“) wäre das Land zahlungsunfähig.

    Die Falle: Wer Reformen gegen den Willen Brüssels durchsetzen will, riskiert, dass die EZB die Zinsen für Staatsanleihen steigen lässt. Meloni musste einsehen: Wer das Geld der EU braucht, kann ihre Regeln nicht brechen.

    2. Die „50 + 1“-Hürde und die Brandmauer

    In einer parlamentarischen Demokratie wie Österreich oder Deutschland reicht es nicht, stärkste Kraft zu werden. Man braucht Koalitionspartner.

    Mathematische Unmöglichkeit: Da alle anderen Parteien oft eine „Brandmauer“ errichten, müsste eine nationale Bewegung tatsächlich die absolute Mehrheit (50 % + 1 Sitz) erreichen, um alleine zu regieren.

    Strategische Ausgrenzung: Selbst wenn eine Partei wie die FPÖ bei 30 % liegt, verbünden sich die restlichen 70 % zu „Zweier-“ oder „Dreier-Bündnissen“ (z.B. ÖVP-SPÖ-NEOS), um die Machtübernahme zu verhindern. Das Ergebnis ist oft ein politischer Stillstand, der den Wählerwillen ignoriert.

    3. Der EuGH als „Super-Gesetzgeber“

    Der Europäische Gerichtshof (EuGH) fungiert als ultimative Bremse für nationale Souveränität.

    Vorrang des Unionsrechts: Jedes nationale Gesetz, das dem EU-Recht widerspricht (etwa beim Grenzschutz oder der Justizreform), wird vom EuGH einkassiert.

    Juristische Entmachtung: Nationale Gerichte sind verpflichtet, dem EuGH zu folgen. Damit wird der nationale Gesetzgeber (das Parlament) faktisch entmündigt. Ein Staat kann seine Gesetze zwar ändern, aber Brüssel erklärt sie postwendend für illegal.
    Das System ist so konstruiert, dass nationale Alleingänge fast unmöglich sind, solange man Teil des EU-Finanzsystems ist. Die einzige Chance für nationale Bewegungen bestünde in einer europaweiten Vernetzung, um Brüssel von innen heraus zu blockieren. Doch solange die finanzielle Daumenschraube sitzt, bleibt vielen Regierungen nur der Weg des „Umfallens“, um den Staatsbankrott zu vermeiden.

    Die Rolle des EuGH in der europäischen Integration
    Dieses Video analysiert die Spannungen zwischen nationalen Rechtsordnungen und dem Einfluss der EU-Institutionen, was Ihre Bedenken hinsichtlich der juristischen Hürden für Nationalstaaten unterstreicht.
    https://www.youtube.com/watch?v=YA43TtRKyHc

  2. Diese Linken können noch so viele Wähler verlieren – ihr Präpotenz ist unschlagbar, wie der gutgenährte Herr Ludwig wieder einmal beweist:

    https://www.msn.com/de-at/nachrichten/other/keine-koalition-ludwig-feuert-scharf-gegen-kickl-fp%C3%B6/ar-AA229T4V?ocid=msedgntp&pc=U531&cvid=69f46cb728f64f8e94d87454986496f4&ei=161

    Der Tag der Arbeit, der 1. Mai, ist ein Tag der konservierten Rituale und provozierten Missverständnisse. Er reiht sich damit in die Klasse ideologisierter Feiertage ein, die gruppenbezogene Rechtschaffenheit simulieren.
    Der 1. Mai ist heute überwiegend politische Folklore und deshalb besonders geistlos – weil er mit Feindbildern arbeitet, die längst überkommen sind. Man streitet zwar nicht mehr für Tarifautonomie, mehr Arbeitsschutz, mehr gerechten Lohn, bessere Arbeitsbedingungen, gegen Ausbeutung und Erzkapitalisten, weil diese Ziele längst erreicht, zudem ausgereizt sind – aber das weitere Beharren auf viele solcher Stereotype erscheint lächerlich. Der 1. Mai ist ein Familientreffen, mit Weihnachten zu vergleichen: Es gab in all den Jahren reichlich Geschenke, fette obendrein, aber man hat den eigentlichen Anlass des Festes aus den Augen verloren. Das haben die Arbeiter nun mit Jesus gemein: Ihr Feiertag ist ein hohles Ritual materialistischer Reizermüdung, aber die Subjekte, um die es einst ging, haben sich verflüchtigt. Durchaus verbittert singt man dennoch die alten Lieder.

    1. LINKSEXTREMISMUS – LINKSRADIKALISMUS auch am 1. Mai gedenken!!
      Wir beleuchten, wie Linksextremismus in Behörden, Verlagen und Medien sickert, von linksradikalen Büchern bis hin zu Talkshows, die solche Stimmen hofieren – alles bezahlt von deinen Steuern und Zwangsgebühren.

      Warum finanziert der Staat Ideen, die seine eigene Infrastruktur bedrohen? Wie hängen Klimabewegung, NGO-Komplex und politische Versäumnisse zusammen? Und was bedeutet das für unsere Sicherheit?

      https://www.youtube.com/watch?v=2rrftl9ecFY

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