
Während draußen von Polykrisen, Zeitenwenden und Sicherheitslücken geredet wird, präsentiert die Wehrdienstkommission ihre Lösung: acht Monate Grundwehrdienst plus zwei Monate verpflichtende Milizübungen. Klingt entschlossen – wäre da nicht die politische Realität.
Verteidigungsministerin Klaudia Tanner ruft nach „breitem Konsens“, die Kommission warnt vor Nicht-Handeln – und Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) sowie Vizekanzler Andi Babler (SPÖ) glänzen einmal mehr durch das, was sie am besten können: Unwissenheit, Ablenkung und strategisches Wegtauchen.
Statt klarer Antworten gibt’s Diskussionsprozesse, statt Verantwortung Umfragen, statt Entscheidungen eine Reform auf Verdacht. Wehrdienst verlängern, Zivildienst ausdehnen, Miliz verpflichten – aber bitte ohne jemandem weh zu tun, vor allem nicht politisch.
In dieser Folge fragen wir:Ist das wirklich Sicherheitsstrategie – oder wieder nur österreichische Symbolpolitik mit Tarnnetz?Wer trägt die Verantwortung, wenn eh „alle zuständig“ sind?Und warum wirkt das alles, als würde man Zeit kaufen, statt Probleme lösen?
Alles Gute Österreich – wo Reformen angekündigt werden, während die Regierung hofft, dass sich alles von selbst erledigt.
MERCH
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Die Diskussion um die Armee ist lächerlich, denn wenn der Verfassungsauftrag erfüllt werden soll, dann muss tabulos umgedacht werden:
– Grundsätzlich: eine Kampfausbildung ist eine Ausbildung Gegner zu töten mit dem Risiko selbst getötet oder verwundet zu werden. In unserer verweichlichten Gesellschaft wird das verdrängt!
– Es kann nicht sein, dass einige das Tötungsrisiko eingehen, währen andere sich von solch einer Gefahr drücken.
– Gemäß dem Gleichheitsgrundsatz müssen daher alle österreichischen Staatsbürger und Staatsbürgerinnen das gleiche Risiko tragen.
– ALLE Männer müssen Wehrdienst leisten (wie früher: tauglich mit dem Dienst an der Waffe und ohne Waffe)
– ALLE Frauen müssen Zivildienst leisten und die derzeitigen Aufgaben der Zivildiener übernehmen.
– Nur so sind alle (gemäß Verfassung) gleich. – Soweit die Theorie,
Die praktische Umsetzung wird natürlich nicht stattfinden. Ich empfehle allen Entscheidungsträgern die Studien des israelischen Militärexperten Martin van Grefeld zu studieren:
– „Kampfkraft: Militärische Organisation und Leistung der deutschen und amerikanischen Armee 1939-1945: Militärische Organisation und militärische … und amerikanischen Armee 1939 – 1945“
– „Wir Weicheier: Warum wir uns nicht mehr wehren können und was dagegen zu tun ist“
– „Frauen und Krieg“
Seine fundierten Studien konterkarieren alle derzeit rein politisch ausgerichteten Debatten!!
1. Frauen sind für den Militärdienst bei Kampfeinheiten ungeeignet (Studien USA, Israel, GB, etc.) – der physische und psychische Unterschied zu Männer ist zu groß (Beispiel: das Jagdkommando hat in Österreich nur eine einzige Frau geschafft, die Infanterieausbildung in Kanada schaffen 1% aller angetretenen Frauen etc.)
2. Die derzeitige verweichlichte Gesellschaft ist nicht in der Lage robuste (tödliche) Gefechte zu bestehen! „Weicheier“, die ihre Jugend vor dem Computer verbringen, sind weder willens noch fähig Kampfsituationen zu bestehen – siehe auch die aktuelle Situation mit Zuwanderer – diese stechen brutal zu, unsere „Weicheier“ filmen und fliehen. Jede noch so geringe Belastung muss von Psychologen behandelt werden!!°
3. van Grefeld zeigt, was ein Soldat leisten muss (Nachtkampf- Sommer-Winterkampf etc.) – die heutige Jugend kann diese „Kampfkraft“ auch bei längerer Ausbildung nicht bringen.
Fazit: Wer in ein Gefecht geht, muss mit dem Tod rechnen – wer diese Armee in ein Gefecht befiehlt, führt junge „Weicheier“ in den Tod. Der erste Großkampftag würde an Verlusten ein Viertel bis ein Drittel der eingesetzten Soldaten riskieren. Die Voraussetzungen müssten früher stattfinden – statt Computer wieder Naturerlebnisse – mens sana in corpore sano – und die Feministinnen sollen die Frauen nicht in Schützeneinheiten und Infanteriekompanien sehen wollen sondern im Sanitätsdienst u.ä.
Eine echte Reform wird nicht stattfinden – dazu gibt es gar keinen politischen Willen!! Übrigens:
https://www.heute.at/s/nur-jeder-dritte-wuerde-im-kriegsfall-zur-waffe-greifen-120141686
Jeder österreichische Staatsbürger hat alle Rechte – aber auch ALLE PFLICHTEN! die WEHRPFLICHT ist so eine Pflicht. Es ist daher auch unverständlich, dass Österreich an die Ukraine bezahlt und gleichzeitig Leute aufnimmt und finanziell aushält, die sich der Pflicht in ihrer Heimat durch Flucht entziehen. Auch die Ukraine brauch alle ihre Staatsbürger im Krieg! Auch die Syrer werden in ihrer Heimat gebraucht und dürfen nicht von uns als Desserteure ausgehalten werden!
Dieser Grundsatz – Rechte und Pflichten – wird gerne auf Rechte reduziert, die Pflichten sollen andere erledigen! So geht Gesellschaft nicht, Solidarität aller ist Pflicht!
Martin van Creveld zitiert in seinen Studien aus konkreten Kriegsbeispielen, er ist Praktiker, und nicht wie unsere Theoretiker von Illusionen geleitet.
Man sollte sich seine Vorträge anhören – beeindruckend!!
https://www.youtube.com/watch?v=Umhd807gShE
Zitat aus „Wir Weicheier“:
„…auch bei gleicher Körpergröße die Körperkraft der Frau nur 80% der Kraft des Mannes beträgt. Insgesamt erbringen nur die besten 20% der Frauen die die gleiche körperliche Leistung wie die untersten 20% der Männer…erreichen nur die besten 5% der Frauen den Medianwert der Männer.“
Alle seine zitierten Studien sind belegt. Die Illusionen der Frau Tanner sind politische Taktierereien und führen nur zu: „…die Versuche diese Probleme zu ignorieren hat zu katastrophalen Ergebnissen geführt.“
Das ist ja noch nicht alles: aus praktischen Erfahrungen weiß man, dass beim ersten scharfen Gefecht bis zu 20% der „Weicheier“ aus psychischen Gründen ausfallen; da brauchts keine unmittelbare Kampfeinwirkung. Alleine der Gefechtslärm, den sich im Übrigen niemand so richtig vorstellen kann, genügt dafür. Ein typisches Beispiel dafür waren im WK II die Sirenen der Ju 87 Stukas, welche die betroffenen Soldaten völlig entnervt haben.