Wels als leuchtendes Gegenbeispiel: Warum blaue Vernunft Schuldenberge zähmt – und Linz wie Graz darin versinken

In Zeiten, da mancherorts das Steuergeld mit der Gießkanne verteilt wird, als gäbe es kein Morgen, lohnt ein Blick auf drei österreichische Städte. Linz und Graz, lange unter roter, grüner oder gar kommunistischer Obhut, ächzen unter Schuldenbergen, die an antike Pyramiden gemahnen. Wels hingegen, seit 2015 unter dem freiheitlichen Bürgermeister Dr. Andreas Rabl, schreibt schwarze Zahlen, tilgt Schulden und investiert zugleich – ohne neue Kredite. Ein Lehrstück, das Graz dringend studieren sollte, um wenigstens das „erträgliche“ Minus von Linz zu erreichen. Denn wo linke Politik regiert – oft mit wohlwollender ÖVP-Unterstützung –, da wird nicht verwaltet, sondern alimentiert: Gruppierungen, die der Gesellschaft wenig bis nichts zurückgeben, während die kommende Generation die Zeche zahlt, ohne je von den Segnungen dieser Großzügigkeit gekostet zu haben.

Die nackten Zahlen: Ein Trio im Vergleich
Linz, die oberösterreichische Industriemetropole, steht exemplarisch für den linken Schuldenrausch. Der Schuldenberg kletterte jüngst von 916 Millionen auf über eine Milliarde Euro – 1,051 Milliarden, um genau zu sein. Operatives Defizit: 68 Millionen. Neuverschuldung allein im Budgetjahr: 135 Millionen. Sparpläne? Verschoben, weil „die wirtschaftliche Lage sich verschlechtert habe“. Der SPÖ-Finanzstadtrat Gegenhuber nennt das „strategische Neuausrichtung“. Der freiheitliche Stadtrat Dr. Michael Raml sieht es klarer: „Die SPÖ hat die Kontrolle verloren. Ein schwerer Schuldenrucksack für unsere Kinder.“ Keine Gebührenerhöhungen, keine echten Kürzungen – stattdessen Zuschüsse an ausgelagerte Gesellschaften in Höhe von 63 Millionen. Klassischer Fall von „Geld verteilen ohne Sinn und Ziel, quasi als Selbstzweck“, wie es die Kritiker treffend formulieren.
Noch dramatischer Graz. Unter KPÖ-Bürgermeisterin Elke Kahr seit 2021 hat die Stadt die Zwei-Milliarden-Marke im April 2026 gerissen. Der Rechnungsabschluss 2025 zeigte bereits 1,926 Milliarden, die Pro-Kopf-Verschuldung stieg um über 33% seit 2021. Trotz angeblicher Sparmaßnahmen – 20 Millionen im Jahr 2025 – wächst der Berg weiter, Investitionen in Soziales und Verkehr inklusive. Kahr schiebt die Misere auf Vorgänger und externe Faktoren wie Inflation. Das Kontrollamt mahnt einen „konsequenten Reformkurs“. Graz als Armenhaus der Steiermark? Fast schon zynisch, wenn man bedenkt, dass hier Steuergeld in „Integrationsmaßnahmen“ fließt, die bislang weder gesellschaftlich noch wirtschaftlich messbare Früchte tragen.
Und Wels? Hier regiert Dr. Andreas Rabl seit zehn Jahren mit FPÖ-Handschrift. Pro-Kopf-Verschuldung von 1.160 Euro (2015) auf künftig 43 Euro (2027) geschrumpft. Verschuldungsgrad 0%. Doppelbudget 2026/27: Überschüsse von 8,3 bzw. 11 Millionen Euro, Investitionen von 40 Millionen in Verkehr, Feuerwehr und Grünflächen – alles ohne neue Schulden. Der ORF staunte öffentlich: „Schuldenfrei und hohe Überschüsse“. Rabl macht keine Geheimnisse: Fokus auf die eigenen Leute, harte Hand bei Integration, keine Versorgung von Klientel in NGOs. Schwarz auf weiß: Wo Blau regiert, prosperiert die Stadt – nicht trotz, sondern wegen dieser Politik.

Das linke Prinzip: Alimentierung ohne Gegenleistung
Der Kern der Misere ist kein Geheimnis, sondern System. Linke Stadtregierungen – in Linz SPÖ-dominiert mit Grünen und ÖVP-Zutun, in Graz KPÖ – alimentieren Gruppierungen, die kaum bis gar keinen Nutzen für die Allgemeinheit stiften. Migration und „Integration“ dienen als Dauerbegründung für Ausgaben, die sich nicht amortisieren, nie amortisieren können. Bekannte Fälle in Linz illustrieren das trefflich: 134.000 Euro für ein Integrationsprojekt mit randalierenden Asylanten – ohne Erfolg. Oder 100.000 Euro Programmierkurs für zehn Asylwerber, der Wellen schlug, aber keine Arbeitsmarktwunder vollbrachte. Überbordende Förderungen für NGOs, die „Betreuung“ und „Vielfalt“ predigen, landen bei eigenen Leuten: gut bezahlte Posten in Vereinen, die Steuergeld in ein Fass ohne Boden kippen.
Wirtschaftlich? Null Effekt. Gesellschaftlich? Eher Belastung, wie Clan-Konflikte oder überfüllte Quartiere zeigen. Dennoch beharrt man darauf. Warum? Weil es der klassischen linken Klientelpolitik dient. Die kommende Generation – jene, die nichts von dieser „Buntheit“ hat – darf später tilgen. Zynisch formuliert: Die Politiker von heute kaufen sich Wählerstimmen mit Geld von morgen.
Raml in Linz und Rabl in Wels nennen ihren Gegenkurs beim Namen: Politik für die eigenen Leute statt für importierte Problemgruppen.

Die Bremse: Schuldengrenze in der Stadtverfassung
Ein simples, aber wirksames Gegenmittel wäre eine Schuldengrenze in den Stadtverfassungen – wie sie mancherorts diskutiert wird. Außer Rand und Band geratene Mandatare bräuchten dann eine Zweidrittelmehrheit oder Bürgerentscheid, um neue Kredite aufzunehmen. In Wels funktioniert es ohne: Rabl spart, wo es sinnlos ist, investiert, wo es nutzt. Kein Wunder, dass die Stadt blüht. Linz und Graz hingegen leben „am Limit“, wie ÖVP-Kritiker scheinheilig in Linz beklagen. Eine Verfassungsgrenze würde den Selbstzweck der Geldverteilung stoppen – und Politiker zwingen, Prioritäten zu setzen: Schulen für Einheimische statt endloser „Willkommenskurse“.

Von Wels lernen – bevor es zu spät ist
Graz sollte sich rasch an Wels orientieren. Nicht, um plötzlich schuldenfrei zu werden – das wäre vermessen bei zwei Milliarden. Sondern um wenigstens auf das „bescheidene“ Niveau von Linz zu kommen: eine Milliarde statt zwei. Das wäre schon ein Fortschritt. Rabl zeigt seit zehn Jahren, dass freiheitliche Führung funktioniert: Überschüsse, Investitionen, keine Verschwendung. Raml in Linz kämpft für Transparenz und Kurswechsel – gegen Windmühlen der linken Mehrheit.
Die Lehre ist bitter-süß: Linke Politik verteilt Geld, als wäre es Konfetti auf einer ewigen Party. Blaue Vernunft rechnet nach, spart klug und denkt an die Zukunft. Wels beweist es schwarz auf weiß. Linz und Graz könnten davon lernen – oder weiter im Minus versinken. Die nächste Generation wird es ihnen danken. Oder eben nicht.

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