
Klimabeirat will durch neue CO2-Abgaben massive Mehrbelastungen für Landwirte.
„Die Forderungen des EU-Klimabeirates zielen direkt auf die endgültige Zerstörung des Agrarsektors in Europa ab. Das völlig absurd“, kommentiert der freiheitliche Europaparlamentarier Mag. Roman Haider die kürzlich erschienenen Forderungen des Europäischen Wissenschaftlichen Beirates zum Klimawandel. Neben der Forderung nach einer drastischen Kürzung des Agrarbudgets der EU sollten die Bauern mit drei neuen CO2-Abgaben massiv geschröpft werden. So solle die Bepreisung von CO2 in der Landwirtschaft aus drei separaten Systemen bestehen – jeweils einem für energiebedingte Emissionen aus der Landwirtschaft, für Nicht-CO2-Emissionen wie Methan sowie für landwirtschaftliche Emissionen und die Entnahme von Kohlendioxid aus dem Boden.
„Nachdem die Bauern seit langem das besondere Feindbild der EU-Klimajünger sind, soll ihnen jetzt wohl endgültig der Garaus gemacht werden“, so Haider. Die aberwitzigen Forderungen des Klimabeirates, der sich offensichtlich als Wächterrat der Klimareligion verstehe, würden den Großteil der heimischen Landwirte in den Ruin treiben. „Die eigenständige Versorgung Europas mit Lebensmitteln wäre damit nicht mehr möglich“, stellt Haider fest. Offensichtlich seien diese Fanatiker nicht in der Lage, die unmittelbaren Folgen ihrer irren Forderungen zu begreifen.
„Statt weiterer sinnloser Klimagesetze gehört dieser ganze Unfug sofort beendet und der Green Deal restlos entsorgt“, schließt Haider.
MEP Mag. Roman Haider (FPÖ/PFE) ist Fraktionssprecher im Verkehrsausschuss (TRAN) und Mitglied im Umweltausschuss (ENVI)