
Südtirol macht es mit Einheimischentarifen bezogen auf den Wohnsitz längst vor!
Der freiheitliche EU-Abgeordnete Gerald Hauser fordert die Möglichkeit, niedrigere Preise für bestimmte Dienstleistungen für die lokale Bevölkerung einzuführen. „Ganz konkret geht es darum, dass dauerhaft vor Ort lebende Menschen faire, niedrigere Tarife erhalten“, so Hauser. „Oft können sich Familien vor Ort die hohen Preise für Liftkarten etc. nicht leisten und die Infrastruktur in ihrer Region nicht nutzen, die sie über kommunale oder touristische Abgaben mitfinanzieren.“
Hauser erklärte: „Die Differenzierung soll strikt an den Wohnsitz anknüpfen, so wie zum Beispiel in Südtirol. In Südtirol gibt es den ‚Family Regio Pass‘ als wohnsitzbezogenes Modell, und auch Toulouse zeigt mit seinen städtischen Freizeit- und Kultureinrichtungen, wie man die lokale Bevölkerung entlasten kann.“
Österreich steht sich wie des Öfteren selbst im Wege und hat im Dienstleistungsgesetz festgehalten, dass „Zugangsbedingungen zu Dienstleistungen keine diskriminierenden Bestimmungen enthalten dürfen, die an Staatsangehörigkeit oder Wohnsitz anknüpfen“. Das Dienstleistungsgesetz mit seiner Gleichstellungsbedingung wird als Argument gegen Einheimischentarife angeführt, was nicht erforderlich ist. Während man in Österreich aus Angst vor möglichen Einwänden aus Brüssel einknicke, seien andere Länder, wie bereits angeführt, pragmatischer.
„Ich bin in einer Tourismusregion groß geworden und weiß, dass Tourismusakzeptanz nur möglich ist, wenn die lokale Bevölkerung an den Angeboten teilnimmt. Genau hier müssen wir ansetzen!“, betonte Hauser. Er fordert die EU-Kommission auf klarzustellen, dass wohnsitzbezogene Einheimischenpreise generell zulässig sind, wenn sie dem Allgemeininteresse dienen. Zudem müsse definiert werden, wie solche Modelle ausgestaltet sein können, damit Institutionen nicht länger durch Rechtsunsicherheit abgeschreckt werden.
„Ich stelle eine schriftliche Anfrage zu diesem Thema an die EU-Kommission“, kündigte Hauser an. In einer früheren Anfragebeantwortung an ihn habe die Kommission zu „Einheimischentarifen bei Skiliften“ zwar erklärt, dass wohnsitzbezogene Preisunterschiede unter bestimmten Voraussetzungen möglich seien, sich jedoch auf eine „Einzelfallprüfung“ berufen. Dies führe in der Praxis zu massiver Rechtsunsicherheit für Mitgliedstaaten, Institutionen und Betriebe.
Der Freiheitliche stellt daher u. a. folgende Fragen: Welche Projekte mit Einheimischentarifen im EU-Tourismus sind der Kommission bekannt und wie bewertet sie diese rechtlich? Und welche Gründe des Allgemeininteresses für Einheimischentarife erkennt sie an, insbesondere zum Schutz der Lebens- und Wohnqualität der lokalen Bevölkerung sowie im Zusammenhang mit Daseinsvorsorge und öffentlicher Infrastruktur?
„Wir müssen Einheimischentarife für die lokale Bevölkerung zukünftig generell ermöglichen! Dafür braucht es Rechtssicherheit für alle Anbieter – auf EU- wie auch auf nationaler Ebene“, so Hauser abschließend.
Mag. Gerald Hauser ist Mitglied im Ausschuss für öffentliche Gesundheit (SANT), stv. Mitglied im Ausschuss Landwirtschaft und ländliche Entwicklung (AGRI) und stv. Mitglied im Ausschuss für Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (ENVI).
sind auch künstlich befruchtete Asylanten Einheimische?
https://www.anonymousnews.org/deutschland/deutschland-finanziert-kuenstliche-befruchtung-auch-fuer-asylanten/
Selbstverständlich – wenn sie eingebürgert werden. Das geht sehr rasch – 25.000 Afghanen, Iraker, Syrer etc. wurden 2025 eingebürgert! Das sind jetzt Einheimische – mit allen RECHTEN, theoretisch auch mit allen PFLICHTEN – aber nur theoretisch!!!! Da gibt es Eingebürgerte der dritten Generation die nicht Deutsch sprechen und dann eben das Geld jener erhalten, die auch gleiche Pflichten haben – praktisch, aber nicht die gleichen Rechte – auch praktisch!
Gleich ist eben nicht gleich – und es wird immer ungleicher!
https://www.statistik.at/fileadmin/announcement/2026/02/20260218Einbuergerungen2025.pdf