
Europa in der Krise – und Brüssel kaut Schaum
Europa ächzt unter einem Gemisch aus Teuerung, Energieknappheit und wachsender Unzufriedenheit seiner Bürger. Während die Lebenshaltungskosten steigen und der Alltag für viele zur täglichen Bilanzschlacht zwischen Miete, Stromrechnung und Lebensmittel wird, gießt die Europäische Union weiter Milliarden in geopolitische Ferne – so zumindest der Tenor aus dem freiheitlichen Lager. Für Harald Vilimsky, freiheitlicher Delegationsleiter im Europäischen Parlament, ist diese Entwicklung kein Betriebsunfall, sondern hausgemacht: Wuchernde Bürokratie, ideologische Überwälzung und permanente Schuldenpolitik seien die wahren Brandbeschleuniger der Teuerung in der Union. Er fordert ein „endlich umdenken!“, weg vom Regulierungsdiktat Brüsseler Beamtenhäuser hin zu gesundem Wirtschaften und bürgernaher Politik. Brüssel solle aufhören, Probleme zu verwalten, und beginnen, sie zu lösen – zuallererst für diejenigen, die hier leben, arbeiten und Steuern zahlen.
Doch statt die Interessen der Bürger zur Richtschnur zu machen, verliere die EU immer mehr den Bezug zur Realität – konstatiert Vilimsky. Derzeitige Politik sei „weiterwursteln statt echte Reformen“. Seine Botschaft: Europa muss sich wieder auf seine Aufgaben im Innern besinnen, bevor es sich in endlosen Auslandsvorhaben verliert.
90 Milliarden – Milliarden für Krieg oder Milliarden gegen die Bürger?
Wenn es um Geld geht, wird im Europäischen Parlament gerne die Chuzpe eines Kameltreibers sichtbar, der zuerst die Kamele zum Durst treibt und dann die Wasserrechnung präsentiert. So zumindest interpretiert Vilimsky die jüngste EU-Einigung über ein 90-Milliarden-Finanzpaket für die Ukraine, das zu einem Großteil – rund 60 Milliarden Euro – ausdrücklich für militärische Zwecke vorgesehen ist. Laut Vilimsky ist dies keine Friedenspolitik, sondern ein Bekenntnis zur Fortsetzung des Krieges. Während Europa Friedensverhandlungen propagiert, setzt Brüssel weiter auf Hochrüstung. Für ihn ist diese Schwerpunktsetzung nicht nur widersprüchlich, sondern verantwortungslos: Europa verlängere mit jedem Cent, der in Waffen fließt, den Konflikt, statt ihn zu beenden.
Noch härter formuliert: „90 Milliarden für den Krieg sind 90 Milliarden gegen unsere Bürger!“ – dieser Satz ist keine bloße Phrase, sondern eine bewusste Provokation gegen die politische Kultur in Brüssel, die nationale Haushaltssorgen ignoriert und stattdessen globale Engagements zur Staatsräson erhebt. Vilimsky sieht darin nicht nur eine geopolitische, sondern auch eine demokratische Fehlentwicklung: Gelder, die in der EU als Solidaritätsbeweis verkauft werden, seien in Wahrheit Schulden auf Kosten der Bevölkerung, die über Jahre lasten bleiben – ungefragt, unkontrolliert, unpatriotisch.
Die Ukraine – Demokratie auf Rezept oder Demokratie mit Vorbedingungen?
Ein närrischer Streitpunkt der gegenwärtigen Debatte betrifft die Frage: Unter welchen Umständen darf die Ukraine Wahlen abhalten? Präsident Wolodymyr Selenskyj hat erklärt, eine Abstimmung nur dann zu ermöglichen, wenn verbindliche Sicherheitsgarantien nach dem Krieg stehen – eine Position, die in Brüssel und Washington für hitzige Diskussionen sorgt. Vilimsky aber lehnt diese Bedingung strikt ab: In einer echten Demokratie dürfen Wahlen nicht an außen- oder sicherheitspolitische Zusagen geknüpft werden; demokratische Prozesse müssen unabhängig und unverhandelbar sein – selbst unter Kriegsschatten.
Was wie staatsmännischer Pragmatismus klingt, ist für den freiheitlichen EU-Abgeordneten politisches Hybris: Demokratie darf nicht zur Verhandlungsmasse werden. Für Vilimsky offenbart die Debatte um Bedingungen für Wahlen eine EU-Politik, die zu sehr auf Machtspiele und zu wenig auf demokratische Grundsätze achtet. In diesem Punkt trifft seine Kritik einen Nerv: Demokratie kombiniert Legitimation durch Wahlen mit Verantwortung gegenüber den Bürgern – nicht mit politischer Erpressung oder geopolitischer Kalkulation.
Ukraine, Korruption und EU-Beitritt – ein Credo des gesunden Menschenverstands?
Schon länger erhebt Vilimsky den Vorwurf, dass die Ukraine auf Dauer weder sicher noch reformfähig ist, solange strukturelle Korruption den Staat durchzieht wie Rost ein altes Schiffsheck. Immer wieder zitiert er neueste Skandale, von denen einer den nächsten jagt, als Beweis dafür, dass die Ukraine in dieser Verfassung kein verlässlicher Partner und erst recht kein würdiger Kandidat für die Europäische Union sei.
Diese Sichtweise steht in scharfem Kontrast zu den offiziellen EU-Narrativen, die die Ukraine langfristig an die Union heranführen wollen. Vilimsky hingegen fordert: Beitrittsverhandlungen dürfen nicht fortgeführt werden, solange Rechtsstaatlichkeit und Korruptionsbekämpfung nicht auf soliden Füßen stehen. Kein Cent Steuergeld an ein System, das durch Vetternwirtschaft und Intransparenz entwertet wird, lautet seine Devise. Und dabei bleibt er nicht bei bloßen Vorwürfen: Für ihn ist die Korruption nicht nur ein ukrainisches Problem, sondern ein Symptom einer EU-Politik, die finanzielle Unterstützung über politische Integrität stellt.
Die EU-Kommission unter Verdacht – Vertrauensverlust als politischer Motor
Zuletzt hat Vilimsky die EU-Kommission selbst ins Visier genommen. Er spricht von einem „massiven Korruptionsverdacht“, der das Vertrauen der Menschen in die Institution erneut erschüttert. Skandale um Interessenverflechtungen, mangelnde Transparenz und Vertuschungen seien keine Einzelfälle, sondern Teil eines Systems, das sich verselbstständigt habe. Vilimsky fordert eine grundlegende Aufarbeitung – notfalls durch Untersuchungsausschüsse –, um die Glaubwürdigkeit dieser mächtigen Exekutive wiederherzustellen.
Sein Argument: Wenn nicht einmal die Hüter der Vertrauenswürdigkeit selbst sauber arbeiten, wie kann man dann von anderen Staaten – sei es die Ukraine oder angehende Beitrittskandidaten – Reformen und Rechtsstaatlichkeit verlangen? Diese dialektische Frage trifft den Kern einer Debatte, die weit über die Tagespolitik hinausgeht: Nur eine demokratisch kontrollierte und transparente EU kann langfristig bestehen.
Schlusswort – ein Europa für die Bürger oder ein Brüssel für die Bürokraten?
Zusammengefasst steht Harald Vilimsky für ein Europa des gesunden Menschenverstands, des Friedens und der Kontrolle, nicht für endlose Auslandsausgaben, blindes Vertrauen in undurchsichtige Partner oder eine Kommission, die zunehmend wie ein Autonomiebetrieb wirkt. Ob seine Positionen den Nerv der europäischen Öffentlichkeit treffen oder lediglich in den Echo-Kammern politischer Polarisierung verhallen, bleibt abzuwarten.
Klar ist jedoch: Heute, am 16. Februar 2026, genau zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung, wird die Debatte über Finanzpolitik, demokratische Standards und institutionelle Integrität weiter toben – und Vilimskys Standpunkte werden Teil dieser Auseinandersetzung sein.
Harald Vilimsky ist FPÖ-Delegationsleiter im EU-Parlament, Mitglied im Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten (AFET) und stv. Mitglied im Ausschuss für Bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres (LIBE).
Die komplette Rede von US-Außenminister Marco Rubio bei der Münchner Sicherheitskonferenz
https://nius.de/politik/news/komplette-rede-us-aussenminister-marco-rubio-muenchner-sicherheitskonferenz
„…Um einen Klima-Kult zu besänftigen, haben wir uns selbst Energiegesetze auferlegt, die unsere Menschen verarmen lassen – während unsere Wettbewerber Öl, Kohle, Erdgas und alles andere ausbeuten: nicht nur, um ihre Volkswirtschaften anzutreiben, sondern auch, um sie als Hebel gegen uns zu verwenden…
Die grundlegende Frage, die wir zu Beginn beantworten müssen, lautet: Was genau verteidigen wir?..
Denn Armeen kämpfen nicht für etwas Abstraktes. Armeen kämpfen für ein Volk. Armeen kämpfen für eine Nation. Armeen kämpfen für eine Lebensweise…
Und das ist es, was wir verteidigen: eine große Zivilisation, die allen Grund hat, stolz auf ihre Geschichte zu sein, zuversichtlich in ihre Zukunft – und die stets Herrin ihres eigenen wirtschaftlichen und politischen Schicksals sein will…
Massenmigration ist nicht – war nicht – irgendeine Randfrage von geringer Bedeutung. Sie war und ist eine Krise, die Gesellschaften im gesamten Westen verändert und destabilisiert…
Aber wir müssen auch die Kontrolle über unsere nationalen Grenzen zurückgewinnen – darüber, wer und wie viele Menschen in unsere Länder einreisen. Das ist kein Ausdruck von Xenophobie. Das ist kein Hass. Das ist ein grundlegender Akt nationaler Souveränität. Und das Versäumnis, dies zu tun, ist nicht nur eine Vernachlässigung einer unserer grundlegendsten Pflichten gegenüber unseren Menschen.
Es ist eine akute Bedrohung für das Gefüge unserer Gesellschaften – und für das Überleben unserer Zivilisation selbst…
Und deshalb wollen wir nicht, dass unsere Verbündeten den kaputten Status quo schönreden, statt sich dem zu stellen, was notwendig ist, um ihn zu reparieren…“
Er spricht von den Europäern, die Amerika besiedelt haben – er spricht nicht davon, dass diese Siedler die Ureinwohner Amerikas, die Indianer, ausgerottet haben – trotzdem – hätten wir nur so einen Politiker und keine Blablabers
Was für ein toller Politiker! Harald Martenstein ist leider kein Politiker – weil er ein Denker ist!!
Was für eine einzigartige Rede – stimmig aufgebaut – logisch – nachvollziehbar und das sitzt bei den Linksfaschisten, die haben nur Blablabas
https://nius.de/medien/news/prozess-gegen-deutschland-die-vielbeachtete-rede-von-harald-martenstein-im-wortlaut
Die Amerikaner verschweigen gerne ihre Verbrechen: Indianer, Sklaven – an allen Kriegen der Welt beteiligt (siehe Wikipedia: Liste von Militäroperationen der Vereinigten Staaten) und fest gemordet!!!
https://www.welt.de/geschichte/article696e2bf718af1f04e38de305/kolonialismus-der-vergessene-krieg-in-dem-amerika-seine-unschuld-verlor.html
Die EU-Diktatur will Kritiker mit allen Mitteln mundtot machen – speziell mit unseren Beiträgen!! Milliarden fließen in NGOs, die fest agitieren und gegen die eigenen Mitglieder einen hybriden Krieg führen.
Orban wird aber durchhalten – hoffentlich!
https://www.msn.com/de-at/nachrichten/other/orban-legt-nach-nicht-russland-sondern-die-eu-bedroht-uns/ar-AA1WrIrV?ocid=msedgntp&pc=U531&cvid=699304f37025440188885a282270c5ac&ei=23
Wir sollten mit den Ungarn mithalten, denn wenn die EU die Ukraine in einem Schnellverfahren aufnehmen will, dann beschleunigt das unseren Untergang exponentiell.
Und übrigen hat Orban natürlich recht: die Russen werden uns nicht angreifen – warum? Sie haben genauso demographische Probleme wie wir und laden jetzt vermehrt Inder als Gastarbeiter ein!