
Sonntagsfrage und Umfrage zu Neuwahlen
Das vielen Dienstnehmern und Pensionisten am Anfang des Monats ausgezahlte Weihnachtsgeld wurde vielfach zum Schließen vorher aufgerissener Lücken verwendet. Die Themen bleiben für die Menschen die gleichen: Teuerung/Inflation, Krieg/Sanktionen, Korruption. Dementsprechend gering ist der Wählerzuspruch für die Regierungsparteien, die bei ihrer Kernwählerschaft angelangt zu sein scheinen.
Die Ergebnisse der „Sonntagsfrage“ Nationalrat*:

In Anbetracht der andauernden und sich vermehrenden Probleme spricht sich eine satte Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher für Neuwahlen aus. Die von anderen Medienhäusern veröffentlichten Umfrageergebnisse, die besagen, daß die Österreicher keine Neuwahlen wollen, sind nach mehrmaliger Überprüfung unserer Ergebnisse für uns nicht nachvollziehbar. Das gern bediente Narrativ, die Bürger wünschen sich eine Regierung, die „arbeitet“ kann so nicht stimmen. Es ist gerade die „Arbeit“ diverser Mitglieder der Bundesregierung, die vielen Österreichern Angst macht.
Das Ergebnis zur Umfrage „Neuwahlen JA oder NEIN“*:

* Onlineumfragen von 07.11.2022, 00:00 bis 10.11.2022, 18:00. Befragt wurden 2000 wahlberechtigte, politisch interessierte und laut Eigenauskunft auch informierte Bürger aus allen Bundesländern im Alter von 16 bis 89 Jahren bei 1686 Rückmeldungen zur Sonntagsfrage und 1681 Rückmeldungen zur Umfrage „Neuwahlen“. Mangels valider Vergleichswerte wird keine Schwankungsbreite angegeben.
Unter „Andere“ fallen Stimmen für Kleinstparteien unter 1%.
Unter „Ungültig“ fallen Mehrfachstimmen, sowie „leere Stimmzettel“.
Die Umfragen entsprechen nicht den Vorgaben des im Zusammenhang mit politischen Umfragen oft zitierten Verbandes der Markt- und Meinungsforschungsinstitute Österreichs (VdMI), dessen diesbezügliche Richtlinien wir als nicht zielführend ansehen und dem wir natürlich auch nicht angehören, da wir weder ein entsprechendes Institut sind, noch Umfragen im Auftrag Dritter, oder zu gewerblichen Zwecken (zum Verkauf) erstellen.
Daten und Graphiken © Gazette Oesterreich