Am Ende jeglicher Höflichkeit

(Sehr selektive) Zusammenfassung des Geschehens ohne Höflichkeiten

Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte Leserinnen und Leser, heute strapazieren auch wir einmal die so oft genutzte (beinahe schon abgenutzte) „zu Gebote stehende Höflichkeit“. Anders läßt es sich schwer in Worte fassen, ohne von den kritisierten Personen umgehend mit Unbill, mit bösen Worten, ja vielleicht sogar juristischen Schritten überhäuft zu werden.

Also. Bei aller zu Gebote stehenden Höflichkeit:
Daß sich die Frau Außenministerin Meinl-Reisinger als „Schandfleck“ oder ähnliches beflegeln lassen durfte und ein österreichisches Gericht dies als zulässig findet, kann empören, muß es aber nicht. Viel empörender ist es, daß man scheinbar aus dem Außenministerium mit ziemlicher Wucht auf den so garstig mit Worten um sich werfenden jungen „Gaza-Aktivisten“ losging. In einem Interview erzählte die Rechtsanwältin Astrid Wagner (Wer sonst…) dieses Gaza-Aktivisten vom Verfassungsschutz, der wegen der frechen Worte aktiviert worden sein soll. Das wäre dann wohl ein zumindest klitzekleiner Skandal.
In Anbetracht der Wortwahl, der sich die gute Frau Meinl-Reisinger bediente, wenn es um Menschen ging, die nicht ihrem ganz persönlichen politischen Gusto entsprechen, würde es sich für die Frau Neos-Chefin und Außenministerin geziemen, sich aber ganz flott ein etwas dickeres Fell wachsen zu lassen. Denn derzeit macht sie den Eindruck, als wolle sie hier Opfer einer „Majestätsbeleidigung“ gewesen sein.
Die Hintergründe und Motivation hinter dem deftigen Sager des „Gaza-Aktivisten“ mögen – zumindest unserer unmaßgeblichen Ansictht nach – ein völliger Holler, ein ausgewachsener Schwachsinn sein. Trotzdem steht ihm das Recht zu meckern zu.

Jetzt aber wirklich! Bei aller zu Gebote stehenden Höflichkeit:
Ein „weiser Mann“ sagte einmal sinngemäß folgendes, warum er Frauen mag: „Sie essen wenig, riechen gut, und man kann sie in einen Teppich gerollt umhertragen.“
Das sind Vorzüge, mit denen der Wiener Wirtschaftskammer Ruck vielleicht nur wenig anfangen kann. Denn – so wird berichtet – er mag nicht mit Frauen zusammenarbeiten.
Nun wird er ordentlich dafür durch den Kakao gezogen und man bezichtigt ihn der Frauenfeindlichkeit. – Heute im Normalfall ein gesellschaftliches und hier vor allem politisches Todesurteil. Nicht im Falle des Herrn Wirtschaftskammerpräsidenten Walter Ruck. Es gibt kein reelles Gremium, das ihn abschießen würde. Zudem stärkt ihm der Wiener Bürgermeister den Rücken. Die öffentliche Hinrichtung des Walter Ruck ist somit bis auf weiteres abgesagt.
Die ganze Geschichte basiert auf einer verborgenen Aufnahme eines mehrstündigen Zusammenkommens, wo man über Posten, Präferenzen, dies und das diskutiert und geplaudert haben scheint. Tatsächlich strafrechtlich Relevantes soll nicht dabei gewesen sein. Ob ein Mann mit dem so auffällig präsentierten Welt-, Menschen- und Frauenbild wirklich für einen so wichtigen Job geeignet ist, kann sich jeder selbst beantworten.
Erheblich interessanter ist das Verhalten der durch diese „brutale Frauenfeindlichkeit“ aufgeschreckte xx-Chromosomen-Soldateska.
Ohrenbetäubend ist deren Schweigen zu all den „Einzelfällen“ realer Gewalt, realer Bedrohungen von Mädchen und Frauen durch ganz spezifische Bevölkerungsgruppen. Wenn die durch die polizeilichen Statistiken als besondere Gefährder des weiblichen Geschlechts ausgewiesenen Syrer, Afghanen, und ähnliche Herren wieder einmal Frauen und Mädchen vergewaltigen, verletzen, töten, ist es ruhig bei den so lautstarken Damen. Wenn irgendwo ein Gendersternchen, ein Binnen-I fehlt, haben sie Schaum vorm Mund und stehen kurz vor der Raserei. Wenn ein Wirtschaftskammer-Präsident mit seinen Worten so viel Mangel an Schläue beweist, weil er die Hälfte der Menschheit augenscheinlich nicht als Partner, Auftraggeber oder Kunden haben will, zucken sie aus, die gleichen Damen, die beim Asyl-bewehrten Intensivtäter keinen Anlaß zum Aufschrei sehen.

Die zu Gebote stehende Höflichkeit ist hiermit aufgebraucht.

So nebenbei bemerkt: Neuwahlen wären die anständigste und eleganteste Lösung!

Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Sonntag!
Bleiben Sie zuversichtlich!
Bleiben Sie uns gewogen!
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2 thoughts on “Am Ende jeglicher Höflichkeit

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