
Willkommen zu einer neuen Folge von Alles Gute Österreich!
Heute wird’s wieder typisch österreichisch: Viel Geld, viel Macht und noch mehr Verflechtungen. Wir schauen uns an, wie sich politische Netzwerke bis in Institutionen wie die Ärztekammer ziehen – inklusive Beraterverträgen, bei denen man sich fragt: Geht’s hier um Gesundheit oder um Einfluss?
Gleichzeitig sorgt der neue Transparenzbericht des ORF für Diskussionen über Spitzengehälter, Nebenverdienste und ein System, das für viele immer weniger nachvollziehbar wird. Während einzelne ORF-Manager fast eine halbe Million Euro jährlich verdienen und auch Top-Journalisten ordentlich dazuverdienen, stellt sich die Frage: Wie unabhängig ist ein System, das so eng mit Politik, Geld und Macht verwoben ist? ()
Und dann wären da noch die Vorwürfe rund um Führungsstil, Interventionen und interne Strukturen im ORF – ein Bild, das für viele eher nach Machtapparat als nach neutralem Rundfunk aussieht.
Unser Fazit bei 0punkt:Österreich ist nicht korrupt – es ist einfach nur „gut vernetzt“. Und genau dieses Netzwerk zieht sich durch Medien, Institutionen und Politik gleichermaßen.
Im Clip sprechen wir darüber, warum Transparenz oft nur auf dem Papier existiert und was das alles für Vertrauen, Medien und Demokratie bedeutet.
0punkt Meinung:Wenn überall die gleichen Namen, Netzwerke und Interessen auftauchen, dann ist das kein Zufall – sondern ein System. Und genau das gehört hinterfragt.
Titel-/Vorschaubild: 0punkt
Die „Scheinmoral“ der EU: Wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe
Man muss die EU einfach lieben für ihre chirurgische Präzision bei der Auswahl ihrer Sündenböcke. Während man in Brüssel beim Namen Viktor Orbán reflexartig Schnappatmung bekommt und die Rechtsstaatlichkeitskeule schwingt, herrscht beim Blick auf den Ballhausplatz und den Küniglberg vornehme, fast schon meditative Stille.
Der ORF: Ungarische Verhältnisse mit Wiener Schmäh
Es ist schon rührend: In Budapest nennt man es „Gleichschaltung“ und „Bedrohung der Pressefreiheit“, wenn die Regierung ihre Vertrauensleute in den Medien platziert. In Österreich hingegen nennt man das „gelebte Tradition“ und „Proporz“. Wenn aktuelle Untersuchungen zeigen, wie tief die politischen Netzwerke in den ORF hineinreichen, wie Posten gegen Wohlwohlwollen und Steuergeld gegen Schlagzeilen getauscht werden, dann zuckt die EU-Kommission höchstens mit den Achseln.
Warum auch aufregen? In Wien wird die Manipulation schließlich mit dem Charme eines Heurigenabends serviert. Während Orbán mit dem groben Pinsel malt, nutzt der ORF die feine Klinge der Subventionskunst:
Die Rollenverteilung: Im Staatsfernseh-Krimis ist die Welt noch einfach. Der Österreicher spielt den ewigen Täter (wahlweise als tölpelhafter Rassist oder korrupter Hinterwäldler), während der Migrant als ewiges Opfer in den Sonnenuntergang reitet.
Die Staatskünstler: Wer brav die gewünschte Haltung vertritt, darf sich über wohlgefüllte Fördertöpfe freuen. Wer ausschert, findet sich schneller im Abseits wieder, als man „Bildungsauftrag“ sagen kann.
Das Schweigen der Lämmer (und der Nettozahler)
Aber warum darf Österreich, was Ungarn verwehrt bleibt? Die Antwort ist so simpel wie zynisch: Geld regiert die Moral. Orbán ist der Bittsteller, den man mit eingefrorenen Milliarden am Nasenring durch die Arena führen kann. Österreich hingegen gehört zum Club der Nettozahler. Und wie jeder weiß: Wer die Zeche zahlt, darf auch mal den Anstand an der Garderobe abgeben. Es ist die ultimative Form der modernen Erpressung: Die EU drückt bei Wien beide Augen zu, solange die Überweisungen stimmen, während man in Budapest den Sittenwächter spielt.
„Vielleicht wäre die Lösung ganz einfach: Österreich stellt die Zahlungen an die EU ein. Dann hätten wir zwar denselben Dreck am Stecken wie Ungarn, würden aber wenigstens nicht mehr für die Heuchelei bezahlen, mit der wir bewertet werden.“
Fazit: Propaganda im Maßanzug
Was wir hier erleben, ist eine Zensur durch die Hintertür, verpackt in den Seidenmantel der „demokratischen Werte“. Es wird manipuliert, subventioniert und umerzogen, dass sich die Balken biegen. Aber solange die Fassade glänzt und der Mitgliedsbeitrag pünktlich eintrifft, ist das für die EU kein „Staatsumbau“, sondern lediglich „österreichische Identität“.
Schön, wenn man sich Moral leisten kann – noch schöner, wenn man sie sich einfach kauft.
https://www.krone.at/4098065
Der ORF-Stiftungsrat geht solange zur Geldquelle, bis die Quelle versiegt?
https://www.msn.com/de-at/nachrichten/other/orf-paukenschlag-misstrauens-votum-gegen-vier-stiftungsr%C3%A4te/ar-AA20Xri7?ocid=msedgntp&pc=U531&cvid=69dfb8eca829430f8eba0880ef987800&ei=37
Bisher galt die alte österreichische Weisheit: „Mia wern kan Richta brauen“ – kommen sie jetzt vor Gericht, die Abzocker?
Sollte Anlass sein das ganze Proporzsystem endlich zu zerstören:
ARBÖ/Öamtc – wer bitte braucht einen politischen Mechaniker? Die Kräfte gehören gebündelt, sachlich, nicht politisch – genauso etwa:
Naturfreunde/Alpenverein oder ASKÖ/Union – wer braucht politische Sportvereine – da könnte eingespart werden! Schluss mit politischen Organisationen der ohnehin marginalisierten SPÖ/ÖVP Dilettanten!