
Ulrich Siegmunds wirtschaftspolitische Vorstellungen für Sachsen-Anhalt sind kein akademisches Luftschloß und erst recht kein ideologisches Wunschkonzert. Sie sind die nüchterne Antwort eines praktizierenden Kaufmanns auf die Realität, die viele Unternehmer, Handwerker und Arbeitnehmer im Land tagtäglich spüren: explodierende Energiepreise, erdrückende Bürokratie, eine Energiewende, die den Standort systematisch schwächt, und eine Migrationspolitik, die Milliarden verschlingt, während der eigene Mittelstand ums Überleben kämpft. Wer das „Regierungsprogramm 2026“ der AfD Sachsen-Anhalt, den 100-Tage-Plan und Siegmunds öffentliche Äußerungen ernsthaft liest, erkennt ein in sich schlüssiges Konzept, das Planungssicherheit, Eigenverantwortung und den Vorrang der einheimischen Wirtschaft in den Mittelpunkt stellt – und damit genau das, was der Osten nach Jahrzehnten gescheiterter Experimente braucht.
Mittelstand statt Großkonzern-Subventionen
Der Kern ist so einfach wie überzeugend: Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für kleine und mittlere Betriebe müssen endlich wieder stimmen. Bürokratieabbau, Förderung von Digitalisierung und KI, Ablehnung der Verpackungssteuer und die Erprobung von Sonderwirtschaftszonen – das ist keine Phrase, das wäre handfeste Entlastung. Auszubildende sollen durch Führerscheinzuschüsse, Unterstützung der Meisterausbildung und ein freiwilliges Handwerksjahr gestärkt werden. Junge Familien erhalten zinsvergünstigte Kredite und eine spürbare Senkung der Grunderwerbsteuer. Das Auto mit Verbrennungsmotor kann das Rückgrat der Mobilität bleiben, der Investitionsstau bei Straßen und Brücken wird angegangen.
Hier spricht jemand, der selbst „Wertschöpfung betrieben“ hat, Lager gefegt und Kunden betreut hat – kein Berufspolitiker, der im besten Fall Powerpoint-Folien kennt. Viele Mittelständler applaudieren genau deshalb, weil sie endlich wieder jemanden hören, der ihre Sprache spricht: „Die Unternehmen wissen am besten, was sie brauchen.“ Planungsicherheit statt ständig neuer Quoten und Verbote – das ist der eigentliche Standortvorteil, den eine AfD-geführte Regierung bieten kann.
Energie: Schluss mit dem ideologischen Irrsinn
Nirgendwo wird die Differenz zur herrschenden Politik deutlicher als bei der Energie. Siegmund und die AfD wollen die CO₂-Steuer ersatzlos abschaffen, die ohnehin wirkungslosen Russland-Sanktionen beenden und wieder auf kostengünstige, verlässliche Energieträger setzen – einschließlich der Option Kernkraft. Der weitere Ausbau von Windrädern und die flächendeckende Versiegelung durch Solarparks sollen gestoppt werden.
Das ist keineswegs Romantik, sondern glasklare ökonomische Vernunft. Während die aktuelle Politik die Deindustrialisierung vorantreibt und Investoren mit Klimavorgaben und Unsicherheit vertreibt, verspricht Siegmund das Gegenteil: langfristige Verläßlichkeit. „Wir werden eine wirtschaftspolitische Blütezeit erleben“, sagt er – und meint damit genau jene Unternehmen, die heute noch zögern, weil sie nicht wissen, was die nächste Regierung wieder an ideologischen Hürden aufbaut. Die Warnungen vor abwandernden Investoren sind in Wahrheit eine Drohung derjenigen, die den Status quo verteidigen. Eine Politik, die den Standort wieder wettbewerbsfähig macht, wird Kapital anziehen, nicht vertreiben.
Demografie statt dauerhafter Zuwanderungsabhängigkeit
Der Fachkräftemangel ist real – die IHK rechnet bis 2035 mit bis zu 200.000 fehlenden Kräften. Doch die Antwort der AfD ist die einzig nachhaltige: höhere Geburtenraten und die Rückkehr ausgewanderter Deutscher statt einer endlosen Spirale „kulturfremder“ Zuwanderung. Baby-Begrüßungsgeld, Landes-Elterngeld, beitragsfreie Kitas und kostenloses Schulessen sollen Familien entlasten und den demographischen Niedergang umkehren. Parallel dazu eine konsequente Abschiebe- und Remigrationsoffensive sowie Arbeitspflicht für Asylbewerber, die Hunderte Millionen Euro freisetzen, die heute in ein dysfunktionales System fließen.
Kritikern, die empört „zu wenig und zu spät“ rufen, sei entgegengehalten: Kinder, die heute geboren werden, sind die Fachkräfte von morgen. Wer stattdessen weiter auf unkontrollierte Zuwanderung setzt, löst das Problem nicht, sondern verlagert und vergrößert es – sozial, kulturell und fiskalisch. Die Einsparungen bei Migrationskosten sind real und meßbar; sie finanzieren genau jene Leistungen, die dem eigenen Volk zugutekommen sollen. Das ist keine Abschottung, sondern Prioritätensetzung zugunsten derer, die das Land aufgebaut haben und es tragen.
Haushalt: Keine neuen Schulden, keine Steuererhöhungen
Siegmunds Konzept verzichtet bewußt auf neue Schulden und Steuererhöhungen. Einsparungen bei sinnlosen Migrations- und Ideologieprojekten, parteinahen Stiftungen, „Demokratieförderprogrammen“ und teils völlig unnötigen und überflüssigen Behörden (Energieagentur & Co.) sowie die Verschlankung der Ministerien schaffen den notwendigen Spielraum. Die freigewordenen Mittel fließen in Familie, Ausbildung und Wirtschaftsförderung.
Daß Institute wie das IWH Halle eine „Finanzierungslücke“ von über zwei Milliarden Euro ausrechnen, überrascht wenig. Solche Gutachten entstehen im Nahe- und Wirkbereich des Establishments und rechnen gezielt und systematisch die realen Kosten der bisherigen Migrationspolitik klein, während sie jedes Entlastungsversprechen maximal aufblähen. Siegmund hält dagegen: Die wahren Milliarden liegen in den Ausgaben, die man endlich beenden muß. Wer Jahrzehnte lang Geld in alle Welt und in ideologische Projekte gesteckt hat, sollte nicht so tun, als sei Solidität plötzlich unmöglich, sobald man es für die eigenen Bürger ausgeben will.
Der Sachsen-Anhalt-Weg als Vorbild
Siegmunds Wirtschaftskonzept ist der konsequente Gegenentwurf zur Politik der letzten Jahre. Es setzt auf den Mittelstand statt auf globale Konzerne und Subventionskarussells, auf verläßliche Energie statt auf ideologische Experimente, auf demografische Eigenständigkeit statt auf dauerhafte Abhängigkeit von Zuwanderung und auf Haushaltsdisziplin statt auf immer neue Schulden. Es ist pragmatisch, bürgernah und – für viele im Osten – die einzige glaubwürdige Alternative zu einer Politik, die das Land systematisch schwächt.
Wer die Realität der Betriebe, der hohen Preise und der schwindenden Wettbewerbsfähigkeit ernst nimmt, erkennt darin keinen „Irrweg“, sondern den längst überfälligen Kurswechsel. Eine AfD-geführte Landesregierung unter Ulrich Siegmund hätte die Chance, genau das zu beweisen: daß Wirtschaftspolitik wieder den Menschen und Unternehmen dienen kann – und nicht umgekehrt. Die Blütezeit, von der er spricht, ist kein leeres Versprechen. Sie ist das Ergebnis von Mut, Klarheit und dem Willen, die Prioritäten endlich wieder richtig zu setzen.
Ja – so haben wir das noch gelernt – auswendig gelernt!!!
https://www.friedrich-schiller-archiv.de/inhaltsangaben/das-lied-von-der-glocke-zusammenfassung-friedrich-schiller/
Das Lied von der Glocke
Fest gemauert in der Erden
Steht die Form aus Lehm gebrannt.
Heute muß die Glocke werden!
Frisch, Gesellen, seid zur Hand!
Von der Stirne heiß
Rinnen muß der Schweiß,
Soll das Werk den Meister loben;
Doch der Segen kommt von oben.
Zum Werke, das wir ernst bereiten,
Geziemt sich wohl ein ernstes Wort;
Wenn gute Reden sie begleiten,
Dann fließt die Arbeit munter fort.
So laßt uns jetzt mit Fleiß betrachten,
Was durch die schwache Kraft entspringt;
Den schlechten Mann muss man verachten,
Der nie bedacht, was er vollbringt.
Das ist’s ja, was den Menschen zieret,
Und dazu ward ihm der Verstand,
Daß er im innern Herzen spüret,
Was er erschafft mit seiner Hand.Klassische Literatur
Nehmet Holz vom Fichtenstamme,
Doch recht trocken laßt es sein,
Daß die eingepresste Flamme
Schlage zu dem Schwalch hinein!
Kocht des Kupfers Brei!
Schnell das Zinn herbei,
Daß die zähe Glockenspeise
Fließe nach der rechten Weise!
Was in des Dammes tiefer Grube
Die Hand mit Feuers Hülfe baut,
Hoch auf des Turmes Glockenstube,
Da wird es von uns zeugen laut.
Noch dauern wird’s in späten Tagen
Und rühren vieler Menschen Ohr,
35Und wird mit den Betrübten klagen
Und stimmen zu der Andacht Chor.
Was unten tief dem Erdensohne
Das wechselnde Verhängnis bringt,
Das schlägt an die metallne Krone,
Die es erbaulich weiter klingt.Gedichte…………………………………