
Am 11. Juli 2026 stellte Ulrich Siegmund auf dem Landesparteitag der AfD in Magdeburg sein 100-Tage-Sofortprogramm vor. Zehn Punkte, die sofort nach einer Regierungsübernahme angegangen werden sollen. Kein schwammiges Zukunftsgeschwätz, keine „Transformations“-Floskeln, sondern handfeste Maßnahmen. Genau das, was die Bürger in Sachsen-Anhalt seit Jahren vermissen: jemanden, der sagt, was er tun will – und das auch so meint.
Das Programm ist bewusst auf das Machbare und Sichtbare zugeschnitten. Es ist das Destillat aus dem umfangreicheren Regierungsprogramm und setzt dort an, wo der Schuh am meisten drückt: unkontrollierte Migration, ausufernde Staatsausgaben, kulturelle Selbstaufgabe und eine aufgeblähte Verwaltung.
Die zehn Punkte – nüchtern und zielgerichtet
- Kündigung der Rundfunkstaatsverträge
Schluss mit der Zwangsfinanzierung eines öffentlich-rechtlichen Systems, das sich längst von den Bürgern entfernt hat. Ein Land, das den Mut hat, hier den ersten Schritt zu gehen, setzt ein Signal, das weit über Magdeburg hinaus wirken wird. - Abschiebungen ab Minute 1
Mehr Abschiebehaftplätze, eine enge Arbeitsgruppe von Land und Kommunen, konsequente Durchsetzung geltenden Rechts. Wer vollziehbar ausreisepflichtig ist, muss gehen. Das ist keine Radikalität, das ist Rechtsstaat. - Flächendeckende Arbeitspflicht für Asylbewerber
Wer Leistungen bezieht, soll gemeinnützig tätig werden. Ein Erlass des Innenministeriums kann das flächendeckend anordnen. Win-win: Die Kommunen bekommen Unterstützung, die Betroffenen werden nicht in Passivität gehalten. - Schluss mit der ideologischen Geldverschwendung
Kürzungen bei parteinahen Stiftungen und den unzähligen „Demokratieförder“-Programmen. Steuerzahlergeld soll nicht länger ideologische Projekte speisen, sondern dem Land und seinen Bürgern zugutekommen. - Führerscheinförderung
Zuschüsse vor allem für Auszubildende, Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienste. Praktische Hilfe für jene, die anpacken – statt weiterer Umlagen für jene, die nicht anpacken. - Sonderklassen und Wachschutz an Schulen
Kinder von Asylbewerbern in eigenen Klassen, damit der Regelunterricht nicht weiter leidet. Wachschutz an Problemschulen, damit Lehrer und Schüler endlich wieder in Sicherheit lernen können. - Schwarz-Rot-Gold statt Regenbogen
An öffentlichen Schulen weht künftig die Bundesflagge – jeden Tag. Regenbogenflaggen haben dort nichts verloren. Ein klares Bekenntnis zur eigenen Identität. - Von „#moderndenken“ zu „#deutschdenken“
Die Landeskampagne wird umgestellt. Behörden sollen wieder klare deutsche Sprache verwenden. Schluss mit Gendersprache und ideologischer Verwirrung. - Weniger Ministerien
Ein bis zwei Ressorts werden eingespart. Eine schlankere, effizientere Landesregierung – endlich. - Corona-Untersuchungsausschuss
Die Maßnahmen der vergangenen Jahre müssen aufgearbeitet werden. Transparenz statt Verdrängung.
Warum dieses Programm überzeugt
Es ist ehrlich. Es verspricht keine Wunder, sondern setzt Prioritäten. Während CDU, SPD, Grüne und Linke seit Jahren die gleichen Probleme beklagen und gleichzeitig die Ursachen weiter befeuern, benennt Siegmund die Ursachen und bietet konkrete Gegenmaßnahmen. Migration wird nicht länger als Naturereignis und unausweichliches Schicksal behandelt, sondern als gestaltbare Aufgabe. Öffentliche Gelder werden nicht weiter in ideologische Luftschlösser gesteckt. Die Verwaltung wird nicht weiter aufgebläht, sondern verschlankt.
Kritiker rufen sofort „nicht umsetzbar“ oder „Symbolpolitik“. Doch genau das ist die typische Reaktion jener, die seit Jahren selbst nichts umsetzen und die Probleme sogar noch befeuern.
Abschiebehaftplätze zu schaffen und Arbeitspflichten anzuordnen, liegt klar in der Kompetenz des Landes. Flaggen und Sprachregelungen an Schulen ebenso. Die Kündigung der Rundfunkstaatsverträge ist ein politisches Signal von enormer Tragweite – und genau deshalb so gefürchtet. Wer behauptet, man dürfe als Land hier nichts tun, hat die föderale Ordnung offenbar noch nicht verstanden.
Das Programm zeigt zudem etwas, das den anderen Parteien abhandengekommen ist: Respekt vor dem Bürger. Es geht nicht um moralische Belehrung, sondern um Sicherheit, Ordnung und die Selbstachtung eines Landes, das seine Interessen wieder wahrnehmen will. Sonderklassen schützen den Regelunterricht. Arbeitspflicht verhindert, dass Leistungsempfänger dauerhaft in Passivität verharren. Die Flagge an der Schule ist kein Angriff auf irgendwen – sie ist ein Bekenntnis zu dem, was dieses Land zusammenhält.
Ein Programm mit Haltung
Ulrich Siegmund hat mit diesem 100-Tage-Plan genau das geliefert, was die Umfragen erklären: Die Bürger wollen keine weiteren Versprechen, die nach der Wahl in der Schublade landen. Sie wollen sehen, dass jemand bereit ist, vom ersten Tag an zu handeln. Das Programm ist klar, priorisiert und auf die wirklichen Probleme zugeschnitten. Es ist der Gegenentwurf zu einer Politik, die seit Jahren Probleme verwaltet, statt sie zu lösen.
Wer Sachsen-Anhalt wieder in Ordnung bringen will, findet hier einen konkreten Fahrplan. Alles andere ist Ausweichen.