Alles Gute Österreich – „Pilnacek-U-Ausschuss: Schulung vor Aussage für Polizei“

Im U-Ausschuss zur Causa Christian Pilnacek geht es plötzlich nicht nur um den Leichenfund in einem Donau-Seitenarm bei Rossatz – sondern auch um die Frage: Wer bereitet hier eigentlich wen worauf vor?
Befragt wurden der Baggerfahrer, der die Leiche entdeckte, ein Feuerwehrmann sowie ein Polizist, der Spuren sicherte. Soweit nachvollziehbar. Doch dann sorgt ein Detail für politische Turbulenzen: Mehrere Auskunftspersonen erhielten vor ihrer Befragung eine Schulung des Innenministeriums zu „Rechten und Pflichten“ im U-Ausschuss – durchgeführt von einem Anwalt, der bereits in früheren Ausschüssen für ÖVP-nahe Personen tätig war.
Der Feuerwehrmann betont: keine inhaltliche Einflussnahme. Die Opposition fragt: Warum braucht es eine ministerielle Schulung genau in diesem sensiblen Fall? Die FPÖ spricht von Absurdität, die ÖVP wirft FPÖ und Grünen vor, Einsatzkräfte an den Pranger zu stellen.
Parallel stehen weiter Fragen rund um die Ermittlungen zum Tod des ehemaligen Sektionschefs im Raum. Offiziell kein Fremdverschulden – politisch jedoch bleibt die Causa brisant.

In dieser Folge von Alles Gute Österreich analysieren wir:
* Ist eine solche Schulung reine Verfahrensroutine oder politisch heikel?
* Wo endet organisatorische Vorbereitung – und wo beginnt mögliche Einflussnahme?
* Und warum wirken U-Ausschüsse in Österreich oft wie eine Mischung aus Aufklärung, Parteitaktik und juristischem Schachspiel
* Wenn Aufklärung zur Geschäftsordnungsdebatte wird, ist klar: Österreich diskutiert nicht nur Inhalte – sondern auch, wer sie wie sagen darf.


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2 thoughts on “Alles Gute Österreich – „Pilnacek-U-Ausschuss: Schulung vor Aussage für Polizei“

  1. Wie sich die Fälle gleichen

    https://www.guidograndt.de/2025/08/15/neu-als-gekuerzte-taschenbuchausgabe-mordkomplott-joerg-haider-fakten-vertuschungen/

    „Jörg Haiders Tod war das Ergebnis eines perfiden Komplotts – gesponnen im Verborgenen, aus den dunklen Verflechtungen von Politik, Wirtschaft, Banken und Geheimdiensten.

    Ein Netz aus Strippenziehern, das im Schatten agierte und vielleicht noch immer agiert.

    Eine toxische Allianz, vereint im Ziel, einen Mann auszuschalten, der sich anschickte, das verkrustete Machtkartell in Österreich – und nicht zuletzt die Strukturen der Europäischen Union – aus den Angeln zu heben.

    „Ich wurde gewarnt, dieses Buch zu schreiben – doch die Wahrheit muss ans Licht!“

    Guido Grandt“

  2. An „lex Minister“ kann sich kaum jemand erinnern – aber – die Parallelen zur Causa Pilnacek sind frappierend!

    Lex Minister (1990)
    „Lex Minister“ ist ein Film, der von Peter Patzak inszeniert wurde und 1990 veröffentlicht wurde. Der Film thematisiert das Leben und die Karriere eines Politikers, der von jedem etwas weiß, in einem Notizbuch gespeichert! Heinzl spielt eine Rolle in der Zeit von Bundeskanzler Vranitzky und beleuchtet die Sitten des damaligen Österreichs. Der Film ist ein Sittenbild des damaligen Österreichs und der SPÖ nach der Kreisky-Ära.

    Ein anderes Beispiel des Kabarettgenies Heinzl

    https://www.youtube.com/watch?v=Zvo3qAcrTz8

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