Die Politik-Umfrage der Woche und Statement

Sonntagsfrage

In eigener Sache:

Sehr geehrte Damen und Herren!
Geschätzte Leserinnen und Leser!
Umfragen sind Momentaufnahmen. Es ist durchaus aufwändig, jede Woche die Erhebung zur sogenannten Sonntagsfrage durchzuführen. Ein gutes Duzend engagierter Kollegen, meist Studentinnen und Studenten aus dem Bereich der Sozialwissenschaften, erarbeiten diese Ergebnisse Woche für Woche. Diese Tätigkeit geschieht Woche für Woche unentgeltlich. Und Woche für Woche freuen wir uns, dieses Ergebnis zur Verfügung stellen zu können. Daß unsere Ergebnisse sicher nicht punktgenau, sondern eher im Bereich +/- 2%-Punkte anzusiedeln sind, ist unsere Einschätzung. Daß uns auch schon Fehler unterliefen, wissen wir. Wir lernten daraus und wiederholen keine Fehler.
Wir halten hier auch wieder einmal fest, daß wir keinerlei Bezahlung für diese Umfragen erhalten.
Diese Woche waren wir ernsthaft am Überlegen, ob wir die erhobenen Daten noch auswerten, das Resultat veröffentlichen und dieses Service am interessierten Leser noch weiter betreiben. Wir begannen am Sinn dieser Arbeit zu zweifeln.
Ursache unserer Zweifel war nicht, daß wir im Gegensatz zu diversen Instituten, die seit dem Bekanntwerden des Beinschabschen Modus Operandi wie Schwammerl aus dem Boden schießen, kein lukratives Geschäftsmodell daraus machten. Zweifel kommen auf, weil wir innerhalb von zehn Tagen mit Umfrageergebnissen in diversen Medien überschüttet werden, die so absurd, so offensichtlich erstunken und erlogen, so blöd sind, daß wir die berechtigte Angst hatten, mit solchem Schwachsinn in einen Topf geworfen zu werden.
Die größten und aktuellsten Anliegen der Österreicher sollen – so man diversen Medien traut – die Senkung von Höchstgeschwindigkeiten auf Autobahnen, Bundesstraßen und Straßen im Ortsgebiet sein, sowie der Wunsch nach Reduktion des Fleischkonsums sein.
Geschätzte Leserinnen und Leser, wir geben zu jedem Umfragebogen auch die Möglichkeit, den Beweggrund zur jeweiligen Sonntagsfragen-Entscheidung in eigenen Worten zu formulieren. Das sind naturgemäß die Gründe, warum ein Mensch sich in die eine oder andere politische Richtung wendet. Geschwindigkeitsbegrenzungen und der sehnsüchtige Wunsch nach vegetarischer Ernährung kamen dabei nicht vor.
Wir sehen die Idee der Meinungsforschung durch derartige Praktiken, die solche Ergebnisse liefern gefährdet. Die Meinungsforschung soll nicht nur für wahlkämpfende Parteien interessant sein, sondern auch für den Bürger, der sich ab und zu fragt, ob er der einzige ist, den dieses oder jenes Thema nervt. Wenn man den Menschen dann Ergebnisse präsentiert, laut denen der unter der Teuerung, oder der sichtlichen Beschneidung von Bürgerrechten, oder dem kaum durchschaubaren Diktat aus der EU-Kommission, oder unter der Migration leidende Mensch ein „Einzelfall“ ist, getraut er sich nicht sein Anliegen zu artikulieren. Keiner will der Außenseiter sein!
Wir lehnen solche Spielchen ab! Deshalb werden wir auch in Zukunft keinen Cent für diese Umfragen annehmen und das Ergebnis kostenlos veröffentlichen. Das ist unsere Antwort an die Damen und Herren mit gewinnorientierter Meinungsmache.


Zur Sonntagsfrage:
Nach wie vor: Teuerung, Teuerung, Teuerung! Dazu die zu erwartende Energiekrise im Winter in Form eines Gasnotstandes! Das sind die Zutaten für das von der Bundesregierung vorgeschlagene Wochengericht. Mahlzeit!

Die Ergebnisse der „Sonntagsfrage“ Nationalrat*:



* Onlineumfrage von 11.07.2022, 00:00 bis 14.07.2022, 18:00. Befragt wurden 2000 wahlberechtigte, politisch interessierte und laut Eigenauskunft auch informierte Bürger aus allen Bundesländern im Alter von 16 bis 88 Jahren bei 1607 Rückmeldungen. Mangels valider Vergleichswerte wird keine Schwankungsbreite angegeben.
Unter „Andere“ fallen Stimmen für Kleinstparteien unter 1%.
Unter „Ungültig“ fallen Mehrfachstimmen, sowie „leere Stimmzettel“.

Die Umfragen entsprechen nicht den Vorgaben des im Zusammenhang mit politischen Umfragen oft zitierten
Verbandes der Markt- und Meinungsforschungsinstitute Österreichs (VdMI), dessen diesbezügliche Richtlinien wir als nicht zielführend ansehen und dem wir natürlich auch nicht angehören, da wir weder ein entsprechendes Institut sind, noch Umfragen im Auftrag Dritter, oder zu gewerblichen Zwecken (zum Verkauf) erstellen.

Daten und Graphiken © Gazette Oesterreich

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4 thoughts on “Die Politik-Umfrage der Woche und Statement

  1. Danke für die wöchentlichen Umfragen, man sieht die realistischen Abweichungen zu den mit Steuergeldern geschmierten und gleichgeschalteten Schmuddel-Medien…..

  2. DANKE .. für die wöchentliche umfrage …auf die ich jedesmal mit spannung warte.
    ich bin ganz ihrer meinung und bin überzeugt das ihre umfrage ganz sicher an der echten meinung liegt….und ganz bestimmt nicht diese manipulierten umfragen…wo man sich als denkender mensch oft denkt….woher kommen nur diese werte und veränderungen oftmals über nacht…
    ich vertrauen ihnen und ihren werten ….das ist ganz sicher..

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