„Man wird Österreich in ein paar Jahren nicht wiedererkennen“

(Sehr selektive) Zusammenfassung des Geschehens ohne Höflichkeiten

Ein Kommentar.

Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte Leserinnen und Leser!


Seit 2 ½ Jahren dürfen wir das Dasein unter der derzeitigen Regierung genießen. – Also Halbzeit der Legislaturperiode. Und seit Freitag ist für alle Schüler Österreichs Ferienzeit. – Also sollte man das Zeugnis genauer anschauen.
Halbzeitbewertung und Zeugnis sparen wir uns. Es gibt bereits genügend Kummer auf der Welt.
So widmen wir uns heute „nur“ den grünen Mitgliedern der Bundesregierung und umreißen kurz ihren Beitrag zur Situation der Österreicher heute.

Wirklich begeistert war niemand vor zweieinhalb Jahren, als es hieß, die Grünen kämen in die Regierung. Der Jubel war beinahe ausschließlich von den (nicht nachvollziehbar) Grünen-verliebten Medien. Der Durchschnittsbürger sah eher die realistischen Reibungspunkte zwischen einer linken Ökopartei und einer durch Kurzsche Gaukeleien als FPÖ-Programm-Kopiermaschine erstarkten ÖVP. – Damals noch „Neue ÖVP“!
Und als der frisch gebackene Vizekanzler den Satz von sich gab, den wir heute als Überschrift wählten, „Man wird Österreich in ein paar Jahren nicht wiedererkennen!“, dachten sich die meisten Österreicher nur: So ein Angeber.
Obwohl man den Grünen und ihrer unangenehmen Art, Politik zu betreiben, mehrheitlich ablehnend gegenüberstand, dachte man sich als blauäugiger Wähler: Wenigstens wird etwas für die Umwelt getan. Und als betont linke Partei werden sie für den kleinen Mann (und die kleine Frau und alle anderen 784 kleinen Geschlechter) etwas übrig haben und etwas tun.

Nein, das sind nicht die heiligen drei Könige…

Nach zweieinhalb Jahren wissen wir, daß der zuversichtliche Durchschnittsösterreicher hier einer massiven Täuschung aufsaß! Bei den ersten, durchaus schweren, Problemen begannen die mit ihrer Aufgabe sichtlich überforderten Grünen mit Vollgas zu versagen. Am häufigsten hatte man in den letzten 30 Monaten die Sozial- und Gesundheitsminister gesehen, gehört und gespürt. Alle drei! Anschober, Mückstein und Rauch. Alle drei waren mit der Aufgabe überfordert und versuchten (und versuchen) ihre augenscheinliche Inkompetenz durch harte Ansagen und ausgelebte Allmachtsfantasien zu kompensieren. Der Gesundheitsminister hat dank konsequenter Penetranz in den Forderungen heute mehr Macht über die Bürger, als in einem gesunden Gemeinwesen ratsam und vernünftig ist. Künftig kann dieser Minister per Verordnung ganze Bevölkerungsteile einsperren, in ihrer Bewegungsfreiheit einschränken, und, und, und, … Das mühsame Aufarbeiten der ganzen Coronaproblematik zeigt drei Gesundheitsminister, die ohne Rücksicht auf die Menschen Entscheidungen trafen, die zudem noch zu einem großen Teil im besten Fall wirkungslos, im Normalfall aber schädlich waren.

„Haß im Netz“ – Ein Anlaß, zu lächeln.

Justizministerin Zadic ist im Vergleich zu ihren Kollegen im Gesundheitsresort ein „leises“ Problem. So leise, daß sie bis heute scheinbar keinen Grund sieht, die ihr angelasteten Plagiatsvorwürfe einmal zu entkräften. Gemeinsam mit ihrer Parteikollegin – oder sagt man schon „Genossin“ – Clubobfrau Sigi Maurer wurde sie nicht müde, sich lautstark gegen „Haß im Netz“ einzusetzen. Doch blieb nach der ganzen Show ein fader Beigeschmack: Denn es hat den Eindruck, daß sich das Sanktionieren von „Haß im Netz“ – und der gehört selbstverständlich ordentlich sanktioniert – nur gegen politische Gegner richtet. Nach wie vor wird das Aufrufen zu Straftaten – wenn es von der genehmen, der linken Seite kommt – nicht wirklich verfolgt. Es wird munter gehetzt, verleumdet, und genügend der Gewaltanspielungen dann auch in die Tat umgesetzt. Die in den Medien als „Aktivisten“ verharmlosten Täter von links bleiben mehr oder weniger ungeschoren.
Zadic hat ein „knallschwarzes“ Ministerium übernommen, von dem man bis heute den Eindruck hat, daß sich in seiner parteipolitischen „Durchseuchung“ recht wenig geändert hat. Der Personalnotstand ist nach wie vor ein Problem in der Justiz. Am ehesten bemerkt man die grüne Führung bei der fast kuscheligen Behandlung von Straftätern nicht österreichischer Herkunft.

Österreichische Kunst- und Kulturschaffende? – „A zache Partie“ für Ulrike Lunacek.

Die ehemalige Staatssekretärin Lunacek war so überfordert von ihrer Aufgabe, daß sie nach wenigen Monaten das Handtuch werfen mußte. Sie hatte durch ihr Unverständnis für den österreichischen Kunst- und Kulturbetrieb in kürzester Zeit viele Künstler zur Verzweiflung gebracht. Die durch sie umzusetzende Corona-Hilfen für Künstlerinnen und Künstler hat es faktisch nie gegeben.

Läßt sich weder von einfacher Logik, Naturgesetzen oder gar Bundesgesetzen ablenken: Leonore Gewessler.

Das absolute Schwergewicht der grünen Politik war und ist Leonore Gewessler. Sie bemüht sich scheinbar, alle Klischees, die Grünen wären eine weltfremde, besserwisserische, gleichzeitig ungebildete aber selbstverliebte Sekte von abgehobenen Bobos mit Bravour zu erfüllen.
Wer nicht zu ihrer Kernklientel, Großstädter mit überdurchschnittlichem Gehalt und Geltungsbedarf, aber unterdurchschnittlicher Empathie und naturwissenschaftlicher Bildung, gehört, hat es nicht leicht. Ihre Gehversuche im Bereich der bundesweiten Verkehrsplanung machen den Eindruck, als ginge sie davon aus, daß jeder Österreicher seinen Arbeitsplatz fußläufig erreichen könnte, oder zumindest mit der Ubahn. Sie stoppt willkürlich Bauprojekte wie die Wiener Stadtstraße, ohne sich einen Gedanken darüber zu machen, wie die Menschen vom neu errichtenen Wohnresort in die Stadt oder sonst irgendwohin kommen könnten. Auch sie vertritt die inhaltlich vollkommen falsche, wie auch im Wortsinn schon groteske These des von den Grünen hochgejubelten Professor Hermann Knoflacher, der meint, daß man durch mehr Verkehrsfläche mehr Verkehr und mehr Staus, und so mehr Umweltbelastung erzeugen würde. Scheinbar ist nicht die Anzahl der Fahrzeuge und die von ihnen verursachte Emission ausschlaggebend, sondern die Anzahl der Strassenkilometer. Gewesslers Traum von einer 100er-Beschränkung auf Österreichs Autobahnen wird derzeit wahrscheinlich nur vom bei solchen Ideen Zähne fletschenden Koalitionspartner ÖVP verhindert.
Für schier unbeschreibliche Geldsummen ließ sich Gewessler einen 100köpfigen „Klimarat“ einrichten. Man behauptet, dieser Klimarat würde die österreichische Bevölkerung repräsentativ vertreten. Wenn man dann die aus diesem Klimarat kommenden Geistesblitze hört, hat man allerdings schnell Zweifel. Mitten in der grassierenden Teuerung, mitten in der Angst vor sich weiter vervielfachenden Energiekosten, soll dieser Rat als wichtigstes Anliegen ein Tempolimit auf Autobahnen, Bundesstrassen und im Ortsgebiet genannt haben? Nicht Energiesicherheit und ein Preisdeckel? Das glaubt doch bittschön keine Sau! (Verzeihen Sie bitte diesen verbalen Ausritt!)
Gewesslers Eiertanz zur einfachen Frage, wie gefüllt die österreichischen Gasspeicher seien, wurde bereits zur Legende. Wir verraten Ihnen die einfache Antwort dazu: Zu wenig! Viel zu wenig!
Und ein sehr großer Teil des darin gespeicherten Gas gehört nicht einmal den österreichischen Energielieferanten, sondern ausländischen Unternehmen. Aber die gute Frau Gewessler hat ohnehin schon durch die Blume angedeutet, daß sie im Ernstfall dieses fremde Gas einfach für die Österreicher beschlagnahmen würde. Na bumm! Das ist also der grüne Lösungsansatz? Man bereitet sich nicht vor, schwänzt die dringend zu erledigenden Aufgaben, weil man im Ernstfall den Nachbarn beklauen will, der sehr wohl Vorsorge traf? Das hinterläßt einen tiefen Einblick in eine grüne Wertewelt.
Dagegen sind die besonders geistreichen Ratschläge und Energiespartipps, wie krummes Gemüse nicht einfach wegzuwerfen, den Kühlschrank nicht unnötig offen zu lassen, den Deckel auf den Kochtopf zu geben, direkt… wertvoll. Allerdings lassen sie auch wieder tief blicken: Welcher Durchschnittsösterreicher wirft krumm gewachsenes Gemüse weg? Wer läßt schon den Kühlschrank unnötig lang offen? Überhaupt: Wer hat denn überhaupt genug Geld, um Energie so mir nix dir nix zu verschwenden? In der Realität der „kleinen Bürger“ gibt es sowas nicht!

Noch zweieinhalb Jahre, dann…


Genug zum Thema, sonst ist der Sonntag ganz im Eimer…


Wir wünschen Ihnen noch einen angenehmen Sonntag!
Bleiben Sie uns gewogen!
Bitte unterstützen Sie die heimische Wirtschaft!


Fotos:
Titel-/Vorschaubild / Werner Kogler: flickr / wikimedia / BMF / cc by 2.0
Ulrike Lunacek: flickr / wikimedia / FS1 – Community TV Salzburg / cc by 2.0
Leonore Gewessler: flickr / wikimedia / BMF / cc by 2.0
Rudi Anschober und Wolfgang Mückstein: flickr / wikimedia / BMEIA / cc by 2.0

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One thought on “„Man wird Österreich in ein paar Jahren nicht wiedererkennen“

  1. Ein wirklich eindrucksvolles Foto vom Kogler habts da plaziert. Da könnt sich die Chronen Seitung a Scheibchen abschneiden. Erinnert mich an den Juhnke, 6 Tage verschollen, aber das Drehbuch für seine Rolle im Kopp intus. Was den Juhnke aber gänzlich vom Kogler unterscheidet: Er war sehr beliebt, auch bei mir. Im politischen Sprachgebrauch könnte man sagen, er hatte weitaus bessere Umfragewerte. Zu den übrigen Grünen Protagonisten schreibe ich nix mehr, sonst bekomme ich noch Hornhaut auf den Fingern, na gut, einen Satz noch, die Frau Gewessler betreffend: Das Beste, was die Grünen derzeit auf dem Markt haben, KI-Chip-implantiert, Terminator der Wirtschaft.

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