Zucker – Industrielles Erbe und Kolonialismus

Die Ausstellung zeigt Arbeiten von 14 internationalen Künstler, im Rahmen des EU-geförderten Projekts „Eastern Sugar“

Die Geschichte des Zuckers beginnt mit Rohrzucker. Bereits seit Jahrtausenden wird dazu Zuckerrohr angebaut. In Europa taucht der Süßstoff zur Zeit der Kreuzzüge auf. Vor rund 200 Jahren wird die in Europa angebaute Zuckerrübe zu einem ernsthaften Konkurrenten des importierten Zuckerrohrs. Von da an erlebt die europäische Zuckerindustrie – und der Zuckerkonsum – einen ungeheuren Aufschwung. Heute dominieren international agierende Zuckerkonzerne den Markt, zahlreiche örtliche Zuckerfabriken wurden aufgelassen.

Die Künstler der Ausstellung ZUCKER reflektieren mit ihren Arbeiten die wechselvolle Geschichte der Zuckerproduktion, mit der verschiedene Ausformungen von Kolonialismus einhergehen.

Beteiligte Künstler:
Luz Blanco, Alessandra dos Santos, Samuel Ferretto, Fokus Grupa, Ferenc Gróf, Elisabeth Gschiel, Kyo Kim,  Zdena Kolecková, Pia Lanzinger, Ilona Németh, Resa Pernthaller, Anna Ponchon, Isa Rosenberger. Sandro Sulaberidze

Laufend bis 29.01.2022
Mo – Fr, 10:00 – 18:00,
Sa, 12:00 – 16:00
(Bitte beachten Sie allfällige Covid-19-Beschränkungen und informieren Sie sich kurzfristig über Änderungen in Öffnungen und Öffnungszeiten)

rotor

Belgiergasse 8A8020 Graz
+43-316-688306
rotor@mur.at

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