Am Set der SOKO Donau in Graz: Der Schlossberg wird zur Krimibühne

Die SOKO Donau ermittelt wieder in der Steiermark!In Graz und Stübing entstehen zwei neue Folgen für die 22. Staffel der ORF/ZDF Krimiserie. Gedreht wird für die Folge „François und Francine“ (Arbeitstitel) u.a. auch am Schlossberg. Bei einem Setbesuch ließen sich die Hauptdarsteller Maria Happel, Andreas Kiendl, Martin Gruber, Gregor Seberg und Max Fischnaller beim „Ermitteln“ über die Schulter schauen. Die Grazer Bürgermeisterin Elke Kahr sowie Jugend- und Kulturstadträtin Claudia Unger unterstrichen mit ihrem Besuch die Ausnahmestellung der Steiermark als wichtigen Eckpfeiler der heimischen Film- und TV Branche. Satel Film Produzent Heinrich Ambrosch war ebenfalls am Schossberg mit dabei. Die 22. Staffel soll 2027 in ORF 1 und auf ORF ON zu sehen sein.

Auch wenn der Panoramablick vom Grazer Schlossberg die Besucher magisch in seinen Bannzieht, so herrscht doch wenige Meter neben dem Uhrturm eine hochkonzentrierte Arbeitsatmosphäre. Der Grund: In der ersten Septemberwoche entstehen in Graz und Stübing zwei neue Folgen für die 22. Staffel der ORF/ZDF Krimiserie SOKO Donau. Aus diesem Anlass luden Satel Film, ORF und CINESTYRIA dazu ein, den Dreharbeiten der Folge „François und Francine“ (Arbeitstitel) hautnah beizuwohnen – gemeinsam mit den Hauptdarstellerinnen Martin GruberAndreas KiendlGregor SebergMaria Happel und Max Fischnaller. Die Gelegenheit, eine international so erfolgreiche Produktion direkt zu erleben, nützten auch die Grazer Bürgermeisterin Elke Kahr, Jugend- und Kulturstadträtin Claudia Unger, sowie Satel Film Produzent Heinrich Ambrosch.

Filmlocation Steiermark als Wirtschaftsmotor und Kulturfaktor
Dass die Krimireihe erneut in der Steiermark Station macht, unterstreicht die Bedeutung des Bundeslandes für die heimische Film- und Fernsehlandschaft. Beim Medientermin am Schlossberg waren auch prominente Vertreterinnen der Grazer Stadtpolitik zu Gast. „Für mich ist es neu, bei Dreharbeiten für eine TV-Produktion dabei sein zu können. Deshalb freue mich über den Besuch am Set von SOKO Donau. Graz liegt zwar nicht an der Donau, aber ganz eindeutig im Herzen der österreichischen Krimiszene“, betonte die Grazer Bürgermeisterin Elke Kahr im Rahmen des Setbesuchs.

Auch Jugend- und Kulturstadträtin Claudia Unger hob die Relevanz der Dreharbeiten hervor: „Die Murmetropole hat sich längst zu einer Filmstadt entwickelt – nicht nur dank des Diagonale-Festivals. Die Stadt bemüht sich seit vielen Jahren aktiv darum, Drehort von TV- und Filmproduktionen zu sein. Zum einen, um unser schönes Graz in Szene zu setzen und damit den Tourismus anzukurbeln – Soko Donau erreicht immerhin ein Millionenpublikum –, zum anderen, weil die Filmcrews direkt für Wertschöpfung sorgen. Im Jahr 2025 haben wir insgesamt 23 Produktionen gefördert, der wirtschaftliche Effekt lag bei rund 3,3 Millionen Euro.“

Steiermark hat großen Anteil am internationalen Erfolg der SOKO Donau
Dass auch die Wahl der Drehorte entscheidend zum Erfolg einer Serie beiträgt, erklärt Heinrich Ambrosch: „Die SOKO Donau zählt weiterhin zu den beliebtesten TV Formaten im österreichischen Fernsehen. Wir erzielen Quoten, die in der heutigen Fernsehlandschaft wirklich außergewöhnlich sind. Einen großen Anteil am Erfolg hat hier das Land Steiermark, bietet es uns doch die landschaftliche und architektonische Vielfalt, die ein moderner Krimi braucht, um authentisch zu wirken.“

Nachhaltige Produktion auch in Graz
Die Satel Film produziert nach konsequenten Green Producing Standards und strebt möglichst klimaneutrale Dreharbeiten an. Die Serie entsteht gemäß den strengen Vorgaben des Österreichischen Umweltzeichens für „Green Producing (UZ 76)“. Dazu zählen unter anderem der Einsatz von Ökostrom an allen Produktionsstandorten sowie die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel anstelle von Inlands  und Kurzstreckenflügen, sofern die Bahnfahrt unter fünf Stunden bleibt. Sämtliche Bereiche – von Baumaterialien, Bühnenbild und Requisiten über Kostüm und Maske bis hin zu Technik, Catering und Unterkunft – werden umfassend auf Nachhaltigkeit geprüft.

Inhalt: „François und Francine“ (AT)
Regie: Holger Barthel, Kamera: Klaus Achter, Buch: Natalia Geb & Sönke Lars Neuwöhner

Im idyllischen Graz macht Franziska (Maria Happel) Urlaub, um ihre alte Liebe François (Philippe Jacq) wiederzutreffen, gefühlt scheint er sich mehr für die Schilderung des perfekten Mordes zu interessieren als für sie. Es folgt ein jäher Abbruch, weil Franziska als Aushilfe zu einem Tatort eilen muss, das Opfer ist Laura Kroll, eine 25-jährige Grafikerin aus Wien. Der Mord an ihr wurde von einer anonymen Anruferin gemeldet. Nachbar Wolfgang Plonka (Lukas Spinka), im Homeoffice arbeitender Programmierer, erzählt vom Besuch eines jungen Mannes, und erstellt ein KI-generiertes Foto, das zu Lukas Schmieder (Stan Steinbichler) führt, der Laura über eine Dating-App getroffen hatte. Doch nicht nur sein Bild wurde in ihrem Handy entdeckt, sondern auch dutzende schlechte Fotos eines älteren Mannes: François. Er war, wie sich herausstellt, ihr Lehrer. Ohne die Kollegen einzuweihen, trifft Franziska ihn ein zweites Mal. Kurz darauf beobachtet sie, wie François von einer jungen Frau (Marie Theres Müller) angegangen und als Mörder beschimpft wird. Was ist zwischen diesen Menschen passiert, hat Franziska wirklich einen Mörder gedatet?

Die 22. Staffel von „SOKO Donau“ ist eine Produktion von Satel Film in Zusammenarbeit mit ORF und ZDF, hergestellt mit Unterstützung von FISAplus, Film in Austria (ABA), Fernsehfonds Austria, Land Niederösterreich, Cinestyria Filmcommission and Fonds sowie der Film Commission Graz

Über SOKO Donau
2005 gingen die Ermittler der „SOKO Donau“ erstmals auf Mörderjagd und begeistern seither Millionen Zuseher mit ihren spannenden Fällen. Gedreht wird ausschließlich vor heimischer Kulisse, u.a. in Wien, Niederösterreich und der Steiermark. Bei der Produktion setzt die Satel Film auf Green Producing, also auf möglichst klimaneutrale Dreharbeiten.

Über Satel Film
Die Satel Film GmbH (gegr. 1971) ist eine der führenden österreichischen Filmproduktionsgesellschaften mit Sitz in Wien. Neben Kino- und Fernsehspielfilmen produziert das Unternehmen vor allem Fernsehserien und Dokumentarfilme. Zu den bekanntesten Produktionen zählen u.a. „Kottan ermittelt“, „Schlosshotel Orth“, die „Piefke Saga“, „Die Toten von Salzburg“, die Krimiserie „SOKO Donau“ und die Netflix/ ORF-Serie „Freud“. Heinrich Ambrosch ist geschäftsführender Gesellschafter der Satel Film und im Vorstand des Verbandes der Österreichischen Filmproduzenten AAFP.


Fotos © SATEL Film / Martin Meieregger

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