
Die Sonntagsfrage und die Umfrage zu Neuwahlen
Der „Osterfriede“ ist vorbei und die Österreicherinnen und Österreicher haben die volle Breitseite der explodierenden Energiepreise direkt und indirekt abgekommen. Die von der Bundesregierung eingeleiteten „Hilfen“ und „Erleichterungen“ werden als schlechter Witz wahrgenommen.
Daß die SPÖ daraus einen scheinbaren Nutzen zieht, ist wahrscheinlich ein statistischer Ausreißer.
Der Zuspruch zu den Freiheitlichen steigt logischerweise.
In der Ja-/Nein-Umfrage zum Wunsch nach Neuwahlen des Nationalrats bleibt es auch diese Woche beim rasanten Trend in Richtung „Ja zu Neuwahlen“.
Das Resultat dazu haben wir wieder nach den Parteipräferenzen bei der Sonntagsfrage aufgeschlüsselt.
Nach wie vor: Herr und Frau Österreicher sind sauer!
Die Ergebnisse der „Sonntagsfrage“ Nationalrat:

Bereinigte Ergebnisse der „Sonntagsfrage“ Nationalrat:

Ergebnisse zur Umfrage „Neuwahlen?“:

* Onlineumfrage Sonntagsfrage von 06.04.2026, 00:00 bis 09.04.2026, 08:00. Befragt wurden 2000 wahlberechtigte, politisch interessierte und laut Eigenauskunft auch informierte Bürger aus allen Bundesländern im Alter von 16 bis 82 Jahren bei 1807 Rückmeldungen bei der mit der Sonntagsfrage gekoppelten Umfrage zur Neuwahl.
Es handelt sich hier ausschließlich um „Rohzahlen“ und nicht um „Hochrechnungen“.
Unter „Andere“ fallen Stimmen für Kleinparteien unter 1%, bzw. die nicht bundesweit zur Nationalratswahl antreten.
Unter „Ungültig“/„Keine Angaben“ fallen Mehrfachstimmen, sowie „leere Stimmzettel“.
Die Umfragen folgen nicht den Vorgaben des im Zusammenhang mit politischen Umfragen oft zitierten Verbandes der Markt- und Meinungsforschungsinstitute Österreichs (VdMI), dessen diesbezügliche Richtlinien wir als nicht zielführend ansehen und dem wir natürlich auch nicht angehören, da wir weder ein entsprechendes Institut sind, noch Umfragen im Auftrag Dritter, oder zu gewerblichen Zwecken (zum Verkauf) erstellen.
Daten und Graphiken © Gazette Oesterreich
Nur weiter mit der Regierung in dieser Dilettantenart! Die Außenpolitik hat Kindergartenreife!
Die Russen wurden sanktioniert – jetzt aber bitte auch Israel und die USA – oder ist der Iran-Krieg etwa ein „guter“ völkerrechtswidriger Überfall?
Die NATO-Beate will „reden“ – geh bitte – mach uns nicht noch lächerlicher mit solchen Witzen:
„Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) will angesichts des drohenden Scheiterns der Waffenruhe im Iran-Krieg Kontakt zu ihrem israelischen Amtskollegen Gideon Saar aufnehmen. Sie werde ihm heute zum Thema Libanon „eine Nachricht schicken“, sagte Meinl-Reisinger am Donnerstag der APA. „Gerade unter Freunden ist es notwendig, auch klar anzusprechen, (…) wo wir nicht einverstanden sind“, bekräftigte sie ihre Forderung nach einem sofortigen Ende der israelischen Angriffe…“ (DiePresse)
Da wird dann genau die Aussage von Shulamit Aloni, einer ehemaligen israelischen Ministerin für Bildung (1992–1993) zum Tragen kommen, die in einem Interview 2002 mit Amy Goodman sagte:
„Well, it’s a trick, we always use it. When from Europe somebody is criticizing Israel, then we bring up the Holocaust. When in this country people are criticizing Israel, then they are anti-Semitic.“
Und nicht vergessen was Israel vor 30 Jahren und auch heute noch immer gleich behauptet: „Der Iran steht knapp davor Atomwaffen zu haben“: – ganz interessantes Interview – https://punkt-preradovic.com/israel-ist-keine-demokratie-mehr-mit-prof-moshe-zuckermann/