Alles Gute Österreich – „Smartwatch enthüllt letzte Stunden“

Der Pilnacek-Untersuchungsausschuß ist in die Befragungsphase gestartet – und was dabei ans Licht kommt, ist weniger Krimi und mehr Behörden-Groteske.
In Alles Gute Österreich knüpfen wir direkt an unseren letzten Kommentar zum U-Ausschuss an und schauen uns an, was die ersten Auskunftspersonen tatsächlich beigetragen haben:
Ein Baggerfahrer, der die Leiche findet – aber nie offiziell einvernommen wird.
Feuerwehrleute, die schon auf der Anfahrt über Identität und Vorgeschichte der Leiche Bescheid wissen.
Polizisten, für die entscheidende Details plötzlich „nicht relevant“ waren.
Und eine Obduktion, über die angeblich niemand diskutiert haben will – obwohl genau das mehrere Aussagen infrage stellen.

„Na hoffentlich ist das nicht der Pilnacek“ – dieser Satz fällt vor dem Fundort, vor der offiziellen Identifizierung und wirft mehr Fragen auf als manche Ermittlungsakte.
Smartwatch da, Handy weg, Laptop halb ausgewertet – aber alles soll ganz normal gelaufen sein. Eh klar.

Wir reden darüber, warum dieser U-Ausschuss kein Selbstzweck ist, warum Transparenz kein Luxus, sondern Pflicht wäre – und warum man in Österreich offenbar sehr schnell weiß, was passiert ist, ohne genau hinzuschauen.Ob Unfall, Suizid oder schlicht schlampige Ermittlungen:
Der Rechtsstaat schaut jedenfalls gerade nicht besonders stabil aus.

Ein weiterer Akt im politischen Nebelspiel rund um die Causa Pilnacek – und leider wieder ein Beispiel dafür, warum Vertrauen nicht durch Beschwichtigung entsteht, sondern durch lückenlose Aufklärung.

Willkommen bei 0punkt. Alles Gute Österreich.



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Titel-/Vorschaubild: 0punkt

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5 thoughts on “Alles Gute Österreich – „Smartwatch enthüllt letzte Stunden“

  1. Bitte die Filmrechte sichern – das wird ein Kassenschlager!

    „Der Sumpf weiß alles“
    (alternativ: „Was wusste der Sektionschef?“)

    Kurz-Drehbuch (10–12 Minuten)
    Szene 1 – Morgengrauen

    Ein Nebel liegt über einem abgelegenen Gelände am Stadtrand von Rossatz.

    Ein Baggerfahrer hält an. Motor aus. Stille.
    Er steigt ab, zündet sich eine Zigarette an, blickt nach unten.

    SCHNITT.
    Eine Leiche. Sauber abgelegt. Zu sauber.

    Der Baggerfahrer schaut kurz, zieht an der Zigarette, telefoniert nicht.

    Szene 2 – Polizeistation

    Ein Polizist, müde, Kaffee in der Hand.

    Journalist (off):
    „Wurde der Finder der Leiche befragt?“

    Polizist (achselzuckend):
    „Davon weiß ich nichts.“

    Kamera bleibt zu lange auf seinem Gesicht.
    Er weiß mehr. Oder genau nichts. Beides ist gefährlich.

    Szene 3 – Parlament

    Mehrere Nationalratsabgeordnete fahren ziellos durch Wien.
    Autos kreisen. Keiner steigt aus.

    Abgeordnete 1:
    „Wir müssen Aufklärung fordern.“
    Abgeordnete 2:
    „Aber bitte ohne Erkenntnisse.“

    Radio meldet: „Ein Untersuchungsausschuss wird eingesetzt.“

    Alle nicken erleichtert.

    Szene 4 – Untersuchungsausschuss

    Großer Raum. Mikrofone. Aktenstapel.

    Fragen werden gestellt.
    Antworten sind ausweichend.
    Akten sind geschwärzt.
    Erinnerungen lückenhaft.

    Ein Abgeordneter flüstert:
    „Je länger wir fragen, desto weniger wissen wir.“

    Szene 5 – Rückblende

    Der Sektionschef allein im Büro. Nacht.
    Akten. Notizen. Ein USB-Stick.

    Er schreibt ein kurzes Statement.
    Zögert.
    Speichert.
    Schaut in die Kamera.

    SCHNITT AUF SCHWARZ.

    Szene 6 – Epilog

    Die Akte wird geschlossen.

    Ein Sprecher sagt:
    „Es konnten keine Unregelmäßigkeiten festgestellt werden.“

    Die Kamera fährt langsam zurück.
    Der Nebel ist wieder da.

    LETZTER EINBLENDER:
    „Der Sumpf bleibt.“

    Das Statement des Sektionschefs

    (als Monolog, Off-Text oder Schlussszene)

    „Ich war kein Held.
    Ich war ein Verwalter von Wissen.
    Und Wissen ist gefährlicher als Schuld.

    In diesem System fragt niemand nach Wahrheit,
    sondern nur, wer sie tragen müsste.

    Ich wusste zu viel,
    aber nie genug, um etwas zu ändern.

    Wenn man mich eines Tages findet,
    wird man fragen:
    Was wusste der Sektionschef?

    Die ehrliche Antwort lautet:
    Genug, um zu stören.
    Zu wenig, um zu überleben.“

    1. Da fehlt der Zeitgeist – soll ja von den Staatsschauspielern rund um Krassnitzer gespielt werden:

      Im Ausschuss wird ein Dokument des Dokumentationszentrums vorgelegt: man vermutet – gesichert Rechtsextreme hinter der Tat – der Sektionschef wollte den Familiennachzug einer 15köpfigen Familie aus Absurdmenien vorantreiben – da haben sie zugeschlagen, vermutlich Identitäre, denen man wieder einmal nichts beweisen kann! Aber die Volksschauspielertruppe wird hier schon die Opfer tränenreich darstellen und den Rechtsextremismus, der ja überall und immer aktiv ist als ganz Böse darstellen.

      Auf der Smartwatch findet man Fotos der armen einwanderungswilligen Familie und da kann man dann Schicksal im Rückblick tränendrüsenaktivierend schauspielern – vielleicht mit Todesopfer, würde das ins unendlich dramatische steigern.

      Ist ausbaufähig – die linksgeschulten, subventionierten Regisseure werden da ihrer Fantasie freien Lauf lassen.

      1. nein, das sieht man ja täglich auf allen Kanälen – die ANTIFA wars, der Sektionschef wollte die Millionen Subventionen an Links faschistische NGOs publik machen, das war natürlich doch zu versehen – wer weiß was da alles aufgedeckt worden wäre.

  2. Ha , der Moser ist jetzt auch Drehbuchautor!
    Die Gazette machts möglich 😉
    Derzeit eher noch ein Kammerspiel – ein Tintenburg-Dramolett im Bernhard´schen Stil.
    Wenn dann Kakaniens Elite-GWDs auf Grönland landen – dann wird es endlich dramatisch!

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