Alles Gute Österreich – „Smartwatch enthüllt letzte Stunden“

Der Pilnacek-Untersuchungsausschuß ist in die Befragungsphase gestartet – und was dabei ans Licht kommt, ist weniger Krimi und mehr Behörden-Groteske.
In Alles Gute Österreich knüpfen wir direkt an unseren letzten Kommentar zum U-Ausschuss an und schauen uns an, was die ersten Auskunftspersonen tatsächlich beigetragen haben:
Ein Baggerfahrer, der die Leiche findet – aber nie offiziell einvernommen wird.
Feuerwehrleute, die schon auf der Anfahrt über Identität und Vorgeschichte der Leiche Bescheid wissen.
Polizisten, für die entscheidende Details plötzlich „nicht relevant“ waren.
Und eine Obduktion, über die angeblich niemand diskutiert haben will – obwohl genau das mehrere Aussagen infrage stellen.

„Na hoffentlich ist das nicht der Pilnacek“ – dieser Satz fällt vor dem Fundort, vor der offiziellen Identifizierung und wirft mehr Fragen auf als manche Ermittlungsakte.
Smartwatch da, Handy weg, Laptop halb ausgewertet – aber alles soll ganz normal gelaufen sein. Eh klar.

Wir reden darüber, warum dieser U-Ausschuss kein Selbstzweck ist, warum Transparenz kein Luxus, sondern Pflicht wäre – und warum man in Österreich offenbar sehr schnell weiß, was passiert ist, ohne genau hinzuschauen.Ob Unfall, Suizid oder schlicht schlampige Ermittlungen:
Der Rechtsstaat schaut jedenfalls gerade nicht besonders stabil aus.

Ein weiterer Akt im politischen Nebelspiel rund um die Causa Pilnacek – und leider wieder ein Beispiel dafür, warum Vertrauen nicht durch Beschwichtigung entsteht, sondern durch lückenlose Aufklärung.

Willkommen bei 0punkt. Alles Gute Österreich.



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