Die Politik-Umfragen der Woche

Sonntagsfrage Nationalrats- und Landtagswahlen

Parlamentsferien. Das hätte Ruhe ins ohnehin bereits auf Standgas laufende Politgeschehen Österreichs gebracht. Allerdings brachte der Ferien-Ministerrat, dessen Dauer kürzer war als die Anreise zum Tagungsort ein bisschen Bewegung ins Spiel. Die gegenseitigen Vorwürfe eines Steinzeit-Stils blieben nicht unbeachtet. Und daß die Ministerin Gewessler längst beschlossene und genehmigte überfällige Bauprojekte einfach stoppt, macht einige Bürger grantig. Außerhalb der „Ferien“ wären auch des Kanzlers „Pädophilen“-Sager und der augenscheinliche Versuch der Innenministers-Gattin, mit Anwaltsschreiben und entsprechender Drohkulisse viele Tausende Euros zu lukrieren, mehr beachtet worden. Österreich hat sich an Skandale gewöhnt, die noch vor wenigen Jahren eine jede Umfrage und das gesamte Land auf den Kopf gestellt hätten.

Weniger ruhig ging es in Oberösterreich zu. Hier sorgte ein Interview mit dem blauen LH-Stellvertreter Haimbuchner für Wirbel. Unrichtigerweise wurde er als Befürworter einer Impfpflicht dargestellt, was ihm einiges an Schelte einbrachte. Ebenfalls (wenn auch nicht so große) Verluste gab es für die Grünen, die quasi stellvertretend für ihre Parteikollegin Gewessler den Unmut der Bürger über realitätsferne Verkehrsutopien spüren dürfen.

Die Ergebnisse der „Sonntagsfrage“ Nationalrat*:


Die Ergebnisse der „Sonntagsfrage“ Landtag Oberösterreich**:




* Onlineumfrage von 25.07.2021, 00:00 bis 29.07.2021, 18:00. Befragt wurden 3000 wahlberechtigte, politisch interessierte und laut Eigenauskunft auch informierte Bürger aus allen Bundesländern im Alter von 16 bis 86 Jahren. Mangels Vergleichswerte wird keine Schwankungsbreite geschätzt.
Unter „Sonstige“ fallen Stimmen für Kleinstparteien, wie bspw. die KPÖ, das THC oder andere Parteien, die nicht genügend Stimmen für den Einzug in den Nationalrat erhalten würden, sowie ungültige Stimmen (bspw. Mehrfachstimmen).

** Onlineumfrage von 25.07.2021, 00:00 bis 29.07.2021, 18:00. Befragt wurden 800 wahlberechtigte Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher im Alter von 16 bis 85 Jahren. Mangels Vergleichswerte wird keine Schwankungsbreite geschätzt.
Unter „Sonstige“ fallen Stimmen für Kleinstparteien, wie bspw. Namenslisten und Kleinstparteien, die nicht genügend Stimmen für den Einzug in den Landtag erhalten würden, sowie ungültige Stimmen (bspw. Mehrfachstimmen).


Daten und Graphik © Gazette Oesterreich

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