Im MINI Cooper S Cabrio Sidewalk nach St. Peter-Ording

Stilvoller Fahrspaß zwischen Windrädern und Leuchttürmen

An der Nordseeküste sorgen nicht nur Ebbe und Flut für große Kontraste. Eine Fahrt mit dem exklusiven Editionsmodell des offenen Viersitzers führt zu uralten Getreidemühlen und hochmodernen Windkraftanlagen, vorbei an menschenleeren Marschwiesen und zu beliebten Urlaubszielen. Mittendrin: Offenfahr-Vergnügen mit ganz viel Sand unter den Rädern.

Kaum eine Region hat sich in den vergangenen Jahren so sehr verändert wie der westliche Küstenabschnitt Schleswig-Holsteins. Der Aufschwung für die strukturschwache Gegend kam mit der Subventionierung erneuerbarer Energien, der Umstellung auf ökologische Landwirtschaft und steigenden Touristenzahlen. Urlaub auf dem Bauernhof boomt ebenso wie die Nachfrage nach biologisch erzeugten Lebensmitteln. Die offensichtlichsten Spuren hat jedoch die Energiewende im nördlichsten Bundesland hinterlassen. „Energiespargel“ nennen die Einheimischen die Windräder, von denen sich schon mehr als 3 000 in Schleswig-Holstein drehen. Das Land deckt seinen Strombedarf zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen, den Landwirten, auf deren Flächen die Windkraftanlagen stehen, beschert die grüne Energie zusätzliche Einnahmen. Nur direkt in den klassischen Touristengebieten stehen keine Windräder – da erfreuen historische Getreidemühlen das Urlauberauge.

Der frische Wind, die reine Nordseeluft, kurvenreiche Landstraßen und die Aussicht auf einen sonnigen Tag am Strand machen die Küstenregion zum idealen Ziel für einen Ausflug im MINI Cooper S Cabrio Sidewalk (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 6,9 – 6,5 l/100 km gemäß WLTP, 6,7 – 6,5 l/100 km gemäß NEFZ; CO2-Emissionen kombiniert: 157 – 148 g/km gemäß WLTP, 153 – 149 g/km gemäß NEFZ). In seiner jüngsten Ausführung kombiniert das Editionsmodell des offenen Viersitzers seine exklusive Karosserielackierung im Farbton Deep Laguna metallic mit den markanten Details der neuen, reduzierten Formensprache von MINI. Der ausdrucksstarke Blauton, in dem jetzt auch die Stoßfängerleiste lackiert ist, und die modellspezifischen Motorhaubenstreifen mit Rändern in Kontrastfarbe setzen die Fahrzeugfront mit dem vergrößerten Hexagonal-Grill und den MINI typischen Rundscheinwerfern besonders stilvoll in Szene. Die neugestalteten Side Scuttles werden von einer Modellkennzeichnung mit der Aufschrift „Sidewalk“ eingefasst, am Heck sind die beiden Endrohre der Abgasanlage jetzt von markant konturierten und in Wagenfarbe lackierten Flächen umgeben. 17 Zoll große Leichtmetallräder im Design Scissor Spoke 2-tone gehören ebenfalls zur Serienausstattung des Editionsmodells.

Das Verdeck im exklusiven Sidewalk Design mit eingewebter Pfeil-Grafik bleibt während der Anfahrt über die Autobahn 23 vorerst geschlossen. Anstelle des Fahrtwinds kann der 131 kW/178 PS starke Vierzylinder-Motor mit MINI TwinPower Turbo Technologie seine Kräfte entfalten. Ein Highlight der Strecke ist die Hochbrücke, die über den Nord-Ostsee-Kanal führt. Mehr als 30 000 Schiffe nutzen ihn jährlich als Abkürzung, die quer durch Schleswig-Holstein führt. Damit ist der 98 Kilometer lange Kanal eine der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraßen der Welt.

Bald darauf endet die Autobahn, nun wird der Weg an die Küste über Landstraßen fortgesetzt. Sobald das Softtop geöffnet ist – der vollelektrische Antrieb des Verdecks benötigt dafür nur 18 Sekunden – strömt frische Seeluft ins Innere des MINI Cooper S Cabrio Sidewalk. Und noch etwas fällt auf: Deiche und Schafe. Die Deiche sind bis zu neun Meter hoch, haben einen Sandkern und eine Decke aus fettem Marschboden. Für ihre Pflege sind die Vierbeiner zuständig. Rund 350 000 Schafe und Lämmer gibt es in Schleswig-Holstein – bei einer Einwohnerzahl von knapp 2,9 Millionen. Die Schafe halten das Gras kurz und verdichten den Boden, sodass Maulwürfe und Mäuse keine Chance haben, darin rumzuwühlen und den Deich instabil zu machen. Während früher eingedeicht wurde, um Ackerland zu gewinnen, dienen neue Deiche heute ausschließlich dem Küstenschutz.

Die größte Stadt an der schleswig-holsteinischen Westküste ist Husum. Mit einer gepflegten Altstadt und kopfsteingepflasterten Gassen, einem malerischen Markt und restaurierten Giebelhäusern aus dem 16. Jahrhundert verbreitet der Geburtsort des Schriftstellers Theodor Storm („Der Schimmelreiter“) jede Menge historischen Charme. Eines der beliebtesten Ziele ist der Binnenhafen mit Kuttern, Ewern, Traditionsseglern, Restaurants, Cafés und – wie in jedem Ort an der Küste – Fischbrötchenbuden.

Von Husum aus führen schmale Landstraßen teilweise direkt an der Küste entlang auf die Halbinsel Eiderstedt. Hier zeigen sich die Vorzüge des optionalen Adaptiven Fahrwerks. Mit seiner neuen Dämpfertechnologie kombiniert es die MINI typische Agilität bei sportlicher Kurvenfahrt mit einem optimierten Federungskomfort, der auch das Überfahren von Rissen und Schlaglöchern im Asphalt nicht zur Tortur werden lässt. So nähert sich das MINI Cooper S Cabrio Sidewalk ganz entspannt einem weiteren Wahrzeichen der Westküste, dem aus unzähligen Filmen bekannten Leuchtturm Westerheversand ganz im Westen der Halbinsel Eiderstedt. Der rot-weiße Turm steht auf einer Warft und ist knapp 42 Meter hoch. Errichtet wurde er auf einem Fundament aus Baumstämmen und Beton, um ein Absacken zu verhindern. Wer allerdings den gigantischen Ausblick vom Turm genießen will, muss sich nicht nur vorher anmelden, sondern auch zweieinhalb Kilometer Fußmarsch auf einem historischen Pfad quer durch die Salzwiesen hinter sich bringen.

Einer der Touristen-Hotspots an der Nordseeküste ist das Heilbad St. Peter-Ording – so etwas wie eine gigantische Sandkiste. Zwölf Kilometer Strand, der bei Niedrigwasser bis zu zwei Kilometer breit ist, locken jährlich Hunderttausende Erholungssuchende und Sportbegeisterte an. Für ein farbenfrohes Bild sorgen Windsurfer, Kitesurfer und Strandsegler, die hier ideale Voraussetzungen für ihren Sport finden und nutzen. Charakteristisch für St. Peter-Ording sind die 13 Pfahlbauten, die ab 1911 an fünf verschiedenen Abschnitten des Strandes errichtet wurden. Sie sind nur in der Saison geöffnet, bis zu acht Meter hoch und beherbergen neben der Strandaufsicht auch ein paar Restaurants.

In den Orten Ording und Böhl ist es Inhabern von Gästekarten – Ordnung muss sein – von Mitte März bis Ende Oktober sogar erlaubt, mit dem Auto über den Strand zu fahren. In der Hochsaison werden diese Strandabschnitte daher zu riesigen Parkplätzen. Dennoch bleibt stets genug Platz für eine Runde Fahrspaß auf sandigen Untergrund. Mehr Beach-Feeling als im offenen MINI Cooper S Cabrio Sidewalk auf dem Strand von St. Peter-Ording ist schwer vorstellbar.



Fotos © BMW Group

Please follow and like us:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.