Schwammerl vom Grill

Keine Hexerei!

Getreu unserem Motto „saisonal & regional“ schauen wir uns nun an, wie man die nun überall sprießenden Schwammerl unfallfrei grillen kann.
An sich sollte das keine Schwierigkeit sein, und doch ist es sehr leicht, daß man es verbockt.
Grundsätzlich sollten Schwammerl, egal wie groß, klein, welche Sorte, bei leichter bis mittlerer Hitze gegrillt werden. Und sie sollten zuvor mit Öl (und den gewünschten Gewürzen) mariniert werden. Kleinere Pilze, Eierschwammerl bspw., steckt man auf einen Spieß. Gleich große Champignions lassen sich bspw. hervorragend „Kopf an Stiel“ auf einen Spieß stecken. Keinesfalls, niemals und unter gar keinen Umständen sollte man Schwammerl in Alufolie packen oder in den ach so beliebten Grilltassen dahinschmurgeln lassen. Nein, nein und nochmals NEIN! Wer Grilltassen benutzt, hat das Wesen des Grillens nicht begriffen und sollte dem Griller fernbleiben. Wir empfehlen diesen Zeitgenossen, das Telefon zur Hand zu nehmen und sich einfach eine Pizza zu bestellen.
Unser Rezeptvorschlag:



Zutaten (für vier Personen:
800 g Eierschwammerl
¼ l Öl (möglichst geschmacksneutral)
3 Knoblauchzehen
Salz
Pfeffer
Genügend Grillspieße!



Zubereitung:
Die Eierschwammerl mit kaltem Wasser waschen und putzen. Danach unbedingt trockentupfen.
Die Knoblauchzehen schälen, zerdrücken und mit einer Prise Salz und Pfeffer nach Geschmack mit dem Öl ordentlich vermischen. Die Schwammerl mit dieser simplen Marinade vermengen, in eine verschließbare Vorratsdose (oder einen Gefrierbeutel) geben und mind. 4 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.
Eine Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank geben, damit sich die Temperatur wieder angleicht. Die marinierten Schwammerl auf die Spieße stecken und die Spieße bei leichter bis mittlerer Hitze auf den Grill geben. Möglichst oft wenden. Beim Wenden immer wieder mit der verbliebenen Marinade von oben bestreichen.
Je nach Größe ca. 10 bis 15 Minuten grillen.
Fertig!

Diese Schwammerl eignen sich hervorragend als Begleiter zu gegrillten Steaks oder auch als eigenes Hauptgericht mit Baguette, einem Salat, und einer frischen Sauce dazu.

Viel Spaß beim nach“kochen“ und Finger weg von den Grillschalen!



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