Die Sonnenbrille aufsetzen…

Stil & Schutz!

Der Frühling kommt und die Sonne zeigt sich wieder öfter in all ihrer Kraft. So kräftig, daß sie uns auch einmal blendet und lästig wird. Speziell im Straßenverkehr kann diese Situation sogar gefährlich werden.
Auf gut deutsch: Die Saison der Sonnenbrillen startet jetzt wieder.



Die Idee die Augen vor all zu grellem Licht zu schützen ist nicht neu. So wird Kaiser Nero nachgesagt, er hätte seine Augen mit Smaragden vor zu starker Einstrahlung beschützt. Peter Ustinov stellte dieses Detail sehr einprägsam im Monumentalfilm „Quo Vadis“ dar.
Die Inuit, die Ureinwohner Grönlands und des Nordens Alaskas und Kanadas bauten sich zu Schutz gegen die von Schnee und Eis reflektierten und verstärkten Lichtstrahlen aus Horn oder Knochen Schutzbrillen mit einem schmalen Schlitz.



Viel später, ab dem 15. Jahrhundert wurden erst farbige Gläser eingesetzt. Und im 18. Jahrhundert wurden Schutzbrillen aus Rauchglas hergestellt. Noch im 19. Jahrhundert wurden Brillenlinsen aus Bernstein geschliffen. Ein unbeschreiblicher, wenn auch prächtiger, Aufwand.



Mit der Entwicklung des deutschen Optikers Josef Rodenstock eines Glases, das nicht nur etwas verdunkelt, sondern auch die UV-Strahlen rausfiltert, kann man endlich von Sonnenbrillen sprechen. Dies war 1905 und ab dann ging es dahin. Das Sehbehelf wurde vom Schutzgerät zum Accessoire. Seither machten sich unzählige Designer und Modeschöpfer über das ursprüngliche Schutzgerät her. Es wurden absolute Klassiker entworfen, aber auch Formen in die Welt gesetzt, an die man sich nicht so gerne erinnert.
Der Renner der kommenden Saison sollen Guccis Uhrketten sein. Es wird sich zeigen. Praktisch sind sie allemal.



Stil oder doch nur „stylish“. Sonnenbrillen unterliegen einem gewissen „modischen Diktat“. Abgesehen von den Klassikern. Die bleiben immer en vogue. Grundsätzlich sollte man darauf achten, daß sie zum eigenen Stil, zur Kopfform und zu den Aktivitäten passen. Ein Leistungssportler wird mit einer anderen Brille glücklich als jemand, der maximal im Park ein wenig flaniert.
Wichtig ist es natürlich, auf Qualität und den UV-Schutz zu achten. Design alleine ist nicht alles. Dann steht dem durch die Sonnenbrille schon ganz automatisch erhöhten Coolnessfaktor nichts im Weg.




Bilder:
Audrey Hepurn (Breakfast at Tiffany’s) © birthmoviedeath.com / Paramount Pictures

Peter Ustinov (Quo vadis?) © Listal.com
Ray Ban (Bausch & Lomb) Wayfarer Nomad © wikimedia / Gerhard Lehmann / cc by-sa 3.0
Gucci Sonnenbrille mit Kette © Luca Cannonieri / Gorunway.com
Blues Brothers (screenshot) © Columbia Tristar

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