Das Kopfweh mit dem Corona-Virus

Ein paar Fakten und Tipps

Der nachfolgende Wegweiser ist ein kleiner Ratgeber für den maßvollen Umgang mit dem sattsam bekannten Virus. Er ist Ergebnis der Ratschläge und Informationen von zuständigen Behörden und Medizinern.

Das Corona-Virus mit dem wenig einprägsamen Namen „2019-nCoV“ ist hier. Es ist in unseren Breiten in unserem Land angekommen. Es wird nicht erst kommen. Was nun an Verdachtsfällen und bestätigten Krankheitsfällen auftaucht, ist nicht das Resultat der vergangenen Tage, sondern der vergangenen Monate. – Daß die über den gesamten Sachverhalt auf unterrichteten Stellen des Gesundheits- und Sozialministeriums keinerlei Vorkehrungen trafen, ist ein Faktum. Leben wir damit und lernen wir damit umzugehen.



Es gibt nicht DAS Corona-Virus. Dieser Virenstamm ist seit Jahren hinlänglich bekannt, es gibt unzählige einzelne Corona-Viren, die bereits ihr Unwesen trieben.
Das Virus ist auch nicht „gefährlicher“ als andere Grippe-Viren. Das bei uns alle Jahre wieder auftauchende „normale“ Grippe-Virus in seinen jährlichen Mutationen rafft Jahr für Jahr Menschen dahin. Vor allem das Übertauchen, das nicht gänzliche Auskurieren der Krankheit ist gefährlich und kann tödlich enden. Beim nun aufgetauchten Corona-Virus ist es nicht anders.

Das tatschliche Problem mit diesem Virus ist die höhere Ansteckbarkeit.
Und hier sind wir bereits beim Kern der Problematik angelangt. Der Krankheitsverlauf ist nicht dramatischer, aber man steckt sich leichter an!
Nach derzeitigem Wissensstand der Redaktion wird das Virus über die Bindehaut aufgenommen. Das Virus überlebt nur kurz ausserhalb eines „Wirten“, also eines menschlichen Körpers mit der entsprechenden Nahrungsversorgung und passenden Temperatur.



Ein großer Bedarf herrscht derzeit nach „Grippeschutzmasken“. Schon die Bezeichnung ist irreführend. Die aus Ostasien bekannten Masken haben nicht den Sinn, den Träger vor Ansteckung zu bewahren, sondern die Keime des meist kränkelnden Trägers bei ihm, bzw. in der Maske zu behalten und so sein Umfeld zu schützen.



Wie kann man sich tatsächlich schützen? Das Minimieren des Ansteckungsrisikos ist mit entsprechenden Hygienemaßnahmen verbunden.
Regelmäßiges und ordentliches Händewaschen ist bereits hilfreich. Wenn man in größeren Menschenmengen war, bevor man sich in ebensolchen befindet.



Nach dem Klogehen, vor dem Essen. – Händewaschen nicht vergessen!
Es gibt Mitbürger, die gerne in der Öffentlichkeit auf den Boden rotzen und spucken. – Das sind nicht nur unerzogene und unzivilisierte Zeitgenossen, sondern auch die tatsächlichen potentiellen Seuchenherde. Das gleiche gilt für die Mitmenschen, die in Supermärkten ohne Zange oder Einweghandschuh im Gebäck oder den offenen Lebensmitteln herumwühlen und alles angreifen müssen.



Es ist nicht notwendig, alles und jeden zu desinfizieren. Wirklich schaden tut es allerdings auch nicht, wenn man dann und wann die eigenen vier Wände einer ordentlichen „schärferen“ Reinigung unterzieht und vor allem Türklinken, Griffe und Arbeitsflächen einer Flächendesinfektion unterzieht. Allerdings sollte man da die größten Keimherde, nämlich Tastaturen an Computern und Telefone nicht übersehen. – Normale Reinigungstücher, wie bspw. alkoholhaltige Einweg-Brillenputztücher, tun hier gute Dienste.



Daß gerade von Seiten eines stellvertretenden Generaldirektors für öffentliche Sicherheit die Empfehlung zu Hamsterkäufen kam, ist schwer nachvollziehbar. Scheinbar verwechselte er die Situation mit Lawinenabgängen mit abgeschnittenen Siedlungen oder mit einem Atomkrieg.

In vielen Einrichtungen, wie bspw. dem Kepler-Klinikum in der oberösterreichischen Landeshauptstadt werden bis spätestens Ende der Woche die entsprechenden Tests zur Feststellung einer Infektion zur Verfügung stehen. Hier war es bspw. der zuständige Stadtrat Dr. Raml, der die Schließung dieser Versorgungs-, Diagnose- und Behandlungslücke vorantrieb.



Es bleibt zum Schluß der Ratschlag: Keine Panik. Sie ist vollkommen unangebracht. Wenn es uns „erwischt“, haben wir eine Grippe, und keine Pest. Handeln wir entsprechend.
Wir haben eines der besten medizinischen Versorgungssysteme der Welt. Nutzen wir es und lassen wir uns nicht verrückt machen.

Bilder:
SARS-CoV with corona © flickr.com / NIAID / cc by 2.0
Desinfektionsmittelspender © wikimedia / Sterilgutassistentin / GNU General Public License 3
Spucke auf Boden © wikimedia / Dezidor / cc by 3.0
SARS corona (screenshot) © Naked Science (screenshot YouTube)

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