Die Politik-Umfragen der Woche

Die Sonntagsfrage und die Umfrage zu Neuwahlen

Die Bundesregierung und die Regierungsparteien bringen keinen Stimmungswandel mehr zustande. Paketabgabe, lächerliche Spritpreisdeckel, die Flucht ergreifende Unternehmen, wie ARDO im Marchfeld, die ganzen Seltsamkeiten rund um Babler, Meinl-Reisinger, …
Diese Kurve ist nicht mehr zu kriegen.

Im Grunde sehen wir diese Woche bei den Zahlen eine leichte Berichtigungen, keine großen Veränderungen. Die Grundstimmung bleibt.

Die FPÖ bleibt nun die vierte Woche über der magischen 40%-Marke in den Rohdaten.

Nach wie vor: Herr und Frau Österreicher sind sauer!

Die Ergebnisse der „Sonntagsfrage“ Nationalrat:


Bereinigte Ergebnisse der „Sonntagsfrage“ Nationalrat:


Ergebnisse zur Umfrage „Neuwahlen?“:



Onlineumfrage Sonntagsfrage von 19.10.2026, 00:00 bis 22.10.2026, 08:00. Befragt wurden 2000 wahlberechtigte, politisch interessierte und laut Eigenauskunft auch informierte Bürger aus allen Bundesländern im Alter von 16 bis 85 Jahren bei 1826 Rückmeldungen bei der mit der Sonnta
gsfrage gekoppelten Umfrage zur Neuwahl.
Es handelt sich hier ausschließlich um „Rohzahlen“ und nicht um „Hochrechnungen“.
Unter „Andere“ fallen Stimmen für Kleinparteien unter 1%, bzw. die nicht bundesweit zur Nationalratswahl antreten.
Unter „Ungültig“/„Keine Angaben“ fallen Mehrfachstimmen, sowie „leere Stimmzettel“.
„Bereinigte Ergebnisse“ stellen die Werte bei aliquoter Anrechnung der „Ungültig/Keine“-Stimmen auf alle anderen Parteien dar. Erfahrungsgemäß entspricht diese aliquote Umrechnung nicht der Realität eines Wahlergebnisses.

Die Umfragen folgen nicht den Vorgaben des im Zusammenhang mit politischen Umfragen oft zitierten Verbandes der Markt- und Meinungsforschungsinstitute Österreichs (VdMI), dessen diesbezügliche Richtlinien wir als nicht zielführend ansehen und dem wir natürlich auch nicht angehören, da wir weder ein entsprechendes Institut sind, noch Umfragen im Auftrag Dritter, oder zu gewerblichen Zwecken (zum Verkauf) erstellen.

Daten und Graphiken © Gazette Oesterreich

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3 thoughts on “Die Politik-Umfragen der Woche”

  1. Wo sind sie – die Staatsmänner von einst, die uns die Freiheit brachten? Heute wird das Erbe unserer Eltern- und Großelterngeneration dumm verludert! Am 26.10. ist arbeitsfrei – nur – niemand weiß mehr warum – ich schon:

    Vom stolzen „Tag der Fahne“ zum arbeitsfreien National – Wandertag
    Am 15. Mai 1955 verkündete Außenminister Leopold Figl stolz „Österreich ist frei“. Der Jubel über die Unterzeichnung des Staatsvertrages zur Herstellung der vollen staatlichen Souveränität Österreichs war in der Bevölkerung grenzenlos. Die alliierten Besatzungstruppen mussten bis zum 26.Oktober 1955 österreichisches Hoheitsgebiet verlassen und im Überschwang der wiedergewonnenen Unabhängigkeit feierte man bereits am 22.Oktober 1955 den „Tag der Freiheit“. Am 26.Oktober 1955 war es dann so weit, der Österreichische Nationalrat beschloss als erstes Verfassungsgesetz die immerwährende Neutralität. Rot – weiß – rote Nationalfahnen wurde überall gehisst, die Schüler bastelten kleine Fahnen, die sie schwenkten. Die Zeit der Unterdrückung und unfreien Besetzung unserer Heimat durch fremde Soldaten hatte ein Ende. Die Aufbruchsstimmung an diesem ersten „Tag der Fahne“ war unbeschreiblich. Man gedachte einerseits am Grab des unbekannten Soldaten all der toten Angehörigen und der Zerstörung durch alliierte Bombergeschwader, andererseits war man voll Tatendrang dieses gepeinigte Österreich in neuem Glanz erstehen zu lassen.
    1965 beschloss der Nationalrat den 26. Oktober zum Nationalfeiertag zu erklären. Das Österreichische Bundesheer demonstrierte an diesem Gedenktag eindrucksvoll mit einer Militärparade, dass man die Präambel zum Nationalfeiertagsgesetz ernst nimmt: „Eingedenk der Tatsache, dass Österreich am 26. Oktober 1955 mit dem Bundesverfassungsgesetz BGBl. Nr. 211/1955 über die Neutralität Österreichs seinen Willen erklärt hat, für alle Zukunft und unter allen Umständen seine Unabhängigkeit zu wahren und sie mit allen zu Geboten stehenden Mitteln zu verteidigen, und in eben demselben Bundesverfassungsgesetz seine immerwährende Neutralität festgelegt hat, und in der Einsicht des damit bekundeten Willens, als dauernd neutraler Staat einen wertvollen Beitrag zum Frieden in der Welt leisten zu können.“
    Was ist heute noch vom Gedenken an diese Zeit der Entbehrung und der Hoffnung auf eine bessere Zukunft geblieben? Ist Österreich eine homogene Nation? Verteidigen wir mit allen zu Geboten stehenden Mittel unsere Neutralität, unsere Souveränität? Wer gerade heute die ungehinderte Invasion fremder junger Männer auf unser Staatsgebiet beobachtet, der muss die Frage stellen: Waren all die Opfer unserer Eltern – und Grosselterngeneration umsonst? Der Staatsvertragskanzler Julius Raab meinte: „Österreich wird das sein, was ihr aus ihm macht.“ und was haben wir aus Österreich gemacht? Wie oberflächlich spricht der „Ersatzkaiser in der Hofburg“ zur Österreichischen Nation? Wie leichtfertig setzen wir unsere Neutralität aufs Spiel? Wie verlogen ist die Leistungsschau des Bundesheeres am Heldenplatz, wenn es seinen Auftrag nicht erfüllen darf? Der Österreicher denkt sich sein Teil – und geht wandern!
    PS: Meine Eltern schenkten mir damals die ersten silberne 25 Schilling Münze – die Staatsoper wurde mit „Fidelio“ eröffnet – „Oh namenlose Freude!“

    https://www.youtube.com/watch?v=gh1oKa3jFxE

  2. Jetzt bin ich aber überrascht – noch 5% haben Vertrauen in diese wunderbare Regierung? Das müssen aber schon richtige Vollkoffer sein!

    „Regierungsvertrauen: Nur 5 Prozent der Österreicher fühlen sich laut aktueller „Heute“-Umfrage gut vertreten. Alle Details und Trends.“

    https://www.msn.com/de-at/nachrichten/other/so-viel-vertrauen-haben-%C3%B6sterreicher-in-die-regierung/ar-AA2fTAWV?ocid=msedgntp&cvid=6adb179db2c34bd3844da333af693997&ei=49

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