Von französischen Banlieues bis zum Campus in Berlin: Wie Linksextreme und Islamisten Israels Wahl kapern wollen

Die Israelis wählen am 27. Oktober 2026 ihre Knesset. Eigentlich eine Angelegenheit der israelischen Bürger. Doch in den Straßen von Paris, Marseille, Berlin und auf amerikanischen und britischen Universitäten tobt bereits der Wahlkampf – nur ohne Stimmzettel, dafür mit Brandsätzen, Plünderungen und dem unermüdlichen Schlachtruf zum Völkermord „From the river to the sea“. Linksextreme, migrantische Gewaltakteure, Verbrecherbanden und Islamisten haben sich zusammengerottet, um der Welt zu erklären, wie Israel zu wählen habe. Daß sie weder dort wohnen noch Staatsbürger sind, stört sie keinen Deut. Überheblichkeit und Realitätsverlust gehen hier Hand in Hand.

Frankreich: „Schülerproteste“ als Deckmantel für Intifada-Romantik
Seit Ende September 2026 brennt es in Frankreich. Offiziell handelt es sich um „Schülerproteste“ gegen marode Schulen und Lehrermangel. Die öffentlich-rechtlichen Medien in Deutschland übernehmen diese Lesart getreulich: ARD und ZDF sprechen von besorgten Jugendlichen, die bessere Lernbedingungen fordern. Die Realität sieht jedoch völlig anders aus. Gymnasien werden blockiert und angezündet, Polizisten und Feuerwehrleute attackiert, Geschäfte geplündert. Hunderte Festnahmen pro Tag, darunter zahlreiche Minderjährige. Innenminister Laurent Nuñez berichtet von Säureangriffen auf Einsatzkräfte. Premier Sébastien Lecornu spricht inzwischen von einer „Bewegung der städtischen Gewalt“.
Auffällig ist das Inventar der Krawallmacher: palästinensische Fahnen, keffiyeh-Schals, Rufe wie „Free Palestine“ und in Carpentras gar „Wir haben Israel verbrannt … Wer sind die Juden? Wir treten sie nieder!“. Videos zeigen vermummte junge Männer mit Migrationshintergrund aus nordafrikanischen und subsaharischen Communities, die gemeinsam mit dem linksextremen „Schwarzen Block“ Randale machen. In den Banlieues von Saint-Denis, Marseille oder Aubervilliers bleibt manches muslimische Geschäft unversehrt, während andere Läden und öffentliche Einrichtungen in Flammen aufgehen. Mohamed Louizi, ein ehemaliger Muslimbruder, nennt es treffend eine „Intifada an den Gymnasien“.
Die Linksaußenpartei La France Insoumise um Jean-Luc Mélenchon liefert den ideologischen Treibstoff. Mélenchon wirft der Polizei „rassistische Barbarei“ vor und hat bei muslimischen Wählern hohe Zustimmungswerte. Ein LFI-Bürgermeister in Saint-Denis gibt den Randalierern High Fives und erklärt Gewalt in bestimmten Fällen für legitim. Der Staat wirkt überfordert. Groteskerweise diskutiert man über zu harte Polizeieinsätze, während die Ordnung erodiert.

Berlin und die unheilige Allianz
In Deutschland läuft das Geschäft dezenter, aber nicht weniger giftig. Die Berliner Linkspartei, bei der Abgeordnetenhauswahl 2026 mit 25,7% stärkste Kraft, hat ein notorisches Problem mit israelbezogenem Antisemitismus. Die Landesarbeitsgemeinschaft Palästinasolidarität gilt als problematisch; der Verfassungsschutz soll sie unter die Lupe genommen haben. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) wirft der Partei vor, Antisemiten und Extremisten in ihrem Umfeld zu dulden. Bei Wahlfeiern tauchen Clan-Figuren auf, Abgeordnete posieren mit Palästina-Fahnen und stimmen in „Yalla Yalla Intifada“-Sprechchöre ein.
SPD und Grüne stellen für mögliche Koalitionsgespräche Bedingungen zum Umgang mit Antisemitismus auf – und bekommen von Teilen der Linken umgehend Gegenwind. Über 100 Funktionäre kritisieren die Vereinbarung als „schweren Fehler“ und fürchten, Kritik an Israel könne künftig als antisemitisch gebrandmarkt werden. Das Existenzrecht Israels sei unverhandelbar, beteuern die Parteispitzen. Gleichzeitig wehren sich Strömungen gegen jede klare Distanzierung von BDS oder einstaatlichen Fantasien, die Israels Auflösung bedeuten würden. Islamisten und linke Milieus sind in Berlin längst verflochten – eine Beobachtung, die Experten wie der Publizist Eren Güvercin oder Verfassungsschützer seit Jahren machen.

Einschüchterung als Strategie
Das Ziel dieser Inszenierungen ist durchschaubar. Man will den Eindruck erwecken, Netanjahus rechte und konservative Allianz sei eine verhaßte Minderheit, die international isoliert stehe. Die Krawalle und Kundgebungen sollen westliche Regierungen einschüchtern und israelische Wähler moralisch unter Druck setzen. Moderate Politiker lassen sich mitunter zu dummen, relativierenden Aussagen hinreißen, statt klar zu benennen, was hier geschieht: Straftaten, antisemitische Hetze und der Versuch, demokratische Entscheidungen in einem souveränen Staat zu delegitimieren.
Mordaufrufe gegen israelische Regierungsmitglieder und der Genozid-Slogan „From the river to the sea“ gehören zum Standardrepertoire. Daß dabei gezielt öffentliche Einrichtungen, Läden und Betriebe jüdischer und christlicher Inhaber ins Visier geraten, während Geschäfte muslimischer Betreiber unbeschadet bleiben, ist kein Zufall. Es ist der alte Judenhass im neuen Gewand der „Solidarität mit Palästina“.

Die Grenzen der Anmaßung
Natürlich wird der israelische Wahlkampf nicht auf französischen Straßen, in Berliner Kreuzberger Hinterhöfen oder auf US-Campus entschieden. Die Israelis werden wählen, was sie für richtig halten – gestählt durch den 7. Oktober 2023 und den anhaltenden Kampf gegen Hamas, Hisbollah und den Iran. Daß Linksextreme und ihre islamistischen Komplizen dennoch glauben, sie könnten mit Brandsätzen und Sprechchören Einfluß nehmen, offenbart nur eines: eine atemberaubende demokratiefeindliche Überheblichkeit.
Sie maßen sich an, über ein Land zu urteilen, in dem sie weder leben noch Verantwortung tragen. Gleichzeitig zerstören sie in ihren eigenen Städten die öffentliche Ordnung und treiben gemäßigte Bürger in die Arme derer, die schon lange Zeit die notwendige Härte fordern. Die französischen und deutschen Sicherheitsbehörden wissen, was zu tun wäre: konsequente Festnahmen, harte Strafen, Abschiebung krimineller Ausländer, notfalls der Ausnahmezustand. Daß man davor zurückschreckt, ist der eigentliche Skandal.
Am 27. Oktober werden die Israelis entscheiden. Die Randalierer in Europa und Amerika können dazu nur eines beitragen: den Beweis liefern, daß ihre „Solidarität“ nichts als ein Deckmantel für alten Haß und neuen Vandalismus ist. Die Knesset-Wahl geht sie nichts an. Punkt.

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