Berlin vor der Wahl: Der Bankrott der Utopie oder die Rückkehr zur Realität

Am 20. September 2026 wählt Berlin ein neues Abgeordnetenhaus. Die Umfragen zeichnen ein klares und engmaschiges Bild: Die Linke führt mit 20% – 22%, die CDU und die AfD liegen dicht dahinter bei jeweils 18%, dann die Grünen bei 15% – 16%, die SPD dümpelt bei 12% – 14%. FDP und BSW scheitern an der 5%-Hürde. Rot-Rot-Grün käme rechnerisch auf rund 50%. Doch hinter den Prozenten verbirgt sich mehr als ein Zahlenpoker. Die Bundeshauptstadt steht an einem Scheideweg – und die AfD, die 2023 noch bei mageren 9% lag, verdoppelt ihren Anteil und wird zum ernsthaften Hoffnungsträger jener Bürger, die den Niedergang ihrer Heimatstadt nicht länger als „sexy“ empfinden wollen.

Die Brandmauer, selbstgebaute Kerker
Die CDU, einst mit Kai Wegner und 28% gestartet, findet sich nun bei knapp 19% wieder. Spitzenkandidat Stefan Evers muss zusehen, wie die Partei in der selbst errichteten Brandmauer gefangen bleibt. Man hat sich von linken Parteien und Medien einreden lassen, jede Kooperation mit der AfD sei der Untergang des Abendlandes. Das Ergebnis: Die Christdemokraten stehen isoliert da und drohen, erneut Juniorpartner in einem linken Bündnis zu werden oder gar in die Opposition abzurutschen. Während man nach links hin immer offener wird, bleibt die Absperrung nach rechts eisern. Die Brandmauer schützt nicht mehr vor dem Wählerwillen – sie schützt die CDU vor der eigenen Handlungsfähigkeit.

„Arm, aber sexy“ – der Mythos ist tot
Klaus Wowereits einstiger Slogan „Berlin – arm, aber sexy“ war lange Zeit das Feigenblatt einer Schuldenwirtschaft, die sich selbst als Lebensgefühl verkaufte. Heute ist die Stadt vor allem arm und hochverschuldet. Eine Allensbach-Umfrage zeigt: Nur noch 31% der Deutschen finden die Hauptstadt faszinierend. 2007 waren es noch 66%. Hamburg und München liegen klar vorne. Berlin fällt zurück, Touristenzahlen sinken, die Infrastruktur ächzt. Straßen, Bahnen, Schulen – alles wirkt wie aus einem Bausatz der 1980er Jahre, nur mit mehr Schlaglöchern. Die entscheidenden Politiker scheinen kein Interesse daran zu haben, die damit untrennbar verbundenen ökonomischen Probleme ernsthaft anzugehen. Stattdessen wird weiter verteilt, was man nicht erwirtschaftet.

Vergesellschaftung als Allheilmittel – oder: Wie man Schulden in den Himmel treibt
Die Linke und ihre Spitzenkandidatin Elif Eralp, unterstützt von Grünen und Teilen der SPD, setzen auf das alte Rezept: Enteignung, höflich „Vergesellschaftung“ genannt. Man ließ eine Volksbefragung über die Enteignung großer Wohnungsgesellschaften durchführen – bei magerer Beteiligung kam das gewünschte „Ja“ heraus. Linken-Chefin Schwerdtner kündigt an: „Es wird vergesellschaftet werden.“ Die logische Folge wäre: Man zahlt Entschädigungen für diese Enteignung, treibt die Schulden in astronomische Höhen und übergibt die Wohnungen der Berliner Verwaltung, deren ökonomische Geschicklichkeit hinlänglich bekannt ist. Keine einzige zusätzliche Wohnung entsteht. Der Wohnungsmarkt entspannt sich nicht. Es ist die klassische linke Logik: Probleme lösen, indem man sie teurer und ineffizienter macht. Die Bürger, die tatsächlich Wohnraum brauchen, stehen am Ende mit leeren Händen und höheren Steuern da.

Kriminalität, Clans und die verdrängte Realität
Berlin glänzt mit mangelhafter Infrastruktur, hoher und teilweise mafiös organisierter Kriminalität sowie einem hohen Migrantenanteil. Die Arbeitslosigkeit bleibt zu hoch, während man jeden Wirtschaftstreibenden mit Auflagen und bürokratischen Sticheleien vertreibt. Gleichzeitig finden in der „weltoffenen“ Stadt antisemitische Großveranstaltungen statt, ohne daß die verantwortlichen Politiker auch nur den kleinen Finger rühren. Der stumpfe Antisemitismus, getarnt als „Antizionismus“ oder „Israelkritik“, geht vor allem von arabischstämmigen Communities aus und findet bei SPD, Grünen und besonders den Linken Unterstützung oder zumindest stillschweigende Duldung. Die Linken taten sich in letzter Zeit mit besonders peinlichen Aussetzern hervor. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung in Flüchtlingsheimen (nicht von „rechten Tätern“, sondern Bewohnern begangen), Schüsse fallen, Messer werden in Plenarsälen gefunden – und die politische Antwort bleibt oft Ausweichen oder Relativieren.

Klientelpolitik für eine abgehobene Blase
Bisweilen hat man den Eindruck, im Berliner Rathaus werde ausschließlich Klientelpolitik für eine abgehobene Schicht aus überdurchschnittlich verdienenden NGO-Mitarbeitern, Lehrern und Beamten betrieben. Diese Klientel möchte die pulsierende Großstadt am liebsten zur Freizeit- und Tummelfläche mit Wegbier, Liegewiesen und Gratis-Ladestationen für E-Fahrzeuge machen – möglichst ohne Polizei und Fahrscheinkontrolleure. Die infrastrukturellen und wirtschaftlichen Notwendigkeiten, die eine Stadt dieser Größe am Leben halten, scheinen den linken Utopisten völlig egal, ja sogar störend zu sein. Man regiert für die, die laut schreien, und ignoriert jene, die die Stadt tatsächlich am Laufen halten.

Der Hoffnungsträger in Blau
Während CDU, SPD, Grüne, Linke und die Reste von FDP und BSW in Panikreaktionen und politische Wahnvorstellungen verfallen – von Enteignungsphantasien über Distanzierungsrituale bis zu innerparteilichen Querelen –, legt die AfD unter Kristin Brinker ordentlich zu. Sie verdoppelt ihren Anteil und wird zur ernsthaften Kraft. Ähnlich wie Ulrich Siegmund in Sachsen-Anhalt, der mit klaren Botschaften und bodenständigem Auftreten die AfD in die Nähe der Macht führt, zeigt auch in Berlin der Zulauf, daß immer mehr Bürger die Realität sehen wollen: eine Stadt, die bankrottgeht, wenn der Kurs nicht einschneidend geändert wird. Wenn die kriminellen Clans und die ideologischen Utopisten weiter die Oberhand behalten, droht der endgültige Nieder-, ja Untergang.

Berlin braucht keine weitere Runde linksradikaler Experimente. Es braucht endlich Ordnung, Wirtschaft, Vernunft und den Mut, Probleme beim Namen zu nennen. Die AfD bietet genau das – und die Umfragen zeigen, daß diese Botschaft immer mehr ankommt.

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