
Heute beschäftigen wir uns mit einem politischen Déjà-vu der besonderen Art: Plötzlich soll die Bevölkerung über die Zukunft der Wehrpflicht entscheiden – dank einer Ankündigung von Bundeskanzler Christian Stocker. Und das, nachdem Experten aus der Wehrdienstkommission nach „8 + 2“-Wehrdienstmodell und Zivildienst-Debatte eigentlich eine klare politische Entscheidung erwartet hatten.
Im Artikel berichten „Expert*innen“, dass eine Volksbefragung den Zeitplan für die Heeresreform erheblich verzögern könnte – und dass die Kommission selbst davon überrascht wurde. Stocker hingegen sagt, eine Beteiligung der Bevölkerung gehöre dazu, weil sich die Menschen „zu wenig gehört fühlen“.
In diesem Clip aus unserem 0punkt-Livestream machen wir uns satirisch darüber lustig:
* Wie man plötzlich ganz demokratisch entscheiden will, was „Expert*innen“ vorher monatelang erarbeitet haben.
* Warum die Politik immer wieder Volksbefragungen als Ausrede fürs Nicht-Entscheiden nutzt.
* Und ob es in diesem Land vielleicht doch mehr um Verzögerung als um Entscheidung geht – während die Politik sagt: „Jetzt hören wir euch!“
Wir fragen euch: Ist das echte Bürgerbeteiligung – oder ein genialer Trick, um Verantwortung loszuwerden und sich vor Entscheidungen zu drücken?
Ab in die Kommentare!
Was denkt ihr: Volksbefragung – echte Demokratie oder politisches Ablenkungsmanöver?
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