Berlin im Dunkeln – und die lange Hand der verharmlosten Antifa

Ein Anschlag, der mehr offenlegt als verschmorte Kabel

Am Samstag, den 3. Jänner 2026, geschah in Berlin etwas, das man bislang eher aus Katastrophenfilmen oder Geschichtsbüchern kannte: Ein gezielter Brandanschlag auf eine unscheinbare Kabelbrücke legte die Stromversorgung ganzer Stadtteile lahm. Rund 45.000 Haushalte – nach neueren Schätzungen sogar bis zu 50.000 – versanken schlagartig in Finsternis und Kälte. Ampeln fielen aus, Aufzüge blieben stecken, Heizungen verstummten, Kühltruhen tauten auf. Eine europäische Metropole, stolz auf ihre Modernität, wirkte plötzlich wie ein Dorf im Jahr 1926.
Zu dieser Tat bekannte sich eine Gruppierung, die sich „Vulkan-Gruppe“ nennt und dem linksextremen Spektrum zugerechnet wird. Was zunächst wie ein „politisches Zeichen“ einiger Autonomer erschien, entpuppte sich rasch als ausgewachsener Akt des Terrors gegen die Zivilbevölkerung. Denn eines muß man festhalten: Stromleitungen anzuzünden ist kein Protest, sondern Sabotage; und Sabotage in diesem Umfang ist nichts anderes als Terrorismus.
Die Reparaturarbeiten werden – so teilte der Berliner Senat kleinlaut mit – voraussichtlich bis Donnerstag, den 8. Jänner dauern. Fünf volle Tage also ohne verläßliche Elektrizität. Und das bei Temperaturen deutlich unter Null Grad. Allein diese zeitliche Dimension macht den Vorfall historisch: Ein Blackout über beinahe eine Woche in einer Stadt mit 3,8 Millionen Einwohnern.

Die Romantisierung der Gewalt
Doch noch bemerkenswerter als der Anschlag selbst ist das Echo aus Politik und Medien. Seit Jahren wird linksextreme Gewalt in Deutschland mit einer Nachsicht behandelt, die bei jeder anderen Form politischer Kriminalität undenkbar wäre. Wenn Rechtsradikale auch nur eine Fensterscheibe einschlagen, ertönt sofort das gesamte Orchester der Empörung. Wenn Vermummte aus der Antifa Polizisten attackieren, Straßenbahnen verwüsten oder Autos anzünden, heißt es gern:
„Aktivisten“, „militante Demonstranten“, „engagierte Zivilgesellschaft“.
Diese Haltung hat Tradition. Man erklärte immer wieder, die Täter seien ja eigentlich Idealisten, von edlen Motiven getrieben, vielleicht etwas ungestüm, aber doch auf der „richtigen Seite der Geschichte“. So konnte sich über Jahrzehnte ein Klima entwickeln, in dem „Antifa ist Handarbeit“ als kecke Parole durchging, statt als offene Drohung verstanden zu werden.
Dabei hätte die Statistik längst zur Nüchternheit mahnen müssen: Der Verfassungsschutz zählt jährlich mehrere tausend Straftaten mit linksextremem Hintergrund, darunter hunderte Gewaltdelikte. Allein bei den G-20-Krawallen 2017 in Hamburg wurden 476 Polizisten verletzt. In Dresden zogen 2025 rund 50 Vermummte marodierend durch eine Straßenbahn – auch das wurde rasch als „Einzelfall“ abgehakt.
Der Berliner Stromanschlag ist somit kein Betriebsunfall, sondern das logische Endprodukt jahrelanger Verharmlosung. Wer Feuerteufel als Sozialromantiker behandelt, darf sich nicht wundern, wenn sie irgendwann ganze Städte in Brandromantik tauchen.

Das Staatsversagen mit Ansage
Mindestens ebenso unerquicklich ist das Verhalten der zuständigen Behörden. Schon 2020 warnte der Berliner Rechnungshof in einem Bericht vor gravierenden Mängeln im Katastrophenschutz. Dennoch beschloß der Senat erst vor Jahren die Einrichtung eines professionellen Stabes: 180 Planstellen, ein Budget von 107 Millionen Euro, moderne Ausstattung, regelmäßiges Training für Großschadenslagen.
Allein: Dieser Stab existiert bis heute nicht. Das Geld wurde – wie es im Amtsdeutsch heißt – „im Haushalt nicht abgebildet“. Mit anderen Worten: Man beschloß etwas Wichtiges, vergaß aber, es zu bezahlen. Ein Vorgang, der an jene Bauherren erinnert, die ein Haus planen, aber auf das Fundament verzichten.
Als nun der Ernstfall eintrat, mußte hastig improvisiert werden. Man setzte sogenannte „Krisenstäbe“ ein, kurzfristig zusammengewürfelte Runden aus Beamten, deren Hauptqualifikation offenbar darin bestand, einen Stuhl im Sitzungssaal zu finden. Expertise? Übung? Abläufe? Fehlanzeige. Reporter des online-Portals NIUS vor Ort berichteten von chaotischen Zuständen in Verteilerstationen, widersprüchlichen Anordnungen und einer Kommunikation, die den Namen kaum verdient.
Schließlich sah sich der Senat sogar gezwungen, die Bundeswehr um Hilfe zu bitten. Nicht aus militärischer Notwendigkeit, sondern aus ziviler Unfähigkeit. Wenn Soldaten Dieselgeneratoren aufstellen müssen, weil Politiker ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben, dann ist das kein „robustes Management“, sondern eine Kapitulationserklärung.

Prioritäten, die zu denken geben
Besonders zynisch – und das Wort ist hier angebracht – war die Setzung der Hilfsmaßnahmen. Während alte, gebrechliche oder auf Pflege angewiesene Berliner in kalten Wohnungen ausharrten, wurden Asylwerber mit Vorrang in andere Unterkünfte verbracht. Evakuierung nach Bedürftigkeit? Nein. Evakuierung nach politischem Wohlfühlfaktor.
Gleichzeitig handelte die stellvertretende Bürgermeisterin einen „Sondertarif“ für Notübernachtungen aus: 70 Euro pro Nacht im Hotel. Für viele Betroffene klingt das wie Hohn. Eine Familie mit zwei Kindern kommt so rasch auf 350 Euro für fünf Nächte – ohne Verpflegung. Wer das als großzügige Hilfe verkauft, hat vermutlich noch nie eine Stromrechnung bezahlen müssen.

Die wegbereitende Rolle der Bundesregierung
Der eigentliche Skandal reicht jedoch weit über Berlin hinaus. Ein Staat, der Millionen an Gruppen ausschüttet, die ihn offen bekämpfen, arbeitet an seiner eigenen Abschaffung. Das Ministerium um Weimer zeichnete 2025 einen linksextremen Verlag mit Preisen und Förderungen aus – denselben Verlag, der Handbücher zum Gründen von Antifa-Gruppen anbietet und Ratgeber veröffentlicht, wie man Bekennerschreiben für Straftaten möglichst spurenfrei verfaßt.
Auch die Chronologie des Vulkan-Netzwerks war längst bekannt. Bereits im August 2025 gab es Hinweise auf geplante Anschläge gegen Energieinfrastruktur. Doch statt diese Warnungen rechtzeitig ernst zu nehmen, löschte man lieber im Nachhinein die einstigen Jubel-Mitteilungen zu Stromgeneratoren für die Ukraine von Regierungsseiten – offenbar, weil sie nicht ins gewünschte Narrativ paßten. Denn diese verschenkten Generatoren könnte man jetzt sehr gut brauchen.
Man kann über Motivation diskutieren, über Grammatik allerdings nicht: „DER Antifaschismus“ ist ein Begriff; „DIE Antifa“ ist eine Organisation. Eine Organisation mit kommunistischen Wurzeln aus der Zwischenkriegszeit, die keineswegs nur gegen Nationalsozialisten kämpfte, sondern oft genug auch gegen Sozialdemokraten, Bürgerliche und den demokratischen Staat insgesamt. Wer beides absichtlich vermengt, betreibt politischen Etikettenschwindel.
Der Versuch, zwischen „gutem“ und „schlechtem“ Terror zu unterscheiden, ist daher nicht nur dumm, sondern verwerflich. Terror bleibt Terror – egal ob er mit schwarzer, brauner, grüner, besonders bunter oder roter Fahne auftritt.

Unbezifferbare Folgeschäden
Die materiellen und gesellschaftlichen Folgen dieses Blackouts sind noch gar nicht absehbar. Experten rechnen bereits jetzt mit massiven Zusatzkosten: zerstörte Wärmepumpen, geplatzte Wasserleitungen, vor allem aber Schäden an Abwassersystemen, die für langanhaltende Minusgrade ohne Beheizung nicht ausgelegt sind. Elektronische Geräte in tausenden Haushalten sind ruiniert, Lebensmittel verdorben, Betriebe zum Stillstand gezwungen.
Die NZZ sprach treffend von einem Ereignis, das zeigt, wie erschreckend leicht Berlin lahmzulegen ist. Man stelle sich vor, dieser Anschlag wäre koordinierter, größer, länger gewesen – dann hätte man vielleicht nicht nur 50.000 Haushalte betroffen, sondern eine ganze Stadt.

Die Hoffnung auf Lernfähigkeit
Bleibt am Ende die leise Hoffnung, daß die Verantwortlichen aus diesem Desaster etwas lernen.
Vielleicht begreift man nun, daß Katastrophenschutz kein Luxusprojekt ist, sondern Kernaufgabe des Staates. Vielleicht erkennt man, daß Extremismus nicht dadurch verschwindet, daß man ihn sprachlich weichzeichnet. Und vielleicht dämmert auch manchem Sozialdemokraten, daß eine kriminelle Antifa nicht plötzlich brav wird, nur weil sie sich „antifaschistisch“ nennt.
Ein wenig Ironie muß erlaubt sein: Berlin hat dieser Tage erfahren, was „Handarbeit“ wirklich bedeutet. Sie wärmt nicht, sie schafft nichts – sie zerstört. Und ein Staat, der Destruktion prämiert, wird selbst zum Schadensfall.

So viel analytische Härte muß sein. Nun liegt es an der Politik, statt großer Worte endlich solide Fundamente zu gießen – damit Berlin künftig wieder durch Leistung leuchtet und nicht durch Anschläge brennt.

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2 thoughts on “Berlin im Dunkeln – und die lange Hand der verharmlosten Antifa

  1. Man muss es aussprechen: das ist Bürgerkrieg!
    Es stellt sich die Frage: welche Ziele verfolgen diese Anarchisten? Den Staat zu stürzen – was folgt? Die „Diktatur des Proletariats“ oder – Zusammenarbeit mit Moslems um den islamischen Gottesstaat mit der Scharia zu installieren? Fakt ist: das sind Linksfaschisten, wobei Gewalt oft als Kompensation von Minderwertigkeitskomplexen dient, jedenfalls sind solche Verbrecher verhaltensgestörte Psychopathen.

    https://www.kas.de/de/web/extremismus/linksextremismus/zentrale-aktionsfelder-von-linksextremisten

    Wer das unterstützt (Grüne jedenfalls, aber auch Teile der Sozialisten) gehört genauso auf die Anklagebank wie die Täter – einzige Konsequenz muss sein: sofortige Einstellung der ideellen und materiellen Unterstützung der linksfaschistischen NGOs und alle polizeilichen und juristischen Maßnahmen gegen diese Linksfaschisten einsetzen und die Einstufung dieser linken Ideologien als Wiederbetätigung – zum Schutze der Bevölkerung – SOFORT! (RAF-Tradition)

    PS: die Vergangenheit von Babler gehört hier ebenfalls untersucht – seine Schriften sind nämlich ebenfalls antidemokratisch und somit nicht gesetzeskonform!
    Laut exxpress.at: „In einem „Puls4“ Interview vom Mai 2023, kurz bevor der Traiskirchner SPÖ-Vorsitzender wurde, bekannte er offen: „Ich bin Marxist“. Und weiter: „Ich bin marxistisch orientiert seit meiner Jugendorganisation“ er vertrat die: „Stamokap-Strömung. Der „Staatsmonoplkapitalismus“ ist eine ursprünglich marxistisch-leninistische Bezeichnung für die Verschmelzung des Staates mit der Wirtschaft.“ – all das gehört genau aufgearbeitet – ist so eine politische, verfassungsfeindliche Gesinnung, mit der Position des Vizekanzlers vereinbar?

  2. https://www.youtube.com/shorts/Pko99iJEZ20

    Die geistigen Brandstifter sitzen in NGOs, linken Parteien und in den Redaktionen der Mainstream-Medien. Man verschweigt linke Gewalt und verbreitet Lügen über angebliche rechte Aktionen (etwa der ORF Mann Andreas Pfeiffer über die Correctiv“ Lügen zur „Wannseekonferenz 2.0“) – so geht Gehirnwäsche!

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