Umfragen? Diese Woche?

Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte Leserinnen und Leser, heute werden wir keine Umfragezahlen veröffentlichen. Wir haben diese Woche darauf verzichtet, Menschen mit Fragen zur österreichischen Politik zu belästigen. Das Leben ist ohnehin hart genug. Das muß man nicht zusätzlich mit erzwungenen Gedanken an das Tun und Treiben, die Taten und Unterlassungen der hohen österreichischen Politik vermiesen.

Am 10. Januar 2025 beabsichtigen wir, die Ergebnisse der nächsten Umfrage zu einer fiktiven Nationalratswahl, einer sogenannten „Sonntagsfrage“ zu veröffentlichen.
Der Januar hat es ohnehin in sich. Einige Wahltermine stehen am Programm. Und auch, wenn es stets übersehen oder vergessen wird: Diese Wahlen haben sehr wohl auch Einfluß auf die Bundespolitik.

So wird bspw. bei der Landtagswahl im Burgenland am 19. Januar 2025 auch mitentschieden, wer in den Bundesrat entsandt wird. So stellt das Burgenland drei Bundesratsabgeordnete: Zwei der SPÖ, einen der ÖVP. Man kann getrost davon ausgehen, daß sich das ändern wird. Auch die absolute Mehrheit der SPÖ unter Doskozil ist in realer Gefahr. Und das ist – wenn man sich die Beschwerden der Burgenländer über das Finanzgebahren der ungebremsten und unkontrollierten Roten anhört – auch gut so. Mit Ing. Norbert Hofer gehen die burgenländischen Freiheitlichen mit einem sympathischen Pragmatiker ins ergebnisoffene Rennen.

Schon am 12. Januar 2025 sind Bürgermeisterwahlen in Linz. Der langjährige SPÖ-Bürgermeister stolperte über seine eigenen „Freundesdienste“ und böse Stimmen behaupten, er wäre aus den eigenen Reihen, aus der Ecke der Bableristen abgeschossen worden. Für die SPÖ tritt der derzeit geschäftsführende Bürgermeister Didi Prammer an. Scheinbar voller Scham für die eigene Partei kandidiert für die ÖVP der Stadtrat Martin Hajart, der sich mit seiner Verkehrspolitik in Linz nur wenig Fans schuf. Der Mann, der es auf seiner Wahlwerbung tunlichst vermeidet, den Begriff ÖVP auch nur kleingedruckt zu nennen, läßt die Linzer erahnen, wie es sein könnte, wenn die Grüne Leonore Gewessler die Infrastruktur-Agenden der oberösterreichischen Landeshauptstadt übernehmen würde. Der Herausforderer der FPÖ, Dr. Michael Raml, macht in der Zwischenzeit mit Hausbesuchen mobil und hat sicherlich berechtigte Chancen, in die Stichwahl am 26. Januar 2025 zu kommen. Daß einer der Kandidaten bereits am 12. Januar 2025 die Wahl mit einer absoluten Mehrheit für sich entscheidet, ist eher nicht zu erwarten. Aber man wird sehen.

Ebenfalls am 26. Januar 2025 finden die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Niederösterreich statt. Auch hier wird erwartet, daß sich die Wähler bei der einst allmächtigen ÖVP für ihre Taten und Unterlassungen auf Bundesebene auf passende Weise bedankt. Die früher so gern genannten Erklärungen, daß die „kleinen Funktionäre“ nichts für die bösen Taten der Parteispitzen könnten, nimmt man ihnen nicht mehr ab. Denn es waren die „kleinen Funktionäre“, die seinerzeit den Parteichef mit 100% gewählt haben. Es gibt keine Ausrede mehr.
Auch im oberösterreichischen Baumgartenberg, im früher strammschwarzen Mühlviertel wird gewählt. Und man hat auf Seiten der ÖVP ein mulmiges Gefühl, seit vor wenigen Monaten ein blauer Kandidat den Bürgermeistersessel in Goldwörth, ebenfalls einer früheren ÖVP-Hochburg im Mühlviertel, errang. Nun sitzen dort mehrheitlich ÖVP-Mandatare im Goldwörther Gemeinderat, haben aber einen FPÖ-Bürgermeister. Und in zwei Jahren sind auch dort Gemeinderatswahlen…

Die Zeiten ändern sich. Und die Bürgerinnen und Bürger haben einfach keine Lust mehr, „für blöd verkauft“ zu werden. Herr und Frau Österreicher durchschauen die Zusammenhänge sehr wohl und wählen vermehrt die Veränderung, die ihnen von ÖVP und SPÖ stets versprochen, diese Zusage jedoch nie gehalten wurde.

Geschätzte Leserinnen und Leser, die wöchentlichen Umfragen erfreuen sich hoher Beliebtheit, was uns natürlich sehr freut. Die hohen Zugriffszahlen zu diesen Beiträgen bleiben nicht unbemerkt. Und wir versuchen natürlich, das Umfragesystem stets zu verbesser, die Fragestellungen so neutral, wie möglich auszugestalten, um zu einem Ergebnis zu kommen, das der Realität so weit, wie möglich, ähnelt. Zaubern können wir allerdings nicht. Und wir sind keine Propheten.
Wir veröffentlichen Rohzahlen, machen keine Hochrechnungen, lassen Interpretationen und Spekulationen einfach aus dem Spiel. Bitte beachten Sie dies auch bei unseren Umfragezahlen. Sie sind nur Umfragezahlen und dementsprechend ist ihnen zu mißtrauen.

Wir wünschen Ihnen eine schöne und ruhige Zeit und sehen uns wieder am 10. Januar mit der ersten brandheißen Umfrage des Jahres 2025.

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3 thoughts on “Umfragen? Diese Woche?

  1. Schöne Weihnachten.
    Und wenn Sie sich erholen und Zeit finden machen Sie für uns Chart mit älteren Daten.
    Es ist Schade das so viel Arbeit und Wissen in Archiv verstaubt. Danke!

  2. Sitz vor der Rose-Flasche (4), der Krankl spüt: „Stehst nur umadum und wortst auf die Sun, Aspirin, Aspirin, i wüs hom“. Bleibt halt wie es ist, ganz zäh realisieren die Ostarichen mit dem Klumpfusssyndrom, dass die potentielle Regierungsmannschaft den Ernst – nicht der Vorname ist gemeint – der Lage nicht wirklich erkannt haben. Was lob ich mir da die hamsterbackene Frau MRL, die voller Tatendrang da mitwirken will, stets grinsend ob der Vorfreude des Mitmischens und offensichtlich alles überblickt, oder auch egal ist. Lauter Kapazunder an Bord, den Schlossergehilfen erwähne ich da gar nicht. Mein Misstrauen sprech ich diesen Akteuren defintiv aus, basierend auf Vergangenheitserfahrungen: Blümel-Philosophieabsolvent dann vor Zahlenherausforderungen, Tanner-Handarbeitslehrerin, Kurz-Maturant, Rauch-Sozialhilfe-was-weiss-ich (ein Glück, dass der eine schöne Lebensgefährtin hat, die Ärztin ist, Falsch-Lunger soll sie heissen, a Impfing von der…) Anschober-Volksschullehrer mit Maskenneigung. Die Reisinger als Aussenministress, damit sie der Baerbock den Rang abläuft, meine da das strategische Denken, die Linguistikprobleme der Baerbock ausgenommen. Bleibts wie Ihr seid, es 2 Racker.
    Wallah und Ende
    Brutus

  3. Bei aller Besinnlichkeit vor dem Fest sollten wir besonders an die Opfer eines der schwersten Verbrechen der Nachkriegszeit gegen das Christentum in Magdeburg denken. Dort haben 5 Personen und weitere werden folgen auf einem Wihnachtsmarkt Ihr Leben verloren, darunter ein 9 jähriger Bub, der das ganze Leben noch vor sich hatte. Mein Mitleid gilt den Hinterbliebenen!!!! Es wird höchste Zeit auch in Österreich sich verstärkt dem Thema zu widmen und das kann nur einer wie Musk sagt, Herbert Kickl FPÖ!!!

    Doch was ist der Grund für das Verbrechen???…..Was ist über den Täter bekannt ? Oder sollte man besser schreiben was ist über „die“ Täter auf den Regierungsbänken bekannt ?? 19 Jahre deutsches Politikversagen, am schlimmsten die letzten 3 Jahre. Nennen wir sie doch beim Namen SPD/FDP/GRÜNE+CDU/CSU + DE- Medien. Gerade versucht man wiedermal mit allen Mitteln Versagen der Behörden zu verschleiern und den „Massenmord“ mit Hilfe linker Medien in die Nähe der AfD zu schieben. Wieder belügen und betrügen sie die Bürger !

    Ein weiterer Beweis – manifestiert in seiner extremsten Form – dass der Islam mit keiner anderen Religion kompatibel ist. Der Islam gehört nicht zu Deutschland, zu Österreich oder sonstwo hin. Er gehört nicht mal nach Europa – ich wage zu behaupten, nicht mal auf diese Welt. In deren Koran 150 mal zum „MORDEN“ aufgerufen wird!!!

    Jetzt reden die Verteidiger des Verbrechers, wie könnte es anders sein, ein „alter Hut“…..Bekannt ist, dass der Täter offensichtlich unter Drogen stand. Man wird ihm eine „schwere Kindheit“ (böser Vater!!) unterstellen und als ausgebildeter Psychologe?????(Arzt Diplom von der Schlepper- Mafia!!!) kennt er alle Tricks, wie eine „innere Stimme“ ihn zu der Tat getrieben hat.

    Künftig wird der Steuerzahler dafür sorgen, dass der Mann in einer forensischen Klinik (Reha) niveauvoll mit allem Bibabo….untergebracht und versorgt wird. Die Angehörigen der Opfer? Die lässt man allein, für die Bestattung der Toten müssen sie ebenso aufkommen wie für Folgekosten durch Pflege. EIN STAATSVERSAGEN!!! die Verantwortlichen mit auf die Anklagebank!!! „Frohe Weihnachten“, mit geballter Faust in der Hosentasche!!!

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