#LinzWahl2021 – Fragen an die Parteien

Keine Antworten von den Neos

Wie allen im Linzer Gemeinderat vertretenen Parteien sandten wir auch den vor sechs Jahren mit drei Mandataren eingezogenen Neos unseren kleinen Fragenkatalog. Von den Neos ist im Linzer Gemeinderat nichts übrig geblieben. Niemand von ihnen gehört noch der pinken Partei an.
Die Neos werben in Linz mit dem Slogan „Politik ohne Blabla und Bla“. Leider bekamen wir von den Pinken nicht einmal ein „Blabla“ oder „Bla“ als Antwort.
Ob sie in Anbetracht dieser schweigsamen Öffentlichkeitsarbeit den Weg zurück in den Gemeinderat finden, ist eher fraglich. Die größte Hürde für einen Wiedereinzug stellt allerdings nicht die Kommunikationsverweigerung dar, sondern der ehemalige Neos-Mann Lorenz Potocnik, der als nunmehriger Linzplus-Spitzenkandidat bereits mehrere Jahre durchaus glaubwürdig eine bürgernahe Politik vertrat und auch keine Scheu vor Fragen zeigte.

1. Wie sehen Sie die Situation in Linz?
Wohin bewegt sich die Landeshauptstadt? Wird sie wachsen oder die Einwohnerzahl sinken? Kann man zufrieden sein oder müssen Dinge radikal und schnell geändert werden?

Keine Antwort.

2. Sicherheit
Wie sicher kann man sich in Linz fühlen? Welchen Verbesserungsbedarf gibt es? Wer ist für allfällige Unsicherheiten verantwortlich?

Wieder keine Antwort.

3. Stadtgestaltung/Wohnen
Welche Konzepte für die Zukunft gibt es, die ein leistbares Wohnen ermöglichen? Wie soll Linz sich entwickeln, um ein lebenswerter Lebensraum zu bleiben?

Noch immer keine Antwort.

4. Verkehr/Umwelt/Klima
Welche Verbesserungen gäbe es in den Bereichen von Personen- und Güterverkehr? Wie kann man Ressourcen schonen und gleichzeitig moderne Standards aufrechterhalten.

Keine Antwort? Ernsthaft?

5. Corona
Wie sind die sozialen, wirtschaftlichen und gesundheitlichen Schäden bislang zu bewerten? Welche Schritte sind für die Zukunft zu setzen?

Keine Antwort.


Wir bedauern das Schweigen der Neos auf unsere Anfrage, stellen aber jetzt die zusätzliche Frage, ob diese Partei von Bürgern gewählt werden will, wenn sie zuvor keine Fragen der Bürger beantwortet. Aber vielleicht träumt man auch – wie Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger wohl sagen würde – von „warmen Eislutschkern“.

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