Die neue Mercedes-Benz S-Klasse

Automobilen Luxus völlig neu erleben

Im Innenraum der S-Klasse erreicht der moderne Luxus das nächste Niveau. Die Designer haben ein von Eleganz, Hochwertigkeit und Leichtigkeit geprägtes Wohlfühlambiente mit Lounge-Charakter geschaffen. Mit ihrer neuen Architektur, der modernen Flächengestaltung und der ergonomischen Displayanordnung ist die Instrumententafel ein Highlight. Doch das Wohlfühl-Programm geht weiter: Mit hohem Fahr- und Geräuschkomfort sowie einem umfangreichen Angebot an ENERGIZING COMFORT Programmen kümmert sich die S-Klasse um das Wohlbefinden ihrer Passagiere. Fit bleiben diese auch dank der wirkungsvollen Luftfilterung, die ihre hinzugewonnene Leistungsfähigkeit auch durch den neuen Namen ENERGIZING AIR CONTROL signalisiert.

Die neue Mercedes-Benz S-Klasse wird auf vielen Feldern intelligenter, das Fahrerlebnis ist auf der nächsten Stufe. Zu den digitalen Innovationen unter anderem von MBUX (Mercedes-Benz User Experience) kommen Neuheiten, die den Fahrspaß steigern und ihn gleichzeitig noch sicherer machen: Dazu zählen die Hinterachslenkung mit großem Lenkeinschlag und Sicherheitsinnovationen wie der Fondairbag. Als neue Funktion von PRE-SAFE ® Impuls Seite kann das aktive Fahrwerk E-ACTIVE BODY CONTROL die Karosserie kurz vor einem erkannten Seitenaufprall (beidseitig) anheben. Die konsequent weiterentwickelten Fahrassistenzsysteme sind ein weiterer Schritt auf dem Weg zum autonomen Fahren. Dank verbesserter Umfeldsensorik können beispielsweise die Parksysteme den Fahrer nun noch besser beim Rangieren unterstützen. Durch die Einbindung in MBUX erreicht die Visualisierung neue Dimensionen.

Seit über 100 Jahren: die Luxusklasse als Verkörperung der Marke Mercedes-Benz
Die S-Klasse ist das Herzstück der Marke und steht für die Faszination von Mercedes-Benz: Legendäre Ingenieurskunst und handwerkliches Erbe treffen auf fortschrittliche digitale Innovation. In der S-Klasse verbindet sich künstliche Intelligenz mit der Erfahrung aus 135 Jahren Automobiltechnik. Vor rund 70 Jahren hat Mercedes-Benz mit dem Typ 220 den Grundstein für die Modellreihe gelegt. Seit dessen Markteinführung im Jahr 1951 wurden mehr als 4 Millionen
S-Klasse Limousinen an Kunden weltweit ausgeliefert. Die Bezeichnung „S-Klasse“ wurde 1972 mit der Baureihe 116 offiziell eingeführt. Besonders beliebt war die S-Klasse Limousine in den letzten 10 Jahren in China, USA, Südkorea und Deutschland. Insgesamt sind seit der Einführung der jetzt auslaufenden Generation mehr als 500.000 S-Klasse Limousinen verkauft worden.

Die Loyalitätsrate ist bei dieser Baureihe besonders hoch. So entscheiden sich etwa 80 Prozent der Kunden in Westeuropa, die bisher eine S-Klasse gefahren sind, erneut für ein Fahrzeug von Mercedes-Benz. In den USA sind es mehr als 70 Prozent. Die S-Klasse Limousine wird weltweit überwiegend mit langem Radstand verkauft: Etwa 9 von 10 Kunden entscheiden sich für die Langversion der S-Klasse Limousine.

MBUX: eine neue Dimension der Personalisierung und Interaktion
Keine andere Innovation hat in den letzten Jahren die Bedienung eines Mercedes-Benz so radikal vereinfacht wie MBUX (Mercedes-Benz User Experience). In der neuen S-Klasse geht die zweite Generation dieses 2018 vorgestellten, lernfähigen Systems an den Start. Der Innenraum wird noch digitaler und intelligenter, denn Hard- und Software haben einen großen Sprung gemacht: Auf den bis zu fünf großen Bildschirmen, teils mit OLED-Technologie, erleichtern brillante Ansichten die Steuerung von Fahrzeug- und Komfortfunktionen. Die Möglichkeiten der Personalisierung und der intuitiven Bedienung sind wesentlich umfangreicher geworden. Das gilt im Fond, aber auch für den Fahrer: So ermöglicht zum Beispiel das neue 3D-Fahrer-Display auf Knopfdruck erstmals eine räumliche Szenenwahrnehmung durch Eye-Tracking. Echte Tiefenwirkung wird erzielt, ohne dass eine spezielle 3D-Brille getragen werden muss.

Zwei unterschiedliche Head-up-Displays (HUD) sind auf Wunsch erhältlich. Das größere HUD bietet Augmented-Reality (AR-)Inhalte. So werden bei der Navigation z.B. animierte Abbiegepfeile virtuell und passgenau über die Fahrbahn gelegt. Bei den Assistenzfunktionen werden Informationen beispielsweise zum Aktiven Abstands-Assistenten angezeigt. Das Bild liegt virtuell in einer Entfernung von etwa 10 Metern. Die Anzeigefläche entspricht einem Monitor mit einer Diagonalen von 77 Zoll.

Der Sprachassistent „Hey Mercedes“ ist noch dialog- und lernfähiger durch Aktivierung von Onlinediensten in der Mercedes me App. Ferner können bestimmte Aktionen auch ohne den Aktivierungsbegriff „Hey Mercedes“ ausgelöst werden. Dazu gehört die Annahme eines Telefonanrufs. „Hey Mercedes“ erklärt nun auch Fahrzeugfunktionen und beantwortet Fragen zum Allgemeinwissen. Der Sprachassistent lässt sich in der S-Klasse auch vom Fond aus bedienen.

Mithilfe von Kameras in der Dachbedieneinheit und lernenden Algorithmen erkennt der MBUX Interieur-Assistent jetzt zahlreiche unterschiedliche Bedienwünsche. Dabei interpretiert er Kopfrichtung, Handbewegungen und Körpersprache und reagiert mit entsprechenden Fahrzeugfunktionen. Der MBUX Interieur-Assistent bietet nicht nur Bedienkomfort, sondern unterstützt auch in Sachen Sicherheit. So gibt er dem Fahrer schon vor Fahrtbeginn einen Hinweis, wenn die Kamera einen Kindersitz auf dem Beifahrersitz erkannt hat, der Sicherheitsgurt dort aber nicht gesteckt ist.

Mit der MBUX Smart Home-Funktion wird die S-Klasse jetzt zur Schaltzentrale auch für die Wohnung: Mobile Intelligenz ermöglicht höchsten Bedienkomfort aus der Ferne. Denn das Zuhause vieler Menschen wird immer intelligenter. Unter dem Oberbegriff „Smart Home“ machen WLAN und Sensoren das Heim kommunikativ: Temperatur und Beleuchtung, Rollläden und Elektrogeräte lassen sich aus der Ferne überwachen und schalten. Bewegungsmelder und Fensterkontakte informieren über erwünschten oder unerwünschten Besuch.

Das Maßkonzept und das Interieurdesign: großzügiges Ambiente mit Lounge-Charakter
Seit jeher ließ es sich in einer S-Klasse angenehm reisen und entspannt arbeiten. Mit der neuen Fahrzeug-Generation hat sich der Innenraum vollends zum „third place“ entwickelt, einem Refugium zwischen Zuhause und Arbeitsplatz. Nahezu alle Komfortmaße beider Varianten, der S-Klasse mit kurzem und mit langem Radstand, auf den vorderen wie hinteren Sitzplätzen wurden verbessert. Entsprechend großzügig fällt das Raumgefühl aus.

Die angestrebte Harmonie zwischen digitalem und analogem Luxus hat als Ergebnis eine revolutionäre Interieurgestaltung mit Assoziationen zu Elementen aus der Innenarchitektur und dem Yachtdesign. Die Skulptur aus Instrumententafel, Mittelkonsole und Armauflagen scheint über einer weitläufigen Landschaft zu schweben. Die konsequente Reduzierung der Bedienelemente betont das minimalistische Erscheinungsbild des Interieurs. Eine feine Stufe zwischen dem Oberteil der Instrumententafel und dem großen Zierteil gliedert das Volumen und erzeugt horizontale Breite.

Zu den Highlights zählen neben den bis zu fünf Bildschirmen die großen Zierteile in der Instrumententafel und im Fond (bei der Komfortsitz-Variante). Sie umfließen die Passagiere und stellen die konsequente Weiterentwicklung des Wrap-around-Effekts dar. Eine besonders reizvolle Ausführung bei den Zierteilen ist offenporiges Holzfurnier, das von feinen, formfolgenden Intarsien aus echtem Aluminium durchzogen wird. Neues Gestaltungselement sind die flachen Mitteldüsen mit ihrer Vierer-Signatur und horizontal gelagerten Gondeln. Jeweils zwei schmale, vertikale Seitendüsen bilden den formalen Abschluss der Instrumententafel.

Fahrer- und Zentral-Display bieten ein ganzheitliches, ästhetisches Erlebnis. Das Erscheinungsbild der Bildschirme lässt sich mit insgesamt vier Anzeigestilen (Dezent, Sportlich, Exklusiv, Klassisch) und drei Modi (Navigation, Assistenz, Service) individualisieren.

Die Sitze: viel Hightech für höchsten Langstreckenkomfort
Die Sitze laden förmlich zum Platznehmen und Entspannen ein. Das fließende, dreidimensionale Layer-Designthema verleiht ihnen eine optische Leichtigkeit. Die unterschiedliche Verarbeitung führt zu unterschiedlichen Charakteren. So wirken die fließenden Längspfeifen bei Leder Lugano eher edel-avantgardistisch und die progressive Rautensteppung bei Leder Nappa und Nappa Exklusiv eher klassisch-expressiv.

Zum bequemen Sitzen verhelfen bei den Frontsitzen bis zu 19 Motoren – eine Zahl, die auf die Komplexität der in den Sitzen verbauten Technik verweist. Doch Komfort ist nicht genug: Auch bei der Sicherheit spielen die Sitze eine zentrale Rolle. Und natürlich auch beim luxuriösen Wohlfühlen: Alle in der S-Klasse verfügbaren Sitze sind mit dem AGR-Siegel der Aktion Gutes Sitzen [4] ausgezeichnet.

In der neuen S-Klasse gibt es zehn verschiedene Massageprogramme. Sie nutzen die Vibrationsmotoren und können den Effekt der entspannenden Massage nach dem Hot-Stone-Prinzip auch mit Wärme steigern. Hierfür wird die Sitzheizung mit den aufblasbaren Luftkammern der Aktiv-Multikontursitze kombiniert. Die Luftblasen sitzen jetzt dichter an der Sitzoberfläche und sind somit noch besser zu steuern und zu spüren.

Fünf verschiedene Fondsitzvarianten ermöglichen es, den Rücksitzraum der S-Klasse stärker als Arbeits- oder Ruheplatz zu konfigurieren. Neu ist ein beheizbares Zusatzkissen für die Kopfstütze, das für die beiden elektrisch einstellbaren Fondsitze verfügbar ist. Verstellweg und -winkel von Beifahrersitz in Chauffeurkonfiguration und dahinter befindlichem Liegesitz wurden vielfach verbessert.

Die ENERGIZING Comfort Angebote: angenehm reisen und fit bleiben
Der ganzheitliche „Fit & Healthy“-Ansatz von ENERGIZING Comfort macht die unterschiedlichen Komfortsysteme auf Tastendruck oder per Sprachbefehl erlebbar und bündelt sie in Programmen zu Erlebniswelten. Zugleich wird eine passende Atmosphäre im Innenraum geschaffen – beispielsweise vitalisierend auf monotonen Strecken und entspannend bei höherem Stresspegel. Der ENERGIZING COACH schlägt sogar auf Basis von Fahrzeug- und Fahrtinformationen ein passendes Vitalisierungs- oder Wellness-Programm vor. Trägt der Fahrer ein entsprechendes Wearable, gehen auch die Informationen zu Schlafqualität und Stresslevel in seinen intelligenten Algorithmus ein.

In der neuen S-Klasse hat Mercedes-Benz die ENERGIZING Komfortsteuerung grundlegend weiterentwickelt. Innovationen wie eine Massage auf Basis von Vibrationsmotoren im Sitzkissen und die Körperschall-Übertragung des Burmester® High-End 4D Surround-Soundsystems sind eingebunden. Tiefe Töne werden so erlebbar. Die direkte Wiedergabe des Körperschalls in den Sitzen ergänzt das dreidimensionale Hörerlebnis um eine weitere Ebene – den
4D-Sound, inspiriert von der Klangschalen-Massage. Dabei kann die fühlbare Intensität des Klangs für jeden Sitzplatz individuell eingestellt werden. Die Musik wirkt durch die fühlbare Komponente noch emotionaler. Dazu sind auf jedem Sitzplatz zwei Körperschallwandler (Exciter) in die Rückenlehne integriert.

Das automatisierte Fahren und die Fahrassistenzsysteme: noch mehr Unterstützung für den Fahrer
Homeoffice wird bald mobil – auch für Menschen hinterm Steuer. Zumindest, wenn sie ein Fahrzeug mit Stern bewegen: Denn Mercedes-Benz will den sicheren Betrieb einer hochautomatisiert fahrenden S-Klasse technisch realisieren und den anspruchsvollen gesetzlichen Anforderungen an ein sogenanntes Level-3-System [5] gerecht werden. Voraussichtlich ab dem zweiten Halbjahr 2021 wird die S-Klasse mit dem neuen DRIVE PILOT bei hohem Verkehrsaufkommen oder Stausituationen auf geeigneten Autobahnabschnitten in Deutschland hochautomatisiert fahren können. Das entlastet den Fahrer, ermöglicht ihm Nebentätigkeiten [6] wie im Internet surfen oder im In-Car-Office E-Mails bearbeiten und schenkt dem Fahrer dadurch Zeit.

In der neuen S-Klasse kommt Mercedes-Benz der Vision des unfallfreien Fahrens wieder ein großes Stück näher. Der Fahrer wird durch zahlreiche neue oder erweiterte Fahrassistenzsysteme unterstützt. So kann er in Alltagsituationen durch Entlastung komfortabel und sicher fahren. Bei Gefahr helfen ihm die Systeme, situationsgerecht auf eine drohende Kollision zu reagieren. Die Funktionsweise der Systeme wird durch ein neues Anzeigekonzept im Fahrer-Display erlebbar.

Dank leistungsfähigerer Umfeldsensorik können die Park-Systeme den Fahrer besser beim Rangieren unterstützen. Durch die Einbindung in MBUX gestaltet sich die Bedienung intuitiver und schneller. Die optionale Hinterachslenkung ist in die Park-Assistenten integriert, die Berechnung der Fahrspuren (Trajektorien) entsprechend darauf abgestimmt. Notbremsfunktionen dienen besonders dem Schutz anderer Verkehrsteilnehmer.

Mit dem Remote Park-Assistenten kann der Fahrer das Fahrzeug per Smartphone ein- und ausparken. Die Bedienung wurde wesentlich vereinfacht. Mit der Vorrüstung für den INTELLIGENT PARK PILOT ist die S-Klasse für Automated Valet Parking (AVP, SAE-Level 4) vorbereitet. Zusammen mit der benötigten Sonderausstattung und dem entsprechenden Connect-Dienst (länderabhängig) hat die neue S-Klasse die Technik an Bord, um vollautomatisiert und fahrerlos in mit AVP-Infrastruktur ausgerüsteten Parkhäusern ein- und auszuparken, sofern die nationalen Gesetze einen solchen Betrieb erlauben.

Die Fahrwerkssysteme: handlicher und dynamischer mit Hinterachslenkung
Innovative Fahrwerksysteme sorgen in der neuen S-Klasse für ein beeindruckendes Fahrerlebnis. Die Hinterachslenkung (Sonderausstattung) mit einem Lenkwinkel von bis zu 10° steigert die Handlichkeit in der Stadt auf das Niveau eines Kompaktwagens. Der Wendekreis der S-Klasse mit langem Radstand und Allradantrieb beispielsweise verringert sich mit Hinterachslenkung um 1,9 Meter auf 10,9 Meter.

Das optionale vollaktive Fahrwerk E-ACTIVE BODY CONTROL auf 48-V-Basis bietet eine einzigartige Synthese aus Komfort und Agilität und darüber hinaus noch zusätzlichen Schutz bei einem Seitencrash. Serienmäßig ist die Luftfederung AIRMATIC mit kontinuierlicher Verstelldämpfung ADS+. Eine enge Vernetzung aller Fahrwerk- und Regelsysteme bringt ein Höchstmaß an Stabilität und Sicherheit. Jetzt verstärkt Mercedes-Benz mit einer neuen Funktion von PRE-SAFE® Impuls Seite die Maßnahmen in der Vorunfallphase: Bei einem drohenden Seitenaufprall kann die Karosserie durch das E-ACTIVE BODY CONTROL Fahrwerk innerhalb weniger Zehntelsekunden um bis zu 80 Millimeter angehoben werden. Die Folge ist eine Entlastung der Türstrukturen, da der Schweller durch die erhöhte Position einen größeren Teil der Lasteinleitung übernehmen kann. Somit können sich die Deformationen der Fahrgastzelle und die damit einhergehende Belastung der Insassen verringern. Zum Erkennen eines potenziellen Seitencrashs wird Radarsensorik genutzt.

Das Exterieurdesign: perfekte Proportionen für ein klassisches Erscheinungsbild
Mit dem kurzen Überhang vorne, dem langen Radstand sowie einem ausgewogenen Überhang hinten ist die S-Klasse als klassische Limousine mit perfekten Proportionen gestaltet. Die breite Spur und die außenbündigen Räder mit modernen Designs lassen das Fahrzeug muskulös wirken. Auf der Seite wurden die sogenannten Charakterlinien deutlich reduziert. Aufwendig modellierte Flächen liefern mit ihrer Skulpturierung ein besonderes Lichtspiel. Die Front beeindruckt mit ihrem statusprägenden Kühlergrill.

Die Scheinwerfer bestimmen das Gesicht des Fahrzeugs. Sie besitzen das für die S-Klasse typische Drei-Punkt-Tagfahrlichtsignet, sind aber flacher und insgesamt kleiner. Die bündig in die Türen eingelassenen Türgriffe (Sonderausstattung) wurden komplett neu entwickelt. Sie fahren elektrisch aus, wenn sich der Fahrer nähert oder über die Außenfläche des Türgriffs gestrichen wird. Über KEYLESS-GO erfolgt der schlüssellose Zugang.

Die optische Dynamik des Fahrzeugs setzt sich im Heck fort. Die Heckleuchten tragen durch ein präzise gestaltetes Innenleben mit hoher Detailtiefe und verschiedenen, teils animierten Funktionen zur hohen Wertanmutung des Fahrzeugs bei. Im Tag- und Nachtdesign ist die neue S-Klasse dadurch unverwechselbar.

Das Licht: mit innovativer Digitaltechnologie außen wie innen
Erstmals in Großserie bei Mercedes-Benz geht die Sonderausstattung DIGITAL LIGHT. Sie ermöglicht ganz neue Assistenzfunktionen [7] :
* Warnung vor erkannten Baustellen durch die Projektion eines Baggersymbols auf die Fahrbahn
* Warnung und Markierung durch ein Spotlight auf erkannte Fußgänger am Fahrbahnrand
* Hinweis auf Ampel, Stoppschild oder Einfahrverbot durch Projektion eines Warnsymbols auf die Fahrbahn
* Unterstützung auf verengten Fahrbahnen (Baustelle) durch Projektion von Führungsmarkierungen auf die Fahrbahn.

DIGITAL LIGHT besitzt in jedem Scheinwerfer ein Lichtmodul mit drei extrem lichtstarken LED, deren Licht mit Hilfe von 1,3 Millionen Mikrospiegeln gebrochen und gerichtet wird. Pro Fahrzeug beträgt die Auflösung also über 2,6 Millionen Pixel. Das ermöglicht eine punktgenaue Lichtverteilung. Der Fernlichtassistent ist beim Ausblenden von Gegenverkehr oder Verkehrsschildern somit über 100-mal genauer als das 84-Pixel-Licht. Auch die Hell-Dunkel-Grenzen und die Lichtverteilung aller übrigen adaptiven Lichtfunktionen werden mit einer deutlich verbesserten Präzision dargestellt, was beispielsweise im Nebellicht, Autobahnlicht oder Citylicht die Ausleuchtung optimiert.

Dank LED-Technologie macht die neue S-Klasse bei der Beleuchtung des Innenraums ebenso einen Entwicklungssprung: Erstmals hat Mercedes-Benz eine interaktive Beleuchtung realisiert. Die Aktive Ambientebeleuchtung (Sonderausstat­tung) ist in die Fahrassistenzsysteme eingebunden und kann deren Warnungen optisch unterstützen. Darüber hinaus ist bei Komfortsystemen eine entsprechende Rückmeldung möglich. Das betrifft die Klimatisierung oder den Sprachassistenten „Hey Mercedes“.

Die Aerodynamik: umfangreiche Strömungssimulationen in der frühen Entwicklungsphase
Mit einem cw-Wert ab 0,22 [8] gehört die S-Klasse zu den strömungsgünstigsten Fahrzeugen überhaupt und besonders im Segment der Luxuslimousinen. Obgleich die Stirnfläche (A) der neuen S-Klasse leicht auf 2,5 m² gestiegen ist, konnte der Luftwiderstand gegenüber dem Vorgänger nochmals gesenkt werden. Das Produkt aus c w und A beträgt 0,56 m² und ist damit 200 cm² niedriger als beim Vorgänger nach der letzten Modellpflege. Aerodynamische Maßnahmen an Karosserie, Unterboden und Anbauteilen ermöglichen das gute Abschneiden in Windkanal und Realverkehr. Bereits in einer frühen Entwicklungsphase wurden umfangreiche Strömungssimulationen auf Hochleistungsrechenclustern durchgeführt.

Auch bei der Aeroakustik hat die S-Klasse noch einmal nachgelegt. Schon die vorherige Generation bot im Innenraum einen sehr hohen Geräuschkomfort. Das neue Modell ist noch leiser. Die hohe Karosseriesteifigkeit war Basis für den ausgezeichneten Geräusch- und Schwingungskomfort. Hinzu kam viel Feinarbeit. So sind die Durchbrüche der Kabeltüllen an der Stirnwand beispielsweise doppelt abgedichtet. Zur Realisierung des im Innenraum als kultiviert und unaufdringlich wahrnehmbaren Motorsounds wurde die Stirnwandisolation bis in den seitlichen Bereich der A-Säule und in den Bodenbereich vergrößert. Erstmals setzt Mercedes-Benz in Großserie zusätzlich Akustikschäume in ausgewählten Rohbauprofilen ein.

Der Antrieb: mehr Elektrifizierung, mehr Effizienz
Reihensechszylinder als Otto und Diesel in verschiedenen Leistungsstufen machen den Anfang bei den Motorisierungen der neuen S-Klasse. Ein V8-Motor mit integriertem Starter-Generator (ISG) und 48-Volt-Bordnetz wird bald darauf verfügbar sein. 2021 folgt ein Plug-in-Hybrid mit einer rein elektrischen Reichweite von rund 100 Kilometern



Die Karosserie und der Unfallschutz: neue Frontalairbags für die Fondinsassen
Intelligente Rohbaukonzepte und Innovationen bei den Rückhaltesystemen untermauern die Vorreiterrolle der S-Klasse in der passiven Sicherheit. Der neue Aluminium-Hybrid-Rohbau mit einem Aluminiumanteil von über 50 Prozent wird vielen Anforderungen gerecht: Hohe Crashsicherheit, geringeres Gewicht sowie eine hohe Karosseriesteifigkeit für ein hervorragendes Fahrverhalten bei gleichzeitig bestem Geräusch- und Schwingungskomfort.

Im Experimental-Sicherheits-Fahrzeug ESF 2019 hat Mercedes-Benz 2019 gezeigt, an welchen Ideen die Sicherheitsexperten des Unternehmens arbeiten. Unter den mehr als 20 Innovationen waren seriennahe Entwicklungen wie der Fondairbag, der jetzt als Sonderausstattung in der S-Klasse verfügbar wird. Der Frontalairbag für den Rücksitz entfaltet sich aufgrund seiner neuartigen Bauart mit einer röhrenartigen Struktur besonders schonend. Bei schweren Frontalkollisionen kann der Fondairbag für die angeschnallten äußeren Fondinsassen die Belastungswerte auf Kopf und Nacken deutlich reduzieren.

Der neue Mittenairbag hingegen positioniert sich je nach Aufprallrichtung, Unfallschwere und Belegungszustand bei einem schweren Seitenaufprall zwischen Fahrer und Beifahrer und kann so das Risiko eines gegenseitigen Kopfkontakts reduzieren. Der Mittenairbag ist mittig im Fahrzeug in die Lehne des Fahrersitzes integriert.

Die Nachhaltigkeit: umweltgerechte Entwicklung
In der S-Klasse kommen Bauteile mit einem Gesamtgewicht von über 98 kg aus ressourcenschonenden Materialien zum Einsatz. Die Zahl der Bauteile, die Rezyklate enthalten, erreicht 120 – mehr als doppelt so viele wie beim Vorgänger. Weitere knapp 40 kg stammen aus nachwachsenden Rohstoffen. Der Prozess der umweltgerechten Entwicklung ist mit konkreten Zielen fest in der Fahrzeugentwicklung verankert. Die Umweltaspekte werden bereits in der Konzeptions­phase berücksichtigt.

Bei den Bodenbelägen wurde auf ein neues Recyclinggarn umgestellt. Dieses Garn, Markenname Econyl®, besteht aus regeneriertem Nylon. Es wird hergestellt durch die Rückgewinnung von Nylonabfällen, die zur Deponierung bestimmt sind, beispielsweise alte Fischernetze, Stoffreste aus Mühlen und Teppichböden. Diese werden gesammelt und in ein neues Garn verwandelt, das die gleichen Eigenschaften wie Nylon aus neuem Rohstoff hat. Der Recycling-Prozess spart CO2 im Vergleich zu einer Neuware. Zugleich kann Mercedes-Benz damit Materialkreisläufe schließen.

Die Historie: seit Jahrzehnten Maßstab in der Luxusklasse
Die S-Klasse von Mercedes-Benz steht in einer langen Tradition, die zurückreicht bis zu den Anfängen der Marke Mercedes zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Jedes Modell prägt seitdem die Automobilentwicklung seiner Epoche. Schon lange vor der offiziellen Bezeichnung S-Klasse bilden Fahrzeuge der Ober- und Luxusklasse den Schwerpunkt des Programms der Stuttgarter Marke, die seit jeher in besonderem Maße für Luxus, Komfort, Sicherheit und Lifestyle steht. Die kontinuierliche Ahnenreihe der S-Klasse beginnt mit dem Typ 220 (W 187) von 1951. Die Bezeichnung „S-Klasse“ wird 1972 mit der Baureihe 116 offiziell eingeführt.


[1] Mit Bügeltürgriff/mit flächenbündigem Türgriff
[2] Mit/ohne Panorama-Glasdach
[3] Mit Sonderausstattungen (z. B. Kühlbox, Liegesitz) sowie beim Plug-in-Hybrid-Modell reduziert sich das Kofferraumvolumen.
[4] https://www.agr-ev.de/de/ueber-uns/die-agr-neu
[5] SAE-Level 3: Die automatisierte Fahrfunktion übernimmt bestimmte Fahraufgaben. Dennoch ist weiterhin ein Fahrer notwendig. Der Fahrer muss jederzeit bereit sein, die Kontrolle über das Fahrzeug zu übernehmen, wenn er durch das Fahrzeug zum Eingriff aufgefordert wird.
[6]Die für den Fahrer gesetzlich zulässigen Nebentätigkeiten hängen von den jeweiligen nationalen Straßenverkehrsvorschriften ab.
[7] Aufgrund der Zulassungsregularien können die Verfügbarkeit und der Funktionsumfang dieser neuen Assistenzfunktionen marktspezifisch eingeschränkt sein.
[8]Bestwert im Fahrprogramm SPORT+
[9]Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Es handelt sich um „WLTP-CO₂-Werte“ i.S.v. Art. 2 Nr. 3 Durchführungsverordnung (EU) 2017/1153. Die Kraftstoffverbrauchswerte wurden auf Basis dieser Werte errechnet.
[10]Die nachfolgenden WLTP-Angaben zu den genannten Fahrzeugen basieren auf den für den deutschen Markt gültigen Verbrauchs- und CO2-Angaben und sind als unverbindliche Information zu verstehen. In Abhängigkeit von den gewählten Ausstattungen kann das spezifische Fahrzeug zwischen dem „WLTP Minimal- CO₂-/Verbrauchs-Wert“ und dem „WLTP Maximal- CO₂-/Verbrauchs-Wert“ liegen. Als Bemessungsgrundlage für die Kraftfahrzeugsteuer kann ein höherer Wert maßgeblich sein.
[11]Werte der Limousine mit langem Radstand (V 223). Werte für Modell mit kurzem Radstand (W 223), falls abweichend, in Klammern




Fotos © Daimler AG

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